Mi |01|04|2015| CINEMA

Timbuktu

Abderrahmane Sissako, Mali 2014, 97', Ov/d/f, 14

Poesie als Hoffnung

Die von Mythen umwobene malische Stadt Timbuktu wird von Dschihadisten übernommen, die ihre Regeln der Bevölkerung aufzwingen wollen. Die Beduinen-Familie von Kidane lebt friedlich in ihrem Zelt, bis ein Zwist mit dem Fischer Amabou alles durcheinander bringt. Abderrahmane Sisskao schafft es auf bewegende Weise, dem grassierenden Fundamentalismus auf sanfte  Art ein zutiefst menschliches Filmgedicht entgegenzuhalten.

 

«Ein Sieg der Kunst. - Sissako zeigt – hochintelligent und ohne Penetranz – den Gottesstaat der Islamisten als das, was er ist: ein Projekt, so vermessen, irr und chaotisch wie der Turmbau zu Babel.» NZZ, Angela Schader

«Der Film überzeugt in seiner sehr grossen formalen Schönheit, seinem Humor und seiner Zurückhaltung. - Er erhellt die Menschlichkeit, die in allen steckt, während er zugleich die Intoleranz kritisiert». Der Film «denunziert in einer starken aber subtilen Form die Schrecken, die aus der extremischen Vision einer Religion hervorgehen.» Jury oecumenique, Cannes


 

01.04.2015, 20:15 09.04.2015, 20:15

Die von Mythen umwobene malische Stadt Timbuktu wird von Dschihadisten übernommen, die ihre Regeln der Bevölkerung aufzwingen wollen. Die Beduinen-Familie von Kidane lebt friedlich in ihrem Zelt, bis ein Zwist mit dem Fischer Amabou alles durcheinander bringt. Abderrahmane Sisskao schafft es auf bewegende Weise, dem grassierenden Fundamentalismus auf sanfte  Art ein zutiefst menschliches Filmgedicht entgegenzuhalten.

 

«Ein Sieg der Kunst. - Sissako zeigt – hochintelligent und ohne Penetranz – den Gottesstaat der Islamisten als das, was er ist: ein Projekt, so vermessen, irr und chaotisch wie der Turmbau zu Babel.» NZZ, Angela Schader

«Der Film überzeugt in seiner sehr grossen formalen Schönheit, seinem Humor und seiner Zurückhaltung. - Er erhellt die Menschlichkeit, die in allen steckt, während er zugleich die Intoleranz kritisiert». Der Film «denunziert in einer starken aber subtilen Form die Schrecken, die aus der extremischen Vision einer Religion hervorgehen.» Jury oecumenique, Cannes