Sa |09|12|2017| CINEMA

MONDRIAN ENSEMBLE - THE BEAUTIFUL SQUARE

Klaus Lang: The beautiful square für Klavierquartett

Sa 09.12.2017, 19:30
Uraufführung

Sabine Maier Licht und Raum

Ivana Pristašová Violine

Petra Ackermann Viola

Karolina Öhman Cello

Tamriko Kordzaia Harmonium, Klavier

Mit «The beautiful square» bringt das Mondrian Ensemble ein abendfüllendes Werk des Komponisten Klaus Lang (*1971) und der Medienkünstlerin Sabine Maier (*1971) zur Uraufführung. Dabei wird eine Mikroskopie von Musiktheater inszeniert, indem optische Eindrücke und Klangaugenblicke aneinandergereiht werden. Klaus Lang vergleicht sein Werk mit der Herstellung von Mayonnaise: An sich Unvereinbares wird so lange geschlagen, bis es sich mischt. Diese Mischung ist jedoch eine Illusion, denn die beiden unvereinbaren Stoffe werden nur in so kleine Tröpfchen zerschlagen, dass nur der Eindruck entsteht, sie würden sich mischen. Unter dem Mikroskop bleiben die verschiedenen Bestandteile voneinander getrennt. Auch bei der Klang-Raum-Komposition „The beautiful square“ entsteht die Mischung erst im Nachhinein aus der Ferne, nach dem Verlassen der Mikroperspektive. Die Zuhörer erleben sowohl die Makro- als auch die Mikroperspektive, indem immer eines ihrer Sinnesorgane „ausgestellt“ wird (zum Beispiel mittels Nachtbrillen), um ein anderes zu vertiefen und zu schärfen. Aktuelle Kunst wird damit sinnlich erfahrbar gemacht und der Perzeptionshorizont erweitert.

09.12.2017, 19:30

Sabine Maier Licht und Raum

Ivana Pristašová Violine

Petra Ackermann Viola

Karolina Öhman Cello

Tamriko Kordzaia Harmonium, Klavier

Mit «The beautiful square» bringt das Mondrian Ensemble ein abendfüllendes Werk des Komponisten Klaus Lang (*1971) und der Medienkünstlerin Sabine Maier (*1971) zur Uraufführung. Dabei wird eine Mikroskopie von Musiktheater inszeniert, indem optische Eindrücke und Klangaugenblicke aneinandergereiht werden. Klaus Lang vergleicht sein Werk mit der Herstellung von Mayonnaise: An sich Unvereinbares wird so lange geschlagen, bis es sich mischt. Diese Mischung ist jedoch eine Illusion, denn die beiden unvereinbaren Stoffe werden nur in so kleine Tröpfchen zerschlagen, dass nur der Eindruck entsteht, sie würden sich mischen. Unter dem Mikroskop bleiben die verschiedenen Bestandteile voneinander getrennt. Auch bei der Klang-Raum-Komposition „The beautiful square“ entsteht die Mischung erst im Nachhinein aus der Ferne, nach dem Verlassen der Mikroperspektive. Die Zuhörer erleben sowohl die Makro- als auch die Mikroperspektive, indem immer eines ihrer Sinnesorgane „ausgestellt“ wird (zum Beispiel mittels Nachtbrillen), um ein anderes zu vertiefen und zu schärfen. Aktuelle Kunst wird damit sinnlich erfahrbar gemacht und der Perzeptionshorizont erweitert.