Do |01|02|2018| CINEMA

Dene wos guet geit

Cyril Schäublin, Schweiz 2017, 71',

Alice arbeitet in einem Zürcher Callcenter. Nach der Arbeit schlendert sie durch die Stadt, in welcher alles reibungslos zu funktionieren scheint. Inspiriert von ihrem Job ruft sie alleinstehende Grossmütter an und täuscht vor, sie sei ihre Enkelin in Geldnot.

 

In seinem Lied «Dene wos guet geit» singt der Berner Liedermacher Mani Matter über die Verteilung von Reichtum. Doch was hat der Reichtum eines Landes mit seinem Lebensgefühl zu tun? Der Schweizer Filmemacher Cyril Schäublin zeichnet in seinem überzeugenden Debüt mit lakonischem Humor und in betont nüchternen Alltagsbildern das Portrait einer Gesellschaft, die sich selbst abhanden gekommen ist. Mit strenger Ästhetik und trockenem Witz entwickelt der Film so satirische Schärfe.

01.02.2018, 20:15 09.02.2018, 20:15 22.02.2018, 20:15

Alice arbeitet in einem Zürcher Callcenter. Nach der Arbeit schlendert sie durch die Stadt, in welcher alles reibungslos zu funktionieren scheint. Inspiriert von ihrem Job ruft sie alleinstehende Grossmütter an und täuscht vor, sie sei ihre Enkelin in Geldnot.

 

In seinem Lied «Dene wos guet geit» singt der Berner Liedermacher Mani Matter über die Verteilung von Reichtum. Doch was hat der Reichtum eines Landes mit seinem Lebensgefühl zu tun? Der Schweizer Filmemacher Cyril Schäublin zeichnet in seinem überzeugenden Debüt mit lakonischem Humor und in betont nüchternen Alltagsbildern das Portrait einer Gesellschaft, die sich selbst abhanden gekommen ist. Mit strenger Ästhetik und trockenem Witz entwickelt der Film so satirische Schärfe.