• matg / mai

    Mi |22|14:00| CINEMA__KIDS

    Wonder Park

    Spanien, USA 2019, 85', D,

    Animation

    Ein junges, kreatives Mädchen namens June findet einen unglaublichen Vergnügungspark, voller fantastischer Fahrgeschäfte und sprechender Tiere. Bald erkennt sie jedoch, dass dieser Park nur aus ihrer Fantasie entstand und sie die einzige ist, die diesen magischen Ort retten kann.

    15.-
    Reservaziun:

    Ein junges, kreatives Mädchen namens June findet einen unglaublichen Vergnügungspark, voller fantastischer Fahrgeschäfte und sprechender Tiere. Bald erkennt sie jedoch, dass dieser Park nur aus ihrer Fantasie entstand und sie die einzige ist, die diesen magischen Ort retten kann.

    Mi |22|20:15| CINEMA__DOC

    Les dames

    Stéphanie Chuat, Véronique Reymond, Schweiz 2018, 81', F/d,

    Weiterleben und das Leben geniessen

    Sie sind ledig, verwitwet oder geschieden. Sie hatten Kinder, Ehemänner und ein erfülltes Arbeitsleben. Sie haben gelebt, und sie wollen vor allem eines: weiterleben und das Leben geniessen. «Les dames» blickt in das Privatleben von fünf Frauen über sechzig, die Tag für Tag diskret gegen die Einsamkeit kämpfen, in einem Alter, in dem viele dem Gefühlsleben längst Adieu gesagt haben. Und die Liebe? Die Damen glauben natürlich daran, denn zum Lieben ist es nie zu spät.

     

    Mit viel Feingefühl und Humor widmen sich die Schweizer Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond («La petite chambre») fünf charmanten, lebensfrohen Frauen und ihren Lebensentwürfen - fernab von jeglichen Klischees.

    15.-
    Reservaziun:

    Sie sind ledig, verwitwet oder geschieden. Sie hatten Kinder, Ehemänner und ein erfülltes Arbeitsleben. Sie haben gelebt, und sie wollen vor allem eines: weiterleben und das Leben geniessen. «Les dames» blickt in das Privatleben von fünf Frauen über sechzig, die Tag für Tag diskret gegen die Einsamkeit kämpfen, in einem Alter, in dem viele dem Gefühlsleben längst Adieu gesagt haben. Und die Liebe? Die Damen glauben natürlich daran, denn zum Lieben ist es nie zu spät.

     

    Mit viel Feingefühl und Humor widmen sich die Schweizer Regisseurinnen Stéphanie Chuat und Véronique Reymond («La petite chambre») fünf charmanten, lebensfrohen Frauen und ihren Lebensentwürfen - fernab von jeglichen Klischees.

    Do |23|20:15| TRIBUNA

    Milena Moser

    Lesung aus dem Roman 'Land der Söhne'

    Eine Zusammenarbeit zwischen der Schul und Gemeindebibliothek Ilanz Glion und des Cinema Sil Plaz

    Milena Moser, eine der erfolgreichsten Schweizer Schriftstellerinnen

    Sie absolvierte nach der Diplommittelschule eine Buchhändlerlehre und schrieb danach für Schweizer Rundfunkanstalten. Ihren ersten Bestseller landete sie 1990 mit «Die Putzfraueninsel». Mit ihrer Familie zog sie 1998 für acht Jahre nach San Francisco.

    Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz schrieb sie eine wöchentliche Kolumne für die «Schweizer Familie» und unterrichtete Kreatives Schreiben. Milena Moser hat insgesamt 20 Bücher veröffentlicht, u. a. «Das Glück sieht immer anders aus» (2015) und «Hinter diesen blauen Bergen» (2017), die beide von ihrer eigenen Emigration und der Suche nach Glück und Identität in Amerika handeln.

    Mit «Land der Söhne», ihr aktueller Bestseller, war sie im Herbst 2018 in der Schweiz unterwegs auf Lesetour. Seit 2015 lebt und arbeitet Milena Moser erneut in den USA. In ihrem Haus in Santa Fe, das sie alleine bewohnt, widmet sich die Erfolgsautorin wieder ganz dem Schreiben. Sie ist mit dem in San Francisco lebenden Künstler Victor-Mario Zaballa liiert.

