• fevrer / februar

    Sa |29|20:15| TRIBUNA

    Frauen- geschichten

    Frauengeschichten: Von Flucht und Vertreibung, Überleben und Widerstehen

    Eine literarisch-musikalische Collage mit Florence Hervé und Priska Walss

    Florence Hervé liest aus ihren Büchern „Wasserfrauen“, „Frauen der Wüste“ und „Frauen und Berge“, und stellt u.a. Frauen aus der Türkei, den Pyrenäen, der Westsahara, den Vereinigten Staaten und China vor.

    Mit Bildern von Thomas A. Schmidt.

    Die französische Autorin, Journalistin und Dozentin, lebt zwischen dem Rheinland, dem Finistère und Graubünden.

    Priska Walss, klassische und improvisierende Posaunistin und Alphornistin. Im Rahmen ihrer vielfältigen Engagements war sie maßgeblich beteiligt an der Entdeckung und Etablierung des Alphorns für die experimentelle Musik in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Letzte CDs: Echo vom Zürihorn „Elfenreigen“ und „Wanderlust“.

    25.-
    Reservaziun:

    Eine literarisch-musikalische Collage mit Florence Hervé und Priska Walss

    Florence Hervé liest aus ihren Büchern „Wasserfrauen“, „Frauen der Wüste“ und „Frauen und Berge“, und stellt u.a. Frauen aus der Türkei, den Pyrenäen, der Westsahara, den Vereinigten Staaten und China vor.

    Mit Bildern von Thomas A. Schmidt.

    Die französische Autorin, Journalistin und Dozentin, lebt zwischen dem Rheinland, dem Finistère und Graubünden.

    Priska Walss, klassische und improvisierende Posaunistin und Alphornistin. Im Rahmen ihrer vielfältigen Engagements war sie maßgeblich beteiligt an der Entdeckung und Etablierung des Alphorns für die experimentelle Musik in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Letzte CDs: Echo vom Zürihorn „Elfenreigen“ und „Wanderlust“.

  • mars / maerz

    Mi |04|20:15| CINEMA

    Mjolk

    Grímur Hákonarson, Island 2019, 90', OV/d/f,

    Der Milchkrieg

    In einem idyllischen Tal in Island betreibt Inga mit ihrem Mann Reynir einen Milchwirtschaftsbetrieb, der Teil einer Kooperative ist. Nach dem plötzlichen Tod Reynirs beginnt sich Inga gegen die missbräuchliche Monopolpraxis der Kooperative zu wehren. Trifft sie mit ihrem unerschrockenen Kampf anfänglich noch auf bitteren Widerstand, gewinnt sie letztlich dank der Unterstützung der restlichen Talbewohner eine neue Lebensperspektive.

    Nach RAMS schildert Grímur Hákonarson in MJOLK erneut das Leben in den beeindruckenden grünen und steinigen Weiten Islands, das sich ganz um Hof und Vieh dreht. Authentisch und mit trockenem Humor erzählt er von der nordländischen Kultur, von Sturheit und Wortkargheit aber auch von Bauernschläue und Gemeinschaftssinn. Die Hauptfigur der bärbeissigen Inga, die sich in Arbeitsoverall und Gummistiefeln nichts bieten lässt, hat Kultpotential.

    15.-
    Reservaziun:

    In einem idyllischen Tal in Island betreibt Inga mit ihrem Mann Reynir einen Milchwirtschaftsbetrieb, der Teil einer Kooperative ist. Nach dem plötzlichen Tod Reynirs beginnt sich Inga gegen die missbräuchliche Monopolpraxis der Kooperative zu wehren. Trifft sie mit ihrem unerschrockenen Kampf anfänglich noch auf bitteren Widerstand, gewinnt sie letztlich dank der Unterstützung der restlichen Talbewohner eine neue Lebensperspektive.

    Nach RAMS schildert Grímur Hákonarson in MJOLK erneut das Leben in den beeindruckenden grünen und steinigen Weiten Islands, das sich ganz um Hof und Vieh dreht. Authentisch und mit trockenem Humor erzählt er von der nordländischen Kultur, von Sturheit und Wortkargheit aber auch von Bauernschläue und Gemeinschaftssinn. Die Hauptfigur der bärbeissigen Inga, die sich in Arbeitsoverall und Gummistiefeln nichts bieten lässt, hat Kultpotential.

    Do |05|20:15| CINEMA

    Platzspitz- baby

    Pierre Monnard, Schweiz 2019, 100', Dialekt,

    Kindheit in der Drogenszene

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    15.-
    Reservaziun:

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    Fr |06|20:15| TRIBUNA__CORIN_INVIT

    Walter Lietha

    Walter Lietha, einer der grossen Liedersänger der Schweiz.

    Walter, fühlst du dich als Liedermacher?

    Ich bin ein Sänger, Volkssänger eben, in der Tradition von Rama, Jubal, Solon oder Merlin, ein Barde ohne Auftrag. Ich habe das Wort «Liedermacher» nie besonders gemocht. Es stammt aus dem Sozialismuswortschatz, wo der Geistarbeiter auch ein Proletarier sein wollte. Brecht nannte sich Stückeschreiber, Biermann Liedermacher. Mir ging und geht es um etwas anderes. Poesie und Musik öffnen ein Fenster zur Anderswelt. Sie sind weder Fussnote zur Politik noch Begleitchor einer Ideologie.

