• october / oktober

    Mi |23|14:00| CINEMA__KIDS

    Shaun das Schaf - Der Film

    Will Becher, Richard Phelan, Grossbritannien 2019, 86', D,

    UFO-Alarm / Farmageddon

    Die Mossy Bottom Farm erhält Besuch aus einer fernen Galaxie. Ein Alien mit besonderen Fähigkeiten treibt Shaun das Schaf an, mit ihm Spässe zu treiben. Doch eine zwielichtige Organisation ist dem Alien auf der Spur. Shaun macht es sich zu seiner Mission, den ausserirdischen Freund zu schützen.

    15.-
    Reservaziun:

    Die Mossy Bottom Farm erhält Besuch aus einer fernen Galaxie. Ein Alien mit besonderen Fähigkeiten treibt Shaun das Schaf an, mit ihm Spässe zu treiben. Doch eine zwielichtige Organisation ist dem Alien auf der Spur. Shaun macht es sich zu seiner Mission, den ausserirdischen Freund zu schützen.

    Mi |23|20:15| CINEMA

    So Long, My Son

    Xiaoshuai Wang, China 2019, OV/d/f,

    Familientragödie im China der Ein-Kind-Politik

    Yaojun und Liyun sind glücklich bis zum Tag, da ihr einziger Sohn beim Spielen ertrinkt. Sie verlassen die Heimat und tauchen in der Anonymität der Stadt unter. Adoptivsohn Liu Xing bringt nicht den erhofften Trost. Immer wieder werden die Eheleute von ihren Erinnerungen eingeholt und kehren schliesslich an den Ort der verlorenen Hoffnungen zurück. Ein grossartiges Fresko, das uns das China der letzten Jahrzehnte vor Augen führt.

    Aufgrund der Ein-Kind-Politik, die die chinesischen Behörden verordnet hatten, war Liyun gezwungen, eine Abtreibung vorzunehmen, als sie ein zweites Mal schwanger wurde. Die Operation verlief schlecht, was zur Sterilität der jungen Frau führte. Als danach ihr Bub beim Spielen ertrank, beschloss das Paar, die Industriestadt im Norden zu verlassen und sich in einem kleinen Küstendorf im Süden des Landes niederzulassen.

    Aus dieser einfachen Anlage entwirft Wang Xiaoshuai (Beijing Bicycle) eine grossartige Sozialchronik, die uns an das Ende der Kulturrevolution zurückführt, um eine Reise ins heutige China zu unternehmen und dabei das Aufkommen des chinesischen Kapitalismus zu erleben. Er hält sich allerdings nicht an die äussere Chronologie; die Perioden überschneiden sich und melden sich, gewissermassen ohne Vorwarnung, aus einer andern Richtung wieder, je nach dem, was die Erinnerung des Paares gerade wachruft. Die gewählte Form spiegelt unser Leben und wie für uns Erinnerungen gegenwärtig werden.

    Die dramaturgische Entscheidung könnte zu Verwirrung führen, aber die erzählerische Meisterschaft des Regisseurs schafft ein dichtes Fresko. Yaojun und Liyun (verkörpert von den an der Berlinale ausgezeichneten Wang Jingchun und Yong Mei) treten im Spiel zurück, um die Wirkung des historischen Hintergrundes sich umso stärker entfalten zu lassen. Das ist eine der Stärken des Spielfilms So long, My Son, denn damit können wir als Zuschauende die sozialen Folgen der Umbrüche im heutigen China hautnah spüren. In einer Handlung voller Überraschungen webt Wang Xiaoshuai die kleine Geschichte von Yaojun und Liyun geschickt in die grosse Geschichte ihres Landes ein. Das eine illustriert das andere, was seinerseits das Drama des ersten erklärt.

    15.-
    Reservaziun:

    Yaojun und Liyun sind glücklich bis zum Tag, da ihr einziger Sohn beim Spielen ertrinkt. Sie verlassen die Heimat und tauchen in der Anonymität der Stadt unter. Adoptivsohn Liu Xing bringt nicht den erhofften Trost. Immer wieder werden die Eheleute von ihren Erinnerungen eingeholt und kehren schliesslich an den Ort der verlorenen Hoffnungen zurück. Ein grossartiges Fresko, das uns das China der letzten Jahrzehnte vor Augen führt.

    Aufgrund der Ein-Kind-Politik, die die chinesischen Behörden verordnet hatten, war Liyun gezwungen, eine Abtreibung vorzunehmen, als sie ein zweites Mal schwanger wurde. Die Operation verlief schlecht, was zur Sterilität der jungen Frau führte. Als danach ihr Bub beim Spielen ertrank, beschloss das Paar, die Industriestadt im Norden zu verlassen und sich in einem kleinen Küstendorf im Süden des Landes niederzulassen.

    Aus dieser einfachen Anlage entwirft Wang Xiaoshuai (Beijing Bicycle) eine grossartige Sozialchronik, die uns an das Ende der Kulturrevolution zurückführt, um eine Reise ins heutige China zu unternehmen und dabei das Aufkommen des chinesischen Kapitalismus zu erleben. Er hält sich allerdings nicht an die äussere Chronologie; die Perioden überschneiden sich und melden sich, gewissermassen ohne Vorwarnung, aus einer andern Richtung wieder, je nach dem, was die Erinnerung des Paares gerade wachruft. Die gewählte Form spiegelt unser Leben und wie für uns Erinnerungen gegenwärtig werden.

    Die dramaturgische Entscheidung könnte zu Verwirrung führen, aber die erzählerische Meisterschaft des Regisseurs schafft ein dichtes Fresko. Yaojun und Liyun (verkörpert von den an der Berlinale ausgezeichneten Wang Jingchun und Yong Mei) treten im Spiel zurück, um die Wirkung des historischen Hintergrundes sich umso stärker entfalten zu lassen. Das ist eine der Stärken des Spielfilms So long, My Son, denn damit können wir als Zuschauende die sozialen Folgen der Umbrüche im heutigen China hautnah spüren. In einer Handlung voller Überraschungen webt Wang Xiaoshuai die kleine Geschichte von Yaojun und Liyun geschickt in die grosse Geschichte ihres Landes ein. Das eine illustriert das andere, was seinerseits das Drama des ersten erklärt.

    Do |24|20:15| CINEMA

    Portrait de la jeune fille en feu

    Céline Sciamma, Frankreich 2019, 119', F/d,

    Bretagne, 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen.

    Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen, die im diesjährigen Cannes-Wettbewerb nicht unbemerkt blieb. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, unter anderem bekannt für ihre Arbeit im Animationshit «Ma vie de Courgette», erhielt für «Portrait de la jeune fille en feu» die Palme für das Beste Drehbuch. Viel Lob erhielten auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Bretagne, 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen.

    Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen, die im diesjährigen Cannes-Wettbewerb nicht unbemerkt blieb. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, unter anderem bekannt für ihre Arbeit im Animationshit «Ma vie de Courgette», erhielt für «Portrait de la jeune fille en feu» die Palme für das Beste Drehbuch. Viel Lob erhielten auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant.

     

    Fr |25|20:15| TRIBUNA

    Pascal Gamboni

    EVERYBODY WANTS THE HONEY

    “Schon klar, dass alle den Honig wollen, aber mit wollen ist es noch lange nicht gemacht, das Leben bringt immer wieder überraschende Wendungen, gute und schlechte, und den Honig muss man währenddessen einfach bereit sein zu finden.” So ungefähr ist es mit dem Titel gemeint.

    Den Sonic-Honig hat Pascal Gamboni wieder via Home-recording eingesammelt, nicht nur in seinem Zuhause hat er die Mikrophone aufgebaut, sondern auch zu Besuch bei grossartigen Musikerinnen und Musikern aus seinem Freundeskreis. Während der Plattentaufetour werden davon Astrid Alexandre, Ursina Gigger und Isabella Fink mit unterwegs sein.

    Gambonis Musik bringt eine ungewöhnlich persönliche Atmosphäre - Kammermusik der etwas anderen Art. Einfache, interessante, beglückende Songs, welche immer grössere Kreise ziehen. Wer den Musiker einmal live erlebt hat, der weiss um die Tiefe seiner Lieder. Dieser Sound ist echt und klingt noch lange nach.

     

    Pascal Gamboni: Gesang, Gitarre und Beats

    Astrid Alexandre: Gesang, Piano und Harmonium

    Ursina Giger: Gesang, Piano und Harmonium

    Isabella Fink: Cello

     

    Mit Unterstützung von: SWISSLOS/Kulturförderung Kanton Graubünden, Lia Rumantscha, FONDATION SUISA und GIURU.

    25.-
    Reservaziun:

    “Schon klar, dass alle den Honig wollen, aber mit wollen ist es noch lange nicht gemacht, das Leben bringt immer wieder überraschende Wendungen, gute und schlechte, und den Honig muss man währenddessen einfach bereit sein zu finden.” So ungefähr ist es mit dem Titel gemeint.

    Den Sonic-Honig hat Pascal Gamboni wieder via Home-recording eingesammelt, nicht nur in seinem Zuhause hat er die Mikrophone aufgebaut, sondern auch zu Besuch bei grossartigen Musikerinnen und Musikern aus seinem Freundeskreis. Während der Plattentaufetour werden davon Astrid Alexandre, Ursina Gigger und Isabella Fink mit unterwegs sein.

    Gambonis Musik bringt eine ungewöhnlich persönliche Atmosphäre - Kammermusik der etwas anderen Art. Einfache, interessante, beglückende Songs, welche immer grössere Kreise ziehen. Wer den Musiker einmal live erlebt hat, der weiss um die Tiefe seiner Lieder. Dieser Sound ist echt und klingt noch lange nach.

     

    Pascal Gamboni: Gesang, Gitarre und Beats

    Astrid Alexandre: Gesang, Piano und Harmonium

    Ursina Giger: Gesang, Piano und Harmonium

    Isabella Fink: Cello

     

    Mit Unterstützung von: SWISSLOS/Kulturförderung Kanton Graubünden, Lia Rumantscha, FONDATION SUISA und GIURU.

