Fr |14|11|2014| CINEMA

Tutti contro tutti

Rolando Ravello, IT 2013, I/d, nt

TOURNEEFESTIVAL CINEMA ITALIANO

Arbeiter Agostino lebt mit seiner Frau Anna, seinen Kindern Erica und Lorenzo, seinem Schwager Sergio, dessen Frau Romana und deren Kindern sowie dem grantigen Grossvater Rocco am Stadtrand Roms. Nach Lorenzos Erstkommunionsfeier kehrt die Familie nach Hause zurück und muss feststellen, dass ihre Wohnung kurzerhand besetzt wurde. Ohne zu zögern, schlägt die Familie im Treppenhaus vor der Wohnung ihre Zelte auf. Eine an überraschenden und grotesken Wendungen reiche Komödie über den erbitterten Kampf um die eigene Wohnung beginnt.

Das Projekt entstand vor sieben Jahren, als der echte Agostino mich anrief und berichtete, man habe ihm sein Zuhause gestohlen. Gemeinsam mit Massimiliano Bruno dachte ich sofort an eine Komödie über die Kämpfe, die man heutzutage auszutragen hat. Unser Ziel war es, die Realität derart ironisch darzustellen, dass man über sie lachen kann, so wie wir Italiener es tun. "Tutti contro tutti" erzählt von Dingen, die mir wirklich am Herzen liegen, von Leuten, die vom Pech verfolgt sind. Ich mag es, mich in sie hinein zu fühlen. Es dauerte sechs Jahre, diesen Film zu drehen, aber ich glaube, es war die Mühe wert. Mein filmischer Stil ist in erster Linie geprägt von meiner Arbeit mit Ettore Scola.

Rolando Ravello

18.10.2013, 20:15 14.11.2014, 20:15

Arbeiter Agostino lebt mit seiner Frau Anna, seinen Kindern Erica und Lorenzo, seinem Schwager Sergio, dessen Frau Romana und deren Kindern sowie dem grantigen Grossvater Rocco am Stadtrand Roms. Nach Lorenzos Erstkommunionsfeier kehrt die Familie nach Hause zurück und muss feststellen, dass ihre Wohnung kurzerhand besetzt wurde. Ohne zu zögern, schlägt die Familie im Treppenhaus vor der Wohnung ihre Zelte auf. Eine an überraschenden und grotesken Wendungen reiche Komödie über den erbitterten Kampf um die eigene Wohnung beginnt.

Das Projekt entstand vor sieben Jahren, als der echte Agostino mich anrief und berichtete, man habe ihm sein Zuhause gestohlen. Gemeinsam mit Massimiliano Bruno dachte ich sofort an eine Komödie über die Kämpfe, die man heutzutage auszutragen hat. Unser Ziel war es, die Realität derart ironisch darzustellen, dass man über sie lachen kann, so wie wir Italiener es tun. "Tutti contro tutti" erzählt von Dingen, die mir wirklich am Herzen liegen, von Leuten, die vom Pech verfolgt sind. Ich mag es, mich in sie hinein zu fühlen. Es dauerte sechs Jahre, diesen Film zu drehen, aber ich glaube, es war die Mühe wert. Mein filmischer Stil ist in erster Linie geprägt von meiner Arbeit mit Ettore Scola.

Rolando Ravello