• fevrer / februar

    Fr |22|20:15| CINEMA

    Zwingli

    Stefan Haupt, Schweiz 2018, 130', Schweizerdeutsch,

    Revolutionäre Gedanken

    Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt ...

    15.-
    Reservaziun:

    Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt ...

    Sa |23|20:15| CINEMA

    Green Book

    Peter Farrelly, USA 2018, 130', E/d/f,

    Auf Tournee mit Dr. Don Shirley

    Im New York der 1960er Jahre, noch vor der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, hält sich Tony Lip als Türsteher in der Bronx über Wasser. Als der rüpelhafte aber liebenswürdige Italo-Amerikaner den Auftrag bekommt, einen gewissen Dr. Don Shirley in die Südstaaten zu fahren, denkt er sich nicht viel dabei. Aber Shirley ist einer der weltbesten Jazz-Pianisten, wortgewandt wie ein Dichter - und Afroamerikaner. Das ungleiche Paar macht sich auf die lange Fahrt durch den konservativen Süden - mit gegenseitigem Argwohn und dem «Negro Motorist Green Book», einem Reiseführer mit den wenigen Unterkünften und Restaurants, wo Schwarze willkommen sind, in der Tasche.

     

    «Green Book» ist eine perfekt getaktete Screwball-Komödie über eine aufkeimende Freundschaft, die sich über die Grenzen von Rasse, Bildung und Klasse hinwegsetzt. Viggo Mortensen überzeugt als liebenswürdig-raue Mischung zwischen Chauffeur, Kumpel und Bodyguard, während Mahershala Alis («Moonlight») würdevolle und elegante Interpretation der Rolle des Dr. Don Shirley einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

     

    5 Oscar-Nominationen, u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Viggo Mortensen), Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali)

    Golden Globes: Beste Komödie/Musical, Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali), Bestes Drehbuch

    15.-
    Reservaziun:

    Im New York der 1960er Jahre, noch vor der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, hält sich Tony Lip als Türsteher in der Bronx über Wasser. Als der rüpelhafte aber liebenswürdige Italo-Amerikaner den Auftrag bekommt, einen gewissen Dr. Don Shirley in die Südstaaten zu fahren, denkt er sich nicht viel dabei. Aber Shirley ist einer der weltbesten Jazz-Pianisten, wortgewandt wie ein Dichter - und Afroamerikaner. Das ungleiche Paar macht sich auf die lange Fahrt durch den konservativen Süden - mit gegenseitigem Argwohn und dem «Negro Motorist Green Book», einem Reiseführer mit den wenigen Unterkünften und Restaurants, wo Schwarze willkommen sind, in der Tasche.

     

    «Green Book» ist eine perfekt getaktete Screwball-Komödie über eine aufkeimende Freundschaft, die sich über die Grenzen von Rasse, Bildung und Klasse hinwegsetzt. Viggo Mortensen überzeugt als liebenswürdig-raue Mischung zwischen Chauffeur, Kumpel und Bodyguard, während Mahershala Alis («Moonlight») würdevolle und elegante Interpretation der Rolle des Dr. Don Shirley einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

     

    5 Oscar-Nominationen, u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Viggo Mortensen), Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali)

    Golden Globes: Beste Komödie/Musical, Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali), Bestes Drehbuch

    Mi |27|20:15| CINEMA

    Green Book

    Peter Farrelly, USA 2018, 130', E/d/f,

    Auf Tournee mit Dr. Don Shirley

    Im New York der 1960er Jahre, noch vor der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, hält sich Tony Lip als Türsteher in der Bronx über Wasser. Als der rüpelhafte aber liebenswürdige Italo-Amerikaner den Auftrag bekommt, einen gewissen Dr. Don Shirley in die Südstaaten zu fahren, denkt er sich nicht viel dabei. Aber Shirley ist einer der weltbesten Jazz-Pianisten, wortgewandt wie ein Dichter - und Afroamerikaner. Das ungleiche Paar macht sich auf die lange Fahrt durch den konservativen Süden - mit gegenseitigem Argwohn und dem «Negro Motorist Green Book», einem Reiseführer mit den wenigen Unterkünften und Restaurants, wo Schwarze willkommen sind, in der Tasche.

     

    «Green Book» ist eine perfekt getaktete Screwball-Komödie über eine aufkeimende Freundschaft, die sich über die Grenzen von Rasse, Bildung und Klasse hinwegsetzt. Viggo Mortensen überzeugt als liebenswürdig-raue Mischung zwischen Chauffeur, Kumpel und Bodyguard, während Mahershala Alis («Moonlight») würdevolle und elegante Interpretation der Rolle des Dr. Don Shirley einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

     

    5 Oscar-Nominationen, u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Viggo Mortensen), Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali)

    Golden Globes: Beste Komödie/Musical, Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali), Bestes Drehbuch

    15.-
    Reservaziun:

    Im New York der 1960er Jahre, noch vor der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, hält sich Tony Lip als Türsteher in der Bronx über Wasser. Als der rüpelhafte aber liebenswürdige Italo-Amerikaner den Auftrag bekommt, einen gewissen Dr. Don Shirley in die Südstaaten zu fahren, denkt er sich nicht viel dabei. Aber Shirley ist einer der weltbesten Jazz-Pianisten, wortgewandt wie ein Dichter - und Afroamerikaner. Das ungleiche Paar macht sich auf die lange Fahrt durch den konservativen Süden - mit gegenseitigem Argwohn und dem «Negro Motorist Green Book», einem Reiseführer mit den wenigen Unterkünften und Restaurants, wo Schwarze willkommen sind, in der Tasche.

     

    «Green Book» ist eine perfekt getaktete Screwball-Komödie über eine aufkeimende Freundschaft, die sich über die Grenzen von Rasse, Bildung und Klasse hinwegsetzt. Viggo Mortensen überzeugt als liebenswürdig-raue Mischung zwischen Chauffeur, Kumpel und Bodyguard, während Mahershala Alis («Moonlight») würdevolle und elegante Interpretation der Rolle des Dr. Don Shirley einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

     

    5 Oscar-Nominationen, u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Viggo Mortensen), Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali)

    Golden Globes: Beste Komödie/Musical, Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali), Bestes Drehbuch

    Do |28|20:15| CINEMA

    The Favorite

    Yorgos Lanthimos, Irland 2018, 119', E/d/f,

    Intrigen und Irrsinn im britischen Königshaus

    18. Jahrhundert: England befindet sich im Krieg mit Frankreich. Dennoch werden fleissig Entenrennen durchgeführt und Ananasse konsumiert. Während Königin Anna körperlich und emotional angeschlagen auf ihrem Thron sitzt oder im Bett liegt, regiert ihre enge Freundin Lady Sarah Churchill das Land in ihrem Namen. Zudem kümmert sie sich auf intime Weise um das Wohlbefinden der Herrscherin und versucht, deren wildes Temperament zu bändigen. Als eines Tages die bezaubernde Abigail Hill den königlichen Hof erreicht und nach Arbeit fragt, hilft ihr Lady Sarah, da die beiden Cousinen sind.

    Zunächst nur als Putzdame tätig, erweist sich die ambitionierte Abigail schnell als äusserst kompetent und schlau. Während Lady Sarah zunehmend mit Regierungsarbeit beschäftigt ist, wird Abigail mit der verantwortungsvollen Aufgabe beauftragt, Königin Anna zu pflegen. Die Königin ist entzückt von ihrer neuen Dienerin, und die beiden kommen sich immer näher, was Lady Sarah ganz und gar nicht gefällt. Der Oppositionsführer Robert Harley versucht, dies auszunutzen und Abigail zu bestechen. Abigail geht aber ihren eigenen Weg, skrupellos und ohne Furcht.

    15.-
    Reservaziun:

    18. Jahrhundert: England befindet sich im Krieg mit Frankreich. Dennoch werden fleissig Entenrennen durchgeführt und Ananasse konsumiert. Während Königin Anna körperlich und emotional angeschlagen auf ihrem Thron sitzt oder im Bett liegt, regiert ihre enge Freundin Lady Sarah Churchill das Land in ihrem Namen. Zudem kümmert sie sich auf intime Weise um das Wohlbefinden der Herrscherin und versucht, deren wildes Temperament zu bändigen. Als eines Tages die bezaubernde Abigail Hill den königlichen Hof erreicht und nach Arbeit fragt, hilft ihr Lady Sarah, da die beiden Cousinen sind.

    Zunächst nur als Putzdame tätig, erweist sich die ambitionierte Abigail schnell als äusserst kompetent und schlau. Während Lady Sarah zunehmend mit Regierungsarbeit beschäftigt ist, wird Abigail mit der verantwortungsvollen Aufgabe beauftragt, Königin Anna zu pflegen. Die Königin ist entzückt von ihrer neuen Dienerin, und die beiden kommen sich immer näher, was Lady Sarah ganz und gar nicht gefällt. Der Oppositionsführer Robert Harley versucht, dies auszunutzen und Abigail zu bestechen. Abigail geht aber ihren eigenen Weg, skrupellos und ohne Furcht.

  • mars / maerz

    Fr |01|20:15| CINEMA_CORIN_INVIT

    Sohn meines Vaters

    Jeshua Dreyfus, CH 2018, 89', CH D,

    Gewinner Basler Filmpreis 2018, Nominiert, Solothurner Filmtage 2019

    Regisseur ist anwensend

    Simon pflegt eine Hassliebe zu seinem Vater. Als die Eltern in die Ferien fahren, beginnt er ein verführerisches Katz-und-Maus-Spiel mit der Geliebten des Vaters und verstrickt sich immer mehr im klebrigen Familiennetz.

    Am 60. Geburtstag seines Vaters Karl, der die Familie an einem Schabbat zusammenführt, möchte Simon seinen Eltern die neue Freundin vorstellen. Doch wie üblich sind diese mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt.

    Als wäre Simon sein bester Freund, erzählt Karl seinem Sohn, er fühle sich dreissig Jahre jünger, seit er mit Sonja, der neuen Sekretärin, schlafe. Von seiner Mutter Agnes lässt Simon sich dazu verpflichten, das Buch des Vaters zu transkribieren, damit Karl nicht mit Sonja in den Urlaub fährt.

    Während sich die Eltern am FKK-Strand sonnen, beginnt Simon ein verführerisches Katz-und-Maus-Spiel mit Sonja und setzt damit alles aufs Spiel.

    15.-

    Simon pflegt eine Hassliebe zu seinem Vater. Als die Eltern in die Ferien fahren, beginnt er ein verführerisches Katz-und-Maus-Spiel mit der Geliebten des Vaters und verstrickt sich immer mehr im klebrigen Familiennetz.

    Am 60. Geburtstag seines Vaters Karl, der die Familie an einem Schabbat zusammenführt, möchte Simon seinen Eltern die neue Freundin vorstellen. Doch wie üblich sind diese mit ihren eigenen Angelegenheiten beschäftigt.

    Als wäre Simon sein bester Freund, erzählt Karl seinem Sohn, er fühle sich dreissig Jahre jünger, seit er mit Sonja, der neuen Sekretärin, schlafe. Von seiner Mutter Agnes lässt Simon sich dazu verpflichten, das Buch des Vaters zu transkribieren, damit Karl nicht mit Sonja in den Urlaub fährt.