    Sa |26|20:15| TRIBUNA

    Pascal Gamboni

    EVERYBODY WANTS THE HONEY

    “Schon klar, dass alle den Honig wollen, aber mit wollen ist es noch lange nicht gemacht, das Leben bringt immer wieder überraschende Wendungen, gute und schlechte, und den Honig muss man währenddessen einfach bereit sein zu finden.” So ungefähr ist es mit dem Titel gemeint.

    Den Sonic-Honig hat Pascal Gamboni wieder via Home-recording eingesammelt, nicht nur in seinem Zuhause hat er die Mikrophone aufgebaut, sondern auch zu Besuch bei grossartigen Musikerinnen und Musikern aus seinem Freundeskreis. Während der Plattentaufetour werden davon Astrid Alexandre, Ursina Gigger und Isabella Fink mit unterwegs sein.

    Gambonis Musik bringt eine ungewöhnlich persönliche Atmosphäre - Kammermusik der etwas anderen Art. Einfache, interessante, beglückende Songs, welche immer grössere Kreise ziehen. Wer den Musiker einmal live erlebt hat, der weiss um die Tiefe seiner Lieder. Dieser Sound ist echt und klingt noch lange nach.

     

    Pascal Gamboni: Gesang, Gitarre und Beats

    Astrid Alexandre: Gesang, Piano und Harmonium

    Ursina Giger: Gesang, Piano und Harmonium

    Isabella Fink: Cello

     

    Mit Unterstützung von: SWISSLOS/Kulturförderung Kanton Graubünden, Lia Rumantscha, FONDATION SUISA und GIURU.

    25.-
    Reservaziun:

    “Schon klar, dass alle den Honig wollen, aber mit wollen ist es noch lange nicht gemacht, das Leben bringt immer wieder überraschende Wendungen, gute und schlechte, und den Honig muss man währenddessen einfach bereit sein zu finden.” So ungefähr ist es mit dem Titel gemeint.

    Den Sonic-Honig hat Pascal Gamboni wieder via Home-recording eingesammelt, nicht nur in seinem Zuhause hat er die Mikrophone aufgebaut, sondern auch zu Besuch bei grossartigen Musikerinnen und Musikern aus seinem Freundeskreis. Während der Plattentaufetour werden davon Astrid Alexandre, Ursina Gigger und Isabella Fink mit unterwegs sein.

    Gambonis Musik bringt eine ungewöhnlich persönliche Atmosphäre - Kammermusik der etwas anderen Art. Einfache, interessante, beglückende Songs, welche immer grössere Kreise ziehen. Wer den Musiker einmal live erlebt hat, der weiss um die Tiefe seiner Lieder. Dieser Sound ist echt und klingt noch lange nach.

     

    Pascal Gamboni: Gesang, Gitarre und Beats

    Astrid Alexandre: Gesang, Piano und Harmonium

    Ursina Giger: Gesang, Piano und Harmonium

    Isabella Fink: Cello

     

    Mit Unterstützung von: SWISSLOS/Kulturförderung Kanton Graubünden, Lia Rumantscha, FONDATION SUISA und GIURU.

    Mi |30|20:15| CINEMA

    Atlantique

    Mati Diop, Senegal 2019, 104', OV/d/f,

    PREPREMIERA - GIS DIL FILM MUNDIAL TUSAUN 2019

    Die 29. WELTFILMTAGE THUSIS zu Gast im Cinema Sil Plaz

    In einem Vorort von Dakar beschliessen betrogene Arbeiter einer Baustelle, das Land übers Meer zu verlassen und in eine bessere Zukunft zu reisen. Unter ihnen ist Suleiman, der Geliebte von Ada, die einem anderen versprochen wurde. Wenige Tage nach deren Abreise verwüstet ein Feuer die Hochzeitsfeier der jungen Frau, und ein mysteriöses Fieber befällt die Mädchen in der Nachbarschaft. Ada hat keine Ahnung, dass Suleiman zurückgekehrt ist.

     

    Arbeiter auf einer Hochhausbaustelle fordern ihren Lohn, der seit Monaten nicht mehr gezahlt wurde. Sie halten es nicht mehr aus und beschliessen, übers Meer zu fahren und in Europa ihr Glück zu suchen. Unter ihnen der junge Souleiman, der Lover der schönen Ada, die allerdings einem Jungen aus besserem Haus versprochen wurde. Bald wissen alle, dass die Piroge mit den Männern gesunken ist; das Meer kann grausam sein. Eigenartige Vorkommnisse beschäftigen die Stadt. Die Polizei sucht nach Suleiman, der womöglich noch lebt und zurückgekehrt ist.

     

    Mati Diops Dakar, fantastisch bei Nacht, kakophonisch tagsüber, liegt zwischen dem Meer und dem gigantischen Turmbau, zwischen einer unüberwindbaren Barriere – die die Kamera mehr bedrückend und hypnotisch als schön und poetisch zeigt – und dem Smog der Umweltverschmutzung. Es sind die Frauen, die im Stadtbild dominieren und die wir überall treffen. Sie sind die starken Figuren, die sich widersetzen und Gerechtigkeit für ihre Freunde und Ehemänner fordern.

     

    Fatima Al Qadiris magnetische Musik, kombiniert mit starken traditionellen Klängen, betont die fantastische, oft bedrückende Atmosphäre des Atlantiks. Mati Diop frischt geschickt das Thema Hexerei und Magie auf, das oft im afrikanischen Kino vorkommt. Sie vergisst Zauberer und Grigris, um von Frauenkörpern zu erzählen, die von den Seelen ihrer vermissten Männer in Besitz genommen wurden. Die junge Ada ist der Faden der Ariadne, der uns durch das Labyrinth von Dakar führt. Nachdem sie sich endlich von den Fesseln der arrangierten Ehe befreit hat, erinnert sie uns an die schöne Anta im Klassiker Touki Bouki von Djibril Diop Mambety. Atlantique wirkt nachhaltig wie ein zärtlicher Weckruf an die weibliche Solidarität und ein wunderschöner Tribut an die afrikanische Jugend.

    15.-
    Reservaziun:

    Die 29. WELTFILMTAGE THUSIS zu Gast im Cinema Sil Plaz

    In einem Vorort von Dakar beschliessen betrogene Arbeiter einer Baustelle, das Land übers Meer zu verlassen und in eine bessere Zukunft zu reisen. Unter ihnen ist Suleiman, der Geliebte von Ada, die einem anderen versprochen wurde. Wenige Tage nach deren Abreise verwüstet ein Feuer die Hochzeitsfeier der jungen Frau, und ein mysteriöses Fieber befällt die Mädchen in der Nachbarschaft. Ada hat keine Ahnung, dass Suleiman zurückgekehrt ist.

     

    Arbeiter auf einer Hochhausbaustelle fordern ihren Lohn, der seit Monaten nicht mehr gezahlt wurde. Sie halten es nicht mehr aus und beschliessen, übers Meer zu fahren und in Europa ihr Glück zu suchen. Unter ihnen der junge Souleiman, der Lover der schönen Ada, die allerdings einem Jungen aus besserem Haus versprochen wurde. Bald wissen alle, dass die Piroge mit den Männern gesunken ist; das Meer kann grausam sein. Eigenartige Vorkommnisse beschäftigen die Stadt. Die Polizei sucht nach Suleiman, der womöglich noch lebt und zurückgekehrt ist.

     

    Mati Diops Dakar, fantastisch bei Nacht, kakophonisch tagsüber, liegt zwischen dem Meer und dem gigantischen Turmbau, zwischen einer unüberwindbaren Barriere – die die Kamera mehr bedrückend und hypnotisch als schön und poetisch zeigt – und dem Smog der Umweltverschmutzung. Es sind die Frauen, die im Stadtbild dominieren und die wir überall treffen. Sie sind die starken Figuren, die sich widersetzen und Gerechtigkeit für ihre Freunde und Ehemänner fordern.

     

    Fatima Al Qadiris magnetische Musik, kombiniert mit starken traditionellen Klängen, betont die fantastische, oft bedrückende Atmosphäre des Atlantiks. Mati Diop frischt geschickt das Thema Hexerei und Magie auf, das oft im afrikanischen Kino vorkommt. Sie vergisst Zauberer und Grigris, um von Frauenkörpern zu erzählen, die von den Seelen ihrer vermissten Männer in Besitz genommen wurden. Die junge Ada ist der Faden der Ariadne, der uns durch das Labyrinth von Dakar führt. Nachdem sie sich endlich von den Fesseln der arrangierten Ehe befreit hat, erinnert sie uns an die schöne Anta im Klassiker Touki Bouki von Djibril Diop Mambety. Atlantique wirkt nachhaltig wie ein zärtlicher Weckruf an die weibliche Solidarität und ein wunderschöner Tribut an die afrikanische Jugend.

    Do |31|20:15| CINEMA

    Baghdad in my Shadow

    Samir, CH 2019, 109', OV/d/f,

    GIS DIL FILM MUNDIAL TUSAUN 2019

    In Anwesenheit von Samir

    Die 29. WELTFILMTAGE THUSIS zu Gast im Cinema Sil Plaz

    London, kurz vor Weihnachten: Die willensstarke Architektin Amal – vor ihrem Ex-Mann auf der Flucht – arbeitet im Café Abu Nawas, das einem kurdischen Aktivisten gehört und ein beliebter Treffpunkt für Exil-Irakis ist. Ihre Freunde, der Dichter Taufiq und der IT-Spezialist Muhanad, kommen fast täglich vorbei. Taufiq kümmert sich seit dem Tod seines Bruders um seinen Neffen Nasseer, muss aber machtlos dabei zusehen, wie sich dieser unter dem Einfluss eines radikalen salfistischen Predigers zunehmend verändert und sich gegen ihn als Atheisten aufzulehnen beginnt. Muhanad wiederum verliess Baghdad erst vor kurzem, um der Bedrohung zu entkommen, die dort Homosexuelle erwartet. Doch selbst hier und vor seinen Freunden traut er sich nicht, öffentlich zu seinem englischen Liebhaber zu stehen. Die kleine Gemeinschaft gerät in Gefahr, als Amals Ex-Mann in London auftaucht und zugleich der radikal-islamistische Prediger einer Hinterhofmoschee Nasseer zwingt, gegen die «Gottlosen» im Café vorzugehen.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Die 29. WELTFILMTAGE THUSIS zu Gast im Cinema Sil Plaz

    London, kurz vor Weihnachten: Die willensstarke Architektin Amal – vor ihrem Ex-Mann auf der Flucht – arbeitet im Café Abu Nawas, das einem kurdischen Aktivisten gehört und ein beliebter Treffpunkt für Exil-Irakis ist. Ihre Freunde, der Dichter Taufiq und der IT-Spezialist Muhanad, kommen fast täglich vorbei. Taufiq kümmert sich seit dem Tod seines Bruders um seinen Neffen Nasseer, muss aber machtlos dabei zusehen, wie sich dieser unter dem Einfluss eines radikalen salfistischen Predigers zunehmend verändert und sich gegen ihn als Atheisten aufzulehnen beginnt. Muhanad wiederum verliess Baghdad erst vor kurzem, um der Bedrohung zu entkommen, die dort Homosexuelle erwartet. Doch selbst hier und vor seinen Freunden traut er sich nicht, öffentlich zu seinem englischen Liebhaber zu stehen. Die kleine Gemeinschaft gerät in Gefahr, als Amals Ex-Mann in London auftaucht und zugleich der radikal-islamistische Prediger einer Hinterhofmoschee Nasseer zwingt, gegen die «Gottlosen» im Café vorzugehen.

