• zercladur / juni

    Mi |26|20:15| CINEMA__DOC

    Gateways To New York

    Martin Witz, Schweiz 2018, 88', Ov/d,

    Othmar H. Ammann und seine Brücken

    904 zog der Ostschweizer ETH-Ingenieur Othmar Ammann von Zürich nach Amerika und definierte dort die Kunst des Brückenbaus neu. Seine Konstruktionen haben die Insel Manhattan mit dem Festland verbunden - und das Gesicht von New York für immer verändert.

    Über das Leben und das Werk des Protagonisten hinaus erzählt «Gateways To New York» in eleganten Bildern von der Motorisierung und der Urbanisierung der Konsumgesellschaft - Entwicklungen, die Ammann mit seinen atemberaubenden Konstruktionen beschleunigte. Der Film ist aber auch eine Hommage an die sogenannten Skywalker, die Stahlarbeiter, die in grosser Höhe ihr Leben riskierten, um mit Ammanns Brücken Ikonen des 20. Jahrhunderts zu schaffen.

     

    Solothurner Filmtage: Publikumspreis

    15.-
    Reservaziun:

    904 zog der Ostschweizer ETH-Ingenieur Othmar Ammann von Zürich nach Amerika und definierte dort die Kunst des Brückenbaus neu. Seine Konstruktionen haben die Insel Manhattan mit dem Festland verbunden - und das Gesicht von New York für immer verändert.

    Über das Leben und das Werk des Protagonisten hinaus erzählt «Gateways To New York» in eleganten Bildern von der Motorisierung und der Urbanisierung der Konsumgesellschaft - Entwicklungen, die Ammann mit seinen atemberaubenden Konstruktionen beschleunigte. Der Film ist aber auch eine Hommage an die sogenannten Skywalker, die Stahlarbeiter, die in grosser Höhe ihr Leben riskierten, um mit Ammanns Brücken Ikonen des 20. Jahrhunderts zu schaffen.

     

    Solothurner Filmtage: Publikumspreis

    Do |27|20:15| CINEMA

    Nos batailles

    Guillaume Senez, Belgien 2018, 98', F/d,

    Mit Laetitia Dosch

    Olivier ist achtsamer Vater, Ehemann und kümmert sich als engagierten Gewerkschafter um seine Angestellten wie um seine Familie. Als ihn eines Tages seine Frau Laura überraschend verlässt, ist er auf sich alleine gestellt. Olivier muss nun versuchen, Arbeit, Kinder und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Denn es sieht nicht so aus, als würde Laura wieder zurückkommen…

    Der belgische Regisseur Guillaume Senez kehrt nach dem mehrfach ausgezeichneten «Keeper» mit einem Film zurück, der moderne Familien und Rollen hinterfragt.

    Der an der Semaine de la critique in Cannes uraufgeführten «Nos batailles» überzeugt auch durch den starken Auftritt des Schauspielers Romain 
Duris – und durch die wuchtige Nebenrolle der französisch-schweizerischen Laetitia Dosch.

    15.-
    Reservaziun:

    Olivier ist achtsamer Vater, Ehemann und kümmert sich als engagierten Gewerkschafter um seine Angestellten wie um seine Familie. Als ihn eines Tages seine Frau Laura überraschend verlässt, ist er auf sich alleine gestellt. Olivier muss nun versuchen, Arbeit, Kinder und Privatleben unter einen Hut zu bringen. Denn es sieht nicht so aus, als würde Laura wieder zurückkommen…

    Der belgische Regisseur Guillaume Senez kehrt nach dem mehrfach ausgezeichneten «Keeper» mit einem Film zurück, der moderne Familien und Rollen hinterfragt.

    Der an der Semaine de la critique in Cannes uraufgeführten «Nos batailles» überzeugt auch durch den starken Auftritt des Schauspielers Romain 
Duris – und durch die wuchtige Nebenrolle der französisch-schweizerischen Laetitia Dosch.

    Fr |28|20:15| CINEMA

    Dolor y gloria

    Pedro Almodóvar, Spanien 2019, 114', Ov/d,

    Zwischen Erinnerung und Fiktion

    Die Einladung, seinen grössten Film an einer Retrospektive in Madrid vorzustellen, bewegt den alternden Filmemacher Salvador (Antonio Banderas) dazu, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Freundschaft, Liebe und Leidenschaft ziehen sich als prägende Elemente durch sein Leben, begleitet von Schmerz, der es ihm früher ermöglichte, zu wachsen und im Leben voranzukommen, ihn heute aber zurückhält und einsperrt. Dabei realisiert er, dass Realität und Kreation in seinem Leben untrennbar verbunden sind.