    (Auszug aus Interview mit Linard Bardill)

     

    STIMMEN zu Walter Lietha

    „Ich halte Walter Lietha für den vermutlich poetischsten und ekstatischsten Sänger der Schweiz.“ Linard Bardill, Musiker

    „Ich möchte probieren, einmal die Leute so zu berühren wie Walter Lietha mich damals als 16-Jähriger, verlorener Jugendlicher (...) berührt hat“ Stephan Eicher, Musiker

    „Hoch respektabel! Walter Lietha ist politisch unbeirrt geblieben (…), das hat ihm auch geschadet, darum ist er nicht der Polo Hofer geworden, der nirgends aneckt.“ Martin Schäfer, Kulturredaktor SRF

    „Verehrt, verfemt, von der Bühne der Öffentlichkeit verschwunden. Seit den frühen Siebzigerjahren kommentiert Walter Lietha in seinen Liedern das Zeitgeschehen, geisselt den Kapitalismus, namentlich das Zinssystem, singt über die Zerstörung der Umwelt, die Ausbeutung der Weltmeere. Wie kein anderer Musiker in der Schweiz hält der Churer Chansonnier an seinen Themen fest, benennt das in seinen Augen Unrechtmässige und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.“ Valerio Gerstlauer, Kulturredaktor Südostschweiz

    „Das ist Weltklasse, wenn er diese Lieder mit seiner reinen und starken Stimme in eigenwilligem Duktus singt! Seine Stimme gemahnt an eine ewig in sich ruhende und wunderschöne Felswand, unverrückbar und wahr und ergreifend!“ Christine Lauterburg, Musikerin

    „Walter Lietha entschleiert. Walter Lietha befreit. Walter Lietha verzaubert. Alles um ihn geschieht wie von alleine. Seine Stimme (wieder) zu hören tut gut.“ Gion Matthias Cavelty, Schriftsteller

    „Die Lieder von Walter Lietha haben mich durch viele Phasen meines Lebens begleitet. Liethas Poesie, seine Stimme, seine Musikalität, aber auch seine Haltung zur Gesellschaft und zur Welt, waren immer eine Bereicherung für mich. Liethas Songs inspirieren und ermutigen mich noch heute. Es freut mich sehr zu vernehmen, dass er wieder auf Tour geht.“ Pedro Lenz, Schriftsteller

    „Es freut mich sehr, Walter wieder auf der Bühne zu sehen und zu hören, haben doch viele seiner Lieder, auch wenn sie mit den zeitlichen Gegebenheiten ihrer Entstehung verknüpft sind, einen zeitlosen Charakter und sind oft auch mit Traditionen verbunden. Sein Melodienreichtum, seine Kreativität und diese Stimme sind sicher auch heute noch eine Bereicherung in der vor allem auf Produkte ausgerichteten Musiklandschaft. Ich freue mich jedenfalls!“ Max Lässer, Musiker

    „Ich habe Walter 1975 kennengelernt, als er in meinem Studio «I bin a Vogel» aufgenommen hat. Seine Lieder haben mich damals sehr berührt, und ich erinnere mich, wie wir damals tagelang im Bann der Stimmung seiner Texte und Musik lebten.“ Bruno Spoerri, Musiker

    „Ich wüsste in der Schweiz keinen wahrhaftigeren Poeten und Sänger als Walter Lietha. Kürzlich konnte ich ein „zauberhaftes“ Konzert von ihm in Neuchâtel erleben, und dieses Wort wähle ich ganz bewusst, denn ich spürte hautnah, wie Walter Lietha das Publikum verzaubert mit seinen Liedern. Jeder Versuch, diesen Vorgang zu analysieren, muss naturgemäss scheitern. Nur so viel: aus Liethas Liedern, in Ton und Text, spricht die klare ureigene Wahrnehmung der sicht- und unsichtbaren Welt, und mir scheint, dass durch Walter Liethas Musik, das Gewesene und das Kommende ineinanderfallen, und sich während des Hörens die Zeit auflöst für alle im Raum Anwesenden. Wenn Musik das kann, wird sie zum erfüllenden kollektiven Erlebnis.

    Walter Lietha ist ein begnadeter „Verdichter“ und Geschichtenerzähler. Sein gesamtheitliches Wissen über historische, ökonomische- und ökologische Zusammenhänge, sein Zugang zur Weltliteratur, zur Kunst überhaut, seine Liebe zu Mensch und Natur, kurz: sein „Durch- und Überblick“ leuchten aus jeder Zeile seiner Lieder und machen ihn zu einem Künstler, dessen Werk die Grenze des Persönlichen sprengt.

    Walter Liethas Schaffen lässt eine schöpferische Kraft erahnen, die aus übergeordneten Schichten schöpft und unseren Horizont zu erweitern weiss. Walter Lietha singt, weil er etwas zu sagen hat, und er weiss, wovon er spricht.

    Bereits in den frühen 70er Jahren hat Lietha viele der grossen Themen, welche die Welt heute beschäftigen formuliert, poetisch und prophetisch zugleich. Wer sich mit seinen Liedern auseinandersetzt, wird merken, dass Manches so gekommen ist, wie Lietha es vorausgesehen hat. Auch deshalb kann man nur gespannt sein, was der Sänger, Gitarrist und Liedermacher uns heutzutage singt und erzählt. Seine Stimme hat lange genug gefehlt! Ich freue mich sehr, dass Walter Lietha endlich auf die Bühne zurückkehrt.“ Corin Curschellas, Musikerin

    20.-
    Reservaziun:

    Walter, fühlst du dich als Liedermacher?

    Ich bin ein Sänger, Volkssänger eben, in der Tradition von Rama, Jubal, Solon oder Merlin, ein Barde ohne Auftrag. Ich habe das Wort «Liedermacher» nie besonders gemocht. Es stammt aus dem Sozialismuswortschatz, wo der Geistarbeiter auch ein Proletarier sein wollte. Brecht nannte sich Stückeschreiber, Biermann Liedermacher. Mir ging und geht es um etwas anderes. Poesie und Musik öffnen ein Fenster zur Anderswelt. Sie sind weder Fussnote zur Politik noch Begleitchor einer Ideologie.

