Mi |25|11|2015| CINEMA

Che strano chiamarsi Federico

Ettore Scola, IT 2014, 93', I/d,

CINEMA ITALIANO 2015

Ein Porträt Federico Fellinis, erzählt von Ettore Scola anlässlich des 20. Todestages des grossen Künstlers: ein Film gebaut aus Erinnerungen und Fragmenten, aus flüchtigen Augenblicken und Eindrücken, die in Cinecittà rekonstruiert wurden, und aus Archivmaterial von damals. Basierend auf Scolas persönlichen Erinnerungen konzentriert sich der Film auf die ersten Jahre von Fellinis Karriere: seine Ankunft in Rom, seine Anfänge als Karikaturist in der Redaktion des Satiremagazins Marc'Aurelio (wo er Scola kennenlernte), bis zu seinem Start als Drehbuchautor fürs Kino. Von seinem Debüt als junger Zeichner bis zu seinem fünften Oscar wird Fellini von Scola als ein grosser Pinocchio in Erinnerung gerufen, aus dem zum Glück nie 'ein guter Junge' wurde.

Ein Film, den man nicht einer bestimmten Kategorie zuteilen kann; halb Dokumentarfilm, halb Fiktion. "Che strano chiamarsi Federico" ist eine geglückt intime Hommage an den grossen Regisseur von "La dolce vita". Man könnte den Film als eine Liebeserklärung betrachten, als ein Tagebuch, das einen an ein verlorenes Italien und eine verlorene Jugend erinnert. Gewachsen ist all das aus dem Zusammenfügen von Archivmaterial und neu gedrehten Szenen, von Karikaturen, Skizzen und Fragmenten, was die vergangene Zeit zum Leben erweckt. Es beginnt in der Redaktion der Wochenzeitung, in der sich der junge Federico (Fellini) und der junge Ettore (Scola) nach dem Zweiten Weltkrieg kennenlernen und einen einfühlsamen Dialog beginnen, der, wie dieser auf Träumen aufbauende Film verdeutlicht, bis heute andauert.
Alessandra Levantesi, La Stampa


25.11.2015, 20:15

Ein Porträt Federico Fellinis, erzählt von Ettore Scola anlässlich des 20. Todestages des grossen Künstlers: ein Film gebaut aus Erinnerungen und Fragmenten, aus flüchtigen Augenblicken und Eindrücken, die in Cinecittà rekonstruiert wurden, und aus Archivmaterial von damals. Basierend auf Scolas persönlichen Erinnerungen konzentriert sich der Film auf die ersten Jahre von Fellinis Karriere: seine Ankunft in Rom, seine Anfänge als Karikaturist in der Redaktion des Satiremagazins Marc'Aurelio (wo er Scola kennenlernte), bis zu seinem Start als Drehbuchautor fürs Kino. Von seinem Debüt als junger Zeichner bis zu seinem fünften Oscar wird Fellini von Scola als ein grosser Pinocchio in Erinnerung gerufen, aus dem zum Glück nie 'ein guter Junge' wurde.

Ein Film, den man nicht einer bestimmten Kategorie zuteilen kann; halb Dokumentarfilm, halb Fiktion. "Che strano chiamarsi Federico" ist eine geglückt intime Hommage an den grossen Regisseur von "La dolce vita". Man könnte den Film als eine Liebeserklärung betrachten, als ein Tagebuch, das einen an ein verlorenes Italien und eine verlorene Jugend erinnert. Gewachsen ist all das aus dem Zusammenfügen von Archivmaterial und neu gedrehten Szenen, von Karikaturen, Skizzen und Fragmenten, was die vergangene Zeit zum Leben erweckt. Es beginnt in der Redaktion der Wochenzeitung, in der sich der junge Federico (Fellini) und der junge Ettore (Scola) nach dem Zweiten Weltkrieg kennenlernen und einen einfühlsamen Dialog beginnen, der, wie dieser auf Träumen aufbauende Film verdeutlicht, bis heute andauert.
Alessandra Levantesi, La Stampa