     

  • november

    Fr |01|20:15| CINEMA

    LA VIDA INVISIVEL DE ENRIDICE GUSMAO

    Karim Aïnouz, Brasilien, 139', OV/d/f,

    PREPREMIERA - GIS DIL FILM MUNDIAL TUSAUN 2019

    Die 29. WELTFILMTAGE THUSIS zu Gast im Cinema Sil Plaz

    Karim Aïnouz erzählt in seinem unwiderstehlichen tropischen Melodram die Geschichte zweier Schwestern, die einander innig lieben, deren Leben durch patriarchale Strukturen aber auseinandergerissen werden. Er setzt an in Rio um 1950, wo Eurídice und Guida als lebensfrohe junge Frauen aufwachsen und sich nicht mit der Bestimmung abfinden wollen, dass Frauen im Versteckten ihrer Arbeit im Haushalt nachkommen sollen.

    Lust auf ein bewegend schönes Stück episches Kino und auf die Zeitreise zweier Frauen? Darüber hinaus auf einen Ausflug nach Rio de Janeiro? Der Roman von Martha Batalha, deutsch erschienen unter dem Titel «Die vielen Talente der Schwestern Gusmão», wurde von Karim Aïnouz (Madame Satã) aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts für den Film in die 50er Jahre und damit näher an unsere Gegenwart heranholt, in der die Handlung mündet. Was bereits der Buchautorin gelang, schafft der Film mit der zusätzlichen visuellen Ebene: Wir tauchen ein in den Mikrokosmos einer Familie, in der jugendliche weibliche Entdeckungslust und schiere Lebensfreude auf den Widerstand eines traditionellen Familienbildes stossen, auf die männliche Idee, dass Frauen den Haushalt betreuen sollen und Männer diktieren, was sie zu tun und was zu lassen haben.

    Zwei jugendliche Frauen haben einen Traum. Eurídice spielt liebend gern und gut Klavier; sie will Pianistin werden und in der weiten Welt auftreten. Guida hört ihr zu und sucht selber die wahre Liebe in wechselnden Beziehungen. Sie verfällt dem Charme eines griechischen Matrosen, der sie mit aufs Schiff nimmt und ihr die Glückseligkeit in Europa verspricht. Die Wirklichkeit erweist sich als eine andere, und als Guida schwanger heimkehrt, stösst der Vater sie aus, trennt seine beiden Töchter, ohne dass die eine von der anderen weiss, wo sie steckt. Karim Aïnouz hat einen ungemein sinnlichen Film mit zwei starken Frauenfiguren gestaltet und erzählt von ihrer Leidenschaft wie ihrer Trennung zutiefst berührend. Es ist ein Blick rückwärts, um von der Gegenwart zu erzählen und anzudeuten, dass die Gesellschaft auf dem Weg zu einem Menschenbild Fortschritte gemacht hat, aber in Sachen Rolle von Mann und Frau nach wie vor ein grosses Entwicklungspotenzial aufweist.

    Walter Ruggle

    15.-

    Die 29. WELTFILMTAGE THUSIS zu Gast im Cinema Sil Plaz

    Karim Aïnouz erzählt in seinem unwiderstehlichen tropischen Melodram die Geschichte zweier Schwestern, die einander innig lieben, deren Leben durch patriarchale Strukturen aber auseinandergerissen werden. Er setzt an in Rio um 1950, wo Eurídice und Guida als lebensfrohe junge Frauen aufwachsen und sich nicht mit der Bestimmung abfinden wollen, dass Frauen im Versteckten ihrer Arbeit im Haushalt nachkommen sollen.

    Lust auf ein bewegend schönes Stück episches Kino und auf die Zeitreise zweier Frauen? Darüber hinaus auf einen Ausflug nach Rio de Janeiro? Der Roman von Martha Batalha, deutsch erschienen unter dem Titel «Die vielen Talente der Schwestern Gusmão», wurde von Karim Aïnouz (Madame Satã) aus den 20er Jahren des letzten Jahrhunderts für den Film in die 50er Jahre und damit näher an unsere Gegenwart heranholt, in der die Handlung mündet. Was bereits der Buchautorin gelang, schafft der Film mit der zusätzlichen visuellen Ebene: Wir tauchen ein in den Mikrokosmos einer Familie, in der jugendliche weibliche Entdeckungslust und schiere Lebensfreude auf den Widerstand eines traditionellen Familienbildes stossen, auf die männliche Idee, dass Frauen den Haushalt betreuen sollen und Männer diktieren, was sie zu tun und was zu lassen haben.

    Zwei jugendliche Frauen haben einen Traum. Eurídice spielt liebend gern und gut Klavier; sie will Pianistin werden und in der weiten Welt auftreten. Guida hört ihr zu und sucht selber die wahre Liebe in wechselnden Beziehungen. Sie verfällt dem Charme eines griechischen Matrosen, der sie mit aufs Schiff nimmt und ihr die Glückseligkeit in Europa verspricht. Die Wirklichkeit erweist sich als eine andere, und als Guida schwanger heimkehrt, stösst der Vater sie aus, trennt seine beiden Töchter, ohne dass die eine von der anderen weiss, wo sie steckt. Karim Aïnouz hat einen ungemein sinnlichen Film mit zwei starken Frauenfiguren gestaltet und erzählt von ihrer Leidenschaft wie ihrer Trennung zutiefst berührend. Es ist ein Blick rückwärts, um von der Gegenwart zu erzählen und anzudeuten, dass die Gesellschaft auf dem Weg zu einem Menschenbild Fortschritte gemacht hat, aber in Sachen Rolle von Mann und Frau nach wie vor ein grosses Entwicklungspotenzial aufweist.

    Walter Ruggle

    Sa |02|17:00| CINEMA__KIDS

    Supa Modo

    Likarion Wainaina, Kenia 2018, 74',

    GIS DIL FILM MUNDIAL TUSAUN 2019

    Für alle unter 18 gratis!

    „Wenn du eine Superkraft hättest, welche wäre das?“ · „Wärst du super stark?“ · „Nein.“ · „Kampftricks?“ · „Das ist keine Superkraft.“ · „Was dann?“ · „Das Gleiche wie immer, ich könnte fliegen.“

    Jo ist neunjährig, liebt Actionhelden und ist unheilbar krank. Da entscheiden sich die Menschen in ihrer Umgebung, ihr in einem Film den Lebenstraum zu erfüllen. Jo wird zum Filmstar und zur Heldin.

    Die neunjährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr grösster Wunsch wäre es, einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst das Mädchen völlig, dass es unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Kind die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt, einfach im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben, und in der Folge animiert sie das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen. Alle beteiligen sich daran. Die berührende Geschichte des jungen kenianischen Filmemachers Likarion Wainaina ist im Rahmen eines Projekts entstanden, das das deutsch-kenianischen Produktionskollektiv One Fine Day Films von Regisseur Tom Tykwer aufgebaut hat. Der Filmemacher erzählt von der Kraft der Fantasie und von einem ungewöhnlichen Weg des Abschiednehmens. Sein Film strahlt aus in die ganze Welt und erfreut.

    Auszeichnungen

    Berlinale 2018, Generation

    39th Durban International Film Festival: Award for Artistic Bravery

    ECFA (European Children's Film Association) Prize: Best European Children Movie 2018

    Für alle unter 18 gratis! / CHF 15.-

    „Wenn du eine Superkraft hättest, welche wäre das?“ · „Wärst du super stark?“ · „Nein.“ · „Kampftricks?“ · „Das ist keine Superkraft.“ · „Was dann?“ · „Das Gleiche wie immer, ich könnte fliegen.“

    Jo ist neunjährig, liebt Actionhelden und ist unheilbar krank. Da entscheiden sich die Menschen in ihrer Umgebung, ihr in einem Film den Lebenstraum zu erfüllen. Jo wird zum Filmstar und zur Heldin.

    Die neunjährige Jo liebt Actionfilme und träumt davon, selbst eine Superheldin zu sein. Ihr grösster Wunsch wäre es, einen Film zu drehen, in dem sie selbst die Hauptrolle spielt. In ihrer Fantasie vergisst das Mädchen völlig, dass es unheilbar krank ist. Irgendwann kann Jos Schwester nicht mehr mit ansehen, wie das lebensfrohe Kind die kostbare Zeit, die ihm noch bleibt, einfach im Bett verbringt. Sie ermutigt Jo, an ihre magischen Kräfte zu glauben, und in der Folge animiert sie das ganze Dorf, Jos Traum wahr werden zu lassen. Alle beteiligen sich daran. Die berührende Geschichte des jungen kenianischen Filmemachers Likarion Wainaina ist im Rahmen eines Projekts entstanden, das das deutsch-kenianischen Produktionskollektiv One Fine Day Films von Regisseur Tom Tykwer aufgebaut hat. Der Filmemacher erzählt von der Kraft der Fantasie und von einem ungewöhnlichen Weg des Abschiednehmens. Sein Film strahlt aus in die ganze Welt und erfreut.