    (Auszug aus Interview mit Linard Bardill)

     

    STIMMEN zu Walter Lietha

    „Ich halte Walter Lietha für den vermutlich poetischsten und ekstatischsten Sänger der Schweiz.“ Linard Bardill, Musiker

    „Ich möchte probieren, einmal die Leute so zu berühren wie Walter Lietha mich damals als 16-Jähriger, verlorener Jugendlicher (...) berührt hat“ Stephan Eicher, Musiker

    „Hoch respektabel! Walter Lietha ist politisch unbeirrt geblieben (…), das hat ihm auch geschadet, darum ist er nicht der Polo Hofer geworden, der nirgends aneckt.“ Martin Schäfer, Kulturredaktor SRF

    „Verehrt, verfemt, von der Bühne der Öffentlichkeit verschwunden. Seit den frühen Siebzigerjahren kommentiert Walter Lietha in seinen Liedern das Zeitgeschehen, geisselt den Kapitalismus, namentlich das Zinssystem, singt über die Zerstörung der Umwelt, die Ausbeutung der Weltmeere. Wie kein anderer Musiker in der Schweiz hält der Churer Chansonnier an seinen Themen fest, benennt das in seinen Augen Unrechtmässige und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.“ Valerio Gerstlauer, Kulturredaktor Südostschweiz

    „Das ist Weltklasse, wenn er diese Lieder mit seiner reinen und starken Stimme in eigenwilligem Duktus singt! Seine Stimme gemahnt an eine ewig in sich ruhende und wunderschöne Felswand, unverrückbar und wahr und ergreifend!“ Christine Lauterburg, Musikerin

    „Walter Lietha entschleiert. Walter Lietha befreit. Walter Lietha verzaubert. Alles um ihn geschieht wie von alleine. Seine Stimme (wieder) zu hören tut gut.“ Gion Matthias Cavelty, Schriftsteller

    „Die Lieder von Walter Lietha haben mich durch viele Phasen meines Lebens begleitet. Liethas Poesie, seine Stimme, seine Musikalität, aber auch seine Haltung zur Gesellschaft und zur Welt, waren immer eine Bereicherung für mich. Liethas Songs inspirieren und ermutigen mich noch heute. Es freut mich sehr zu vernehmen, dass er wieder auf Tour geht.“ Pedro Lenz, Schriftsteller

    „Es freut mich sehr, Walter wieder auf der Bühne zu sehen und zu hören, haben doch viele seiner Lieder, auch wenn sie mit den zeitlichen Gegebenheiten ihrer Entstehung verknüpft sind, einen zeitlosen Charakter und sind oft auch mit Traditionen verbunden. Sein Melodienreichtum, seine Kreativität und diese Stimme sind sicher auch heute noch eine Bereicherung in der vor allem auf Produkte ausgerichteten Musiklandschaft. Ich freue mich jedenfalls!“ Max Lässer, Musiker

    „Ich habe Walter 1975 kennengelernt, als er in meinem Studio «I bin a Vogel» aufgenommen hat. Seine Lieder haben mich damals sehr berührt, und ich erinnere mich, wie wir damals tagelang im Bann der Stimmung seiner Texte und Musik lebten.“ Bruno Spoerri, Musiker

    „Ich wüsste in der Schweiz keinen wahrhaftigeren Poeten und Sänger als Walter Lietha. Kürzlich konnte ich ein „zauberhaftes“ Konzert von ihm in Neuchâtel erleben, und dieses Wort wähle ich ganz bewusst, denn ich spürte hautnah, wie Walter Lietha das Publikum verzaubert mit seinen Liedern. Jeder Versuch, diesen Vorgang zu analysieren, muss naturgemäss scheitern. Nur so viel: aus Liethas Liedern, in Ton und Text, spricht die klare ureigene Wahrnehmung der sicht- und unsichtbaren Welt, und mir scheint, dass durch Walter Liethas Musik, das Gewesene und das Kommende ineinanderfallen, und sich während des Hörens die Zeit auflöst für alle im Raum Anwesenden. Wenn Musik das kann, wird sie zum erfüllenden kollektiven Erlebnis.

    Walter Lietha ist ein begnadeter „Verdichter“ und Geschichtenerzähler. Sein gesamtheitliches Wissen über historische, ökonomische- und ökologische Zusammenhänge, sein Zugang zur Weltliteratur, zur Kunst überhaut, seine Liebe zu Mensch und Natur, kurz: sein „Durch- und Überblick“ leuchten aus jeder Zeile seiner Lieder und machen ihn zu einem Künstler, dessen Werk die Grenze des Persönlichen sprengt.

    Walter Liethas Schaffen lässt eine schöpferische Kraft erahnen, die aus übergeordneten Schichten schöpft und unseren Horizont zu erweitern weiss. Walter Lietha singt, weil er etwas zu sagen hat, und er weiss, wovon er spricht.

    Bereits in den frühen 70er Jahren hat Lietha viele der grossen Themen, welche die Welt heute beschäftigen formuliert, poetisch und prophetisch zugleich. Wer sich mit seinen Liedern auseinandersetzt, wird merken, dass Manches so gekommen ist, wie Lietha es vorausgesehen hat. Auch deshalb kann man nur gespannt sein, was der Sänger, Gitarrist und Liedermacher uns heutzutage singt und erzählt. Seine Stimme hat lange genug gefehlt! Ich freue mich sehr, dass Walter Lietha endlich auf die Bühne zurückkehrt.“ Corin Curschellas, Musikerin

    Sa |07|20:15| CINEMA

    J'accuse

    Roman Polanski, Frankreich 2019, 132', F/d,

    Auf der Suche nach der Wahrheit

    Frankreich, 1894. Der Offizier Alfred Dreyfus wird des Landesverrates bezichtigt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier Jahre später werden die Behörden in einem offenen Brief angeklagt, Beweismittel gefälscht zu haben, um den jüdischen Dreyfuss zu eliminieren. Inmitten des öffentlichen Skandals macht sich Colonel Picquart auf die Suche nach der Wahrheit ...

    Polanskis Nacherzählung einer antisemitischen Intrige ist ein packendes historisches Drama, aber auch ein treffender Kommentar auf aktuelle judenfeindliche Ressentiments. Aufgrund von Polanskis umstrittener Persona steht der Film seit seiner Erstaufführung im Kreuzfeuer der Kritik - und gewann an den Filmfestspielen Venedig den Grossen Preis der Jury.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Frankreich, 1894. Der Offizier Alfred Dreyfus wird des Landesverrates bezichtigt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier Jahre später werden die Behörden in einem offenen Brief angeklagt, Beweismittel gefälscht zu haben, um den jüdischen Dreyfuss zu eliminieren. Inmitten des öffentlichen Skandals macht sich Colonel Picquart auf die Suche nach der Wahrheit ...

