Mi |20|04|2016| CINEMA__DOC

Das Futter kommt vom Boden

Agricultura Surselva – Collage historischer Filme mit Live-Vertonung

In Zusammenarbeit mit dem Filmarchiv des Museum Regiunal Surselva
Livemusik: Iokoi, IOIC Institute of incoherent Cinematography
Silent Films with Live Music
Filmschnitt: Ester Vonplon, 2016, 60 Min

Filmautoren: Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde:
Herrmann Dietrich,
Bartholomé Schocher,
Alfons Maissen,
Simon Montalta,
Louis Hartmann,
Angelina Meyer-Pfister


Die ältere, in der Surselva aufgewachsene Generation erinnert sich gerne oder ungerne an die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und an die strengen Arbeiten in Haus, Feld und Stall, zu denen sie im Kindesalter ungefragt zugezogen wurde.

Heu zetten und rechen in der brütenden Sommerhitze, Korngarben binden, bis die Finger blutig waren, störrisches Vieh zur Alp treiben oder einsame Tage als Ziegenhirt fernab vom Dorf. Heute sind diese Zeiten zwar definitiv vorbei, damit aber auch ein Teil der schönen Momente bei der gemeinsamen Bewältigung der jährlich wiederkehrenden Arbeiten. Glücklicherweise haben passionierte Hobbyfilmer die landwirtschaftlichen Arbeiten sowie das Leben mit Natur und Tieren auf Filmstreifen gebannt.

Das Museum Regiunal Surselva MRS konnte mit der Unterstützung von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz eine Anzahl Schmalfilme aus dieser Zeit digitalisieren. Deren Autorinnen und Autoren dokumentierten teils nüchtern oder bisweilen mit liebevoll romantischem Blick die Traditionen der surselvischen Landwirtschaft.

Sie hielten fest, was sich in der Nachkriegszeit in starkem Wandel befand. Die Fotografin Ester Vonplon hat das historische Filmmaterial aus dem Museumsarchiv für die Agrischa 2016 gesichtet und zu einer Collage aufbereitet.

Die tonlos realisierten Filme werden im Cinema sil plaz durch das Institut für incohärente Cinematographie aus Zürich live musikalisch begleitet.

20.04.2016, 20:15

In Zusammenarbeit mit dem Filmarchiv des Museum Regiunal Surselva
Livemusik: Iokoi, IOIC Institute of incoherent Cinematography
Silent Films with Live Music
Filmschnitt: Ester Vonplon, 2016, 60 Min

Filmautoren: Schweizerische Gesellschaft für Volkskunde:
Herrmann Dietrich,
Bartholomé Schocher,
Alfons Maissen,
Simon Montalta,
Louis Hartmann,
Angelina Meyer-Pfister


Die ältere, in der Surselva aufgewachsene Generation erinnert sich gerne oder ungerne an die Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg und an die strengen Arbeiten in Haus, Feld und Stall, zu denen sie im Kindesalter ungefragt zugezogen wurde.

Heu zetten und rechen in der brütenden Sommerhitze, Korngarben binden, bis die Finger blutig waren, störrisches Vieh zur Alp treiben oder einsame Tage als Ziegenhirt fernab vom Dorf. Heute sind diese Zeiten zwar definitiv vorbei, damit aber auch ein Teil der schönen Momente bei der gemeinsamen Bewältigung der jährlich wiederkehrenden Arbeiten. Glücklicherweise haben passionierte Hobbyfilmer die landwirtschaftlichen Arbeiten sowie das Leben mit Natur und Tieren auf Filmstreifen gebannt.

Das Museum Regiunal Surselva MRS konnte mit der Unterstützung von Memoriav, dem Verein zur Erhaltung des audiovisuellen Kulturgutes der Schweiz eine Anzahl Schmalfilme aus dieser Zeit digitalisieren. Deren Autorinnen und Autoren dokumentierten teils nüchtern oder bisweilen mit liebevoll romantischem Blick die Traditionen der surselvischen Landwirtschaft.

Sie hielten fest, was sich in der Nachkriegszeit in starkem Wandel befand. Die Fotografin Ester Vonplon hat das historische Filmmaterial aus dem Museumsarchiv für die Agrischa 2016 gesichtet und zu einer Collage aufbereitet.

Die tonlos realisierten Filme werden im Cinema sil plaz durch das Institut für incohärente Cinematographie aus Zürich live musikalisch begleitet.