Sa |17|02|2018| TRIBUNA

KAPPELER | ZUMTHOR

JAZZ SIL PLAZ

Vera Kappeler piano & harmonium

Peter Conradin Zumthor drums

Skurril-schöne musikalische Minidramen. Was für ein berührender und gleichzeitig verstörender Mix aus Herzlichkeit und Abgründigkeit: So etwas hat man in dieser schlafwandlerisch-sicheren Art zuvor noch nie zu hören bekommen! Wie sich dieses zugleich nonkonforme und naive Duo einen Weg zwischen schrägen, scheppernden und klappernden Tinteltangel-Klängen und dunkel-grüblerischer Introspektion bahnte, war wirklich beeindruckend und löste eine assoziative Achterbahnfahrt aus.

Tom Gsteiger, Tages-Anzeiger, Der Bund

 

Statt sich in Wiederholung, Abwandlung und Übersteigerung längst "abgespielter" Musik zu verlieren, bedienen sich Kappeler und Zumthor einer ganz persönlichen, eigenständigen Sprache mit geheimnisvollem Wortschatz. Ihre raffiniert gebauten Eigenkompositionen, mit bestechendem Mut zu Langsamkeit, zur Reduktion und einer anrührenden Vorliebe für Sentimentalität und Melancholie, klingen cool und sexy, intim, witzig und traurig zugleich. Sie spielen frisch und authentisch wie Kinder und sie musizieren dabei abgeklärt und reif. Chapeau!

Hanspeter Hänni, Die Südostschweiz

17.02.2018, 20:15

Vera Kappeler piano & harmonium

Peter Conradin Zumthor drums

Skurril-schöne musikalische Minidramen. Was für ein berührender und gleichzeitig verstörender Mix aus Herzlichkeit und Abgründigkeit: So etwas hat man in dieser schlafwandlerisch-sicheren Art zuvor noch nie zu hören bekommen! Wie sich dieses zugleich nonkonforme und naive Duo einen Weg zwischen schrägen, scheppernden und klappernden Tinteltangel-Klängen und dunkel-grüblerischer Introspektion bahnte, war wirklich beeindruckend und löste eine assoziative Achterbahnfahrt aus.

Tom Gsteiger, Tages-Anzeiger, Der Bund

 

Statt sich in Wiederholung, Abwandlung und Übersteigerung längst "abgespielter" Musik zu verlieren, bedienen sich Kappeler und Zumthor einer ganz persönlichen, eigenständigen Sprache mit geheimnisvollem Wortschatz. Ihre raffiniert gebauten Eigenkompositionen, mit bestechendem Mut zu Langsamkeit, zur Reduktion und einer anrührenden Vorliebe für Sentimentalität und Melancholie, klingen cool und sexy, intim, witzig und traurig zugleich. Sie spielen frisch und authentisch wie Kinder und sie musizieren dabei abgeklärt und reif. Chapeau!

Hanspeter Hänni, Die Südostschweiz