    Almodóvars neuer Film setzt verstärkt auf autobiografische Elemente und zeigt eine emotionale Intimität, wie sie nur Almodóvar auf die Leinwand bringen kann. Dazu bedient er sich eines Top-Casts; unter anderem spielen Penélope Cruz, Antonio Banderas, Julieta Serrano, Asier Etxeandía und Leonardo Sbaraglia.

    15.-
    Reservaziun:

    Die Einladung, seinen grössten Film an einer Retrospektive in Madrid vorzustellen, bewegt den alternden Filmemacher Salvador (Antonio Banderas) dazu, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Freundschaft, Liebe und Leidenschaft ziehen sich als prägende Elemente durch sein Leben, begleitet von Schmerz, der es ihm früher ermöglichte, zu wachsen und im Leben voranzukommen, ihn heute aber zurückhält und einsperrt. Dabei realisiert er, dass Realität und Kreation in seinem Leben untrennbar verbunden sind.

    Almodóvars neuer Film setzt verstärkt auf autobiografische Elemente und zeigt eine emotionale Intimität, wie sie nur Almodóvar auf die Leinwand bringen kann. Dazu bedient er sich eines Top-Casts; unter anderem spielen Penélope Cruz, Antonio Banderas, Julieta Serrano, Asier Etxeandía und Leonardo Sbaraglia.

    Sa |29|20:30| TRIBUNA__CORIN_INVIT

    Dagobert

    »Welt ohne Zeit«

    Vor ein paar Jahren tauchte in der deutschen Hauptstadt Dagobert auf, ein schöner junger Mann voller Weltschmerz, in einem maßgeschneiderten, wie von einer langen Reise zerschlissenen Frack. Er wohnte in dem Hinterzimmer eines kleinen Cafés, von nicht viel mehr als seiner Sehnsucht. Zuvor lebte er fünf Jahre lang wie ein Einsiedler oben in den Bündner Bergen, in Pigniu, und hat sich fast ausschließlich von Reis ernährt, den er alle paar Wochen aus dem benachbarten Rueun zu Fuss den Berg hochschleppte. In dieser Zeit sind die Songs von seinen ersten beiden Alben "Dagobert" (2013) und "Afrika" (2015) entstanden. Jetzt, nach fast vier Jahren, kommt endlich sein drittes: "Welt ohne Zeit".  Es handelt von zehn Beziehungen, und dieses Mal, das unterscheidet sie von den Songs der ersten beiden Alben, sind es keine Sehnsuchtsgebilde, die er sich in der Einsamkeit der Bündner Alpen ausgedacht hat; sie haben alle stattgefunden, Dagobert hat sie erlebt.  

    Manche sind bittersüß: Wir hatten uns/ Wir hatten Zeit/ uns beiden gehört die Vergangenheit. 

    Andere todtraurig: Du hast dich weggelebt/ aus unserer jungen Welt/ und gar nicht erst versucht/ zu machen, dass es hält. 

    Und wieder andere lakonisch: Ich wünsch mir so sehr/ du wärst hinter mir her/ wenn’s nicht klappt, werd ich Kosmonaut…

    „Lange Jahre war ich ein schwerer Einsiedler“, sagt Dagobert, dessen R's und T's so sanft klingen wie Erlösung. "Nun bin ich in Berlin angekommen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, echte Freundschaften geschlossen und konnte mich dem allen hier hingegeben.“ 

    Ein echtes Berlin-Album also, allerdings ganz ohne Hässlichkeit und Betondecke. "Welt ohne Zeit" klingt immer noch so schwelgerisch schön, wie man es von Dagobert gewohnt ist. Es ist aber ein bisschen fassbarer als die beiden Alben davor, stimmig und selbstbewusst, mit Liedern, die sehr aufeinander bezogen sind und trotz gemeinsamer Grundidee unabhängig voneinander schweben.

    CHF 20.-
    Reservaziun:

    Vor ein paar Jahren tauchte in der deutschen Hauptstadt Dagobert auf, ein schöner junger Mann voller Weltschmerz, in einem maßgeschneiderten, wie von einer langen Reise zerschlissenen Frack. Er wohnte in dem Hinterzimmer eines kleinen Cafés, von nicht viel mehr als seiner Sehnsucht. Zuvor lebte er fünf Jahre lang wie ein Einsiedler oben in den Bündner Bergen, in Pigniu, und hat sich fast ausschließlich von Reis ernährt, den er alle paar Wochen aus dem benachbarten Rueun zu Fuss den Berg hochschleppte. In dieser Zeit sind die Songs von seinen ersten beiden Alben "Dagobert" (2013) und "Afrika" (2015) entstanden. Jetzt, nach fast vier Jahren, kommt endlich sein drittes: "Welt ohne Zeit".  Es handelt von zehn Beziehungen, und dieses Mal, das unterscheidet sie von den Songs der ersten beiden Alben, sind es keine Sehnsuchtsgebilde, die er sich in der Einsamkeit der Bündner Alpen ausgedacht hat; sie haben alle stattgefunden, Dagobert hat sie erlebt.  