    Polanskis Nacherzählung einer antisemitischen Intrige ist ein packendes historisches Drama, aber auch ein treffender Kommentar auf aktuelle judenfeindliche Ressentiments. Aufgrund von Polanskis umstrittener Persona steht der Film seit seiner Erstaufführung im Kreuzfeuer der Kritik - und gewann an den Filmfestspielen Venedig den Grossen Preis der Jury.

     

    Mi |11|14:00| CINEMA__KIDS

    Dr. Dolittle

    Stephen Gaghan, USA 2020, 101', D,

    Die fantastische Reise des Dr. Dolittle

    Doctor Dolittle ist ein leicht exzentrischer Mann, der früher ein Arzt war. Nun widmet er sein Leben den Tieren und behandelt diese anstatt Menschen. Hilfreich dabei ist, dass er die Sprache der Tiere versteht und mit ihnen kommunizieren kann.

    15.-
    Reservaziun:

    Doctor Dolittle ist ein leicht exzentrischer Mann, der früher ein Arzt war. Nun widmet er sein Leben den Tieren und behandelt diese anstatt Menschen. Hilfreich dabei ist, dass er die Sprache der Tiere versteht und mit ihnen kommunizieren kann.

    Mi |11|20:15| CINEMA

    J'accuse

    Roman Polanski, Frankreich 2019, 132', F/d,

    Auf der Suche nach der Wahrheit

    Frankreich, 1894. Der Offizier Alfred Dreyfus wird des Landesverrates bezichtigt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier Jahre später werden die Behörden in einem offenen Brief angeklagt, Beweismittel gefälscht zu haben, um den jüdischen Dreyfuss zu eliminieren. Inmitten des öffentlichen Skandals macht sich Colonel Picquart auf die Suche nach der Wahrheit ...

    Polanskis Nacherzählung einer antisemitischen Intrige ist ein packendes historisches Drama, aber auch ein treffender Kommentar auf aktuelle judenfeindliche Ressentiments. Aufgrund von Polanskis umstrittener Persona steht der Film seit seiner Erstaufführung im Kreuzfeuer der Kritik - und gewann an den Filmfestspielen Venedig den Grossen Preis der Jury.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Frankreich, 1894. Der Offizier Alfred Dreyfus wird des Landesverrates bezichtigt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier Jahre später werden die Behörden in einem offenen Brief angeklagt, Beweismittel gefälscht zu haben, um den jüdischen Dreyfuss zu eliminieren. Inmitten des öffentlichen Skandals macht sich Colonel Picquart auf die Suche nach der Wahrheit ...

    Polanskis Nacherzählung einer antisemitischen Intrige ist ein packendes historisches Drama, aber auch ein treffender Kommentar auf aktuelle judenfeindliche Ressentiments. Aufgrund von Polanskis umstrittener Persona steht der Film seit seiner Erstaufführung im Kreuzfeuer der Kritik - und gewann an den Filmfestspielen Venedig den Grossen Preis der Jury.

     

    Do |12|13:30| CINEMA__SENIORS

    La Grande vadrouille

    Gérard Oury, Frankreich 1966, 132', D,

    Vorstellung 16:15 Uhr bei genug Reservationen

    Drei Bruchpiloten in Paris

    Im Jahre 1942, während der Besetzung Frankreichs durch Nazideutschland im Zweiten Weltkrieg, wird ein britischer Bomber auf dem Rückflug nach England über Paris abgeschossen. Die drei mit Fallschirmen abgesprungenen Briten landen an unterschiedlichen Orten. Cunningham lernt zufällig den Malermeister Bouvet kennen, und gemeinsam retten sie sich über die Dächer in die Wohnung der jungen Puppenspielerin Juliette. Peters Landsmann MacIntosh begegnet währenddessen nach seiner Landung auf dem Dach der Pariser Oper dem eitlen Dirigenten LeFort. Die beiden Engländer beabsichtigen, sich mit ihrem Kommandanten Brook über die Demarkationslinie in die sogenannte „freie Zone“ abzusetzen, von wo aus sie wieder nach Großbritannien zurückkehren wollen...

    Die Vorstellung um 16:15 findet nur bei Bedarf statt.

    Reservationen: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    10.-
    Reservaziun:

    Drei Bruchpiloten in Paris

    Im Jahre 1942, während der Besetzung Frankreichs durch Nazideutschland im Zweiten Weltkrieg, wird ein britischer Bomber auf dem Rückflug nach England über Paris abgeschossen. Die drei mit Fallschirmen abgesprungenen Briten landen an unterschiedlichen Orten. Cunningham lernt zufällig den Malermeister Bouvet kennen, und gemeinsam retten sie sich über die Dächer in die Wohnung der jungen Puppenspielerin Juliette. Peters Landsmann MacIntosh begegnet währenddessen nach seiner Landung auf dem Dach der Pariser Oper dem eitlen Dirigenten LeFort. Die beiden Engländer beabsichtigen, sich mit ihrem Kommandanten Brook über die Demarkationslinie in die sogenannte „freie Zone“ abzusetzen, von wo aus sie wieder nach Großbritannien zurückkehren wollen...

    Die Vorstellung um 16:15 findet nur bei Bedarf statt.

    Reservationen: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    Do |12|20:15| CINEMA__DOC

    Wer sind wir?

    Edgar Hagen, Schweiz 2019, 97',

    Anders und doch mittendrin

    Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe.

    Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung.Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität.

    Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?

    15.-
    Reservaziun:

    Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe.

    Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung.Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität.

    Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?

    Fr |13|20:15| CINEMA

    Platzspitz- baby

    Pierre Monnard, Schweiz 2019, 100', Dialekt,

    Kindheit in der Drogenszene

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    15.-
    Reservaziun:

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    Sa |14|20:15| CINEMA

    Parasite

    Bong Joon Ho, Südkorea 2019, 132', OV/d,

    Cannes 2019 - Palme d'Or / Oscars 2020 - Bester Film, Beste Regie

    Ki-taek, seine Frau Chung-soon und die beiden Kinder Ki-woo und Ki-jung sind allesamt arbeitslos und leben gemeinsam in einem dreckigen Keller. Von einem reichen Leben kann die Familie nur träumen - bis der junge Ki-woo einen Job als Nachhilfelehrer bei den wohlhabenden Parks findet. Die Folgen dieser Anstellung kann niemand voraussehen ...