    Auszeichnungen

    Berlinale 2018, Generation

    39th Durban International Film Festival: Award for Artistic Bravery

    ECFA (European Children's Film Association) Prize: Best European Children Movie 2018

    Sa |02|20:15| CINEMA

    Le Miracle du Saint Inconnu

    Alaa Eddine Aljem, Marokko 2019, 100', OV/d/f,

    GIS DIL FILM MUNDIAL TUSAUN 2019

    In Anwesenheit von Alaa Eddine Aljem

    Die 29. WELTFILMTAGE THUSIS zu Gast im Cinema Sil Plaz

    Amine steals a big bag of money and escapes into the hills with the police hot on his trail. Before he is arrested, he digs a grave to bury the cash and disguises it as a modest tomb. Years later, Amine is released from prison and sets off to find his money. In the meantime, a religious shrine has been built directly over the place he buried his cash. The mausoleum honors an unknown saint from the region whose tomb was recently discovered. Down the hill from the resting place of the “The Unknown Saint”, a new village subsists on the pilgrims who travel from far and wide to visit the mausoleum. Amine settles into the village and begins plotting a way in. But with the loot now hidden in a holy place, retrieving it suddenly becomes much more complicated.

     

    15.-

    Die 29. WELTFILMTAGE THUSIS zu Gast im Cinema Sil Plaz

    Amine steals a big bag of money and escapes into the hills with the police hot on his trail. Before he is arrested, he digs a grave to bury the cash and disguises it as a modest tomb. Years later, Amine is released from prison and sets off to find his money. In the meantime, a religious shrine has been built directly over the place he buried his cash. The mausoleum honors an unknown saint from the region whose tomb was recently discovered. Down the hill from the resting place of the “The Unknown Saint”, a new village subsists on the pilgrims who travel from far and wide to visit the mausoleum. Amine settles into the village and begins plotting a way in. But with the loot now hidden in a holy place, retrieving it suddenly becomes much more complicated.

     

    Mi |06|20:15| CINEMA

    Un storia senza nome

    Roberto Andò, Italien 2018, 110', I/d,

    CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2019

    Valeria arbeitet als Sekretärin eines Filmproduzenten. Niemand aber weiss, dass sie für ihren Geliebten, den gut bezahlten Autor Alessandro heimlich die Drehbücher schreibt. Alessandro steckt in argen Schwierigkeiten, weil er noch kein Drehbuch für die Dreharbeiten hat, die in wenigen Tagen unter der Leitung eines Starregisseurs beginnen. Da erhält Valeria von einem charismatischen und perfekt informierten Unbekannten ein Geschenk: die Geschichte für einen spannenden Film. Das Geschenk anzunehmen, ist ein höchst gefährliches Unterfangen, da sich die Geschichte um den nie aufgeklärten Verbleib eines berühmten Gemäldes von Caravaggio dreht, das die Mafia aus einer Kirche in Palermo geraubt hat. Kaum wird publik, dass die Geschichte dieses Raubes, der 1969 tatsächlich begangen wurde, verfilmt wird, gerät Valeria ins Räderwerk von Unterwelt und Politik.

    Der neue, am Filmfestival von Venedig vorgestellte Film von Roberto Andò („Viva la libertà“) ist ein höchst spannendes filmisches Vexierbild, ein Thriller mit mehrfach doppeltem Boden. Grossartig sind die Leistungen der Schauspielstars. Und als Gast tritt der polnische Regiealtmeister Jerzy Skolimowski auf.

    15.-

    Valeria arbeitet als Sekretärin eines Filmproduzenten. Niemand aber weiss, dass sie für ihren Geliebten, den gut bezahlten Autor Alessandro heimlich die Drehbücher schreibt. Alessandro steckt in argen Schwierigkeiten, weil er noch kein Drehbuch für die Dreharbeiten hat, die in wenigen Tagen unter der Leitung eines Starregisseurs beginnen. Da erhält Valeria von einem charismatischen und perfekt informierten Unbekannten ein Geschenk: die Geschichte für einen spannenden Film. Das Geschenk anzunehmen, ist ein höchst gefährliches Unterfangen, da sich die Geschichte um den nie aufgeklärten Verbleib eines berühmten Gemäldes von Caravaggio dreht, das die Mafia aus einer Kirche in Palermo geraubt hat. Kaum wird publik, dass die Geschichte dieses Raubes, der 1969 tatsächlich begangen wurde, verfilmt wird, gerät Valeria ins Räderwerk von Unterwelt und Politik.

    Der neue, am Filmfestival von Venedig vorgestellte Film von Roberto Andò („Viva la libertà“) ist ein höchst spannendes filmisches Vexierbild, ein Thriller mit mehrfach doppeltem Boden. Grossartig sind die Leistungen der Schauspielstars. Und als Gast tritt der polnische Regiealtmeister Jerzy Skolimowski auf.

    Do |07|13:45| CINEMA__SENIORS

    Wolkenbruch

    Michael Steiner, Schweiz 2018, 93',

    Schweizer Film

    Die Vorstellung um 16:15 Uhr findet nur bei genug Reservationen statt!

    Ginge es nach seiner Mutter, würde Mordechai Wolkenbruch eine der Jüdinnen heiraten, die sie ihm regelmässig vorstellt. Doch Mordechai möchte nicht heiraten, weil es Tradition und Religion vorschreibten, sondern aus Liebe, und am liebsten hätte er eine Frau, die ihm gefällt. Als seine nichtjüdische Mitstudentin Laura ihn eines Tages anspricht, und sich die beiden in der Folge näherkommen, findet Motti langsam den Mut aus seiner streng orthodoxen Familie auszubrechen.

    *16:15 Uhr nur bei Bedarf.

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    10.-
    Reservaziun:

    Ginge es nach seiner Mutter, würde Mordechai Wolkenbruch eine der Jüdinnen heiraten, die sie ihm regelmässig vorstellt. Doch Mordechai möchte nicht heiraten, weil es Tradition und Religion vorschreibten, sondern aus Liebe, und am liebsten hätte er eine Frau, die ihm gefällt. Als seine nichtjüdische Mitstudentin Laura ihn eines Tages anspricht, und sich die beiden in der Folge näherkommen, findet Motti langsam den Mut aus seiner streng orthodoxen Familie auszubrechen.

    *16:15 Uhr nur bei Bedarf.

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    Do |07|16:15| CINEMA__SENIORS

    Wolkenbruch

    Michael Steiner, Schweiz 2018, 93',

    Schweizer Film

    Die Vorstellung um 16:15 Uhr findet nur bei genug Reservationen statt!

    Ginge es nach seiner Mutter, würde Mordechai Wolkenbruch eine der Jüdinnen heiraten, die sie ihm regelmässig vorstellt. Doch Mordechai möchte nicht heiraten, weil es Tradition und Religion vorschreibten, sondern aus Liebe, und am liebsten hätte er eine Frau, die ihm gefällt. Als seine nichtjüdische Mitstudentin Laura ihn eines Tages anspricht, und sich die beiden in der Folge näherkommen, findet Motti langsam den Mut aus seiner streng orthodoxen Familie auszubrechen.

    *16:15 Uhr nur bei Bedarf.

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    10.-
    Reservaziun:

    Ginge es nach seiner Mutter, würde Mordechai Wolkenbruch eine der Jüdinnen heiraten, die sie ihm regelmässig vorstellt. Doch Mordechai möchte nicht heiraten, weil es Tradition und Religion vorschreibten, sondern aus Liebe, und am liebsten hätte er eine Frau, die ihm gefällt. Als seine nichtjüdische Mitstudentin Laura ihn eines Tages anspricht, und sich die beiden in der Folge näherkommen, findet Motti langsam den Mut aus seiner streng orthodoxen Familie auszubrechen.

    *16:15 Uhr nur bei Bedarf.

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    Fr |08|21:00| TRIBUNA

    Jolly and the Flytrap

    Wieder auf Tour

    Nach einem Zwischenjahr geht es weiter. Mit zwei neuen Bläsern. Und neu eingeprobtem Programm.

    Dass es auch im 34. Jahr der Band weiter geht, überrascht nicht wirklich. Dass zwei neue Bläser dabei sind, schon. Schliesslich sind Jolly and the Flytrap bekannt für Kontinuität. Doch hat Saxophonist Andreas Dorn seinen Jugendtraum wahrgemacht und ist jetzt ordentlicher Professor für Ägyptologie — in Uppsala, Schweden. Und Trompeter Pascale Claude hat sich für eine Weiterbildung entschieden, die ihm neben Beruf und Familie kaum Zeit lässt.

    Jolly and the Flytrap also ohne Bläser? Nicht denkbar. Richard Blatter, Sänger der Jollys: „Da haben wir Roger Greipl von den Aeronauten gefragt, er sagte ja und brachte noch Emilio Parini von ABC mit.“ Saxophon also, und Posaune. In ihren Bands spielen die beiden weiterhin.

    Die Songs sind eingeprobt, teilweise sogar frisch arrangiert.„Jetzt geht´s raus. Wir freuen uns riesig.“ Das darf sich auch das Publikum, zum Beispiel auf die Stanser Musiktage und das Doppelkonzert mit den Aeronauten in Winterthur, hier das ganze Programm.

    25.-
    Reservaziun:

    Nach einem Zwischenjahr geht es weiter. Mit zwei neuen Bläsern. Und neu eingeprobtem Programm.

    Dass es auch im 34. Jahr der Band weiter geht, überrascht nicht wirklich. Dass zwei neue Bläser dabei sind, schon. Schliesslich sind Jolly and the Flytrap bekannt für Kontinuität. Doch hat Saxophonist Andreas Dorn seinen Jugendtraum wahrgemacht und ist jetzt ordentlicher Professor für Ägyptologie — in Uppsala, Schweden. Und Trompeter Pascale Claude hat sich für eine Weiterbildung entschieden, die ihm neben Beruf und Familie kaum Zeit lässt.