    Während sich die Eltern am FKK-Strand sonnen, beginnt Simon ein verführerisches Katz-und-Maus-Spiel mit Sonja und setzt damit alles aufs Spiel.

    Sa |02|21:30| TRIBUNA

    The Seniles

    Pogo, Bier und Schweiss bis zum umkippen - Hauptsache, der Durst wird nicht schlimmer und die Ohren machen’s noch mit...

    Fotos: ©2016 Tom Bruelemans

    Fünf ältere Herren aus Zürich und Umgebung, alle schon einiges an Musik und Bands auf dem Leder, haben sich im Sommer 2005 zu Motörhead-Lemmys Ehren zu ATOM HÖRDE zusammengetan. Anfänglich als reine Motörhead-Cover Band in Zweckehe - nach einiger Zeit aber hat sich die Liebe im Alter durchgesetzt und THE SENILES sind entstanden.

    Seit 2006 brechen sie sich alle Finger (auf Wunsch auch anderen) um auf der Bühne eine gute Figur zu machen, was im gesetzten Alter der Herren wirklich nicht mehr einfach ist.

    Vom einfachen mitgröl-Pogo-Smasher bis zu hochkomplexen (für THE SENILES zumindest) Art-Rock Kompositionen, geht alles ins Repertoire. Von einigen als Heavy Metal Band verpönt, von anderen als Mischung aus Helge Schneider und Discharge bejubelt - geht alles!

    Facts:

    Cane Besofen, Gesang

    Rimansky, Gitarre, Gesang, Studio & Aufnahmen

    Subcommandante Marcus, Gitarre

    Nasty, Schlagi

    Basstardo, Bass, Grafik & Design, Web

    Vor 2005:

    Alle Jungs involviert in diversen Züri Bands, u.a. Fleisch, The Maul, Run Chicken Run, Lunacy, Vendetta, Bloodstar, Curb Dogs, Catchpole… Man kannte sich und mochte sich…

    Dezember 2005 Premiere als ATOM HÖRDE im Sedel an Lemmy’s 60. Geburtstag mit Motorhead-Coverversionen

    Ab 2006 als THE SENILES unterwegs

    2007 das erste Mal in Sardinien

    Frühling 2007 erste Single „Chunnsch Druus?“

    Dezember 2010 zweite Single „Last White Christmas“

    September 2015 erste LP „Juke Box Zeroes”

    November 2016 10” „The Hipster’s Last Selfie”

    Zahlreiche Konzerte in der Schweiz und im Ausland, hauptsächlich Deutschland und Sardinien.

    In der Schweiz alle besseren Lokalitäten in Zürich, Winterthur, St. Gallen, Luzern (!), Schaffhausen, Baden, Genf, Basel, Bern, Bremgarten, Davos, Glarus u.v.a.

    Im Ausland auserwählte feine Sachen in Orosei (Sardinien), Karlsruhe, Freiburg i. Breisgau, Schopfheim, Düsseldorf, Aachen, Frankfurt (alle D) und Opwijk in Belgien.

    20.-
    Reservaziun:

    Fünf ältere Herren aus Zürich und Umgebung, alle schon einiges an Musik und Bands auf dem Leder, haben sich im Sommer 2005 zu Motörhead-Lemmys Ehren zu ATOM HÖRDE zusammengetan. Anfänglich als reine Motörhead-Cover Band in Zweckehe - nach einiger Zeit aber hat sich die Liebe im Alter durchgesetzt und THE SENILES sind entstanden.

    Seit 2006 brechen sie sich alle Finger (auf Wunsch auch anderen) um auf der Bühne eine gute Figur zu machen, was im gesetzten Alter der Herren wirklich nicht mehr einfach ist.

    Vom einfachen mitgröl-Pogo-Smasher bis zu hochkomplexen (für THE SENILES zumindest) Art-Rock Kompositionen, geht alles ins Repertoire. Von einigen als Heavy Metal Band verpönt, von anderen als Mischung aus Helge Schneider und Discharge bejubelt - geht alles!

    Facts:

    Cane Besofen, Gesang

    Rimansky, Gitarre, Gesang, Studio & Aufnahmen

    Subcommandante Marcus, Gitarre

    Nasty, Schlagi

    Basstardo, Bass, Grafik & Design, Web

    Vor 2005:

    Alle Jungs involviert in diversen Züri Bands, u.a. Fleisch, The Maul, Run Chicken Run, Lunacy, Vendetta, Bloodstar, Curb Dogs, Catchpole… Man kannte sich und mochte sich…

    Dezember 2005 Premiere als ATOM HÖRDE im Sedel an Lemmy’s 60. Geburtstag mit Motorhead-Coverversionen

    Ab 2006 als THE SENILES unterwegs

    2007 das erste Mal in Sardinien

    Frühling 2007 erste Single „Chunnsch Druus?“

    Dezember 2010 zweite Single „Last White Christmas“

    September 2015 erste LP „Juke Box Zeroes”

    November 2016 10” „The Hipster’s Last Selfie”

    Zahlreiche Konzerte in der Schweiz und im Ausland, hauptsächlich Deutschland und Sardinien.

    In der Schweiz alle besseren Lokalitäten in Zürich, Winterthur, St. Gallen, Luzern (!), Schaffhausen, Baden, Genf, Basel, Bern, Bremgarten, Davos, Glarus u.v.a.

    Im Ausland auserwählte feine Sachen in Orosei (Sardinien), Karlsruhe, Freiburg i. Breisgau, Schopfheim, Düsseldorf, Aachen, Frankfurt (alle D) und Opwijk in Belgien.

    Mi |06|20:15| CINEMA

    Roma

    Alfonso Cuarón, Mexiko 2018, 135', OV/d,

    Venedig 2018: Goldener Löwe

    Mexico City, Stadtteil Roma, Anfang der 70er-Jahre: Cleo arbeitet als Hausmädchen bei einer Mittelstandsfamilie. Sie kocht, sie putzt und sie kümmert sich aufopferungsvoll um die vier Kinder des Haushalts - und plötzlich auch um deren Mutter, die soeben vom Ehemann verlassen wurde. Während vor der Haustüre Krawalle zwischen Studenten und Regierungsmilizen eskalieren, wird Cleo zum Teil der Familie. Doch als sie selbst schwanger wird, ist sie mit der Aussicht konfrontiert, ihr Kind ebenfalls als alleinstehende Mutter grossziehen zu müssen.

    Regisseur Alfonso Cuarón («Children of Men», «Gravity») erzählt mit «Roma» seine eigene Kindheitsgeschichte und verwebt diese meisterlich mit der Geschichte Mexikos zu einem berührenden Drama, versehen mit absurd-amüsanten Momenten. Nach dem Goldenen Löwen am Filmfestival von Venedig und überwältigenden Kritiken hat sich der Streamingdienst Netflix, der «Roma» produziert hat, erstmals dazu entschieden, einen Film in ausgewählten Schweizer Kinos zu zeigen. Und auch für uns ist klar: Die behutsame Inszenierung, die bestechenden, wunderschön-durchkomponierten Schwarz-Weiss-Bilder und das gewaltige Sounddesign gehören ins Kino.

     

    Venedig: Goldener Löwe

    Golden Globes: Beste Regie, Bester nicht-englischsprachiger Film

    10 Oscar-Nominationen

     

     

    15.-

    Mexico City, Stadtteil Roma, Anfang der 70er-Jahre: Cleo arbeitet als Hausmädchen bei einer Mittelstandsfamilie. Sie kocht, sie putzt und sie kümmert sich aufopferungsvoll um die vier Kinder des Haushalts - und plötzlich auch um deren Mutter, die soeben vom Ehemann verlassen wurde. Während vor der Haustüre Krawalle zwischen Studenten und Regierungsmilizen eskalieren, wird Cleo zum Teil der Familie. Doch als sie selbst schwanger wird, ist sie mit der Aussicht konfrontiert, ihr Kind ebenfalls als alleinstehende Mutter grossziehen zu müssen.

    Regisseur Alfonso Cuarón («Children of Men», «Gravity») erzählt mit «Roma» seine eigene Kindheitsgeschichte und verwebt diese meisterlich mit der Geschichte Mexikos zu einem berührenden Drama, versehen mit absurd-amüsanten Momenten. Nach dem Goldenen Löwen am Filmfestival von Venedig und überwältigenden Kritiken hat sich der Streamingdienst Netflix, der «Roma» produziert hat, erstmals dazu entschieden, einen Film in ausgewählten Schweizer Kinos zu zeigen. Und auch für uns ist klar: Die behutsame Inszenierung, die bestechenden, wunderschön-durchkomponierten Schwarz-Weiss-Bilder und das gewaltige Sounddesign gehören ins Kino.

     

    Venedig: Goldener Löwe

    Golden Globes: Beste Regie, Bester nicht-englischsprachiger Film

    10 Oscar-Nominationen

     

     

    Do |07|20:15| TRIBUNA

    Trio Heinz Herbert

    Trio Heinz Herbert - JAZZ SIL PLAZ

    Dominic Landolt Gitarre/ Effekte

    Ramon Landolt Keys/ Synth/ Effekte

    Mario Hanni Drums

    Des Trios fesselnde Klangästhetik besticht durch symiotische Ausdrucksdichte. Sie enthält Spuren der Psychedelik des freien Jazz der Siebzigerjahre, Erosionen der zeitgenössischen Clubkultur und strebt, kraftvoll angetrieben von einer die solistische Kür überflügelnde Kollektiv-Improvisation, eine breite Fusion von freiem Jazz und elektronischer Musik an. Nach der gefeierten Aufnahme The Willisau Concert 2016 feuert das Trio mit „YES“ einen vermehrt in elektronischen Gefilden schwadronierende, unkonventionelle Klangkunst von höchster Originalität nach. „YES“: Wilkommen in grenzüberschreitenden Soundzonen, vielschichtigen Klangstrukturen, diversen Aggregatszuständen, Stimmungen und kollidierenden Rhytmen. „YES“: Treten Sie ein ins Spiegelkabinett von Einflüssen, Stoffen, Farben und doppleten (Tanz-) Böden. Weiter zusammengewachsen und lose ineinander verkeilt geht der Sound des Trios Heinz Herbert in der Summe des dreifach Individuellen auf. In einem auf blindem Vertrauen basierenden Interplay zelebrieren sie auf „YES“ eine sich in Dauerbewegung befindliche, stets neue Formierungen bildende Musik, die an einen beständig morphenden Multikörper eines Vogelschwarms erinnert“ (Florian Kelller)

    CHF 25.-, bis 18 CHF 15.-, Festivalpass CHF 120.-
    Reservaziun:

    Dominic Landolt Gitarre/ Effekte

    Ramon Landolt Keys/ Synth/ Effekte

    Mario Hanni Drums

    Des Trios fesselnde Klangästhetik besticht durch symiotische Ausdrucksdichte. Sie enthält Spuren der Psychedelik des freien Jazz der Siebzigerjahre, Erosionen der zeitgenössischen Clubkultur und strebt, kraftvoll angetrieben von einer die solistische Kür überflügelnde Kollektiv-Improvisation, eine breite Fusion von freiem Jazz und elektronischer Musik an. Nach der gefeierten Aufnahme The Willisau Concert 2016 feuert das Trio mit „YES“ einen vermehrt in elektronischen Gefilden schwadronierende, unkonventionelle Klangkunst von höchster Originalität nach. „YES“: Wilkommen in grenzüberschreitenden Soundzonen, vielschichtigen Klangstrukturen, diversen Aggregatszuständen, Stimmungen und kollidierenden Rhytmen. „YES“: Treten Sie ein ins Spiegelkabinett von Einflüssen, Stoffen, Farben und doppleten (Tanz-) Böden. Weiter zusammengewachsen und lose ineinander verkeilt geht der Sound des Trios Heinz Herbert in der Summe des dreifach Individuellen auf. In einem auf blindem Vertrauen basierenden Interplay zelebrieren sie auf „YES“ eine sich in Dauerbewegung befindliche, stets neue Formierungen bildende Musik, die an einen beständig morphenden Multikörper eines Vogelschwarms erinnert“ (Florian Kelller)

    Fr |08|20:15| CINEMA

    Liverpool

    Blumenthal & Stadelman -Theater mit Absicht

    Eine tragisch-komische Verneigung an die Freundschaft zweier Individuen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

    „Alles verkaufen und berühmt werden…!“

    Touristenschiffe - Unterhaltungsprogramme - Komisch kellnern bis in die frühen Morgenstunden.