     

    Bong Joon Ho hat sich mit Werken wie «The Host» und «Snowpiercer» auch ausserhalb von Südkorea einen Namen als innovativer, experimentierfreudiger und sozialkritischer Regisseur gemacht. Mit «Parasite» präsentiert er eine beissende und spannungsgeladene Satire auf den Kapitalismus, der manchen Menschen zu immensem Reichtum verhilft - und andere zu mittellosen Bediensteten macht.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Ki-taek, seine Frau Chung-soon und die beiden Kinder Ki-woo und Ki-jung sind allesamt arbeitslos und leben gemeinsam in einem dreckigen Keller. Von einem reichen Leben kann die Familie nur träumen - bis der junge Ki-woo einen Job als Nachhilfelehrer bei den wohlhabenden Parks findet. Die Folgen dieser Anstellung kann niemand voraussehen ...

     

    Bong Joon Ho hat sich mit Werken wie «The Host» und «Snowpiercer» auch ausserhalb von Südkorea einen Namen als innovativer, experimentierfreudiger und sozialkritischer Regisseur gemacht. Mit «Parasite» präsentiert er eine beissende und spannungsgeladene Satire auf den Kapitalismus, der manchen Menschen zu immensem Reichtum verhilft - und andere zu mittellosen Bediensteten macht.

     

    Mi |18|20:15| CINEMA

    Ema y Gaston

    Pablo Larraín, Chile 2019, 102', OV/d/f,

    Im Sog der Liebe

    Pablo Larraín gehört zu den herausragenden Regisseuren des lateinamerikanischen Kinos. Kompromisslos geht er seinen Weg und realisiert Filme, die die Möglichkeiten des visuellen Ausdrucks abtasten und ausloten. Der jüngste Spielfilm Ema y Gastón ist eine Wucht, erzählt Larraín da nicht einfach eine weitere Liebesgeschichte, nein: Er taucht ein in ein Bilder-, Klang- und Bewegungsmeer des Liebens und zieht uns mit in jenen Sog, der Liebe heisst und dem viel Unberechenbares und Unerklärliches innewohnt.

    15.-
    Reservaziun:

    Pablo Larraín gehört zu den herausragenden Regisseuren des lateinamerikanischen Kinos. Kompromisslos geht er seinen Weg und realisiert Filme, die die Möglichkeiten des visuellen Ausdrucks abtasten und ausloten. Der jüngste Spielfilm Ema y Gastón ist eine Wucht, erzählt Larraín da nicht einfach eine weitere Liebesgeschichte, nein: Er taucht ein in ein Bilder-, Klang- und Bewegungsmeer des Liebens und zieht uns mit in jenen Sog, der Liebe heisst und dem viel Unberechenbares und Unerklärliches innewohnt.

    Do |19|19:30| TRIBUNA

    MONDRIAN ENSEMBLE

    SIGNS, GAMES & MESSAGES

    Ivana Pristasova Violine

    Petra Ackermann Viola

    Karolina Öhman Violoncello

     

    MONDRIAN ENSEMBLE

    Es gibt eine wachsende Kluft zwischen der Branche der Neuen Musik mit ihrer zwanghaften Hingabe an Weltpremieren einerseits und der etablierten klassischen Szene, die hauptsächlich Musik von Bach bis Strawinsky andererseits umfasst.

    Es ist dieses Lückenrepertoire, dem sich das Mondrian Ensemble seit 2000 verschrieben hat, und es bemüht sich darüber hinaus, verschiedene historische Epochen miteinander zu verbinden, unabhängig davon, welche Abgründe überwunden werden müssen, um dies zu erreichen. Das Engagement des Mondrian Ensembles für neue und neueste Musik ist daher ebenso wichtig wie sein Engagement für das klassisch-romantische Repertoire.

    Besonders erfreulich sind Experimente, die Querverbindungen beleuchten, die man auf den ersten Blick nicht bemerkt

     

     

    25.-
    Reservaziun:

    Ivana Pristasova Violine

    Petra Ackermann Viola

    Karolina Öhman Violoncello

     

    MONDRIAN ENSEMBLE

    Es gibt eine wachsende Kluft zwischen der Branche der Neuen Musik mit ihrer zwanghaften Hingabe an Weltpremieren einerseits und der etablierten klassischen Szene, die hauptsächlich Musik von Bach bis Strawinsky andererseits umfasst.

    Es ist dieses Lückenrepertoire, dem sich das Mondrian Ensemble seit 2000 verschrieben hat, und es bemüht sich darüber hinaus, verschiedene historische Epochen miteinander zu verbinden, unabhängig davon, welche Abgründe überwunden werden müssen, um dies zu erreichen. Das Engagement des Mondrian Ensembles für neue und neueste Musik ist daher ebenso wichtig wie sein Engagement für das klassisch-romantische Repertoire.

    Besonders erfreulich sind Experimente, die Querverbindungen beleuchten, die man auf den ersten Blick nicht bemerkt

     

     

    Fr |20|20:15| CINEMA

    J'accuse

    Roman Polanski, Frankreich 2019, 132', F/d,

    Auf der Suche nach der Wahrheit

    Frankreich, 1894. Der Offizier Alfred Dreyfus wird des Landesverrates bezichtigt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier Jahre später werden die Behörden in einem offenen Brief angeklagt, Beweismittel gefälscht zu haben, um den jüdischen Dreyfuss zu eliminieren. Inmitten des öffentlichen Skandals macht sich Colonel Picquart auf die Suche nach der Wahrheit ...

    Polanskis Nacherzählung einer antisemitischen Intrige ist ein packendes historisches Drama, aber auch ein treffender Kommentar auf aktuelle judenfeindliche Ressentiments. Aufgrund von Polanskis umstrittener Persona steht der Film seit seiner Erstaufführung im Kreuzfeuer der Kritik - und gewann an den Filmfestspielen Venedig den Grossen Preis der Jury.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Frankreich, 1894. Der Offizier Alfred Dreyfus wird des Landesverrates bezichtigt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier Jahre später werden die Behörden in einem offenen Brief angeklagt, Beweismittel gefälscht zu haben, um den jüdischen Dreyfuss zu eliminieren. Inmitten des öffentlichen Skandals macht sich Colonel Picquart auf die Suche nach der Wahrheit ...