    Land der Söhne, Roman, Nagel & Kimche

    25.-
    Reservaziun:

    Eine Zusammenarbeit zwischen der Schul und Gemeindebibliothek Ilanz Glion und des Cinema Sil Plaz

    Milena Moser, eine der erfolgreichsten Schweizer Schriftstellerinnen

    Sie absolvierte nach der Diplommittelschule eine Buchhändlerlehre und schrieb danach für Schweizer Rundfunkanstalten. Ihren ersten Bestseller landete sie 1990 mit «Die Putzfraueninsel». Mit ihrer Familie zog sie 1998 für acht Jahre nach San Francisco.

    Nach ihrer Rückkehr in die Schweiz schrieb sie eine wöchentliche Kolumne für die «Schweizer Familie» und unterrichtete Kreatives Schreiben. Milena Moser hat insgesamt 20 Bücher veröffentlicht, u. a. «Das Glück sieht immer anders aus» (2015) und «Hinter diesen blauen Bergen» (2017), die beide von ihrer eigenen Emigration und der Suche nach Glück und Identität in Amerika handeln.

    Mit «Land der Söhne», ihr aktueller Bestseller, war sie im Herbst 2018 in der Schweiz unterwegs auf Lesetour. Seit 2015 lebt und arbeitet Milena Moser erneut in den USA. In ihrem Haus in Santa Fe, das sie alleine bewohnt, widmet sich die Erfolgsautorin wieder ganz dem Schreiben. Sie ist mit dem in San Francisco lebenden Künstler Victor-Mario Zaballa liiert.

    Land der Söhne, Roman, Nagel & Kimche

    Fr |24|20:15| CINEMA

    Ash Is Purest White

    Jia Zhang-Ke, China 2018, 141', OV/d/f,

    China auf der Schwelle zur Hypermoderne

    Die so selbstbewusste wie unabhängige Qiao ist mit Bin zusammen, einem einflussreichen Gangster in einer nordchinesischen Stadt. Ihre Liebe zu ihm ist bedingungslos, gleichzeitig geniesst sie den Respekt und die Vorteile, die ihr als Frau eines Bandenführers zuteilwerden. Eines Tages wird Bin von einer Gang angegriffen. Im letzten Moment greift Qiao zur Waffe und rettet ihm das Leben. Sie nimmt die Schuld für die Schiesserei auf sich und muss fünf Jahre ins Gefängnis. Nach ihrer Entlassung will sie Bin wiedersehen – doch er ist verschwunden und das Land, das Qiao auf der Suche nach ihm durchquert, ist kaum mehr wiederzuerkennen…

     

    Jia Zhang-Ke ist einer der wichtigsten Regisseure des chinesischen Gegenwartskinos und hat zahllose internationale Preise gewonnen. Zuletzt hat er das Kinopublikum mit «A Touch of Sin» und «Mountains May Depart» begeistert. In seinem aktuellen Spielfilm «Ash Is Purest White» erzählt er vor dem Hintergrund des rasanten gesellschaftlichen Wandels in seiner Heimat eine bittersüsse, starke Liebesgeschichte, die sich von 2001 bis in die Gegenwart spannt. Ein schillerndes, kraftvolles und grossartig gespieltes Meisterwerk.