    Von Notlösung zu Notlösung driften Blumenthal&Stadelmann immer wieder in die absurdesten Situationen, streifen Abgründe menschlicher Existenz und schwören sich gegenseitigen Durchhaltewillen.

    Getragen von Seele und letzter Würde steigern sie das Drama bis zur Endlosschleife ins Paradies.

    Monsieur Einsam und Madame Melancholie; eine Berührung; ein Augenblick, Dreiklang.

    Wir alle sind Teil einer schnelllebigen und digitalen Gesellschaft. Mit einem Knopfdruck und / oder Like werden Freundschaften geschlossen und sogleich wieder beendet. Freunde werden gesammelt und kuratiert.

    In einem Zeitalter, in welchem die Qualitäten von wahren Freundschaften, ihre zugrundeliegenden Werte vermeintlich gegen die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Sozialen Medien verlieren, wollen BLUMENTHAL & STADELMANN mit ihrem zweiten Stück dagegenhalten und mit „Liverpool“ ein theatrales Plädoyer auf die Achtsamkeit und Nachhaltigkeit wahrer Freundschaft feiern.

    Produktion: BLUMENTHAL & STADELMANN

    Co Autor: Albi Brunner

    Spiel/Inszenierung: Marina Blumenthal / Kim Emanuel Stadelmann

    Oeil extérieur: Roman Weishaupt

    Technische Beratung: Rafael Haldenwang

    Fotos: Pearlie Frisch

    Grafik: Fabian Reich

    25.-
    Reservaziun:

    Eine tragisch-komische Verneigung an die Freundschaft zweier Individuen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

    „Alles verkaufen und berühmt werden…!“

    Touristenschiffe - Unterhaltungsprogramme - Komisch kellnern bis in die frühen Morgenstunden.

    Von Notlösung zu Notlösung driften Blumenthal&Stadelmann immer wieder in die absurdesten Situationen, streifen Abgründe menschlicher Existenz und schwören sich gegenseitigen Durchhaltewillen.

    Getragen von Seele und letzter Würde steigern sie das Drama bis zur Endlosschleife ins Paradies.

    Monsieur Einsam und Madame Melancholie; eine Berührung; ein Augenblick, Dreiklang.

    Wir alle sind Teil einer schnelllebigen und digitalen Gesellschaft. Mit einem Knopfdruck und / oder Like werden Freundschaften geschlossen und sogleich wieder beendet. Freunde werden gesammelt und kuratiert.

    In einem Zeitalter, in welchem die Qualitäten von wahren Freundschaften, ihre zugrundeliegenden Werte vermeintlich gegen die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Sozialen Medien verlieren, wollen BLUMENTHAL & STADELMANN mit ihrem zweiten Stück dagegenhalten und mit „Liverpool“ ein theatrales Plädoyer auf die Achtsamkeit und Nachhaltigkeit wahrer Freundschaft feiern.

    Produktion: BLUMENTHAL & STADELMANN

    Co Autor: Albi Brunner

    Spiel/Inszenierung: Marina Blumenthal / Kim Emanuel Stadelmann

    Oeil extérieur: Roman Weishaupt

    Technische Beratung: Rafael Haldenwang

    Fotos: Pearlie Frisch

    Grafik: Fabian Reich

    Sa |09|20:15| CINEMA

    Liverpool

    Blumenthal & Stadelman -Theater mit Absicht

    Eine tragisch-komische Verneigung an die Freundschaft zweier Individuen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

    „Alles verkaufen und berühmt werden…!“

    Touristenschiffe - Unterhaltungsprogramme - Komisch kellnern bis in die frühen Morgenstunden.

    Von Notlösung zu Notlösung driften Blumenthal&Stadelmann immer wieder in die absurdesten Situationen, streifen Abgründe menschlicher Existenz und schwören sich gegenseitigen Durchhaltewillen.

    Getragen von Seele und letzter Würde steigern sie das Drama bis zur Endlosschleife ins Paradies.

    Monsieur Einsam und Madame Melancholie; eine Berührung; ein Augenblick, Dreiklang.

    Wir alle sind Teil einer schnelllebigen und digitalen Gesellschaft. Mit einem Knopfdruck und / oder Like werden Freundschaften geschlossen und sogleich wieder beendet. Freunde werden gesammelt und kuratiert.

    In einem Zeitalter, in welchem die Qualitäten von wahren Freundschaften, ihre zugrundeliegenden Werte vermeintlich gegen die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Sozialen Medien verlieren, wollen BLUMENTHAL & STADELMANN mit ihrem zweiten Stück dagegenhalten und mit „Liverpool“ ein theatrales Plädoyer auf die Achtsamkeit und Nachhaltigkeit wahrer Freundschaft feiern.

    Produktion: BLUMENTHAL & STADELMANN

    Co Autor: Albi Brunner

    Spiel/Inszenierung: Marina Blumenthal / Kim Emanuel Stadelmann

    Oeil extérieur: Roman Weishaupt

    Technische Beratung: Rafael Haldenwang

    Fotos: Pearlie Frisch

    Grafik: Fabian Reich

    25.-
    Reservaziun:

    Eine tragisch-komische Verneigung an die Freundschaft zweier Individuen, die unterschiedlicher nicht sein könnten.

    „Alles verkaufen und berühmt werden…!“

    Touristenschiffe - Unterhaltungsprogramme - Komisch kellnern bis in die frühen Morgenstunden.

    Von Notlösung zu Notlösung driften Blumenthal&Stadelmann immer wieder in die absurdesten Situationen, streifen Abgründe menschlicher Existenz und schwören sich gegenseitigen Durchhaltewillen.

    Getragen von Seele und letzter Würde steigern sie das Drama bis zur Endlosschleife ins Paradies.

    Monsieur Einsam und Madame Melancholie; eine Berührung; ein Augenblick, Dreiklang.

    Wir alle sind Teil einer schnelllebigen und digitalen Gesellschaft. Mit einem Knopfdruck und / oder Like werden Freundschaften geschlossen und sogleich wieder beendet. Freunde werden gesammelt und kuratiert.

    In einem Zeitalter, in welchem die Qualitäten von wahren Freundschaften, ihre zugrundeliegenden Werte vermeintlich gegen die scheinbar unbegrenzten Möglichkeiten der Sozialen Medien verlieren, wollen BLUMENTHAL & STADELMANN mit ihrem zweiten Stück dagegenhalten und mit „Liverpool“ ein theatrales Plädoyer auf die Achtsamkeit und Nachhaltigkeit wahrer Freundschaft feiern.

    Produktion: BLUMENTHAL & STADELMANN

    Co Autor: Albi Brunner

    Spiel/Inszenierung: Marina Blumenthal / Kim Emanuel Stadelmann

    Oeil extérieur: Roman Weishaupt

    Technische Beratung: Rafael Haldenwang

    Fotos: Pearlie Frisch

    Grafik: Fabian Reich

    Mi |13|14:00| CINEMA__KIDS

    Minuscule

    Hélène Giraud, Thomas Szabo, 92', D,

    Abenteuer in der Karibik

    Als in einem kleinen ruhigen Dorf der Winter einbricht, landet ein junger Marienkäfer in einer Kartonschachtel, welche dann in die Karibik verschifft wird. Sein Vater macht sich Sorgen und macht sich auf die Reise, um sein Junges zu finden und ihn wieder nach Hause zu bringen.

    15.-

    Als in einem kleinen ruhigen Dorf der Winter einbricht, landet ein junger Marienkäfer in einer Kartonschachtel, welche dann in die Karibik verschifft wird. Sein Vater macht sich Sorgen und macht sich auf die Reise, um sein Junges zu finden und ihn wieder nach Hause zu bringen.

    Mi |13|20:15| CINEMA

    Zwingli

    Stefan Haupt, Schweiz 2018, 130', Schweizerdeutsch,

    Revolutionäre Gedanken

    Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt ...

    15.-
    Reservaziun:

    Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt ...

    Do |14|13:45| CINEMA__SENIORS

    Irma la Douce

    Billy Wilder, USA 1963, 147', D,

    Das Mädchen Irma la Douce

    Die Vorstellung um 16:15 Uhr findet bei genügend Reservationen statt!

    Billy Wilder schuf in "Irma La Douce" Paraderollen für Jack Lemmon und Shirley MacLaine..

     

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

     

     

    14-02-19 13:15

    14-02-10 16:15 (findet nur bei genügend Reservationen statt!)

     

    10.-
    Reservaziun:

    Billy Wilder schuf in "Irma La Douce" Paraderollen für Jack Lemmon und Shirley MacLaine..

     

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

     

     

    14-02-19 13:15

    14-02-10 16:15 (findet nur bei genügend Reservationen statt!)

     

    Do |14|20:15| CINEMA

    Vice

    Adam McKay, USA 2018, 132', E/d/f,

    Der zweite Mann

    Es ist eine schier unglaubliche Geschichte, wie ein unscheinbarer Washington-Insider still und leise zum einflussreichsten Mann wurde - als Vize-Präsident von George W. Bush. Acht Jahre zog Dick Cheney die Fäden unter Bush und beeinflusste reihenweise Regierungsentscheidungen massgeblich mit. Sein Weg vom CEO eines Grossunternehmens zur Nummer 2 und sein politisches Vermächtnis wurden nun filmisch aufbereitet - mit einem Christian Bale in gewohnter Höchstform.

    15.-

    Es ist eine schier unglaubliche Geschichte, wie ein unscheinbarer Washington-Insider still und leise zum einflussreichsten Mann wurde - als Vize-Präsident von George W. Bush. Acht Jahre zog Dick Cheney die Fäden unter Bush und beeinflusste reihenweise Regierungsentscheidungen massgeblich mit. Sein Weg vom CEO eines Grossunternehmens zur Nummer 2 und sein politisches Vermächtnis wurden nun filmisch aufbereitet - mit einem Christian Bale in gewohnter Höchstform.