    Polanskis Nacherzählung einer antisemitischen Intrige ist ein packendes historisches Drama, aber auch ein treffender Kommentar auf aktuelle judenfeindliche Ressentiments. Aufgrund von Polanskis umstrittener Persona steht der Film seit seiner Erstaufführung im Kreuzfeuer der Kritik - und gewann an den Filmfestspielen Venedig den Grossen Preis der Jury.

     

    Sa |21|20:15| CINEMA

    Mjolk

    Grímur Hákonarson, Island 2019, 90', OV/d/f,

    Der Milchkrieg

    In einem idyllischen Tal in Island betreibt Inga mit ihrem Mann Reynir einen Milchwirtschaftsbetrieb, der Teil einer Kooperative ist. Nach dem plötzlichen Tod Reynirs beginnt sich Inga gegen die missbräuchliche Monopolpraxis der Kooperative zu wehren. Trifft sie mit ihrem unerschrockenen Kampf anfänglich noch auf bitteren Widerstand, gewinnt sie letztlich dank der Unterstützung der restlichen Talbewohner eine neue Lebensperspektive.

    Nach RAMS schildert Grímur Hákonarson in MJOLK erneut das Leben in den beeindruckenden grünen und steinigen Weiten Islands, das sich ganz um Hof und Vieh dreht. Authentisch und mit trockenem Humor erzählt er von der nordländischen Kultur, von Sturheit und Wortkargheit aber auch von Bauernschläue und Gemeinschaftssinn. Die Hauptfigur der bärbeissigen Inga, die sich in Arbeitsoverall und Gummistiefeln nichts bieten lässt, hat Kultpotential.

    15.-
    Reservaziun:

    In einem idyllischen Tal in Island betreibt Inga mit ihrem Mann Reynir einen Milchwirtschaftsbetrieb, der Teil einer Kooperative ist. Nach dem plötzlichen Tod Reynirs beginnt sich Inga gegen die missbräuchliche Monopolpraxis der Kooperative zu wehren. Trifft sie mit ihrem unerschrockenen Kampf anfänglich noch auf bitteren Widerstand, gewinnt sie letztlich dank der Unterstützung der restlichen Talbewohner eine neue Lebensperspektive.

    Nach RAMS schildert Grímur Hákonarson in MJOLK erneut das Leben in den beeindruckenden grünen und steinigen Weiten Islands, das sich ganz um Hof und Vieh dreht. Authentisch und mit trockenem Humor erzählt er von der nordländischen Kultur, von Sturheit und Wortkargheit aber auch von Bauernschläue und Gemeinschaftssinn. Die Hauptfigur der bärbeissigen Inga, die sich in Arbeitsoverall und Gummistiefeln nichts bieten lässt, hat Kultpotential.

    Mi |25|14:00| CINEMA__KIDS

    Lassie

    Hanno Olderdissen, Deutschland 2020, 100', D,

    Eine abenteuerliche Reise

    Der zwölfjährige Flo und die Collie-Hündin Lassie sind die besten Freunde. Doch als Flos Familie umziehen muss und in der neuen Bleibe keine Hunde erlaubt sind, wird Lassie weggegeben. Als Lassie schlecht behandelt wird, reisst die Hündin aus, um zurück zu Flo zu finden.

    15.-
    Reservaziun:

    Der zwölfjährige Flo und die Collie-Hündin Lassie sind die besten Freunde. Doch als Flos Familie umziehen muss und in der neuen Bleibe keine Hunde erlaubt sind, wird Lassie weggegeben. Als Lassie schlecht behandelt wird, reisst die Hündin aus, um zurück zu Flo zu finden.

    Mi |25|20:15| CINEMA__DOC

    Wer sind wir?

    Edgar Hagen, Schweiz 2019, 97',

    Anders und doch mittendrin

    Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe.

    Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung.Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität.

    Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?

    15.-
    Reservaziun:

    Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe.

    Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung.Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität.

    Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?

    Do |26|20:15| CINEMA

    Ema y Gaston

    Pablo Larraín, Chile 2019, 102', OV/d/f,

    Im Sog der Liebe

    Pablo Larraín gehört zu den herausragenden Regisseuren des lateinamerikanischen Kinos. Kompromisslos geht er seinen Weg und realisiert Filme, die die Möglichkeiten des visuellen Ausdrucks abtasten und ausloten. Der jüngste Spielfilm Ema y Gastón ist eine Wucht, erzählt Larraín da nicht einfach eine weitere Liebesgeschichte, nein: Er taucht ein in ein Bilder-, Klang- und Bewegungsmeer des Liebens und zieht uns mit in jenen Sog, der Liebe heisst und dem viel Unberechenbares und Unerklärliches innewohnt.

    15.-
    Reservaziun:

    Pablo Larraín gehört zu den herausragenden Regisseuren des lateinamerikanischen Kinos. Kompromisslos geht er seinen Weg und realisiert Filme, die die Möglichkeiten des visuellen Ausdrucks abtasten und ausloten. Der jüngste Spielfilm Ema y Gastón ist eine Wucht, erzählt Larraín da nicht einfach eine weitere Liebesgeschichte, nein: Er taucht ein in ein Bilder-, Klang- und Bewegungsmeer des Liebens und zieht uns mit in jenen Sog, der Liebe heisst und dem viel Unberechenbares und Unerklärliches innewohnt.

    Fr |27|20:30| TRIBUNA__CORIN_INVIT

    Wir steigen

    Wortkonzert mit den Musikerinnen Anna Trauffer, Franziska Bruecker und Auto: Gerhard Meister

    Leicht wie Luft und in ihr schwebend, so steht der Zeppelin bereit. Die beiden Musikerinnen Franziska Bruecker und Anna Trauffer steigen ein. Sie haben für die Reise ihre Kompositionen dabei, einen Synthesizer, einen Kontrabass, ihre Gesangsstimmen und den Autor Gerhard Meister, ausgerüstet mit Texten und Posaune. So steigen sie ein und steigen. Und steigen immer höher. Der Zeppelin, Traumsymbol einer längst vergangenen Zeit, wird ihnen zum Gedankenvehikel und dem Ort ihrer Meditation über das Leichte und das Schwere, das Ferne und das vielleicht nur scheinbar Naheliegende. So durchfahren sie Gewitter- und Datenwolken. Und wenn unten im Meer plötzlich Wale auftauchen, die blasen, dann ist der Kapitän so nett und hält für seine Passagiere das Schiff mitten in der Luft an.