    Reservaziun:

    Die so selbstbewusste wie unabhängige Qiao ist mit Bin zusammen, einem einflussreichen Gangster in einer nordchinesischen Stadt. Ihre Liebe zu ihm ist bedingungslos, gleichzeitig geniesst sie den Respekt und die Vorteile, die ihr als Frau eines Bandenführers zuteilwerden. Eines Tages wird Bin von einer Gang angegriffen. Im letzten Moment greift Qiao zur Waffe und rettet ihm das Leben. Sie nimmt die Schuld für die Schiesserei auf sich und muss fünf Jahre ins Gefängnis. Nach ihrer Entlassung will sie Bin wiedersehen – doch er ist verschwunden und das Land, das Qiao auf der Suche nach ihm durchquert, ist kaum mehr wiederzuerkennen…

     

    Jia Zhang-Ke ist einer der wichtigsten Regisseure des chinesischen Gegenwartskinos und hat zahllose internationale Preise gewonnen. Zuletzt hat er das Kinopublikum mit «A Touch of Sin» und «Mountains May Depart» begeistert. In seinem aktuellen Spielfilm «Ash Is Purest White» erzählt er vor dem Hintergrund des rasanten gesellschaftlichen Wandels in seiner Heimat eine bittersüsse, starke Liebesgeschichte, die sich von 2001 bis in die Gegenwart spannt. Ein schillerndes, kraftvolles und grossartig gespieltes Meisterwerk.

    Sa |25|20:15| CINEMA__DOC

    Free Solo

    Jimmy Chin, Elizabeth Chai Vasarhelyi, USA 2018, 100', E/d,

    Mann gegen Fels

    Dem Free-Solo-Kletterer Alex Honnold gelang 2017 das scheinbar Unmögliche: Ohne Seile oder Sicherheitsausrüstung erkletterte er in Rekordzeit den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite-Nationalpark.

    Die oscarprämierte Dokumentation der Filmemacher Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi begleitet Honnold während Monaten der Vorbereitung und fängt so in intimen Aufnahmen seine getriebene Persönlichkeit und seine Leidenschaft für die lebensgefährliche Bergbezwingung ein. In atemberaubenden Aufnahmen folgt die Crew schliesslich Honnolds Free-Solo-Erkletterung der nackten Felswand - ein Unterfangen, bei der jede einzelne Aufnahme sich des drohenden Abgrunds bewusst ist und verrät, dass Honnolds Erfolg keineswegs gewiss war. Das Endprodukt: ein Porträt, so nervenaufreibend wie ein Thriller.

    Oscar - Bester Dokumentarfilm

    15.-
    Reservaziun:

    Dem Free-Solo-Kletterer Alex Honnold gelang 2017 das scheinbar Unmögliche: Ohne Seile oder Sicherheitsausrüstung erkletterte er in Rekordzeit den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite-Nationalpark.

    Die oscarprämierte Dokumentation der Filmemacher Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi begleitet Honnold während Monaten der Vorbereitung und fängt so in intimen Aufnahmen seine getriebene Persönlichkeit und seine Leidenschaft für die lebensgefährliche Bergbezwingung ein. In atemberaubenden Aufnahmen folgt die Crew schliesslich Honnolds Free-Solo-Erkletterung der nackten Felswand - ein Unterfangen, bei der jede einzelne Aufnahme sich des drohenden Abgrunds bewusst ist und verrät, dass Honnolds Erfolg keineswegs gewiss war. Das Endprodukt: ein Porträt, so nervenaufreibend wie ein Thriller.

    Oscar - Bester Dokumentarfilm

    Do |30|20:15| TRIBUNA

    ramur

    Modern Jazz, jung und frisch ab Presse

    ramur spielt Jazzmusik aus der Feder des Kontrabassisten und Bandleaders Vito Cadonau. Seine Werke sind geprägt von den Menschen und der Landschaft im Bündner Oberland und inspiriert durch die Tradition des klassischen Jazzquintetts. Hier erklingt Modern Jazz, jung und frisch ab Presse. Dank den beiden Tenorinstrumente steigen die fünf Musiker gerne einen Stock tiefer ins Frequenzband ein; um dort entspannt den kompakten und anregenden Bandsound zu pflegen. Mal Klang, mal Geräusch und kaum Lärm – ni semplamein ramur per romontsch sursilvan.