    Fr |15|20:15| CINEMA

    Roma

    Alfonso Cuarón, Mexiko 2018, 135', OV/d,

    Venedig 2018: Goldener Löwe

    Mexico City, Stadtteil Roma, Anfang der 70er-Jahre: Cleo arbeitet als Hausmädchen bei einer Mittelstandsfamilie. Sie kocht, sie putzt und sie kümmert sich aufopferungsvoll um die vier Kinder des Haushalts - und plötzlich auch um deren Mutter, die soeben vom Ehemann verlassen wurde. Während vor der Haustüre Krawalle zwischen Studenten und Regierungsmilizen eskalieren, wird Cleo zum Teil der Familie. Doch als sie selbst schwanger wird, ist sie mit der Aussicht konfrontiert, ihr Kind ebenfalls als alleinstehende Mutter grossziehen zu müssen.

    Regisseur Alfonso Cuarón («Children of Men», «Gravity») erzählt mit «Roma» seine eigene Kindheitsgeschichte und verwebt diese meisterlich mit der Geschichte Mexikos zu einem berührenden Drama, versehen mit absurd-amüsanten Momenten. Nach dem Goldenen Löwen am Filmfestival von Venedig und überwältigenden Kritiken hat sich der Streamingdienst Netflix, der «Roma» produziert hat, erstmals dazu entschieden, einen Film in ausgewählten Schweizer Kinos zu zeigen. Und auch für uns ist klar: Die behutsame Inszenierung, die bestechenden, wunderschön-durchkomponierten Schwarz-Weiss-Bilder und das gewaltige Sounddesign gehören ins Kino.

     

    Venedig: Goldener Löwe

    Golden Globes: Beste Regie, Bester nicht-englischsprachiger Film

    10 Oscar-Nominationen

     

     

    15.-

    Mexico City, Stadtteil Roma, Anfang der 70er-Jahre: Cleo arbeitet als Hausmädchen bei einer Mittelstandsfamilie. Sie kocht, sie putzt und sie kümmert sich aufopferungsvoll um die vier Kinder des Haushalts - und plötzlich auch um deren Mutter, die soeben vom Ehemann verlassen wurde. Während vor der Haustüre Krawalle zwischen Studenten und Regierungsmilizen eskalieren, wird Cleo zum Teil der Familie. Doch als sie selbst schwanger wird, ist sie mit der Aussicht konfrontiert, ihr Kind ebenfalls als alleinstehende Mutter grossziehen zu müssen.

    Regisseur Alfonso Cuarón («Children of Men», «Gravity») erzählt mit «Roma» seine eigene Kindheitsgeschichte und verwebt diese meisterlich mit der Geschichte Mexikos zu einem berührenden Drama, versehen mit absurd-amüsanten Momenten. Nach dem Goldenen Löwen am Filmfestival von Venedig und überwältigenden Kritiken hat sich der Streamingdienst Netflix, der «Roma» produziert hat, erstmals dazu entschieden, einen Film in ausgewählten Schweizer Kinos zu zeigen. Und auch für uns ist klar: Die behutsame Inszenierung, die bestechenden, wunderschön-durchkomponierten Schwarz-Weiss-Bilder und das gewaltige Sounddesign gehören ins Kino.

     

    Venedig: Goldener Löwe

    Golden Globes: Beste Regie, Bester nicht-englischsprachiger Film

    10 Oscar-Nominationen

     

     

    Sa |16|20:15| CINEMA

    Green Book

    Peter Farrelly, USA 2018, 130', E/d/f,

    Auf Tournee mit Dr. Don Shirley

    Im New York der 1960er Jahre, noch vor der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, hält sich Tony Lip als Türsteher in der Bronx über Wasser. Als der rüpelhafte aber liebenswürdige Italo-Amerikaner den Auftrag bekommt, einen gewissen Dr. Don Shirley in die Südstaaten zu fahren, denkt er sich nicht viel dabei. Aber Shirley ist einer der weltbesten Jazz-Pianisten, wortgewandt wie ein Dichter - und Afroamerikaner. Das ungleiche Paar macht sich auf die lange Fahrt durch den konservativen Süden - mit gegenseitigem Argwohn und dem «Negro Motorist Green Book», einem Reiseführer mit den wenigen Unterkünften und Restaurants, wo Schwarze willkommen sind, in der Tasche.

     

    «Green Book» ist eine perfekt getaktete Screwball-Komödie über eine aufkeimende Freundschaft, die sich über die Grenzen von Rasse, Bildung und Klasse hinwegsetzt. Viggo Mortensen überzeugt als liebenswürdig-raue Mischung zwischen Chauffeur, Kumpel und Bodyguard, während Mahershala Alis («Moonlight») würdevolle und elegante Interpretation der Rolle des Dr. Don Shirley einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

     

    5 Oscar-Nominationen, u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Viggo Mortensen), Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali)

    Golden Globes: Beste Komödie/Musical, Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali), Bestes Drehbuch

    15.-
    Reservaziun:

    Im New York der 1960er Jahre, noch vor der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung, hält sich Tony Lip als Türsteher in der Bronx über Wasser. Als der rüpelhafte aber liebenswürdige Italo-Amerikaner den Auftrag bekommt, einen gewissen Dr. Don Shirley in die Südstaaten zu fahren, denkt er sich nicht viel dabei. Aber Shirley ist einer der weltbesten Jazz-Pianisten, wortgewandt wie ein Dichter - und Afroamerikaner. Das ungleiche Paar macht sich auf die lange Fahrt durch den konservativen Süden - mit gegenseitigem Argwohn und dem «Negro Motorist Green Book», einem Reiseführer mit den wenigen Unterkünften und Restaurants, wo Schwarze willkommen sind, in der Tasche.

     

    «Green Book» ist eine perfekt getaktete Screwball-Komödie über eine aufkeimende Freundschaft, die sich über die Grenzen von Rasse, Bildung und Klasse hinwegsetzt. Viggo Mortensen überzeugt als liebenswürdig-raue Mischung zwischen Chauffeur, Kumpel und Bodyguard, während Mahershala Alis («Moonlight») würdevolle und elegante Interpretation der Rolle des Dr. Don Shirley einen bleibenden Eindruck hinterlässt.

     

    5 Oscar-Nominationen, u.a. Bester Film, Bester Hauptdarsteller (Viggo Mortensen), Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali)

    Golden Globes: Beste Komödie/Musical, Bester Nebendarsteller (Mahershala Ali), Bestes Drehbuch

    Mi |20|20:15| TRIBUNA

    Christoph Irniger Pilgrim

    Christoph Irniger Pilgrim - CD Release Tour “Crosswinds” Intact. Rec - JAZZ SIL PLAZ

    Christoph Irniger ts

    Stefan Aeby p

    Dave Gisler g

    Rafaelle Bossard b

    Michi Stulz dr

    Das Quintett Pilgrim um den Tenorsaxophonisten Christoph Irniger ist über Jahre zu einem der aufregensten Enembles des jungen europäischen Jazz gereift. Nach dem hochgelobten Studioalbum 'Italian Circus Story' legt diese von Spielfreude und Ideenreichtum angetriebene Formation nun ihr insgesamt drittes, das vibrierende Live-Album 'Big Wheel' vor. Auf diesen Aufnahmen demonstrieren Pilgrim mit Verve und viel Platz für Spontanität und Improvisation eindrücklich ihre pulsierende Tonkunst. Dabei zeigt die Gruppe eine Spielhaltung und Spielweise, die sich immer wieder neu bewähren und entwickeln muss, eben das grosse Rad, The Big Wheel. Auf dem Kontinuum von absichtsvoller Verfolgung von Geplantem und Geschehenlassen neigt die Gruppe klar zu Letzterem. Es belässt jedes Gruppenmitglied im gegenseitigen Vertrauen auf Originalität und Erfahrung. Der dazugehörige Soundtrack oszilliert zwischen rätselhafter Selbstreflexion und wilden Eruptionen, wobei die Musiker einen vollen, dichten Rundum-Sound schaffen der sich nur schwer kategorisieren lässt. Auch kompositorische Vorgaben sind dabei ein Werkzeug, das sich in verschiedenen Offenheitsgraden und im rechten Verhältnis von Kontrolle und Loslassen bewähren muss. Fertige Noten sind in Pilgrm nichts als eine Überschrift, ein Thema einer möglichen Geschichte oder eine Tür, die in einen weiteren musikalischen Freiraum führt, egal, welcher Musik ein Thema aufgreift, er wird die Geschichte jeweils anders erzählen. Was sich in absichtsvoll kontrolliertem Vorgehen nicht durchsetzt, hinterlässt seine Spuren in unterbewusster Verarbeitung und Reifung. Es kann in anderer Qualität wieder auftauchen und Eingang finden. Dass dies keine frommen Wünsche oder Gemeinplätze sind, ist immer wieder an den überraschenden Umschlagpunkten in Pilgrims Musik erlebbar. Diese sorgen dafür, dass das Spiel scharf und sich wirklich ereignend bleibt. Die fünf Musiker der Band, welche seit 2010 besteht, stammen aus unterschiedlichen Teilen der Schweiz. Sie treten in verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt auf und haben in ihren noch jungen Karrieren Gelegenheit gehabt, mit Jazz-Grössen wie Dave Douglas, Nasheet Waits, Dave Liebman oder Joey Baron zu lernen und zusammenzuspielen. „Leute, die über Jazz Bescheid wissen, werden bestätigen, dass Christoph Irniger zu den größten Versprechen gehört, die der zeitgenössische Schweizer Jazz im Moment gibt.“ (Jazzthetik)

    CHF 25.-, bis 18 CHF 15.-, Festivalpass CHF 120.-
    Reservaziun:

    Christoph Irniger ts

    Stefan Aeby p

    Dave Gisler g

    Rafaelle Bossard b

    Michi Stulz dr

    Das Quintett Pilgrim um den Tenorsaxophonisten Christoph Irniger ist über Jahre zu einem der aufregensten Enembles des jungen europäischen Jazz gereift. Nach dem hochgelobten Studioalbum 'Italian Circus Story' legt diese von Spielfreude und Ideenreichtum angetriebene Formation nun ihr insgesamt drittes, das vibrierende Live-Album 'Big Wheel' vor. Auf diesen Aufnahmen demonstrieren Pilgrim mit Verve und viel Platz für Spontanität und Improvisation eindrücklich ihre pulsierende Tonkunst. Dabei zeigt die Gruppe eine Spielhaltung und Spielweise, die sich immer wieder neu bewähren und entwickeln muss, eben das grosse Rad, The Big Wheel. Auf dem Kontinuum von absichtsvoller Verfolgung von Geplantem und Geschehenlassen neigt die Gruppe klar zu Letzterem. Es belässt jedes Gruppenmitglied im gegenseitigen Vertrauen auf Originalität und Erfahrung. Der dazugehörige Soundtrack oszilliert zwischen rätselhafter Selbstreflexion und wilden Eruptionen, wobei die Musiker einen vollen, dichten Rundum-Sound schaffen der sich nur schwer kategorisieren lässt. Auch kompositorische Vorgaben sind dabei ein Werkzeug, das sich in verschiedenen Offenheitsgraden und im rechten Verhältnis von Kontrolle und Loslassen bewähren muss. Fertige Noten sind in Pilgrm nichts als eine Überschrift, ein Thema einer möglichen Geschichte oder eine Tür, die in einen weiteren musikalischen Freiraum führt, egal, welcher Musik ein Thema aufgreift, er wird die Geschichte jeweils anders erzählen. Was sich in absichtsvoll kontrolliertem Vorgehen nicht durchsetzt, hinterlässt seine Spuren in unterbewusster Verarbeitung und Reifung. Es kann in anderer Qualität wieder auftauchen und Eingang finden. Dass dies keine frommen Wünsche oder Gemeinplätze sind, ist immer wieder an den überraschenden Umschlagpunkten in Pilgrims Musik erlebbar. Diese sorgen dafür, dass das Spiel scharf und sich wirklich ereignend bleibt. Die fünf Musiker der Band, welche seit 2010 besteht, stammen aus unterschiedlichen Teilen der Schweiz. Sie treten in verschiedenen Gruppen auf der ganzen Welt auf und haben in ihren noch jungen Karrieren Gelegenheit gehabt, mit Jazz-Grössen wie Dave Douglas, Nasheet Waits, Dave Liebman oder Joey Baron zu lernen und zusammenzuspielen. „Leute, die über Jazz Bescheid wissen, werden bestätigen, dass Christoph Irniger zu den größten Versprechen gehört, die der zeitgenössische Schweizer Jazz im Moment gibt.“ (Jazzthetik)

