Do |26|13:45| CINEMA__SENIORS

Die Spaetzuender

Wolfgang Murnberger, Deutschland 2010, 90', D,

Fernsehfilm

Do 26.09.2019, 13:45
Die Vorstellung um 16:15 Uhr findet nur bei genug Reservationen statt!
Do 26.09.2019, 16:15
Die Vorstellung um 16:15 Uhr findet nur bei genug Reservationen statt!

Jan Josef Liefers als locker-flockiger Ersatzpfleger mit liebenswerter Spontaneität und Rhythmus im Blut dürfte die Herzen im Fluge nehmen, aber auch die nachtaktiven Oldies treten in die erste Reihe und wollen mehr als das Mitleid der Zuschauer. Dieser vergnügliche Film, bei dem Sympathie und Antipathie so klar verteilt sind wie einst in dem am Ende nicht so lustigen Psychiatrie-Klassiker „Einer flog über das Kuckucksnest“, entwickelt aus sich selbst heraus eine Kraft, die vielleicht mehr "bewirkt" als ein schweres Sozialdrama über die Zustände in Altenheimen. Auch für ein solches Drama wäre es mal wieder an der Zeit.

„Die Spätzünder“ ist ein Fernsehfilm, an dem sich Redakteure und Produzenten hierzulande ein Vorbild nehmen sollten. Leicht muss nicht seicht heißen. Außerdem ist Film nicht immer nur Kopfsache. Warum das – wie beispielsweise bei den Komödien von Xaver und Ulli Schwarzenberger („Muttis Liebling“) oder von Felix Mitterer („Die Piefke-Saga“) – mal wieder nur mit österreichischer Unterstützung klappt, sollte zu denken geben! Auch Fernsehkritikern, die solche Komödien nicht ernst genug nehmen! Dabei hält sich diese Dor-Film-Produktion mit dem Wiener Schmäh noch zurück. Sarkastische Sprüche gibt es dennoch reichlich. Vor allem Zellers Sissi Hopf besitzt einen erfrischenden Humor. Ihr Kommentar, als ihr Sohn sie im Altenheim absetzt: „Diese Seniorenbiotope wären ja nicht so schlimm, wenn da nicht so viele alte Menschen wohnen würden!“

Dieser Artikel stammt von www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-516.html

Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

Um 16:15 Uhr nur bei Bedarf

10.-
Reservaziun:

Jan Josef Liefers als locker-flockiger Ersatzpfleger mit liebenswerter Spontaneität und Rhythmus im Blut dürfte die Herzen im Fluge nehmen, aber auch die nachtaktiven Oldies treten in die erste Reihe und wollen mehr als das Mitleid der Zuschauer. Dieser vergnügliche Film, bei dem Sympathie und Antipathie so klar verteilt sind wie einst in dem am Ende nicht so lustigen Psychiatrie-Klassiker „Einer flog über das Kuckucksnest“, entwickelt aus sich selbst heraus eine Kraft, die vielleicht mehr "bewirkt" als ein schweres Sozialdrama über die Zustände in Altenheimen. Auch für ein solches Drama wäre es mal wieder an der Zeit.

„Die Spätzünder“ ist ein Fernsehfilm, an dem sich Redakteure und Produzenten hierzulande ein Vorbild nehmen sollten. Leicht muss nicht seicht heißen. Außerdem ist Film nicht immer nur Kopfsache. Warum das – wie beispielsweise bei den Komödien von Xaver und Ulli Schwarzenberger („Muttis Liebling“) oder von Felix Mitterer („Die Piefke-Saga“) – mal wieder nur mit österreichischer Unterstützung klappt, sollte zu denken geben! Auch Fernsehkritikern, die solche Komödien nicht ernst genug nehmen! Dabei hält sich diese Dor-Film-Produktion mit dem Wiener Schmäh noch zurück. Sarkastische Sprüche gibt es dennoch reichlich. Vor allem Zellers Sissi Hopf besitzt einen erfrischenden Humor. Ihr Kommentar, als ihr Sohn sie im Altenheim absetzt: „Diese Seniorenbiotope wären ja nicht so schlimm, wenn da nicht so viele alte Menschen wohnen würden!“

Dieser Artikel stammt von www.tittelbach.tv/programm/fernsehfilm/artikel-516.html

Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

Um 16:15 Uhr nur bei Bedarf