     

    Tobias Pfister - Tenorsaxophon

    Maurus Twerenbold - Posaune

    Kenny Niggli - Piano

    Noah Weber - Drums

    Vito Cadonau - Bass/ Komposition

     

    25.-
    Reservaziun:

    ramur spielt Jazzmusik aus der Feder des Kontrabassisten und Bandleaders Vito Cadonau. Seine Werke sind geprägt von den Menschen und der Landschaft im Bündner Oberland und inspiriert durch die Tradition des klassischen Jazzquintetts. Hier erklingt Modern Jazz, jung und frisch ab Presse. Dank den beiden Tenorinstrumente steigen die fünf Musiker gerne einen Stock tiefer ins Frequenzband ein; um dort entspannt den kompakten und anregenden Bandsound zu pflegen. Mal Klang, mal Geräusch und kaum Lärm – ni semplamein ramur per romontsch sursilvan.

     

    Tobias Pfister - Tenorsaxophon

    Maurus Twerenbold - Posaune

    Kenny Niggli - Piano

    Noah Weber - Drums

    Vito Cadonau - Bass/ Komposition

     

    Fr |31|20:15| CINEMA__DOC

    Free Solo

    Jimmy Chin, Elizabeth Chai Vasarhelyi, USA 2018, 100', E/d,

    Mann gegen Fels

    Dem Free-Solo-Kletterer Alex Honnold gelang 2017 das scheinbar Unmögliche: Ohne Seile oder Sicherheitsausrüstung erkletterte er in Rekordzeit den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite-Nationalpark.

    Die oscarprämierte Dokumentation der Filmemacher Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi begleitet Honnold während Monaten der Vorbereitung und fängt so in intimen Aufnahmen seine getriebene Persönlichkeit und seine Leidenschaft für die lebensgefährliche Bergbezwingung ein. In atemberaubenden Aufnahmen folgt die Crew schliesslich Honnolds Free-Solo-Erkletterung der nackten Felswand - ein Unterfangen, bei der jede einzelne Aufnahme sich des drohenden Abgrunds bewusst ist und verrät, dass Honnolds Erfolg keineswegs gewiss war. Das Endprodukt: ein Porträt, so nervenaufreibend wie ein Thriller.

    Oscar - Bester Dokumentarfilm

    15.-
    Reservaziun:

    Dem Free-Solo-Kletterer Alex Honnold gelang 2017 das scheinbar Unmögliche: Ohne Seile oder Sicherheitsausrüstung erkletterte er in Rekordzeit den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite-Nationalpark.

    Die oscarprämierte Dokumentation der Filmemacher Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi begleitet Honnold während Monaten der Vorbereitung und fängt so in intimen Aufnahmen seine getriebene Persönlichkeit und seine Leidenschaft für die lebensgefährliche Bergbezwingung ein. In atemberaubenden Aufnahmen folgt die Crew schliesslich Honnolds Free-Solo-Erkletterung der nackten Felswand - ein Unterfangen, bei der jede einzelne Aufnahme sich des drohenden Abgrunds bewusst ist und verrät, dass Honnolds Erfolg keineswegs gewiss war. Das Endprodukt: ein Porträt, so nervenaufreibend wie ein Thriller.

    Oscar - Bester Dokumentarfilm

  • zercladur / juni

    Sa |29|20:30| TRIBUNA__CORIN_INVIT

    Dagobert

    »Welt ohne Zeit«

    Vor ein paar Jahren tauchte in der deutschen Hauptstadt Dagobert auf, ein schöner junger Mann voller Weltschmerz, in einem maßgeschneiderten, wie von einer langen Reise zerschlissenen Frack. Er wohnte in dem Hinterzimmer eines kleinen Cafés, von nicht viel mehr als seiner Sehnsucht. Zuvor lebte er fünf Jahre lang wie ein Einsiedler oben in den Bündner Bergen, in Pigniu, und hat sich fast ausschließlich von Reis ernährt, den er alle paar Wochen aus dem benachbarten Rueun zu Fuss den Berg hochschleppte. In dieser Zeit sind die Songs von seinen ersten beiden Alben "Dagobert" (2013) und "Afrika" (2015) entstanden. Jetzt, nach fast vier Jahren, kommt endlich sein drittes: "Welt ohne Zeit".  Es handelt von zehn Beziehungen, und dieses Mal, das unterscheidet sie von den Songs der ersten beiden Alben, sind es keine Sehnsuchtsgebilde, die er sich in der Einsamkeit der Bündner Alpen ausgedacht hat; sie haben alle stattgefunden, Dagobert hat sie erlebt.  

