Do |01|10|2015| CINEMA

Der Staat gegen Fritz Bauer

Lars Kraume, Deutschland 2015, 105', D,

Locarno 2015 - Publikumspreis

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaussner) den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt Bauer zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt. Aber Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird. 

Die Bedeutung des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer für das Zustandekommen der Auschwitzprozesse der 1960er Jahre ist unumstritten. Sein entscheidender Verdienst um die Ergreifung Eichmanns wurde allerdings erst nach seinem Tod bekannt. Unbeirrbar legte Bauer den Finger in die Wunde und schreckte dabei auch nicht vor unbequemen Fragen der Regierung Adenauer gegenüber zurück. Grimme-Preisträger Lars Kraume («Die kommenden Tage») zeichnet mit «Der Staat gegen Fritz Bauer» nun das kraftvolle und fesselnde Porträt eines mutigen Mannes und dessen Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit.

01.10.2015, 20:15 07.10.2015, 20:15

Deutschland 1957. Während die junge Bundesrepublik die NS-Zeit hinter sich lassen will, kämpft ein Mann unermüdlich dafür, die Täter im eigenen Land vor Gericht zu stellen: Zwölf Jahre nach Kriegsende erhält der kompromisslose Generalstaatsanwalt Fritz Bauer (Burghart Klaussner) den entscheidenden Hinweis darauf, wo sich der frühere SS-Obersturmbannführer Adolf Eichmann versteckt halten soll. Gemeinsam mit dem jungen Staatsanwalt Karl Angermann (Ronald Zehrfeld) beginnt Bauer zu recherchieren. Doch es formiert sich Widerstand bis in die höchsten Kreise. Ein scheinbar aussichtsloser Kampf gegen unsichtbare Gegner beginnt. Aber Bauer und Angermann geben nicht auf, wohl wissend, dass ihnen die Jagd auf Eichmann sowohl beruflich als auch privat alles abverlangen wird. 

Die Bedeutung des hessischen Generalstaatsanwalts Fritz Bauer für das Zustandekommen der Auschwitzprozesse der 1960er Jahre ist unumstritten. Sein entscheidender Verdienst um die Ergreifung Eichmanns wurde allerdings erst nach seinem Tod bekannt. Unbeirrbar legte Bauer den Finger in die Wunde und schreckte dabei auch nicht vor unbequemen Fragen der Regierung Adenauer gegenüber zurück. Grimme-Preisträger Lars Kraume («Die kommenden Tage») zeichnet mit «Der Staat gegen Fritz Bauer» nun das kraftvolle und fesselnde Porträt eines mutigen Mannes und dessen Kampf um Wahrheit und Gerechtigkeit.