    Do |21|20:15| CINEMA

    Kleine Eheverbrechen

    Iris Peng, Franca Basoli und René Schnoz,

    Theaterstück Von Eric-Emmanuel Schmitt

    Oeil exterieur: Marco Luca Castelli

    Zwei arrivierte Schauspieler spielen den uralten, immer wieder aufs Neue herausfordernden Geschlechterkampf zwischen Frau und Mann. Die Ehe als Zusammenschluss von Mördern, die sich lieben und hassen.

    Das Stück

    Simon hat durch einen mysteriösen Unfall sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa, mit der er seit fünfzehn Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich seine Wohnung? Ist Lisa wirklich seine Frau? Simon kann sich scheinbar an nichts erinnern. Wer ist er? Wer ist Lisa? Was für eine Ehe führten Sie? Mühsam versucht er, seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Portrait, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Liebe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügen würde. Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt? Waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt? Oder war es im Gegenteil eine Hassliebe, die sie verbindet? Oder spielt gar Simon falsch? Weiss er mehr, als er zugibt?

    Ist Liebe möglich?

    Es ist ein altes Motiv, das schon viele Schriftsteller entzündet hat: ein Mann verliert sein Gedächtnis und kann sich von nun an neu erfinden, ein „erwachsenes Neugeborenes“ sein. Wer wünschte das nicht: einen Nullpunkt, von dem man sein festgefahrenes Leben verlässt und alles noch einmal neu entscheidet. Bei Simon und Lisa in „Kleine Eheverbrechen“ ist es jedoch zunächst die Frau, die nach dem „Unfall“ ihren Mann neu „recycelt“: in einen, den sie sich schon immer gewünscht hat. Einen treuen, Tee trinkenden Traummann, der Boutiquen liebt und ein wenig eifersüchtig zu Hause wartet. Doch natürlich ist alles ganz anders. Der sensible Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt hat brillant und berührend die Probleme langjähriger Partnerschaften erfasst: wie sehr mit der Gewöhnung die Lust auf den anderen verschwindet, wie sehr man ihn zu kennen glaubt, sich träge in Vertrautheit einrichtet, aber genau dort das Liebesende lauert. Und dass man sich in vielem einen anderen gewünscht hätte und sich die Spannung der Fremdheit zurückwünscht, die zugleich unmäßig erschreckt.

    Simons vermeintlicher Gedächtnisverlust wird zum Vorwand, die Paarbeziehung neu zu definieren - und deckt dabei ihre tödlichen Gewohnheiten auf.

    30.-/ bis 18J. 20.-
    Reservaziun:

    Oeil exterieur: Marco Luca Castelli

    Zwei arrivierte Schauspieler spielen den uralten, immer wieder aufs Neue herausfordernden Geschlechterkampf zwischen Frau und Mann. Die Ehe als Zusammenschluss von Mördern, die sich lieben und hassen.

    Das Stück

    Simon hat durch einen mysteriösen Unfall sein Gedächtnis verloren. Seine Ehefrau Lisa, mit der er seit fünfzehn Jahren verheiratet ist, kehrt mit ihm in die gemeinsame Wohnung zurück. Ist es wirklich seine Wohnung? Ist Lisa wirklich seine Frau? Simon kann sich scheinbar an nichts erinnern. Wer ist er? Wer ist Lisa? Was für eine Ehe führten Sie? Mühsam versucht er, seine Vergangenheit, sein Leben zu rekonstruieren. Beunruhigt und amüsiert zugleich lauscht er dem wundervollen Portrait, das Lisa von ihm, ihrem Zusammenleben und ihrer gemeinsamen Liebe zeichnet. Doch wenn Lisa nun lügen würde. Ist er tatsächlich so, wie sie ihn beschreibt? Waren sie tatsächlich so verliebt, wie sie sagt? Oder war es im Gegenteil eine Hassliebe, die sie verbindet? Oder spielt gar Simon falsch? Weiss er mehr, als er zugibt?

    Ist Liebe möglich?

    Es ist ein altes Motiv, das schon viele Schriftsteller entzündet hat: ein Mann verliert sein Gedächtnis und kann sich von nun an neu erfinden, ein „erwachsenes Neugeborenes“ sein. Wer wünschte das nicht: einen Nullpunkt, von dem man sein festgefahrenes Leben verlässt und alles noch einmal neu entscheidet. Bei Simon und Lisa in „Kleine Eheverbrechen“ ist es jedoch zunächst die Frau, die nach dem „Unfall“ ihren Mann neu „recycelt“: in einen, den sie sich schon immer gewünscht hat. Einen treuen, Tee trinkenden Traummann, der Boutiquen liebt und ein wenig eifersüchtig zu Hause wartet. Doch natürlich ist alles ganz anders. Der sensible Erfolgsautor Eric-Emmanuel Schmitt hat brillant und berührend die Probleme langjähriger Partnerschaften erfasst: wie sehr mit der Gewöhnung die Lust auf den anderen verschwindet, wie sehr man ihn zu kennen glaubt, sich träge in Vertrautheit einrichtet, aber genau dort das Liebesende lauert. Und dass man sich in vielem einen anderen gewünscht hätte und sich die Spannung der Fremdheit zurückwünscht, die zugleich unmäßig erschreckt.

    Simons vermeintlicher Gedächtnisverlust wird zum Vorwand, die Paarbeziehung neu zu definieren - und deckt dabei ihre tödlichen Gewohnheiten auf.

    Fr |22|20:15| CINEMA

    Architektur der Unendlichkeit

    Christoph Schaub, Schweiz 2018, 85', OV/d/f,

    In Anw. v. Peter Zumthor u. Christoph Schaub

    Gewisse Räume besitzen eine Aura, eine Energie, welche die beschreibbare Sinneswahrnehmung übersteigt. In seinem neuen Dokumentarfilm «Architektur der Unendlichkeit» geht Christoph Schaub diesem Gefühl von Transzendenz nach und erforscht die emotionale Wirkung von Räumen durch die Begegnungen mit den Architekten und Künstlern Peter Zumthor, Cristina Iglesias, Jojo Mayer, Alvaro Siza Vieira, Peter Märkli und James Turrell.

    Nach den beiden Erfolgsfilmen «Bird’s Nest – Herzog & de Meuron in China» und «Die Reisen des Santiago Calatrava» beweist der Schweizer Regisseur erneut sein Können im dokumentarischen Erkunden architektonischer Ausdrucksformen. So rückt Schaub in seinem neuen Wurf Schnittpunkte zwischen Proportion und Licht ins Zentrum und fühlt mit dem Besuch sakraler Bauten dem Verhältnis von Natur und Existenz nach. «Architektur der Unendlichkeit» ist eine Reise an Orte, an denen die eigene (Un-)Endlichkeit fühlbar wird.

    15.-

    Gewisse Räume besitzen eine Aura, eine Energie, welche die beschreibbare Sinneswahrnehmung übersteigt. In seinem neuen Dokumentarfilm «Architektur der Unendlichkeit» geht Christoph Schaub diesem Gefühl von Transzendenz nach und erforscht die emotionale Wirkung von Räumen durch die Begegnungen mit den Architekten und Künstlern Peter Zumthor, Cristina Iglesias, Jojo Mayer, Alvaro Siza Vieira, Peter Märkli und James Turrell.

    Nach den beiden Erfolgsfilmen «Bird’s Nest – Herzog & de Meuron in China» und «Die Reisen des Santiago Calatrava» beweist der Schweizer Regisseur erneut sein Können im dokumentarischen Erkunden architektonischer Ausdrucksformen. So rückt Schaub in seinem neuen Wurf Schnittpunkte zwischen Proportion und Licht ins Zentrum und fühlt mit dem Besuch sakraler Bauten dem Verhältnis von Natur und Existenz nach. «Architektur der Unendlichkeit» ist eine Reise an Orte, an denen die eigene (Un-)Endlichkeit fühlbar wird.

    Sa |23|17:00| CINEMA__KIDS

    Mia und der weisse Löwe

    Gilles de Maistre, 98', D,

    Familienfilm

    Die elfjährige Mia Owen (Daniah de Villiers) kommt mit ihrer Umgebung in Südafrika nicht so ganz zurecht. Zusammen mit ihren Eltern John (Langley Kirkwood) und Alice (Mélanie Laurent) sowie ihrem etwas älteren Bruder Mick (Ryan Mac Lennan) ist sie von London in dieses Land gezogen, um die Löwenfarm von Johns Vater weiterzuführen. Mia besitzt einen rauen Charakter und vermisst ihre Heimat. Zu Weihnachten kommt John mit einem neugeborenen weissen Löwen ins Haus. Während Mick ein Herz für das Tier hat, zeigt Mia kaum Interesse an diesem seltenen Geschöpf. Doch lange wird sie sich ihm nicht entziehen können.

    15.-

    Die elfjährige Mia Owen (Daniah de Villiers) kommt mit ihrer Umgebung in Südafrika nicht so ganz zurecht. Zusammen mit ihren Eltern John (Langley Kirkwood) und Alice (Mélanie Laurent) sowie ihrem etwas älteren Bruder Mick (Ryan Mac Lennan) ist sie von London in dieses Land gezogen, um die Löwenfarm von Johns Vater weiterzuführen. Mia besitzt einen rauen Charakter und vermisst ihre Heimat. Zu Weihnachten kommt John mit einem neugeborenen weissen Löwen ins Haus. Während Mick ein Herz für das Tier hat, zeigt Mia kaum Interesse an diesem seltenen Geschöpf. Doch lange wird sie sich ihm nicht entziehen können.

