Fr |10|06|2011| CINEMA__DOC

Da drueben hinter den Bergen

Michael Casutt, CH 2010, 60', CH-Dialekt,

Das Safiental - eine Momentaufnahme. In Anwesenheit des Regisseurs.

Der Film “Da drüben hinter den Bergen“ zeigt Momente aus dem Safiental. Die Geschichten handeln in oder gar hinter den Bergen, berichten von scheinbar unwichtigen Vorgängen sowie vom Leben und Erleben der sogenannt «einfachen» Leute. «Nischenprodukte» unserer Gesellschaft werden beleuchtet. Man lernt eine Schindelmacherin und ihre Familie kennen.

Eine alte Frau heizt ihren Ofen mit den Abfällen der Schindelproduktion. Einen jungen Forstwart kann man bei der Arbeit beobachten. Parallelen von Lebensgeschichten werden sichtbar. Dabei kommen auch die Kehrseiten des Lebens in einer scheinbar idyllischen Landschaft zur Sprache.

Es ist das Abtasten einer Oberfläche - einer Kulturlandschaft. Was sind das für Leute, die in relativer Abgeschiedenheit wohnen? Wie bestreiten sie ihren Alltag? Was hält sie in dieser Region? Das sind Fragen, die mich beschäftigt haben. Es geht um Wahrnehmung und Wertschöpfung, um Vergangenheit, Wandel, Gegenwart und Zukunft.

Kulturelle Zeugnisse gehören zu den Fundamenten einer Gesellschaft. Sie tragen zum Selbstverständnis der Individuen bei. Ein filmisches Dokument kann neue Sichtweisen aufzeigen und die Akzeptanz für das «Andere» fördern. Dieser Film will unter anderem die Diskussion zu folgenden Fragen anregen: Was passiert in Zukunft mit den Randregionen der Schweiz? Welche Funktionen können sie übernehmen? Wie viel Geld soll in diese Gebiete fliessen?

10.06.2011, 20:00

Der Film “Da drüben hinter den Bergen“ zeigt Momente aus dem Safiental. Die Geschichten handeln in oder gar hinter den Bergen, berichten von scheinbar unwichtigen Vorgängen sowie vom Leben und Erleben der sogenannt «einfachen» Leute. «Nischenprodukte» unserer Gesellschaft werden beleuchtet. Man lernt eine Schindelmacherin und ihre Familie kennen.

Eine alte Frau heizt ihren Ofen mit den Abfällen der Schindelproduktion. Einen jungen Forstwart kann man bei der Arbeit beobachten. Parallelen von Lebensgeschichten werden sichtbar. Dabei kommen auch die Kehrseiten des Lebens in einer scheinbar idyllischen Landschaft zur Sprache.

Es ist das Abtasten einer Oberfläche - einer Kulturlandschaft. Was sind das für Leute, die in relativer Abgeschiedenheit wohnen? Wie bestreiten sie ihren Alltag? Was hält sie in dieser Region? Das sind Fragen, die mich beschäftigt haben. Es geht um Wahrnehmung und Wertschöpfung, um Vergangenheit, Wandel, Gegenwart und Zukunft.

Kulturelle Zeugnisse gehören zu den Fundamenten einer Gesellschaft. Sie tragen zum Selbstverständnis der Individuen bei. Ein filmisches Dokument kann neue Sichtweisen aufzeigen und die Akzeptanz für das «Andere» fördern. Dieser Film will unter anderem die Diskussion zu folgenden Fragen anregen: Was passiert in Zukunft mit den Randregionen der Schweiz? Welche Funktionen können sie übernehmen? Wie viel Geld soll in diese Gebiete fliessen?