Sa |09|11|2013| TRIBUNA

Jolly and The Flytrap

Endlich sind sie wieder da! Unsere Ehrenmitglieder aus Engelberg

Lange Stunden am Kaminfeuer haben Jolly & the Flytrap zugebracht, nach einem Saunabesuch und einer Abkühlung im winterlichen Untersee, um zu klären, was aus den zehn Liedern werden soll, die es seit 2008 zu Studioreife gebracht haben. Lohnt es sich, sie aufzunehmen? Kauft noch jemand Musik? Kauft noch jemand Musikkonserven? In welcher Form, als CD, Schallplatte oder Kassette? Geht die Band mit der Zeit und verabschiedet sich von der Materie, von den fassbaren Klängen? Oder geht sie im Gegenteil weit zurück? Jolly & the Flytrap tun beides und noch etwas mehr, wenn sie im Herbst 2012 ihr viertes Album in weit über 20 Bandjahren veröffentlichen (wie immer auf dem hauseigenen Noman-Label): Die Songs werden mit und ohne Hülle erscheinen, in Karton gesteckt und in Holz verpackt, auf Silber, Vinyl, Papier und gar nicht. Für alle so zugänglich, wie es eben beliebt. Es sind Songs darunter, zu denen es sich dehnen lässt, solche, die im Dreivierteltakt über den Luganersee torkeln, andere, die beklatscht werden, noch während sie erklingen. Es wird von Enten gesungen, die in der Presse enden, aber nicht als Falschmeldungen, von Kirchtürmen, vom Nord-SÃüd-Wind und jenem zwischen Buenos Aires und Barcelona. Und es wird gezogen, gehauen, gepustet und gezupft - daran hat sich nichts geändert in den weit über 300 Konzerten seit dem März 1989 im Kino Engelberg.

Anschliessend Vinyl-Singles-Party mit Märt & Pasci

09.11.2013, 21:30

Lange Stunden am Kaminfeuer haben Jolly & the Flytrap zugebracht, nach einem Saunabesuch und einer Abkühlung im winterlichen Untersee, um zu klären, was aus den zehn Liedern werden soll, die es seit 2008 zu Studioreife gebracht haben. Lohnt es sich, sie aufzunehmen? Kauft noch jemand Musik? Kauft noch jemand Musikkonserven? In welcher Form, als CD, Schallplatte oder Kassette? Geht die Band mit der Zeit und verabschiedet sich von der Materie, von den fassbaren Klängen? Oder geht sie im Gegenteil weit zurück? Jolly & the Flytrap tun beides und noch etwas mehr, wenn sie im Herbst 2012 ihr viertes Album in weit über 20 Bandjahren veröffentlichen (wie immer auf dem hauseigenen Noman-Label): Die Songs werden mit und ohne Hülle erscheinen, in Karton gesteckt und in Holz verpackt, auf Silber, Vinyl, Papier und gar nicht. Für alle so zugänglich, wie es eben beliebt. Es sind Songs darunter, zu denen es sich dehnen lässt, solche, die im Dreivierteltakt über den Luganersee torkeln, andere, die beklatscht werden, noch während sie erklingen. Es wird von Enten gesungen, die in der Presse enden, aber nicht als Falschmeldungen, von Kirchtürmen, vom Nord-SÃüd-Wind und jenem zwischen Buenos Aires und Barcelona. Und es wird gezogen, gehauen, gepustet und gezupft - daran hat sich nichts geändert in den weit über 300 Konzerten seit dem März 1989 im Kino Engelberg.

Anschliessend Vinyl-Singles-Party mit Märt & Pasci