    Sa |23|20:15| CINEMA

    Roma

    Alfonso Cuarón, Mexiko 2018, 135', OV/d,

    Venedig 2018: Goldener Löwe

    Mexico City, Stadtteil Roma, Anfang der 70er-Jahre: Cleo arbeitet als Hausmädchen bei einer Mittelstandsfamilie. Sie kocht, sie putzt und sie kümmert sich aufopferungsvoll um die vier Kinder des Haushalts - und plötzlich auch um deren Mutter, die soeben vom Ehemann verlassen wurde. Während vor der Haustüre Krawalle zwischen Studenten und Regierungsmilizen eskalieren, wird Cleo zum Teil der Familie. Doch als sie selbst schwanger wird, ist sie mit der Aussicht konfrontiert, ihr Kind ebenfalls als alleinstehende Mutter grossziehen zu müssen.

    Regisseur Alfonso Cuarón («Children of Men», «Gravity») erzählt mit «Roma» seine eigene Kindheitsgeschichte und verwebt diese meisterlich mit der Geschichte Mexikos zu einem berührenden Drama, versehen mit absurd-amüsanten Momenten. Nach dem Goldenen Löwen am Filmfestival von Venedig und überwältigenden Kritiken hat sich der Streamingdienst Netflix, der «Roma» produziert hat, erstmals dazu entschieden, einen Film in ausgewählten Schweizer Kinos zu zeigen. Und auch für uns ist klar: Die behutsame Inszenierung, die bestechenden, wunderschön-durchkomponierten Schwarz-Weiss-Bilder und das gewaltige Sounddesign gehören ins Kino.

     

    Venedig: Goldener Löwe

    Golden Globes: Beste Regie, Bester nicht-englischsprachiger Film

    10 Oscar-Nominationen

     

     

    15.-

    Mexico City, Stadtteil Roma, Anfang der 70er-Jahre: Cleo arbeitet als Hausmädchen bei einer Mittelstandsfamilie. Sie kocht, sie putzt und sie kümmert sich aufopferungsvoll um die vier Kinder des Haushalts - und plötzlich auch um deren Mutter, die soeben vom Ehemann verlassen wurde. Während vor der Haustüre Krawalle zwischen Studenten und Regierungsmilizen eskalieren, wird Cleo zum Teil der Familie. Doch als sie selbst schwanger wird, ist sie mit der Aussicht konfrontiert, ihr Kind ebenfalls als alleinstehende Mutter grossziehen zu müssen.

    Regisseur Alfonso Cuarón («Children of Men», «Gravity») erzählt mit «Roma» seine eigene Kindheitsgeschichte und verwebt diese meisterlich mit der Geschichte Mexikos zu einem berührenden Drama, versehen mit absurd-amüsanten Momenten. Nach dem Goldenen Löwen am Filmfestival von Venedig und überwältigenden Kritiken hat sich der Streamingdienst Netflix, der «Roma» produziert hat, erstmals dazu entschieden, einen Film in ausgewählten Schweizer Kinos zu zeigen. Und auch für uns ist klar: Die behutsame Inszenierung, die bestechenden, wunderschön-durchkomponierten Schwarz-Weiss-Bilder und das gewaltige Sounddesign gehören ins Kino.

     

    Venedig: Goldener Löwe

    Golden Globes: Beste Regie, Bester nicht-englischsprachiger Film

    10 Oscar-Nominationen

     

     

    Mi |27|20:15| CINEMA

    Vice

    Adam McKay, USA 2018, 132', E/d/f,

    Der zweite Mann

    Es ist eine schier unglaubliche Geschichte, wie ein unscheinbarer Washington-Insider still und leise zum einflussreichsten Mann wurde - als Vize-Präsident von George W. Bush. Acht Jahre zog Dick Cheney die Fäden unter Bush und beeinflusste reihenweise Regierungsentscheidungen massgeblich mit. Sein Weg vom CEO eines Grossunternehmens zur Nummer 2 und sein politisches Vermächtnis wurden nun filmisch aufbereitet - mit einem Christian Bale in gewohnter Höchstform.

    15.-

    Es ist eine schier unglaubliche Geschichte, wie ein unscheinbarer Washington-Insider still und leise zum einflussreichsten Mann wurde - als Vize-Präsident von George W. Bush. Acht Jahre zog Dick Cheney die Fäden unter Bush und beeinflusste reihenweise Regierungsentscheidungen massgeblich mit. Sein Weg vom CEO eines Grossunternehmens zur Nummer 2 und sein politisches Vermächtnis wurden nun filmisch aufbereitet - mit einem Christian Bale in gewohnter Höchstform.

    Do |28|13:45| CINEMA__SENIORS

    Papst Franziskus - Ein Mann seines Wortes

    Wim Wenders, Vatikan 2018, 96', D,

    Die Welt braucht Hoffnung

    In PAPST FRANZISKUS – EIN MANN SEINES WORTES begleitet Wim Wenders das Publikum auf einer persönlichen Reise mit Papst Franziskus. Im Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche.

    Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen ihm und – im wahrsten Sinne – der Welt entsteht. Papst Franziskus teilt seine Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge um die Armen geprägt ist, spricht über Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für Frieden an den Kriegsschauplätzen dieser Welt und zwischen den Weltreligionen.

     

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

     

    10.-
    Reservaziun:

    In PAPST FRANZISKUS – EIN MANN SEINES WORTES begleitet Wim Wenders das Publikum auf einer persönlichen Reise mit Papst Franziskus. Im Zentrum dieses Porträts stehen die Gedanken des Papstes, alle ihm wichtigen Themen, aktuelle Fragen zu globalen Herausforderungen und sein Reformbestreben innerhalb der Kirche.

    Das visuelle Konzept des Filmes lässt den Zuschauer mit dem Papst von Angesicht zu Angesicht sein. Ein Gespräch zwischen ihm und – im wahrsten Sinne – der Welt entsteht. Papst Franziskus teilt seine Vision einer Kirche, die von tiefer Sorge um die Armen geprägt ist, spricht über Umweltfragen, soziale Gerechtigkeit und sein Engagement für Frieden an den Kriegsschauplätzen dieser Welt und zwischen den Weltreligionen.

     

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

     

    Do |28|20:15| CINEMA

    Roma

    Alfonso Cuarón, Mexiko 2018, 135', OV/d,

    Venedig 2018: Goldener Löwe

    Mexico City, Stadtteil Roma, Anfang der 70er-Jahre: Cleo arbeitet als Hausmädchen bei einer Mittelstandsfamilie. Sie kocht, sie putzt und sie kümmert sich aufopferungsvoll um die vier Kinder des Haushalts - und plötzlich auch um deren Mutter, die soeben vom Ehemann verlassen wurde. Während vor der Haustüre Krawalle zwischen Studenten und Regierungsmilizen eskalieren, wird Cleo zum Teil der Familie. Doch als sie selbst schwanger wird, ist sie mit der Aussicht konfrontiert, ihr Kind ebenfalls als alleinstehende Mutter grossziehen zu müssen.

    Regisseur Alfonso Cuarón («Children of Men», «Gravity») erzählt mit «Roma» seine eigene Kindheitsgeschichte und verwebt diese meisterlich mit der Geschichte Mexikos zu einem berührenden Drama, versehen mit absurd-amüsanten Momenten. Nach dem Goldenen Löwen am Filmfestival von Venedig und überwältigenden Kritiken hat sich der Streamingdienst Netflix, der «Roma» produziert hat, erstmals dazu entschieden, einen Film in ausgewählten Schweizer Kinos zu zeigen. Und auch für uns ist klar: Die behutsame Inszenierung, die bestechenden, wunderschön-durchkomponierten Schwarz-Weiss-Bilder und das gewaltige Sounddesign gehören ins Kino.

     

    Venedig: Goldener Löwe

    Golden Globes: Beste Regie, Bester nicht-englischsprachiger Film

    10 Oscar-Nominationen

     

     

    15.-

    Mexico City, Stadtteil Roma, Anfang der 70er-Jahre: Cleo arbeitet als Hausmädchen bei einer Mittelstandsfamilie. Sie kocht, sie putzt und sie kümmert sich aufopferungsvoll um die vier Kinder des Haushalts - und plötzlich auch um deren Mutter, die soeben vom Ehemann verlassen wurde. Während vor der Haustüre Krawalle zwischen Studenten und Regierungsmilizen eskalieren, wird Cleo zum Teil der Familie. Doch als sie selbst schwanger wird, ist sie mit der Aussicht konfrontiert, ihr Kind ebenfalls als alleinstehende Mutter grossziehen zu müssen.

    Regisseur Alfonso Cuarón («Children of Men», «Gravity») erzählt mit «Roma» seine eigene Kindheitsgeschichte und verwebt diese meisterlich mit der Geschichte Mexikos zu einem berührenden Drama, versehen mit absurd-amüsanten Momenten. Nach dem Goldenen Löwen am Filmfestival von Venedig und überwältigenden Kritiken hat sich der Streamingdienst Netflix, der «Roma» produziert hat, erstmals dazu entschieden, einen Film in ausgewählten Schweizer Kinos zu zeigen. Und auch für uns ist klar: Die behutsame Inszenierung, die bestechenden, wunderschön-durchkomponierten Schwarz-Weiss-Bilder und das gewaltige Sounddesign gehören ins Kino.

     

    Venedig: Goldener Löwe

    Golden Globes: Beste Regie, Bester nicht-englischsprachiger Film

    10 Oscar-Nominationen

     

     

    Fr |29|21:00| TRIBUNA

    James Gruntz TRIO

    James Gruntz macht aufs Neue von sich hören — diesmal im Trio. Nach einer erfolgreichen Bandtournee mit dem aktuellen Album «Waves» folgen nun ein paar handverlesene Konzerte in reduzierter Formation. James Gruntz wird erstmals auch als Taktgeber am Schlagzeug zu sehen sein und gleichzeitig die Rolle des Leadsängers übernehmen. Tritt er auf die Bühne, dann als der, der er war — und der, der er geworden ist. James Gruntz — als Songwriter und Musiker und nicht zuletzt Charakterstimme — wiedererkennbar, aber weitergekommen mit dem ihm eben eigenen Sound. Damit zeigt er deutlich auf: wie viel mehr noch geht, dass sein Sound nicht stillsteht und sich nicht erschöpft in dem, was war. Nachdem er bereits mit »Belvedere«, zwei Swiss Music Awards empfangen durfte, eroberte James Gruntz mit dem Song „You“ ab dem aktuellen Werk wiederum die Herzen im Flug.

    30.-
    Reservaziun:

    James Gruntz macht aufs Neue von sich hören — diesmal im Trio. Nach einer erfolgreichen Bandtournee mit dem aktuellen Album «Waves» folgen nun ein paar handverlesene Konzerte in reduzierter Formation. James Gruntz wird erstmals auch als Taktgeber am Schlagzeug zu sehen sein und gleichzeitig die Rolle des Leadsängers übernehmen. Tritt er auf die Bühne, dann als der, der er war — und der, der er geworden ist. James Gruntz — als Songwriter und Musiker und nicht zuletzt Charakterstimme — wiedererkennbar, aber weitergekommen mit dem ihm eben eigenen Sound. Damit zeigt er deutlich auf: wie viel mehr noch geht, dass sein Sound nicht stillsteht und sich nicht erschöpft in dem, was war. Nachdem er bereits mit »Belvedere«, zwei Swiss Music Awards empfangen durfte, eroberte James Gruntz mit dem Song „You“ ab dem aktuellen Werk wiederum die Herzen im Flug.