    Jolly and the Flytrap also ohne Bläser? Nicht denkbar. Richard Blatter, Sänger der Jollys: „Da haben wir Roger Greipl von den Aeronauten gefragt, er sagte ja und brachte noch Emilio Parini von ABC mit.“ Saxophon also, und Posaune. In ihren Bands spielen die beiden weiterhin.

    Die Songs sind eingeprobt, teilweise sogar frisch arrangiert.„Jetzt geht´s raus. Wir freuen uns riesig.“ Das darf sich auch das Publikum, zum Beispiel auf die Stanser Musiktage und das Doppelkonzert mit den Aeronauten in Winterthur, hier das ganze Programm.

    Sa |09|20:15| TRIBUNA__CORIN_INVIT

    Bettina Dieterle

    SuffragettenBlues

    Ein poetisch-musikalischer Abend mit Absurditäten und Geschichten aus dem 21. Jahrhundert.

    Garantiert keine Comedy, sondern politisches Kabarett vom Feinsten.

    Hier müssen Sie keine Schenkel klopfen, sondern mitdenken. Nicht nur Ihre Lachmuskeln, auch Ihre Synapsen werden aktiviert. Garantiert politisch unkorrekt und pädagogisch lustvoll.

    Ob Frauenstimmrecht, Europapolitik oder Genderwahnsinn, kein Thema ist dieser Suffragette zu heiss, um nicht thematisiert oder besungen zu werden. Keine Figur des öffentlichen Lebens zu schade, um nicht auf der Schippe des Spotts zu landen.

    Begleitet wird die Suffragette vom kleinsten, feinsten Sinfonieorchester der Welt:

    Nora Kaiser und Adrian Borter.

    25.-

    Ein poetisch-musikalischer Abend mit Absurditäten und Geschichten aus dem 21. Jahrhundert.

    Garantiert keine Comedy, sondern politisches Kabarett vom Feinsten.

    Hier müssen Sie keine Schenkel klopfen, sondern mitdenken. Nicht nur Ihre Lachmuskeln, auch Ihre Synapsen werden aktiviert. Garantiert politisch unkorrekt und pädagogisch lustvoll.

    Ob Frauenstimmrecht, Europapolitik oder Genderwahnsinn, kein Thema ist dieser Suffragette zu heiss, um nicht thematisiert oder besungen zu werden. Keine Figur des öffentlichen Lebens zu schade, um nicht auf der Schippe des Spotts zu landen.

    Begleitet wird die Suffragette vom kleinsten, feinsten Sinfonieorchester der Welt:

    Nora Kaiser und Adrian Borter.

    Mi |13|20:15| CINEMA

    OVUNQUE PROTEGGIMI

    Bonifacio Angius, Italien 2018, 94', I/d,

    CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2019

    Alessandro ist fünfzig, verdingt sich mehr schlecht als recht als Sänger, wohnt noch bei seiner Mutter in der Heimatstadt Sassari auf Sardinien und verbringt die meiste Zeit in seiner Lieblingsbar und vor Spielautomaten. Nach einer Krise landet er in einer Klinik, wo er die fragile Patientin Francesca kennenlernt, die um das Sorgerecht für ihren fünfjährigen Sohn Antonio kämpft. Alessandro sieht eine Aufgabe vor sich. Zusammen flüchten die beiden aus der Klinik und entführen den kleinen Antonio aus einem Kinderheim in Cagliari. Eine Reise mit ungewissem Ausgang, aber mit einem klaren Ziel: sich von der Fremdbestimmung befreien und nach den eigenen Vorstellungen leben.

    Alessandro und Francesca sind fest entschlossen, das Leben neu anzufangen und ihm einen Sinn zu geben. Ein von überzeugenden Schauspielleistungen geprägtes Roadmovie quer durch Sardinien, das in Italien grosse Beachtung fand. Beim Filmfestival von Bari gewann Alessandro Gazale den Preis als bester Darsteller.

    15.-

    Alessandro ist fünfzig, verdingt sich mehr schlecht als recht als Sänger, wohnt noch bei seiner Mutter in der Heimatstadt Sassari auf Sardinien und verbringt die meiste Zeit in seiner Lieblingsbar und vor Spielautomaten. Nach einer Krise landet er in einer Klinik, wo er die fragile Patientin Francesca kennenlernt, die um das Sorgerecht für ihren fünfjährigen Sohn Antonio kämpft. Alessandro sieht eine Aufgabe vor sich. Zusammen flüchten die beiden aus der Klinik und entführen den kleinen Antonio aus einem Kinderheim in Cagliari. Eine Reise mit ungewissem Ausgang, aber mit einem klaren Ziel: sich von der Fremdbestimmung befreien und nach den eigenen Vorstellungen leben.

    Alessandro und Francesca sind fest entschlossen, das Leben neu anzufangen und ihm einen Sinn zu geben. Ein von überzeugenden Schauspielleistungen geprägtes Roadmovie quer durch Sardinien, das in Italien grosse Beachtung fand. Beim Filmfestival von Bari gewann Alessandro Gazale den Preis als bester Darsteller.

    Do |14|18:00| CINEMA

    Dialogveranstaltung der Jugendarbeit Graubuenden

    Die Dialogveranstaltung geht der Frage nach: «Lässt sich die Gesellschaft überhaupt von der Jugend inspirieren?».

    Wir fühlen den Puls der Gesellschaft, inwiefern sie auf Proteste junger Menschen eingeht - resp. fähig ist darauf einzugehen. Ist die Wahrnehmung von der Lautstärke, der Form, dem Zeitpunkt oder dem Ort des Protestes abhängig?

    Die Haltung ist entscheidend: Werden Proteste junger Menschen als pubertäre Ablösungsprozesse oder als Indikatoren/Auslöser gesellschaftlicher Veränderungen wahrgenommen?

    Eintritt: Kollekte

    Die Dialogveranstaltung geht der Frage nach: «Lässt sich die Gesellschaft überhaupt von der Jugend inspirieren?».

    Wir fühlen den Puls der Gesellschaft, inwiefern sie auf Proteste junger Menschen eingeht - resp. fähig ist darauf einzugehen. Ist die Wahrnehmung von der Lautstärke, der Form, dem Zeitpunkt oder dem Ort des Protestes abhängig?

    Die Haltung ist entscheidend: Werden Proteste junger Menschen als pubertäre Ablösungsprozesse oder als Indikatoren/Auslöser gesellschaftlicher Veränderungen wahrgenommen?

    Do |14|20:15| CINEMA

    Portrait de la jeune fille en feu

    Céline Sciamma, Frankreich 2019, 119', F/d,

    Bretagne, 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen.

    Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen, die im diesjährigen Cannes-Wettbewerb nicht unbemerkt blieb. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, unter anderem bekannt für ihre Arbeit im Animationshit «Ma vie de Courgette», erhielt für «Portrait de la jeune fille en feu» die Palme für das Beste Drehbuch. Viel Lob erhielten auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Bretagne, 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen.

    Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen, die im diesjährigen Cannes-Wettbewerb nicht unbemerkt blieb. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, unter anderem bekannt für ihre Arbeit im Animationshit «Ma vie de Courgette», erhielt für «Portrait de la jeune fille en feu» die Palme für das Beste Drehbuch. Viel Lob erhielten auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant.

     

    Mi |20|20:15| CINEMA

    UN GIORNO ALL'IMPROVVISO

    Ciro D'Emilio, Italien 2018, 88',

    CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2019

    Der siebzehnjährige Antonio lebt in einer süditalienischen Kleinstadt, wo es trotz Arbeit schwer fällt, über die Runden zu kommen. Sein Vater Carlo hat die Familie früh verlassen. So muss sich Antonio um seine psychisch labile Mutter Miriam kümmern, die von der Idee besessen ist, Carlo zurückzugewinnen. Doch der will von Frau und Sohn nichts mehr wissen. Zum Glück hat Antonio einen grossen Traum: eine Karriere als erfolgreicher Fussballspieler. Und in Stefano, dem Stürmer, und im schlagfertigen Peppe hat er zwei gute Freunde gefunden. Eines Tages taucht ein Talentscout auf, der Spieler für die Jugendmannschaft von Parma sucht und von Antonio begeistert ist. Doch jeder Traum hat seinen Preis.

    Ein junger Mann, der alles tut, damit ihm das Leben eine Chance gibt. Der bewegende und hervorragend gespielte Film im Geist des Neorealismus feierte seine Uraufführung beim Festival von Venedig in der Programmsektion Orizzoni und wurde für fünf italienische Filmpreise nominiert. Anna Foglietta, die die Mutter spielt, erhielt vom italienischen Studiofilmverband die Auszeichnung für die beste Schauspielerin des Jahres.

    15.-

    Der siebzehnjährige Antonio lebt in einer süditalienischen Kleinstadt, wo es trotz Arbeit schwer fällt, über die Runden zu kommen. Sein Vater Carlo hat die Familie früh verlassen. So muss sich Antonio um seine psychisch labile Mutter Miriam kümmern, die von der Idee besessen ist, Carlo zurückzugewinnen. Doch der will von Frau und Sohn nichts mehr wissen. Zum Glück hat Antonio einen grossen Traum: eine Karriere als erfolgreicher Fussballspieler. Und in Stefano, dem Stürmer, und im schlagfertigen Peppe hat er zwei gute Freunde gefunden. Eines Tages taucht ein Talentscout auf, der Spieler für die Jugendmannschaft von Parma sucht und von Antonio begeistert ist. Doch jeder Traum hat seinen Preis.

    Ein junger Mann, der alles tut, damit ihm das Leben eine Chance gibt. Der bewegende und hervorragend gespielte Film im Geist des Neorealismus feierte seine Uraufführung beim Festival von Venedig in der Programmsektion Orizzoni und wurde für fünf italienische Filmpreise nominiert. Anna Foglietta, die die Mutter spielt, erhielt vom italienischen Studiofilmverband die Auszeichnung für die beste Schauspielerin des Jahres.

    Do |21|13:45| CINEMA__SENIORS

    Ein Sommer in der Provence

    Rose Bosch, Frankreich 2014, 104', D,

    Mit Jean Reno

    Die Vorstellung um 16:15 Uhr findet nur bei genug Reservationen statt!