    Manche sind bittersüß: Wir hatten uns/ Wir hatten Zeit/ uns beiden gehört die Vergangenheit. 

    Andere todtraurig: Du hast dich weggelebt/ aus unserer jungen Welt/ und gar nicht erst versucht/ zu machen, dass es hält. 

    Und wieder andere lakonisch: Ich wünsch mir so sehr/ du wärst hinter mir her/ wenn’s nicht klappt, werd ich Kosmonaut…

    „Lange Jahre war ich ein schwerer Einsiedler“, sagt Dagobert, dessen R's und T's so sanft klingen wie Erlösung. "Nun bin ich in Berlin angekommen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, echte Freundschaften geschlossen und konnte mich dem allen hier hingegeben.“ 

    Ein echtes Berlin-Album also, allerdings ganz ohne Hässlichkeit und Betondecke. "Welt ohne Zeit" klingt immer noch so schwelgerisch schön, wie man es von Dagobert gewohnt ist. Es ist aber ein bisschen fassbarer als die beiden Alben davor, stimmig und selbstbewusst, mit Liedern, die sehr aufeinander bezogen sind und trotz gemeinsamer Grundidee unabhängig voneinander schweben.

    20.-

    Vor ein paar Jahren tauchte in der deutschen Hauptstadt Dagobert auf, ein schöner junger Mann voller Weltschmerz, in einem maßgeschneiderten, wie von einer langen Reise zerschlissenen Frack. Er wohnte in dem Hinterzimmer eines kleinen Cafés, von nicht viel mehr als seiner Sehnsucht. Zuvor lebte er fünf Jahre lang wie ein Einsiedler oben in den Bündner Bergen, in Pigniu, und hat sich fast ausschließlich von Reis ernährt, den er alle paar Wochen aus dem benachbarten Rueun zu Fuss den Berg hochschleppte. In dieser Zeit sind die Songs von seinen ersten beiden Alben "Dagobert" (2013) und "Afrika" (2015) entstanden. Jetzt, nach fast vier Jahren, kommt endlich sein drittes: "Welt ohne Zeit".  Es handelt von zehn Beziehungen, und dieses Mal, das unterscheidet sie von den Songs der ersten beiden Alben, sind es keine Sehnsuchtsgebilde, die er sich in der Einsamkeit der Bündner Alpen ausgedacht hat; sie haben alle stattgefunden, Dagobert hat sie erlebt.  

    Manche sind bittersüß: Wir hatten uns/ Wir hatten Zeit/ uns beiden gehört die Vergangenheit. 

    Andere todtraurig: Du hast dich weggelebt/ aus unserer jungen Welt/ und gar nicht erst versucht/ zu machen, dass es hält. 

    Und wieder andere lakonisch: Ich wünsch mir so sehr/ du wärst hinter mir her/ wenn’s nicht klappt, werd ich Kosmonaut…

    „Lange Jahre war ich ein schwerer Einsiedler“, sagt Dagobert, dessen R's und T's so sanft klingen wie Erlösung. "Nun bin ich in Berlin angekommen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, echte Freundschaften geschlossen und konnte mich dem allen hier hingegeben.“ 

    Ein echtes Berlin-Album also, allerdings ganz ohne Hässlichkeit und Betondecke. "Welt ohne Zeit" klingt immer noch so schwelgerisch schön, wie man es von Dagobert gewohnt ist. Es ist aber ein bisschen fassbarer als die beiden Alben davor, stimmig und selbstbewusst, mit Liedern, die sehr aufeinander bezogen sind und trotz gemeinsamer Grundidee unabhängig voneinander schweben.

  • PROXIMAMEIN / DEMNAECHST

    CINEMA_BAR

    Bar

    Mittwoch+Donnertag
    19.00 bis 24:00 Uhr

    Freitag+Samstag
    19.00 bis 2:00 Uhr