Do |20|04|2017| TRIBUNA

Kimm Trio Velotour 2017

Erfrischendes Rumpeln zwischen Freigeist, Bastard und beseeltem Jazz

Die Grenzlinie, wo sich auf dem offenen Meer Wasser und Himmel berühren, wird Kimm genannt. Dieser Ort der Sehnsucht ist vielleicht das Ziel vom Kimm Trio. Dass sie dazu das falsche Transportmittel gewählt haben, scheint die drei Freigeister nicht gross zu kümmern. Diesen Frühling pedalt das Kimm Trio bereits zum vierten Mal mitsamt Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug quer durch die Schweiz. In ihren Satteltaschen mit dabei sind Lieder aus dem Osten, Selbstgebranntes sowie ein Notvorrat an Spielfreude und Begeisterung. Das alles wird selbstbewusst durch den Kimm-Filter gedreht und erstrahlt glanzvoll im Spannungsfeld mit dem Moment und der Improvisation.

„Dabei geht es Philipp Z’Rotz, Marc Jenny und Emanuel Künzi nie um das Brillieren, sondern immer um die Musik. Sie ist infiltriert von Klezmer-Anklängen, anderem südlichen Wehmuts-Gerumpel und beseelt mit einer Prise Orient. Der schlichte Gestus erinnert an Folk, die warme Melodik ist dem Popsong nahe, die Energie und die Raffinesse des Zusammenspiels sind definitiv Jazz.“
Pirmin Bosshard, Neue Luzerner Zeitung

20.04.2017, 20:15

Die Grenzlinie, wo sich auf dem offenen Meer Wasser und Himmel berühren, wird Kimm genannt. Dieser Ort der Sehnsucht ist vielleicht das Ziel vom Kimm Trio. Dass sie dazu das falsche Transportmittel gewählt haben, scheint die drei Freigeister nicht gross zu kümmern. Diesen Frühling pedalt das Kimm Trio bereits zum vierten Mal mitsamt Saxophon, Kontrabass und Schlagzeug quer durch die Schweiz. In ihren Satteltaschen mit dabei sind Lieder aus dem Osten, Selbstgebranntes sowie ein Notvorrat an Spielfreude und Begeisterung. Das alles wird selbstbewusst durch den Kimm-Filter gedreht und erstrahlt glanzvoll im Spannungsfeld mit dem Moment und der Improvisation.

„Dabei geht es Philipp Z’Rotz, Marc Jenny und Emanuel Künzi nie um das Brillieren, sondern immer um die Musik. Sie ist infiltriert von Klezmer-Anklängen, anderem südlichen Wehmuts-Gerumpel und beseelt mit einer Prise Orient. Der schlichte Gestus erinnert an Folk, die warme Melodik ist dem Popsong nahe, die Energie und die Raffinesse des Zusammenspiels sind definitiv Jazz.“
Pirmin Bosshard, Neue Luzerner Zeitung