    Für Léa (Chloé Jourannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihren kleinen Bruder Théo (Lukas Pelissier) stehen die Ferien vor der Tür. Dieses Jahr fahren sie zum ersten Mal zu ihrem Grossvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Das Reiseziel – die Provence: Wohl kaum der Urlaub, von dem die Drei träumen. Auch die Freude von Grossmutter Irène (Anna Galiena) über diesen Familienurlaub ist da kein Trost. Hinzu kommt, dass ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise sagt, dass er die Familie verlassen wird. Also nicht gerade die besten Aussichten auf gute Laune und eine spassige Ferienzeit.

    Kaum in der Provence angekommen prallen auch schon die Differenzen der beiden Generationen aufeinander. Zwischen den Jugendlichen und ihrem Grossvater, der, wie die Kids meinen, ein sturer Esel ist, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Dabei spielt auch Pauls turbulente Vergangenheit immer wieder eine Rolle. Es beginnt ein chaotischer Sommer in der malerischen Provence, in dem beide Generationen versuchen das Miteinander zu meistern, die Vergangenheit zu verarbeiten und sich vor allem daran zu erinnern, dass sie trotz aller Widersprüche eine Familie sind. [Pressetext]

    *16:15 Uhr nur bei Bedarf.

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    10.-
    Reservaziun:

    Für Léa (Chloé Jourannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihren kleinen Bruder Théo (Lukas Pelissier) stehen die Ferien vor der Tür. Dieses Jahr fahren sie zum ersten Mal zu ihrem Grossvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Das Reiseziel – die Provence: Wohl kaum der Urlaub, von dem die Drei träumen. Auch die Freude von Grossmutter Irène (Anna Galiena) über diesen Familienurlaub ist da kein Trost. Hinzu kommt, dass ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise sagt, dass er die Familie verlassen wird. Also nicht gerade die besten Aussichten auf gute Laune und eine spassige Ferienzeit.

    Kaum in der Provence angekommen prallen auch schon die Differenzen der beiden Generationen aufeinander. Zwischen den Jugendlichen und ihrem Grossvater, der, wie die Kids meinen, ein sturer Esel ist, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Dabei spielt auch Pauls turbulente Vergangenheit immer wieder eine Rolle. Es beginnt ein chaotischer Sommer in der malerischen Provence, in dem beide Generationen versuchen das Miteinander zu meistern, die Vergangenheit zu verarbeiten und sich vor allem daran zu erinnern, dass sie trotz aller Widersprüche eine Familie sind. [Pressetext]

    *16:15 Uhr nur bei Bedarf.

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    Do |21|16:15| CINEMA__SENIORS

    Ein Sommer in der Provence

    Rose Bosch, Frankreich 2014, 104', D,

    Mit Jean Reno

    Die Vorstellung um 16:15 Uhr findet nur bei genug Reservationen statt!

    Für Léa (Chloé Jourannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihren kleinen Bruder Théo (Lukas Pelissier) stehen die Ferien vor der Tür. Dieses Jahr fahren sie zum ersten Mal zu ihrem Grossvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Das Reiseziel – die Provence: Wohl kaum der Urlaub, von dem die Drei träumen. Auch die Freude von Grossmutter Irène (Anna Galiena) über diesen Familienurlaub ist da kein Trost. Hinzu kommt, dass ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise sagt, dass er die Familie verlassen wird. Also nicht gerade die besten Aussichten auf gute Laune und eine spassige Ferienzeit.

    Kaum in der Provence angekommen prallen auch schon die Differenzen der beiden Generationen aufeinander. Zwischen den Jugendlichen und ihrem Grossvater, der, wie die Kids meinen, ein sturer Esel ist, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Dabei spielt auch Pauls turbulente Vergangenheit immer wieder eine Rolle. Es beginnt ein chaotischer Sommer in der malerischen Provence, in dem beide Generationen versuchen das Miteinander zu meistern, die Vergangenheit zu verarbeiten und sich vor allem daran zu erinnern, dass sie trotz aller Widersprüche eine Familie sind. [Pressetext]

    *16:15 Uhr nur bei Bedarf.

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    10.-
    Reservaziun:

    Für Léa (Chloé Jourannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihren kleinen Bruder Théo (Lukas Pelissier) stehen die Ferien vor der Tür. Dieses Jahr fahren sie zum ersten Mal zu ihrem Grossvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Das Reiseziel – die Provence: Wohl kaum der Urlaub, von dem die Drei träumen. Auch die Freude von Grossmutter Irène (Anna Galiena) über diesen Familienurlaub ist da kein Trost. Hinzu kommt, dass ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise sagt, dass er die Familie verlassen wird. Also nicht gerade die besten Aussichten auf gute Laune und eine spassige Ferienzeit.

    Kaum in der Provence angekommen prallen auch schon die Differenzen der beiden Generationen aufeinander. Zwischen den Jugendlichen und ihrem Grossvater, der, wie die Kids meinen, ein sturer Esel ist, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Dabei spielt auch Pauls turbulente Vergangenheit immer wieder eine Rolle. Es beginnt ein chaotischer Sommer in der malerischen Provence, in dem beide Generationen versuchen das Miteinander zu meistern, die Vergangenheit zu verarbeiten und sich vor allem daran zu erinnern, dass sie trotz aller Widersprüche eine Familie sind. [Pressetext]

    *16:15 Uhr nur bei Bedarf.

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    Fr |22|20:15| TRIBUNA

    BERGERAUSCH - DUO JANETT INVENZIUNS

    Bergerausch sind:

    Betinko (Bettina Klöti); Stimme, Yamaha-Örgeli, Banjo, Reisealphorn und weitere Tools

    Vera Kappeler; Klavier, Harmonium, präpariertes Klavier.

    Bergerausch spielen Lieder aus der Schweiz. Alte Volkslieder, eigene Kompositionen oder Textvertonungen schweizerdeutscher Gedichte von Dichtern wie C.A. Loosli oder Adolf Wölfli. Betinkos „nachgeschriebene Volkslieder“ sind poetisch oder witzig und fordern oft auf, gesellschaftliche Begebenheiten oder kollektive Tabus zu hinterfragen.

    Die Musikerinnen kommen aus dem Umfeld des Jazz und der improvisierten Musik, haben sich aber beide intensiv mit verschiedensten Stilen wie Volksmusik, Indie, Rock oder Klassik auseinandergesetzt.

    Die Duo-Formation gibt Raum für Unterhaltung und Spielereien: Mit dem präparierten Klavier von Vera Kappeler, mit Betinkos Reisealphorn, der anachronen Yamaha-Orgel und mit verschiedenen Spielzeuginstrumenten klingen die Volkslieder aktuell und bleiben gerade deswegen authentisch. Zwischen den Liedern erzählt Betinko mit Charme und Humor Geschichten aus dem Leben oder zu den Liedern und fegt mit ihren wachen, humorvollen und kritischen Ansagen letzte Zweifel an der Aktualität des Materials weg. Manche der vertonten Texte und Volkslieder wurden vor vielen Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten geschrieben. Es sind Geschichten von sozialem Gefälle und vom Grössenwahn in dieser Welt, von der Liebe und vom älter werden, ein Tanzlied und ein Blues von Kindern mit süchtigen Eltern sind dabei.

    Duo Janett Invenziuns

    Was haben Domenic und Curdin Janett musikalisch nicht alles zusammen erlebt: Legendäre Konzerte in der Kindheit mit Lineal und Schulthek als Instrumentenersatz, Lehr- und Marschierjahre in der Dorfmusik, lange Tanznächte mit «Trompeten-Echo», «Valzer a la veglia» und «Ein Schiff wird kommen», revolutionäre Jazz-Experimente und erhebende Erlebnisse mit Mozart & Co. Mit ihrem Duo-Programm dampfen die Brüder aus Tschlin/GR ihre musikalische Biographie aufs Wesentliche ein und präsentieren die Essenz: Eine Engadiner Bouillon, gewürzt mit einer Prise Exotik und einem schön grossen Tiroler Knödel drin.

    Domenic Janett, Klarinette

    Curdin Janett, Akkordeon

     

    25.-
    Reservaziun:

    Bergerausch sind:

    Betinko (Bettina Klöti); Stimme, Yamaha-Örgeli, Banjo, Reisealphorn und weitere Tools

    Vera Kappeler; Klavier, Harmonium, präpariertes Klavier.

    Bergerausch spielen Lieder aus der Schweiz. Alte Volkslieder, eigene Kompositionen oder Textvertonungen schweizerdeutscher Gedichte von Dichtern wie C.A. Loosli oder Adolf Wölfli. Betinkos „nachgeschriebene Volkslieder“ sind poetisch oder witzig und fordern oft auf, gesellschaftliche Begebenheiten oder kollektive Tabus zu hinterfragen.

    Die Musikerinnen kommen aus dem Umfeld des Jazz und der improvisierten Musik, haben sich aber beide intensiv mit verschiedensten Stilen wie Volksmusik, Indie, Rock oder Klassik auseinandergesetzt.

    Die Duo-Formation gibt Raum für Unterhaltung und Spielereien: Mit dem präparierten Klavier von Vera Kappeler, mit Betinkos Reisealphorn, der anachronen Yamaha-Orgel und mit verschiedenen Spielzeuginstrumenten klingen die Volkslieder aktuell und bleiben gerade deswegen authentisch. Zwischen den Liedern erzählt Betinko mit Charme und Humor Geschichten aus dem Leben oder zu den Liedern und fegt mit ihren wachen, humorvollen und kritischen Ansagen letzte Zweifel an der Aktualität des Materials weg. Manche der vertonten Texte und Volkslieder wurden vor vielen Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten geschrieben. Es sind Geschichten von sozialem Gefälle und vom Grössenwahn in dieser Welt, von der Liebe und vom älter werden, ein Tanzlied und ein Blues von Kindern mit süchtigen Eltern sind dabei.

