Fr |23|09|2016| TRIBUNA

UUSIKUU - Vintage Finnish Tango

Willkommen auf der Reise in die Welt von Uusikuu!

TERVETULOA - KIPPIS - KIITOS!

Es war ein heisser Juni-Tag während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, als die Finnische Sängerin Laura Ryhänen in der Süddeutschen Stadt Tübingen zusammen mit ihren Musikern die ersten Töne als Uusikuu spielte.

Nun feiert das Finnisch-Schwäbische FinnTango-Orchester den zehnten Geburtstag und präsentiert gleich ihre neue CD "Suomi-Neito" (Finnische Maid). Über die letzten 10 Jahre haben Uusikuu auf Festivals, in Theatern und Clubs sowie auf verschiedenen Festivals in Deutschland, Gross-Britannien, Finland, Belgien und auch öfters in der Schweiz gespielt.

Uusikuu beweisen, dass der finnische Tango nicht naturgemäß in Melancholie versinken muss. “Everyday tales of heartache and hope” – “Alltagsgeschichten über Herzschmerz und Hoffnung” beschreibt Laura die alten Tangos aus Finnland - dem wohl größten Tangonation Europas. Neue Impulse gibt es auch bei der inhaltlichen Ausrichtung: Der Großteil der alten finnischen Tangos wurde zwar von männlichen Künstlern geschrieben, aufgenommen und interpretiert, Uusikuu aber wollen zum Bandjubiläum die weibliche Inspiration in ihrer Musik feiern.

Die meisten Texte in dem neuen Programm stammen aus der Feder von Frauen, oder es geht in diesen Kompositionen um Erfahrungen aus weiblicher Sicht. Ein weiteres Leitmotiv ist das Heimweh. Heute in Zeiten der Globalisierung leben viele Menschen dauerhaft im Ausland – gewollt oder ungewollt. Diese Exilanten vermissen ihre Wurzeln, die Menschen und die Stätten ihrer Heimat.

Uusikuu blickt nicht nur zurück auf die Frühzeiten des finnischen Tango, sondern auch auf die Anfänge des finnischen Jazz in den 30er Jahren. Der heitere angejazzte finnische Foxtrott und die finnische Variante des Swing sind sehr präsent. Uusikuu will sich nicht in die üblichen Tango-Stereotypen pressen lassen und von übertriebenen Melodramen halten sie nichts.

Die nordische Musik und die Geschichten aus dem Land der tausend Seen können zwar ab und zu ein wenig melancholisch sein – aber Laura und ihre Musiker spielen den finnischen Tango mit einem gewissen ironischen Glitzern in den Augen.

Laura Ryhänen, Gesang
Mikko Kuisma, Geige
Norbert Bremes, Akkordeon
Christoph Neuhaus, Gitarre
Steffen Hollenweger, Kontrabass

23.09.2016, 20:15

Es war ein heisser Juni-Tag während der Fußball-Weltmeisterschaft 2006, als die Finnische Sängerin Laura Ryhänen in der Süddeutschen Stadt Tübingen zusammen mit ihren Musikern die ersten Töne als Uusikuu spielte.

Nun feiert das Finnisch-Schwäbische FinnTango-Orchester den zehnten Geburtstag und präsentiert gleich ihre neue CD "Suomi-Neito" (Finnische Maid). Über die letzten 10 Jahre haben Uusikuu auf Festivals, in Theatern und Clubs sowie auf verschiedenen Festivals in Deutschland, Gross-Britannien, Finland, Belgien und auch öfters in der Schweiz gespielt.

Uusikuu beweisen, dass der finnische Tango nicht naturgemäß in Melancholie versinken muss. “Everyday tales of heartache and hope” – “Alltagsgeschichten über Herzschmerz und Hoffnung” beschreibt Laura die alten Tangos aus Finnland - dem wohl größten Tangonation Europas. Neue Impulse gibt es auch bei der inhaltlichen Ausrichtung: Der Großteil der alten finnischen Tangos wurde zwar von männlichen Künstlern geschrieben, aufgenommen und interpretiert, Uusikuu aber wollen zum Bandjubiläum die weibliche Inspiration in ihrer Musik feiern.

Die meisten Texte in dem neuen Programm stammen aus der Feder von Frauen, oder es geht in diesen Kompositionen um Erfahrungen aus weiblicher Sicht. Ein weiteres Leitmotiv ist das Heimweh. Heute in Zeiten der Globalisierung leben viele Menschen dauerhaft im Ausland – gewollt oder ungewollt. Diese Exilanten vermissen ihre Wurzeln, die Menschen und die Stätten ihrer Heimat.

Uusikuu blickt nicht nur zurück auf die Frühzeiten des finnischen Tango, sondern auch auf die Anfänge des finnischen Jazz in den 30er Jahren. Der heitere angejazzte finnische Foxtrott und die finnische Variante des Swing sind sehr präsent. Uusikuu will sich nicht in die üblichen Tango-Stereotypen pressen lassen und von übertriebenen Melodramen halten sie nichts.

Die nordische Musik und die Geschichten aus dem Land der tausend Seen können zwar ab und zu ein wenig melancholisch sein – aber Laura und ihre Musiker spielen den finnischen Tango mit einem gewissen ironischen Glitzern in den Augen.

Laura Ryhänen, Gesang
Mikko Kuisma, Geige
Norbert Bremes, Akkordeon
Christoph Neuhaus, Gitarre
Steffen Hollenweger, Kontrabass