    WIR STEIGEN ist die erste Zusammenarbeit der drei KünstlerInnen, ein Wortkonzert und ein Experiment, dass der Frage nachgeht, wie sich Musik und Sprache zu neuen Formen verbinden lassen.

     

    Anna Trauffer stimme, kontrabass, komposition

    Franziska Bruecker stimme, synth, live e, komposition

    Gerhard Meister sprecher, posaune, text

    25.-
    Reservaziun:

    Leicht wie Luft und in ihr schwebend, so steht der Zeppelin bereit. Die beiden Musikerinnen Franziska Bruecker und Anna Trauffer steigen ein. Sie haben für die Reise ihre Kompositionen dabei, einen Synthesizer, einen Kontrabass, ihre Gesangsstimmen und den Autor Gerhard Meister, ausgerüstet mit Texten und Posaune. So steigen sie ein und steigen. Und steigen immer höher. Der Zeppelin, Traumsymbol einer längst vergangenen Zeit, wird ihnen zum Gedankenvehikel und dem Ort ihrer Meditation über das Leichte und das Schwere, das Ferne und das vielleicht nur scheinbar Naheliegende. So durchfahren sie Gewitter- und Datenwolken. Und wenn unten im Meer plötzlich Wale auftauchen, die blasen, dann ist der Kapitän so nett und hält für seine Passagiere das Schiff mitten in der Luft an.

    WIR STEIGEN ist die erste Zusammenarbeit der drei KünstlerInnen, ein Wortkonzert und ein Experiment, dass der Frage nachgeht, wie sich Musik und Sprache zu neuen Formen verbinden lassen.

     

    Anna Trauffer stimme, kontrabass, komposition

    Franziska Bruecker stimme, synth, live e, komposition

    Gerhard Meister sprecher, posaune, text

    Sa |28|20:15| CINEMA

    Platzspitz- baby

    Pierre Monnard, Schweiz 2019, 100', Dialekt,

    Kindheit in der Drogenszene

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    15.-
    Reservaziun:

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

  • matg / mai

    Fr |15|20:15| TRIBUNA

    Kalo Yele

    Aly Keïta, Balafon Jan Galega Brönnimann, Klarinetten, Sopran Lucas Niggli, Drums, Percussion

    Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli gehören zu einer experimentierfreudigen und weltoffenen Szene und spielten in den letzten Jahren mit vielen namhaften Musikern an wichtigen Festivals auf der ganzen Welt. Aly Keïta aus Côte d’Ivoire ist einer der großen Virtuosen des Balafons. Er stammt aus einer Griot-Familie der Malinké und spielt seit bald 30 Jahren immer wieder mit improvisierenden Musikern aus anderen Kulturkreisen. Aly Keïta entwickelte in der Folge ein diatonisches Balafon, welches er den Anforderungen der westlichen Musik anpasste. Heute lebt er in Berlin. Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli wurden beide in Kamerun geboren, und wurden in ihrer musikalischen Laufbahn seit ihren Anfängen von der Westafrikanischen Kultur geprägt. Diese " Bruderschaft der Vibes und Grooves" entführt das Publikum auf eine abenteuerliche Reise - vom tiefsten Dschungel über weite Strecken unter afrikanischem Himmel bis zurück nach Europa.

    Eintritt: 25.-, Festivalpass: 150.-
    Reservaziun:

    Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli gehören zu einer experimentierfreudigen und weltoffenen Szene und spielten in den letzten Jahren mit vielen namhaften Musikern an wichtigen Festivals auf der ganzen Welt. Aly Keïta aus Côte d’Ivoire ist einer der großen Virtuosen des Balafons. Er stammt aus einer Griot-Familie der Malinké und spielt seit bald 30 Jahren immer wieder mit improvisierenden Musikern aus anderen Kulturkreisen. Aly Keïta entwickelte in der Folge ein diatonisches Balafon, welches er den Anforderungen der westlichen Musik anpasste. Heute lebt er in Berlin. Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli wurden beide in Kamerun geboren, und wurden in ihrer musikalischen Laufbahn seit ihren Anfängen von der Westafrikanischen Kultur geprägt. Diese " Bruderschaft der Vibes und Grooves" entführt das Publikum auf eine abenteuerliche Reise - vom tiefsten Dschungel über weite Strecken unter afrikanischem Himmel bis zurück nach Europa.

  • PROXIMAMEIN / DEMNAECHST

    CINEMA

    It Must Be Heaven

    Elia Suleiman, Palästina 2019, 102', OV/d/f,

    Poetisch und surreal

    Elia Suleiman lebt in Nazareth allein in einem grossen Haus. Sein Nachbar kümmert sich rührend um Suleimans Zitronenbaum, allerdings tut er das unaufgefordert und heimst darüber hinaus auch die Zitronen ein. Aber der Regisseur will ohnehin verreisen, um sein neues Filmprojekt anzupreisen… übrigens jenen Film, den sich der Zuschauer gerade ansieht. Er bereist Paris und New York, durchstreift die fremden Metropolen und beobachtet das dortige Treiben aufmerksam, und dennoch: Seine Herkunft folgt ihm wie ein Schatten, wohin er auch geht.

    Zehn Jahre sind seit seinem letzten Film vergangen, doch mit seinem neusten Werk ist der palästinensische Regisseur Elia Suleiman bereits wieder im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes angetreten. Diesmal richtet er seinen politischen Blick über die Grenzen seiner Heimat hinaus – und erkennt, wie er in Interviews sagt, dass die Welt im Grunde ein «Mikrokosmos Palästinas» ist. Überall ist der Überwachungsstaat im Vormarsch und allerorts gewinnt das Absurde die Oberhand. So wird Suleiman zum stummen, staunenden Beobachter. Aber gerade daher rührt auch die Komik des Films. Nicht umsonst wurde der Filmemacher oft mit Buster Keaton und Jacques Tati verglichen. Eine politische Komödie über Identität, Nationalität und Heimat, die ebenso unterhaltsam und scharfsinnig wie poetisch ist.