    Duo Janett Invenziuns

    Was haben Domenic und Curdin Janett musikalisch nicht alles zusammen erlebt: Legendäre Konzerte in der Kindheit mit Lineal und Schulthek als Instrumentenersatz, Lehr- und Marschierjahre in der Dorfmusik, lange Tanznächte mit «Trompeten-Echo», «Valzer a la veglia» und «Ein Schiff wird kommen», revolutionäre Jazz-Experimente und erhebende Erlebnisse mit Mozart & Co. Mit ihrem Duo-Programm dampfen die Brüder aus Tschlin/GR ihre musikalische Biographie aufs Wesentliche ein und präsentieren die Essenz: Eine Engadiner Bouillon, gewürzt mit einer Prise Exotik und einem schön grossen Tiroler Knödel drin.

    Domenic Janett, Klarinette

    Curdin Janett, Akkordeon

     

    Sa |23|17:30| CINEMA__DOC

    Dominion

    Chris Delforce, Australien 2018, 120',

    Missstände und Tierquälerei in der industriellen Viehzucht

    Dominion ist eine Dokumentation über den Status der modernen Viehzucht in Australien. Mit Drohnen und versteckten Kameras decken die Filmemacher Missstände und Tierquälerei auf und hinterfragen die Herrschaft des Menschen über das Tierreich.

    15.-

    Dominion ist eine Dokumentation über den Status der modernen Viehzucht in Australien. Mit Drohnen und versteckten Kameras decken die Filmemacher Missstände und Tierquälerei auf und hinterfragen die Herrschaft des Menschen über das Tierreich.

    Mi |27|20:15| CINEMA

    TROPPA GRAZIA

    Gianni Zanasi, Italien 2018, 110', I/d,

    CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2019

    Lucia lebt zusammen mit ihrer pubertierenden Tochter und muss sich mit der Trennung von ihrem Mann zurechtfinden. Beruflich ist sie als Landvermesserin tätig und ergattert mit einem kleinen Trick von der Stadt den Auftrag, draussen auf dem Land ein Grundstück zu vermessen, auf dem eine Grossüberbauung entstehen soll. Lucia merkt rasch, dass mit den Plänen irgendetwas nicht stimmt. Aus Angst, den Auftrag zu verlieren, beschliesst sie, nichts zu sagen. Eines Tages erhält sie bei der Arbeit Besuch von einer Frau, die sonst niemand sehen kann: die Jungfrau Maria. Diese fordert Lucia auf, das Projekt zu stoppen und an dessen Stelle eine Kirche bauen zu lassen. Die Heilige erscheint ihr immer wieder und bleibt knallhart bei ihrer Forderung. Lucia beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln.

    Haben Wunder noch einen Platz in einer Welt, die von Profitgier geprägt ist? Was soll man von einer Madonna halten, die nicht mild und sanft daherkommt, sondern dickköpfig bleibt und dabei zu rabiaten Mitteln greift? Eine verblüffende Geschichte haarscharf auf der Grenze zwischen Komödie und Drama, getragen von der grossartigen Alba Rohrwacher als von allen Seiten bedrängte Lucia. "Troppa grazia" (Zu viel der Gnade) erhielt am Festival von Cannes vom europäischen Kinoverband Europa Cinema den Preis für den besten europäischen Film.

     

     

    15.-

    Lucia lebt zusammen mit ihrer pubertierenden Tochter und muss sich mit der Trennung von ihrem Mann zurechtfinden. Beruflich ist sie als Landvermesserin tätig und ergattert mit einem kleinen Trick von der Stadt den Auftrag, draussen auf dem Land ein Grundstück zu vermessen, auf dem eine Grossüberbauung entstehen soll. Lucia merkt rasch, dass mit den Plänen irgendetwas nicht stimmt. Aus Angst, den Auftrag zu verlieren, beschliesst sie, nichts zu sagen. Eines Tages erhält sie bei der Arbeit Besuch von einer Frau, die sonst niemand sehen kann: die Jungfrau Maria. Diese fordert Lucia auf, das Projekt zu stoppen und an dessen Stelle eine Kirche bauen zu lassen. Die Heilige erscheint ihr immer wieder und bleibt knallhart bei ihrer Forderung. Lucia beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln.

    Haben Wunder noch einen Platz in einer Welt, die von Profitgier geprägt ist? Was soll man von einer Madonna halten, die nicht mild und sanft daherkommt, sondern dickköpfig bleibt und dabei zu rabiaten Mitteln greift? Eine verblüffende Geschichte haarscharf auf der Grenze zwischen Komödie und Drama, getragen von der grossartigen Alba Rohrwacher als von allen Seiten bedrängte Lucia. "Troppa grazia" (Zu viel der Gnade) erhielt am Festival von Cannes vom europäischen Kinoverband Europa Cinema den Preis für den besten europäischen Film.

     

     

    Do |28|21:00| TRIBUNA

    Cha da Foe

    Solo-Konzert

    Wenn dieser Mann eine Gitarre in die Hand nimmt, horcht sogar die Musik auf! Bekannt ist Roland Voegtli als Rocker («Nau») und als Teil des magischen Grungepopduos «Me + Marie»!

    Aber immer wieder kehrt er auch zu seinem Herzensprojekt «Cha da Fö» (Vallader für «Küche») zurück!

    Und momentan brodelt es in dieser «Cha da Fö», denn Roland Voegtli tüftelt gerade an neuen Songs! Wunderprächtig, dass Cha da Fö sich entschieden hat, seine neuen Perlen mit dem Cinema Sil Plaz-Publikum zu teilen!

    Nus ans allegrain!

    25.-

    Wenn dieser Mann eine Gitarre in die Hand nimmt, horcht sogar die Musik auf! Bekannt ist Roland Voegtli als Rocker («Nau») und als Teil des magischen Grungepopduos «Me + Marie»!

    Aber immer wieder kehrt er auch zu seinem Herzensprojekt «Cha da Fö» (Vallader für «Küche») zurück!

    Und momentan brodelt es in dieser «Cha da Fö», denn Roland Voegtli tüftelt gerade an neuen Songs! Wunderprächtig, dass Cha da Fö sich entschieden hat, seine neuen Perlen mit dem Cinema Sil Plaz-Publikum zu teilen!

    Nus ans allegrain!

    Fr |29|20:15| CINEMA

    MA COSA CI DICE IL CERVELLO

    Riccardo Milani, Italien 2018, 98', I/d,

    CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2019

    Giovanna scheint eine graue Maus zu sein, wie sie im Buche steht: unbeholfen, bescheiden, unauffällig. Selbst ihre siebenjährige Tochter hält sie für langweilig. Doch das ist alles Fassade: in Wirklichkeit ist Giovanna eine Top-Geheimagentin, die in brisanten Missionen zwischen Marrakesch und Moskau im Einsatz ist. Mitten in der Hektik wird sich Giovanna bewusst, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihre besten Freunde ständig Schikanen ausgesetzt sind, die in Arroganz und rüpelhaftem Benehmen wurzeln. Mit den schier unbegrenzten Mitteln und Tricks einer Geheimagentin versucht sie, im Leben ihrer Freunde und in ihrem eigenen wieder Ordnung zu schaffen.

    Nach dem grossen Erfolg von "Come un gatto in tangenziale" (Wie eine Katze auf der Stadtumfahrung), der letztes Jahr im Programm von 'Cinema italiano' zu sehen war, legen Regisseur Riccardo Milani und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi in ihrer neusten Komödie eine turbulente Mischung aus augenzwinkernder James Bond-Parodie und genauer Beobachtung des italienischen Alltags vor, was zu urkomischen Situationen führt.

     

    15.-

    Giovanna scheint eine graue Maus zu sein, wie sie im Buche steht: unbeholfen, bescheiden, unauffällig. Selbst ihre siebenjährige Tochter hält sie für langweilig. Doch das ist alles Fassade: in Wirklichkeit ist Giovanna eine Top-Geheimagentin, die in brisanten Missionen zwischen Marrakesch und Moskau im Einsatz ist. Mitten in der Hektik wird sich Giovanna bewusst, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihre besten Freunde ständig Schikanen ausgesetzt sind, die in Arroganz und rüpelhaftem Benehmen wurzeln. Mit den schier unbegrenzten Mitteln und Tricks einer Geheimagentin versucht sie, im Leben ihrer Freunde und in ihrem eigenen wieder Ordnung zu schaffen.

    Nach dem grossen Erfolg von "Come un gatto in tangenziale" (Wie eine Katze auf der Stadtumfahrung), der letztes Jahr im Programm von 'Cinema italiano' zu sehen war, legen Regisseur Riccardo Milani und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi in ihrer neusten Komödie eine turbulente Mischung aus augenzwinkernder James Bond-Parodie und genauer Beobachtung des italienischen Alltags vor, was zu urkomischen Situationen führt.

     

  • PROXIMAMEIN / DEMNAECHST

    CINEMA

    Joker

    Todd Phillips, USA 2019, 122', E/d, ab 16

    Venedig 2019 - Goldener Löwe

    Im düsteren Gotham City der Achtzigerjahre träumt Arthur Fleck vom blendenden Scheinwerferlicht. Als Stand-up-Comedian möchte er bewundert werden und seine Mitmenschen zum Lachen bringen. Stattdessen ist er ein einsamer Aussenseiter, der wieder und wieder verstossen, ausgelacht und gedemütigt wird - bis er Rache schwört ...

    In Todd Phillips kühner Neuinterpretation des Batman-Universums trifft der ikonische Bösewicht auf Martin Scorseses «Taxi Driver» und «The King of Comedy». Das Resultat ist zugleich Comic-Spektakel und nuanciert empathisches Charakterportrait - und glänzt mit der Schauspielleistung von Joaquin Phoenix.

     

    15.-

    Im düsteren Gotham City der Achtzigerjahre träumt Arthur Fleck vom blendenden Scheinwerferlicht. Als Stand-up-Comedian möchte er bewundert werden und seine Mitmenschen zum Lachen bringen. Stattdessen ist er ein einsamer Aussenseiter, der wieder und wieder verstossen, ausgelacht und gedemütigt wird - bis er Rache schwört ...

    In Todd Phillips kühner Neuinterpretation des Batman-Universums trifft der ikonische Bösewicht auf Martin Scorseses «Taxi Driver» und «The King of Comedy». Das Resultat ist zugleich Comic-Spektakel und nuanciert empathisches Charakterportrait - und glänzt mit der Schauspielleistung von Joaquin Phoenix.