    Sa |30|20:15| CINEMA

    Zwingli

    Stefan Haupt, Schweiz 2018, 130', Schweizerdeutsch,

    Revolutionäre Gedanken

    Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt ...

    15.-
    Reservaziun:

    Zürich im Jahr 1519. Die junge Witwe Anna Reinhart lebt ein karges Leben zwischen Furcht vor der Kirche und Sorgen um die Zukunft ihrer drei Kinder, als die Ankunft eines Mannes in der Stadt für Aufruhr sorgt: Der junge Priester Huldrych Zwingli tritt seine neue Stelle am Zürcher Grossmünster an und entfacht mit seinen Predigten gegen die Missstände der Katholischen Kirche heftige Diskussionen. Zwinglis revolutionäre Gedanken machen Anna Angst. Als sie aber beobachtet, wie Zwingli Nächstenliebe lebt und nicht nur predigt, gerät sie mehr und mehr in seinen Bann. Doch Zwinglis Erfolg wird rasch gefährlich. Seine Ideen lösen beinahe einen Bürgerkrieg aus, und gleichzeitig entbrennt im inneren Zirkel der Bewegung ein Kampf um Macht und Deutungshoheit. Als sich die katholischen Kräfte international zu formieren beginnen, wird die Beziehung von Zwingli und Anna auf eine harte Probe gestellt ...

  • avrel / april

    Fr |26|21:30| TRIBUNA

    Me + Marie

    Melancholisch, ungezähmt, sensibel, rau, manchmal brutal

    Die Kunst von Me + Marie ist das Brückenschlagen. Zwischen Epizentrum und Peripherie, Skizze und Hymne, Rausch und Romantik. Zwischen Zustimmung und Widerspruch.

    “Double Purpose” erzählt von der unauflösbaren Verschränktheit der Dinge. Davon, dass es das Eine nicht ohne das Andere gibt: keine Besinnlichkeit ohne Chaos, keine Romantik ohne die Lust an Zerstörung. Keine ausschweifende Fantasie ohne die gemeine wirkliche Welt, die notorisch schwingt zwischen Langeweile und Ekstase wie die Atomuhr der Zweisamkeit. Der Song “Double Purpose” bringt die Geschichte des Albums auf den Punkt. Er war der erste Song der nach dem Vorgänger-Album geschrieben wurde und der letzte der gerade noch auf die Platte kam, nachdem er vorher wieder und wieder eingespielt und verworfen wurde.

    “Man muss den Dingen Zeit geben. Das ist schwer zu erklären. In Wirklichkeit schreiben sich die Songs selbst, wir als Band sind nur das Instrument.” (Roland Scandella) Nach zwei Wochen Recording-Session in den Bergen schlug das Pendel plötzlich um. Sie hatten geschrieben und komponiert, ohne Pause durch die Nacht und den Tag. Dann wollte nichts mehr vorwärts gehen, nichts machte mehr Sinn. Maria de Val und Roland Scandella sassen sich einen Vormittag schweigend gegenüber. Roland packte den Rucksack und stieg in die Gipfel. Als er am nächsten Abend zurückkam, erwartete Maria ihn mit dem Ausweg: sie mussten mit ihrer Musik durch diese Leere hindurch. Auf die andere Seite der Sinnlosigkeit, der hoffnungslosen Schwere. Sie mussten das Pendel zurückschwingen lassen.

    In Koblenz vollzogen Me + Marie mit Kurt Ebelhäuser (Blackmail) die Metamorphose ihrer Songskizzen. Jeder Ton, jede Zeile, jeder Sound wurde zu dritt stoisch zerlegt und wieder in die Songs verstrickt. Einen Monat lang schraubten sie die Demos zu mächtigen Hymnen, in denen sich Courtney Barnett und PJ Harvey kichernd die Hand geben, in denen Grunge-Ikone Eddie Vedder den Italo-Western-Magier Ennio Morricone beim Trampen mitnimmt.

    “Double Purpose” betont das “Und” anstatt das “Oder”. “Sad Song To Dance” ist passenderweise der erste Song des Albums. Er verbindet erst Lethargie und Ekstase und dann Grunge und Italo-Western. Dieser Plan klingt unmöglich, aber Me + Marie gelingt der Spagat ohne grosses Klimbim: Schwere Gitarren und flockige Drums, düstere Themen und hymnische Melodien, poppige Hooks und cineastische Passagen. Die Songs entfalten so einen Sog, tragen die Hörer durch magische Szenerien und legen sich dabei wie ein Kokon um den Körper. Man hat Begegnungen der dritten Art im Morgengrauen an einem Waldsee (“Still Water”) und schleicht als zynischer Zweifler durch ein Bankenviertel (“Children Of Money”). Man zappt durch das Unterbewusstsein von MTV in den 90ern (“Shine Out Loud”) und verfolgt Maria und Roland im Helikopter-Modus durch dystopische Wüstenlandschaften (“The Only Ones”).

    Und plötzlich erwacht man im Video von “November Rain” und Roland Scandella steht im Wüstensturm, mit offenem Hemd und Kippe im Mundwinkel. Und Maria de Val sitzt in der weissen Kapelle anstelle von Axl Rose am Flügel. Oder umgekehrt? Maria grinsend in Lederjacke mit der Gitarre auf Kniehöhe und Roland im Brautkleid am Flügel? Die Ebenen verschwimmen so schnell, dass man sich erschrocken die Kopfhörer von den Ohren reisst. Hat man das am Ende gesehen und geträumt? Ennio Morricone und Slash? Sehnsüchtige Waldesruh und versoffener Anarchismus? Pathos und Lässigkeit?

    “Wir sind nicht cool. Wir spielen nur zufällig in einer Band. Warum wissen wir nicht, aber es fühlt sich gut an. Solange das so ist, machen wir es weiter.“ (Maria de Val)

    Waren diese Grenzgänge nicht schon immer das wirklich Interessante an Popmusik? Und waren die grossen Gefahren nicht schon immer Langeweile und Oberflächlichkeit? Mit einer Mischung aus Grunge-Pop und Italo-Western unternehmen Me + Marie ihren nächsten Ritt entlang der Gletscherspalte. Zwischen #nextbigshit und #nextbigfail. Zwischen Aufstieg und Untergang. Und bestimmt können sie sich nicht entscheiden, welche Richtung ihnen lieber ist.

    30.-
    Reservaziun:

    Die Kunst von Me + Marie ist das Brückenschlagen. Zwischen Epizentrum und Peripherie, Skizze und Hymne, Rausch und Romantik. Zwischen Zustimmung und Widerspruch.

    “Double Purpose” erzählt von der unauflösbaren Verschränktheit der Dinge. Davon, dass es das Eine nicht ohne das Andere gibt: keine Besinnlichkeit ohne Chaos, keine Romantik ohne die Lust an Zerstörung. Keine ausschweifende Fantasie ohne die gemeine wirkliche Welt, die notorisch schwingt zwischen Langeweile und Ekstase wie die Atomuhr der Zweisamkeit. Der Song “Double Purpose” bringt die Geschichte des Albums auf den Punkt. Er war der erste Song der nach dem Vorgänger-Album geschrieben wurde und der letzte der gerade noch auf die Platte kam, nachdem er vorher wieder und wieder eingespielt und verworfen wurde.

    “Man muss den Dingen Zeit geben. Das ist schwer zu erklären. In Wirklichkeit schreiben sich die Songs selbst, wir als Band sind nur das Instrument.” (Roland Scandella) Nach zwei Wochen Recording-Session in den Bergen schlug das Pendel plötzlich um. Sie hatten geschrieben und komponiert, ohne Pause durch die Nacht und den Tag. Dann wollte nichts mehr vorwärts gehen, nichts machte mehr Sinn. Maria de Val und Roland Scandella sassen sich einen Vormittag schweigend gegenüber. Roland packte den Rucksack und stieg in die Gipfel. Als er am nächsten Abend zurückkam, erwartete Maria ihn mit dem Ausweg: sie mussten mit ihrer Musik durch diese Leere hindurch. Auf die andere Seite der Sinnlosigkeit, der hoffnungslosen Schwere. Sie mussten das Pendel zurückschwingen lassen.

    In Koblenz vollzogen Me + Marie mit Kurt Ebelhäuser (Blackmail) die Metamorphose ihrer Songskizzen. Jeder Ton, jede Zeile, jeder Sound wurde zu dritt stoisch zerlegt und wieder in die Songs verstrickt. Einen Monat lang schraubten sie die Demos zu mächtigen Hymnen, in denen sich Courtney Barnett und PJ Harvey kichernd die Hand geben, in denen Grunge-Ikone Eddie Vedder den Italo-Western-Magier Ennio Morricone beim Trampen mitnimmt.

    “Double Purpose” betont das “Und” anstatt das “Oder”. “Sad Song To Dance” ist passenderweise der erste Song des Albums. Er verbindet erst Lethargie und Ekstase und dann Grunge und Italo-Western. Dieser Plan klingt unmöglich, aber Me + Marie gelingt der Spagat ohne grosses Klimbim: Schwere Gitarren und flockige Drums, düstere Themen und hymnische Melodien, poppige Hooks und cineastische Passagen. Die Songs entfalten so einen Sog, tragen die Hörer durch magische Szenerien und legen sich dabei wie ein Kokon um den Körper. Man hat Begegnungen der dritten Art im Morgengrauen an einem Waldsee (“Still Water”) und schleicht als zynischer Zweifler durch ein Bankenviertel (“Children Of Money”). Man zappt durch das Unterbewusstsein von MTV in den 90ern (“Shine Out Loud”) und verfolgt Maria und Roland im Helikopter-Modus durch dystopische Wüstenlandschaften (“The Only Ones”).

    Und plötzlich erwacht man im Video von “November Rain” und Roland Scandella steht im Wüstensturm, mit offenem Hemd und Kippe im Mundwinkel. Und Maria de Val sitzt in der weissen Kapelle anstelle von Axl Rose am Flügel. Oder umgekehrt? Maria grinsend in Lederjacke mit der Gitarre auf Kniehöhe und Roland im Brautkleid am Flügel? Die Ebenen verschwimmen so schnell, dass man sich erschrocken die Kopfhörer von den Ohren reisst. Hat man das am Ende gesehen und geträumt? Ennio Morricone und Slash? Sehnsüchtige Waldesruh und versoffener Anarchismus? Pathos und Lässigkeit?

    “Wir sind nicht cool. Wir spielen nur zufällig in einer Band. Warum wissen wir nicht, aber es fühlt sich gut an. Solange das so ist, machen wir es weiter.“ (Maria de Val)

    Waren diese Grenzgänge nicht schon immer das wirklich Interessante an Popmusik? Und waren die grossen Gefahren nicht schon immer Langeweile und Oberflächlichkeit? Mit einer Mischung aus Grunge-Pop und Italo-Western unternehmen Me + Marie ihren nächsten Ritt entlang der Gletscherspalte. Zwischen #nextbigshit und #nextbigfail. Zwischen Aufstieg und Untergang. Und bestimmt können sie sich nicht entscheiden, welche Richtung ihnen lieber ist.