    15.-

    Elia Suleiman lebt in Nazareth allein in einem grossen Haus. Sein Nachbar kümmert sich rührend um Suleimans Zitronenbaum, allerdings tut er das unaufgefordert und heimst darüber hinaus auch die Zitronen ein. Aber der Regisseur will ohnehin verreisen, um sein neues Filmprojekt anzupreisen… übrigens jenen Film, den sich der Zuschauer gerade ansieht. Er bereist Paris und New York, durchstreift die fremden Metropolen und beobachtet das dortige Treiben aufmerksam, und dennoch: Seine Herkunft folgt ihm wie ein Schatten, wohin er auch geht.

    Zehn Jahre sind seit seinem letzten Film vergangen, doch mit seinem neusten Werk ist der palästinensische Regisseur Elia Suleiman bereits wieder im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes angetreten. Diesmal richtet er seinen politischen Blick über die Grenzen seiner Heimat hinaus – und erkennt, wie er in Interviews sagt, dass die Welt im Grunde ein «Mikrokosmos Palästinas» ist. Überall ist der Überwachungsstaat im Vormarsch und allerorts gewinnt das Absurde die Oberhand. So wird Suleiman zum stummen, staunenden Beobachter. Aber gerade daher rührt auch die Komik des Films. Nicht umsonst wurde der Filmemacher oft mit Buster Keaton und Jacques Tati verglichen. Eine politische Komödie über Identität, Nationalität und Heimat, die ebenso unterhaltsam und scharfsinnig wie poetisch ist.

    CINEMA

    About Endlessness

    Roy Andersson, Schweden 2019, 78', OV/d/f,

    Alltagsdramen und Glücksmomente

    In Roy Anderssons (A PIGEON SITTING ON A BRANCH REFLECTING ON EXISTENCE) neuem Film erzählt uns Scheherazade von der Kostbarkeit und Schönheit der «conditio humana». Angesiedelt in der für den Regisseur typischen, kulissenhaften, in blassen Grau- und Beige-Tönen gestalteten Welt ironisch überhöhter nordischer Schwermut, erleben diverse Figuren kleine und grosse, tragische und banale Alltagsdramen und ab und an kleine Glücksmomente.

    Internationale Filmfestspiele Venedig: Silberner Löwe (Beste Regie)

    15.-

    In Roy Anderssons (A PIGEON SITTING ON A BRANCH REFLECTING ON EXISTENCE) neuem Film erzählt uns Scheherazade von der Kostbarkeit und Schönheit der «conditio humana». Angesiedelt in der für den Regisseur typischen, kulissenhaften, in blassen Grau- und Beige-Tönen gestalteten Welt ironisch überhöhter nordischer Schwermut, erleben diverse Figuren kleine und grosse, tragische und banale Alltagsdramen und ab und an kleine Glücksmomente.

    Internationale Filmfestspiele Venedig: Silberner Löwe (Beste Regie)

    CINEMA

    Undine

    Christian Petzold, Deutschland 2020, 90', D,

    Das Wasser ist ihr Element. Undine wohnt in Berlin, ist Historikerin und Expertin für Stadtentwicklung. Ihr Leben verläuft in geordneten Bahnen, bis ihr Freund sie aus heiterem Himmel verlässt. Wenn Undines Liebe verraten wird, so heisst es in einer jahrhundertealten Sage, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Undine aber will das alles nicht, sie will nicht gehen. Sie begegnet dem Industrietaucher Christoph, der in der geheimnisvollen Unterwasser-Welt eines Sees arbeitet. Die beiden verlieben sich ineinander – doch Christoph ahnt, dass Undine ein Geheimnis hat…

    Die Undine-Sage hat Künstlerinnen und Künstler seit jeher inspiriert, so etwa Friedrich de la Motte Fouqué, Peter Tschaikowski und Ingeborg Bachmann. Mit traumwandlerischer Sicherheit holt Petzold den Stoff jetzt ins Reich des Kinos: «Undine» ist die faszinierende, in der Gegenwart spielende Neuinterpretation des Mythos der geheimnisvollen Wasserfrau. Wie bereits in Petzolds letztem Film «Transit» glänzen auch hier Paula Beer und Franz Rogowski in den Hauptrollen. Ein verzauberndes modernes Märchen in einer entzauberten modernen Welt, traumhaftes Kino mit magischen Bildern.

    15.-

    Das Wasser ist ihr Element. Undine wohnt in Berlin, ist Historikerin und Expertin für Stadtentwicklung. Ihr Leben verläuft in geordneten Bahnen, bis ihr Freund sie aus heiterem Himmel verlässt. Wenn Undines Liebe verraten wird, so heisst es in einer jahrhundertealten Sage, muss sie den treulosen Mann töten und ins Wasser zurückkehren, aus dem sie einst gekommen ist. Undine aber will das alles nicht, sie will nicht gehen. Sie begegnet dem Industrietaucher Christoph, der in der geheimnisvollen Unterwasser-Welt eines Sees arbeitet. Die beiden verlieben sich ineinander – doch Christoph ahnt, dass Undine ein Geheimnis hat…

    Die Undine-Sage hat Künstlerinnen und Künstler seit jeher inspiriert, so etwa Friedrich de la Motte Fouqué, Peter Tschaikowski und Ingeborg Bachmann. Mit traumwandlerischer Sicherheit holt Petzold den Stoff jetzt ins Reich des Kinos: «Undine» ist die faszinierende, in der Gegenwart spielende Neuinterpretation des Mythos der geheimnisvollen Wasserfrau. Wie bereits in Petzolds letztem Film «Transit» glänzen auch hier Paula Beer und Franz Rogowski in den Hauptrollen. Ein verzauberndes modernes Märchen in einer entzauberten modernen Welt, traumhaftes Kino mit magischen Bildern.

    CINEMA_BAR

    Bar

    Mittwoch+Donnertag
    19.00 bis 24:00 Uhr

    Freitag+Samstag
    19.00 bis 2:00 Uhr