     

    TRIBUNA__CORIN_INVIT

    Ambaeck Trio

    Freitag, 13.12.2019, 20:15 Uhr

    Markus Flückiger (Schwyzerörgeli)

    Andreas Gabriel (Geige)

    Pirmin Huber (Kontrabass)

    Mit dem prominent besetzten Trio begegnen sich drei herausragende Schweizer Volksmusiker, die sich seit Jahren abseits der ausgetretenen Pfade traditioneller Musik bewegen. Die mehrfach ausgezeichneten Musiker gehören unbestritten zu den besten ihres Genres.

    Flückiger, Gabriel und Huber haben den grossen Hype um die Neue Schweizer Volksmusik der letzten Jahre wesentlich mitgestaltet. Gerade weil sie das traditionelle Repertoire so sicher beherrschen, können sie es mit grosser Souveränität erweitern, sich in kunstvollen wie vertrackten Improvisationen verlieren und sich mit Leichtigkeit zwischen Tradition und Zeitgenössischer Volksmusik bewegen, dort wo das Überkommene und das Neue nicht mehr voneinander zu trennen sind. Die mit Ernsthaftigkeit und höchster Konzentration gespielte Musik ist eine wahre Entdeckung jenseits aller

    Konventionen. Andi Gabriels Geige und Markus Flückigers Schwyzerörgeli begegnen sich in höchster Virtuosität, wobei der Bass von Pirmin Huber als dritter im Bunde eine nicht weniger brillante, eigenständige

    Rolle spielt.

    Ausgangspukt dieses Trios ist die tiefe Verbundenheit der Musiker mit der traditionellen Musik der Innerschweiz. Das abgeschiedene Muotathal ist eine der interessantesten Musikregionen der Schweiz. Hier hatten erfindungsreiche Instrumentalisten um 1900 eine ganz eigene Musik entwickelt. Darunter auch eine sperrig-urchige Tanzmusik mit Geige, Schwyzerörgeli und Kontrabass. Genau in dieser Besetzung spielt auch das mit Markus Flückiger, Andreas Gabriel und

    Pirmin Huber herausragend besetzte Trio.

    So erfrischend und musikalisch interessant war die Schweizer Volksmusik schon lange nicht mehr zu hören!

    Markus Flückiger (Schwyzerörgeli)

    Andreas Gabriel (Geige)

    Pirmin Huber (Kontrabass)

    20.-

    Mit dem prominent besetzten Trio begegnen sich drei herausragende Schweizer Volksmusiker, die sich seit Jahren abseits der ausgetretenen Pfade traditioneller Musik bewegen. Die mehrfach ausgezeichneten Musiker gehören unbestritten zu den besten ihres Genres.

    Flückiger, Gabriel und Huber haben den grossen Hype um die Neue Schweizer Volksmusik der letzten Jahre wesentlich mitgestaltet. Gerade weil sie das traditionelle Repertoire so sicher beherrschen, können sie es mit grosser Souveränität erweitern, sich in kunstvollen wie vertrackten Improvisationen verlieren und sich mit Leichtigkeit zwischen Tradition und Zeitgenössischer Volksmusik bewegen, dort wo das Überkommene und das Neue nicht mehr voneinander zu trennen sind. Die mit Ernsthaftigkeit und höchster Konzentration gespielte Musik ist eine wahre Entdeckung jenseits aller

    Konventionen. Andi Gabriels Geige und Markus Flückigers Schwyzerörgeli begegnen sich in höchster Virtuosität, wobei der Bass von Pirmin Huber als dritter im Bunde eine nicht weniger brillante, eigenständige

    Rolle spielt.

    Ausgangspukt dieses Trios ist die tiefe Verbundenheit der Musiker mit der traditionellen Musik der Innerschweiz. Das abgeschiedene Muotathal ist eine der interessantesten Musikregionen der Schweiz. Hier hatten erfindungsreiche Instrumentalisten um 1900 eine ganz eigene Musik entwickelt. Darunter auch eine sperrig-urchige Tanzmusik mit Geige, Schwyzerörgeli und Kontrabass. Genau in dieser Besetzung spielt auch das mit Markus Flückiger, Andreas Gabriel und

    Pirmin Huber herausragend besetzte Trio.

    So erfrischend und musikalisch interessant war die Schweizer Volksmusik schon lange nicht mehr zu hören!

    Markus Flückiger (Schwyzerörgeli)

    Andreas Gabriel (Geige)

    Pirmin Huber (Kontrabass)

    CINEMA

    Les hirondelles de Kaboul

    Zabou Breitman, Eléa Gobbé-Mévellec, Frankreich 2019, 80',
    15.-

    CINEMA__DOC

    Where we belong

    Jacqueline Zünd, CH 2019, 78', D/OV/d,
    15.-

    CINEMA

    A RAINY DAY IN NEW YORK

    Woody Allen, USA 2019, 92', E/d,

    Ashleigh plant mit ihrem Freund Gatsby ein romantisches Wochenende in New York als sie vom bekannten Filmregisseur Roland Pollard die Zusage für ein Interview in der Studentenzeitung bekommt. Doch kaum in Manhattan angekommen, trennen sich die Wege der Verliebten: Während Ashleigh dem leicht depressiven Regisseur, dem betrogenen Drehbuchautor Ted Davidoff (Jude Law) und schliesslich dem vereinsamten Filmstar Francisco Vega auf den Fersen bleibt, gerät Gatsby in die Dreharbeiten zu einem anderen Film, wo er mit der draufgängerischen Chan eine Kussszene drehen muss. Und plötzlich beginnt es zu regnen in New York.

    15.-

    Ashleigh plant mit ihrem Freund Gatsby ein romantisches Wochenende in New York als sie vom bekannten Filmregisseur Roland Pollard die Zusage für ein Interview in der Studentenzeitung bekommt. Doch kaum in Manhattan angekommen, trennen sich die Wege der Verliebten: Während Ashleigh dem leicht depressiven Regisseur, dem betrogenen Drehbuchautor Ted Davidoff (Jude Law) und schliesslich dem vereinsamten Filmstar Francisco Vega auf den Fersen bleibt, gerät Gatsby in die Dreharbeiten zu einem anderen Film, wo er mit der draufgängerischen Chan eine Kussszene drehen muss. Und plötzlich beginnt es zu regnen in New York.

    CINEMA

    Les Miserables

    Ladj Ly, Frankreich 2019, 102', F/d,

    Frankreich, im Sommer 2018: Die Equipe tricolore ist gerade zum zweiten Mal Fussballweltmeister geworden, die ganze Nation taumelt in Freudenextase, die Menschen liegen sich in den Strassen von Paris in den Armen. Doch der Friede ist nur von kurzer Dauer, zumindest in Montfermeil, einem trostlosen Ort in der Banlieue. Auf den Strassen herrschen Perspektivenlosigkeit und Spannungen zwischen den ethnischen Gruppierungen. Mittendrin: die Polizei, die für Ruhe und Ordnung sorgen soll, dabei aber auch nicht immer zimperlich vorgeht.

     

    15.-

    Frankreich, im Sommer 2018: Die Equipe tricolore ist gerade zum zweiten Mal Fussballweltmeister geworden, die ganze Nation taumelt in Freudenextase, die Menschen liegen sich in den Strassen von Paris in den Armen. Doch der Friede ist nur von kurzer Dauer, zumindest in Montfermeil, einem trostlosen Ort in der Banlieue. Auf den Strassen herrschen Perspektivenlosigkeit und Spannungen zwischen den ethnischen Gruppierungen. Mittendrin: die Polizei, die für Ruhe und Ordnung sorgen soll, dabei aber auch nicht immer zimperlich vorgeht.

     

    CINEMA__SENIORS

    Paper Moon

    Peter Bogdanovich, USA 1973, 102',

    12.12.2019 13:45 / 16:15*

    Gauner zieht zusammen mit Waisenkind durch die USA der 30er Jahre

    *nur bei Bedarf

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    10.-

    Gauner zieht zusammen mit Waisenkind durch die USA der 30er Jahre

    *nur bei Bedarf

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    CINEMA

    Reeto von Gunten "Alltag Sonntag“

    06.12.2019 20:15 Uhr

     

    Alles stehen und liegen lassen, endlich mal wieder Ruhe finden, die eigene Mitte – mitten in der Woche. Wie Yoga, nur lustiger. Ausgesprochen lustig sogar, inklusive Lachmuskelkater.

    Dazwischen magische Momente, Staunen über die Welt und die eigene Wahrnehmung. Wie Marihuana, nur gesünder. So, dass man sich anschliessend besser fühlt, inspiriert und entspannt. Weil man weiss, dass das Leben von jetzt an etwas leichter wird.

    Das ist „Alltag Sonntag”, der neue Diaabend von Reeto von Gunten.

    Reeto von Gunten steht seit 2003 als Erzähler auf Bühnen, ist Radiomoderator (SRF3), der Begründer der Revolution des Diaabends und einer der vielseitigsten Künstler des Landes.

    25.-

    06.12.2019 20:15 Uhr

     

    Alles stehen und liegen lassen, endlich mal wieder Ruhe finden, die eigene Mitte – mitten in der Woche. Wie Yoga, nur lustiger. Ausgesprochen lustig sogar, inklusive Lachmuskelkater.

    Dazwischen magische Momente, Staunen über die Welt und die eigene Wahrnehmung. Wie Marihuana, nur gesünder. So, dass man sich anschliessend besser fühlt, inspiriert und entspannt. Weil man weiss, dass das Leben von jetzt an etwas leichter wird.

    Das ist „Alltag Sonntag”, der neue Diaabend von Reeto von Gunten.

    Reeto von Gunten steht seit 2003 als Erzähler auf Bühnen, ist Radiomoderator (SRF3), der Begründer der Revolution des Diaabends und einer der vielseitigsten Künstler des Landes.

    CINEMA_BAR

    Bar

    Mittwoch+Donnertag
    19.00 bis 24:00 Uhr

    Freitag+Samstag
    19.00 bis 2:00 Uhr