  • PROXIMAMEIN / DEMNAECHST

    CINEMA

    The Wild Pear Tree

    Nuri Bilge Ceylan, Türkei 2018, 188', OV/d/f,

    Nach Abschluss seines Studiums in Çanakkale kehrt Sinan in seine heimatliche Provinz zurück, entschlossen, hier seinen ersten Roman zu veröffentlichen. Die Finanzierung des Plans erweist sich als kompliziert, auch deshalb, weil der eigene Vater überall Schulden gemacht hat. Nach dem meisterlichen Cannes-Sieger Winter Sleep scheint Nuri Bilge Ceylan noch tiefer vorzudringen in den Zauber des Literarischen im Kino: Ein Genuss.

    Faszination Literaturwerdung

    Immer schon wollte Sinan Schriftsteller werden. Zurück aus Çanakkale in seinem anatolischen Heimatdorf holen ihn die Schulden seines Vaters ein und Fragen, die sich ihm und uns stellen. The Wild Pear Tree, der Titel des neusten Films von Nuri Bilge Ceylan, steht auch für den Titel des ersten Romans, den Sinan verfasst hat. Wir schauen gewissermassen einem Buch in seiner Entstehung zu, ohne dass wir uns dessen bewusst wären. Es wird auch nicht geschrieben, es bildet sich aus und mit dem, was sich da eben gerade abspielt. Man könnte auch sagen: Wir schauen der Literatur beim Literaturwerden zu.

    Sinan wird als Lehrer arbeiten und muss fürchten, in den Osten versetzt zu werden. In der Schule wiein der Kultur hat man es in der Türkei von heute nicht einfach. Freies Denken ist nicht erwünscht und schädlicher als Rauchen. Es könnte Fragen stellen oder sich lustig machen, beides Dinge, die Autokraten nicht mögen. Aber Nuri Bilge Ceylan ist kein Filmemacher, der seine Lebenszeit mit dem Oberflächenhandwerk Politik vergeuden möchte. Seine Filme sind existenzielle, und dadurch werden sie erst recht politisch. Hier visualisiert er wie gewohnt bestechend und dialogisiert in literarischer Grösse. Die Bilder geben der Sprache Raum, im Ton wirkt auch ein Schweigen oder der Hauch des Windes ausdrucksstark. Und wann hat man im Kino zuletzt so abgehoben bei einem Kuss wie hier am Brunnen bei den Bäumen? Einem Ceylan- Film sollte man offen begegnen, dann wünscht man nach drei Stunden, das Schauen und Lauschen mögen noch lange dauern. Der Türke schafft es, uns gar nicht merken zu lassen, dass er am Erzählen ist, während seine Kamera doch nur mal diese oder jene Szene diskret betrachtet. Kein Filmemacher ist heute so nah am Literarischen und gleichzeitig so unaufdringlich stark visuell.

    Walter Ruggle

    15.-

    Nach Abschluss seines Studiums in Çanakkale kehrt Sinan in seine heimatliche Provinz zurück, entschlossen, hier seinen ersten Roman zu veröffentlichen. Die Finanzierung des Plans erweist sich als kompliziert, auch deshalb, weil der eigene Vater überall Schulden gemacht hat. Nach dem meisterlichen Cannes-Sieger Winter Sleep scheint Nuri Bilge Ceylan noch tiefer vorzudringen in den Zauber des Literarischen im Kino: Ein Genuss.

    Faszination Literaturwerdung

    Immer schon wollte Sinan Schriftsteller werden. Zurück aus Çanakkale in seinem anatolischen Heimatdorf holen ihn die Schulden seines Vaters ein und Fragen, die sich ihm und uns stellen. The Wild Pear Tree, der Titel des neusten Films von Nuri Bilge Ceylan, steht auch für den Titel des ersten Romans, den Sinan verfasst hat. Wir schauen gewissermassen einem Buch in seiner Entstehung zu, ohne dass wir uns dessen bewusst wären. Es wird auch nicht geschrieben, es bildet sich aus und mit dem, was sich da eben gerade abspielt. Man könnte auch sagen: Wir schauen der Literatur beim Literaturwerden zu.

    Sinan wird als Lehrer arbeiten und muss fürchten, in den Osten versetzt zu werden. In der Schule wiein der Kultur hat man es in der Türkei von heute nicht einfach. Freies Denken ist nicht erwünscht und schädlicher als Rauchen. Es könnte Fragen stellen oder sich lustig machen, beides Dinge, die Autokraten nicht mögen. Aber Nuri Bilge Ceylan ist kein Filmemacher, der seine Lebenszeit mit dem Oberflächenhandwerk Politik vergeuden möchte. Seine Filme sind existenzielle, und dadurch werden sie erst recht politisch. Hier visualisiert er wie gewohnt bestechend und dialogisiert in literarischer Grösse. Die Bilder geben der Sprache Raum, im Ton wirkt auch ein Schweigen oder der Hauch des Windes ausdrucksstark. Und wann hat man im Kino zuletzt so abgehoben bei einem Kuss wie hier am Brunnen bei den Bäumen? Einem Ceylan- Film sollte man offen begegnen, dann wünscht man nach drei Stunden, das Schauen und Lauschen mögen noch lange dauern. Der Türke schafft es, uns gar nicht merken zu lassen, dass er am Erzählen ist, während seine Kamera doch nur mal diese oder jene Szene diskret betrachtet. Kein Filmemacher ist heute so nah am Literarischen und gleichzeitig so unaufdringlich stark visuell.

    Walter Ruggle

    CINEMA

    Rafiki

    Wanuri Kahiu, Kenia 2018, 82', Ov/d/f,

    Kena und Ziki sind zwei Teenager aus dem kenianischen Nairobi und dicke Freundinnen, obwohl ihre Familien politisch entgegengesetzte Ansichten vertreten. Sie halten zusammen, wollen mehr und verlieben sich ineinander, was sie in ihrer konservativen Gesellschaft in Bedrängnis bringt. Der Spielfilm Rafiki war mit seiner Buntheit und Frische ein Hit beim Publikum am Festival von Cannes, wo er im Programm «Un certain regard» lief.

    Ein frischer Wind aus Kenia

    Rafiki strahlt das aus, was auch die junge Filmemacherin Wanuri Kahiu auszeichnet: Ein gesundes Selbstbewusstsein afrikanischer Jugendlicher, die hier und jetzt für sich einstehen und für ein selbstbestimmtes und fröhliches Leben. Die Kenianerin mag es nicht, dass ihr Kontinent dauernd nur als Opfer und Zone des Leidens vermittelt wird. Und so reist sie um die Welt und macht Filme, erzählt Geschichten, die vor Lebensglauben und Freude nur so sprühen. «Afro-Bubblegum» nennt sie das Konzept, und sie hebt sich erfrischend ab. Am Festival von Cannes war das Publikum hin und weg, und nicht nur dort. Kena und Ziki sind lebensfroh. Sie geniessen den Alltag, kleiden sich gern kunterbunt, die eine knüpft sich auch die Haare in allen Farben. Sie leben ihr Leben, haben ihre Träume und verlieben sich ineinander, obwohl das in Kenia von Gesetzes wegen nicht geht. Sie kümmern sich einen Deut darum und müssen erfahren, dass der Weg länger sein wird, als sie sich das wünschen könnten. Ihre Liebesgeschichte ist ansteckend frisch erzählt.

    Walter Ruggle

    15.-

    Kena und Ziki sind zwei Teenager aus dem kenianischen Nairobi und dicke Freundinnen, obwohl ihre Familien politisch entgegengesetzte Ansichten vertreten. Sie halten zusammen, wollen mehr und verlieben sich ineinander, was sie in ihrer konservativen Gesellschaft in Bedrängnis bringt. Der Spielfilm Rafiki war mit seiner Buntheit und Frische ein Hit beim Publikum am Festival von Cannes, wo er im Programm «Un certain regard» lief.

    Ein frischer Wind aus Kenia

    Rafiki strahlt das aus, was auch die junge Filmemacherin Wanuri Kahiu auszeichnet: Ein gesundes Selbstbewusstsein afrikanischer Jugendlicher, die hier und jetzt für sich einstehen und für ein selbstbestimmtes und fröhliches Leben. Die Kenianerin mag es nicht, dass ihr Kontinent dauernd nur als Opfer und Zone des Leidens vermittelt wird. Und so reist sie um die Welt und macht Filme, erzählt Geschichten, die vor Lebensglauben und Freude nur so sprühen. «Afro-Bubblegum» nennt sie das Konzept, und sie hebt sich erfrischend ab. Am Festival von Cannes war das Publikum hin und weg, und nicht nur dort. Kena und Ziki sind lebensfroh. Sie geniessen den Alltag, kleiden sich gern kunterbunt, die eine knüpft sich auch die Haare in allen Farben. Sie leben ihr Leben, haben ihre Träume und verlieben sich ineinander, obwohl das in Kenia von Gesetzes wegen nicht geht. Sie kümmern sich einen Deut darum und müssen erfahren, dass der Weg länger sein wird, als sie sich das wünschen könnten. Ihre Liebesgeschichte ist ansteckend frisch erzählt.

    Walter Ruggle

    CINEMA

    Le vent tourne

    Bettina Oberli, Schweiz 2018, 87', F/d, 15

    Pauline lebt, wie sie leben möchte: Sie wohnt mit Alex auf einem Hof im Jura, die beiden versorgen sich selbst. Ihre Liebe, ihre Ideale und ihre Arbeit schweissen sie zusammen. Da kommt der Ingenieur Samuel auf den Hof, um eine Windturbine zu installieren. Pauline, die eigentlich glücklich ist mit Alex, fühlt sich zu Samuel und seiner pragmatisch-unbekümmerten Art hingezogen. Ihre so unerwarteten wie tiefen Gefühle wirbeln ihr Liebesleben und ihren Blick auf die Welt durcheinander ...

     

    Bettina Oberli versteht es immer wieder bravourös, das menschliche Wesen zu erkunden. In der ebenso lieblichen wie rauen Jura-Landschaft angesiedelt, erzählt «Le vent tourne» die Geschichte einer Emanzipation und scheut sich dabei nicht, auch universelle und philosophische Fragen anzusprechen.

    15.-

    Pauline lebt, wie sie leben möchte: Sie wohnt mit Alex auf einem Hof im Jura, die beiden versorgen sich selbst. Ihre Liebe, ihre Ideale und ihre Arbeit schweissen sie zusammen. Da kommt der Ingenieur Samuel auf den Hof, um eine Windturbine zu installieren. Pauline, die eigentlich glücklich ist mit Alex, fühlt sich zu Samuel und seiner pragmatisch-unbekümmerten Art hingezogen. Ihre so unerwarteten wie tiefen Gefühle wirbeln ihr Liebesleben und ihren Blick auf die Welt durcheinander ...

     

    Bettina Oberli versteht es immer wieder bravourös, das menschliche Wesen zu erkunden. In der ebenso lieblichen wie rauen Jura-Landschaft angesiedelt, erzählt «Le vent tourne» die Geschichte einer Emanzipation und scheut sich dabei nicht, auch universelle und philosophische Fragen anzusprechen.

    CINEMA_BAR

    Bar

    Mittwoch+Donnertag
    19.00 bis 24:00 Uhr

    Freitag+Samstag
    19.00 bis 2:00 Uhr