Mi |06|11|2019| CINEMA

Un storia senza nome

Roberto Andò, Italien 2018, 110', I/d,

CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2019

Valeria arbeitet als Sekretärin eines Filmproduzenten. Niemand aber weiss, dass sie für ihren Geliebten, den gut bezahlten Autor Alessandro heimlich die Drehbücher schreibt. Alessandro steckt in argen Schwierigkeiten, weil er noch kein Drehbuch für die Dreharbeiten hat, die in wenigen Tagen unter der Leitung eines Starregisseurs beginnen. Da erhält Valeria von einem charismatischen und perfekt informierten Unbekannten ein Geschenk: die Geschichte für einen spannenden Film. Das Geschenk anzunehmen, ist ein höchst gefährliches Unterfangen, da sich die Geschichte um den nie aufgeklärten Verbleib eines berühmten Gemäldes von Caravaggio dreht, das die Mafia aus einer Kirche in Palermo geraubt hat. Kaum wird publik, dass die Geschichte dieses Raubes, der 1969 tatsächlich begangen wurde, verfilmt wird, gerät Valeria ins Räderwerk von Unterwelt und Politik.

Der neue, am Filmfestival von Venedig vorgestellte Film von Roberto Andò („Viva la libertà“) ist ein höchst spannendes filmisches Vexierbild, ein Thriller mit mehrfach doppeltem Boden. Grossartig sind die Leistungen der Schauspielstars. Und als Gast tritt der polnische Regiealtmeister Jerzy Skolimowski auf.

06.11.2019, 20:15

Valeria arbeitet als Sekretärin eines Filmproduzenten. Niemand aber weiss, dass sie für ihren Geliebten, den gut bezahlten Autor Alessandro heimlich die Drehbücher schreibt. Alessandro steckt in argen Schwierigkeiten, weil er noch kein Drehbuch für die Dreharbeiten hat, die in wenigen Tagen unter der Leitung eines Starregisseurs beginnen. Da erhält Valeria von einem charismatischen und perfekt informierten Unbekannten ein Geschenk: die Geschichte für einen spannenden Film. Das Geschenk anzunehmen, ist ein höchst gefährliches Unterfangen, da sich die Geschichte um den nie aufgeklärten Verbleib eines berühmten Gemäldes von Caravaggio dreht, das die Mafia aus einer Kirche in Palermo geraubt hat. Kaum wird publik, dass die Geschichte dieses Raubes, der 1969 tatsächlich begangen wurde, verfilmt wird, gerät Valeria ins Räderwerk von Unterwelt und Politik.

Der neue, am Filmfestival von Venedig vorgestellte Film von Roberto Andò („Viva la libertà“) ist ein höchst spannendes filmisches Vexierbild, ein Thriller mit mehrfach doppeltem Boden. Grossartig sind die Leistungen der Schauspielstars. Und als Gast tritt der polnische Regiealtmeister Jerzy Skolimowski auf.