    Manche sind bittersüß: Wir hatten uns/ Wir hatten Zeit/ uns beiden gehört die Vergangenheit. 

    Andere todtraurig: Du hast dich weggelebt/ aus unserer jungen Welt/ und gar nicht erst versucht/ zu machen, dass es hält. 

    Und wieder andere lakonisch: Ich wünsch mir so sehr/ du wärst hinter mir her/ wenn’s nicht klappt, werd ich Kosmonaut…

    „Lange Jahre war ich ein schwerer Einsiedler“, sagt Dagobert, dessen R's und T's so sanft klingen wie Erlösung. "Nun bin ich in Berlin angekommen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, echte Freundschaften geschlossen und konnte mich dem allen hier hingegeben.“ 

    Ein echtes Berlin-Album also, allerdings ganz ohne Hässlichkeit und Betondecke. "Welt ohne Zeit" klingt immer noch so schwelgerisch schön, wie man es von Dagobert gewohnt ist. Es ist aber ein bisschen fassbarer als die beiden Alben davor, stimmig und selbstbewusst, mit Liedern, die sehr aufeinander bezogen sind und trotz gemeinsamer Grundidee unabhängig voneinander schweben.

  • uost / august

    Fr |09|21:30| PARTY

    Ape Rites

    Staedtlifest Konzert & DJ

    anschliessend das tanzbein schwingen mit DJ WITCHDOCTER

    Luca, Mauro und Jonny haben APE RITES 2015 in einem vergammelten Proberaum der SBB in Zürich-Oerlikon gegründet. Sie machen Musik, die halt für drei Personen taugt: Garage Punk. Ihr Ziel ist es, sich musikalisch auszutoben und Gigs auf den Hinterbühnen der Schweiz und des nahen Auslandes zu spielen.

    Dafür braucht es Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug – und zwar 100% analog.

    Simpel, dilettantisch, tanzbar: so soll‘s sein.

    20.-

    Luca, Mauro und Jonny haben APE RITES 2015 in einem vergammelten Proberaum der SBB in Zürich-Oerlikon gegründet. Sie machen Musik, die halt für drei Personen taugt: Garage Punk. Ihr Ziel ist es, sich musikalisch auszutoben und Gigs auf den Hinterbühnen der Schweiz und des nahen Auslandes zu spielen.

    Dafür braucht es Gesang, Gitarre, Bass, Schlagzeug – und zwar 100% analog.

    Simpel, dilettantisch, tanzbar: so soll‘s sein.

  • PROXIMAMEIN / DEMNAECHST

    CINEMA

    Reeto von Gunten "Alltag Sonntag“

    06.12.2019 20:15 Uhr

     

    Alles stehen und liegen lassen, endlich mal wieder Ruhe finden, die eigene Mitte – mitten in der Woche. Wie Yoga, nur lustiger. Ausgesprochen lustig sogar, inklusive Lachmuskelkater.

    Dazwischen magische Momente, Staunen über die Welt und die eigene Wahrnehmung. Wie Marihuana, nur gesünder. So, dass man sich anschliessend besser fühlt, inspiriert und entspannt. Weil man weiss, dass das Leben von jetzt an etwas leichter wird.

    Das ist „Alltag Sonntag”, der neue Diaabend von Reeto von Gunten.

    Reeto von Gunten steht seit 2003 als Erzähler auf Bühnen, ist Radiomoderator (SRF3), der Begründer der Revolution des Diaabends und einer der vielseitigsten Künstler des Landes.

    25.-

    06.12.2019 20:15 Uhr

     

    Alles stehen und liegen lassen, endlich mal wieder Ruhe finden, die eigene Mitte – mitten in der Woche. Wie Yoga, nur lustiger. Ausgesprochen lustig sogar, inklusive Lachmuskelkater.

    Dazwischen magische Momente, Staunen über die Welt und die eigene Wahrnehmung. Wie Marihuana, nur gesünder. So, dass man sich anschliessend besser fühlt, inspiriert und entspannt. Weil man weiss, dass das Leben von jetzt an etwas leichter wird.

    Das ist „Alltag Sonntag”, der neue Diaabend von Reeto von Gunten.

    Reeto von Gunten steht seit 2003 als Erzähler auf Bühnen, ist Radiomoderator (SRF3), der Begründer der Revolution des Diaabends und einer der vielseitigsten Künstler des Landes.

    CINEMA_BAR

    Bar

    Mittwoch+Donnertag
    19.00 bis 24:00 Uhr

    Freitag+Samstag
    19.00 bis 2:00 Uhr