Do |21|06|2018| TRIBUNA

Kontrabach

Marc Lardon & Daniel Sailer

Der Kontrabassklarinettist Marc Lardon und der Kontrabassist Daniel Sailer präsentieren ihr zweites Konzertprogramm mit Musik von J.S. Bach.

„Aus dem unerschöpflichen Fundus von Bachs Werken haben wir ein abendfüllendes Programm erarbeitet. Bei der Auswahl der Stücke war unsere Vorliebe für eher schwere und dramatische Stücke massgebend. So haben wir aus Kantaten, dem Klavierwerk und aus Konzerten Arrangements ausgearbeitet, die es uns ermöglichen, den ohnehin schon tiefschürfenden Charakter der betreffenden Originale noch zu verstärken bzw. zu vertiefen. (Dies ist hier durchaus auch wörtlich zu verstehen, schliesslich erklingt alles eine oder 2 Oktaven tiefer!)

Damit wären wir bei der eigentlichen Besonderheit dieses Projekts: Die sehr eigenwillige und gewagte Instrumentierung, nämlich Kontrabassklarinette und Kontrabass. In dieser Form klingt Bachs Musik völlig ungewohnt und neu, einerseits durch die sehr tiefe Tonlage, andererseits durch den Charakter der verwendeten Instrumente, insbesondere der Kontrabassklarinette.

Auch eine gewisse opponierende Haltung gegen den grassierenden Dogmatismus in Sachen historisch korrekter Aufführungspraxis hat uns motiviert, dieses Experiment zu wagen. Man kann sich wohl nicht mehr weiter von diesem entfernen bzw. sich ihm entgegenstellen, zumal wir uns auch interpretatorisch keineswegs an den "historisch gesicherten Erkenntnissen" orientieren.

21.06.2018, 20:15

Der Kontrabassklarinettist Marc Lardon und der Kontrabassist Daniel Sailer präsentieren ihr zweites Konzertprogramm mit Musik von J.S. Bach.

„Aus dem unerschöpflichen Fundus von Bachs Werken haben wir ein abendfüllendes Programm erarbeitet. Bei der Auswahl der Stücke war unsere Vorliebe für eher schwere und dramatische Stücke massgebend. So haben wir aus Kantaten, dem Klavierwerk und aus Konzerten Arrangements ausgearbeitet, die es uns ermöglichen, den ohnehin schon tiefschürfenden Charakter der betreffenden Originale noch zu verstärken bzw. zu vertiefen. (Dies ist hier durchaus auch wörtlich zu verstehen, schliesslich erklingt alles eine oder 2 Oktaven tiefer!)

Damit wären wir bei der eigentlichen Besonderheit dieses Projekts: Die sehr eigenwillige und gewagte Instrumentierung, nämlich Kontrabassklarinette und Kontrabass. In dieser Form klingt Bachs Musik völlig ungewohnt und neu, einerseits durch die sehr tiefe Tonlage, andererseits durch den Charakter der verwendeten Instrumente, insbesondere der Kontrabassklarinette.

Auch eine gewisse opponierende Haltung gegen den grassierenden Dogmatismus in Sachen historisch korrekter Aufführungspraxis hat uns motiviert, dieses Experiment zu wagen. Man kann sich wohl nicht mehr weiter von diesem entfernen bzw. sich ihm entgegenstellen, zumal wir uns auch interpretatorisch keineswegs an den "historisch gesicherten Erkenntnissen" orientieren.