Do |30|06|2016| TRIBUNA

AZEOTROP

Pure musikalische Eruption - free noise metal und Avantgarde!

Dominik Blum: Hammond Organ, voc
Peter Conradin Zumthor, drums

Pure musikalische Eruption! Ein stürmischer Alptraum, ein abgründiger Spuk, atonal, polyrytmisch, schnell, virtuos und brachial - und dann wieder unendlich langsam und geräuschhaft.

Das ist Azeotrop mit Dominik Blum aus Zürich, dessen aberwitzige Virtuosität an der letztjährigen TonLagen-Festival den Atem stocken liess, und Peter Conradin Zumthor aus Chur, einem mit Adrenalin überschäumenden Highspeed-Drummer.

Felix Profos hat für Azeotrop das 20 minütige Werk Bock geschrieben. Der Winterthurer gehört einer jungen Komponistengeneration an, die wie selbstverständlich und souverän den Umgang mit der “sakrosankten” Avantgarde-Musik und der “unheiligen” Pop/ Rock-Musik pflegen, ohne dabei Dünnwässrig-Banales zu schaffen.

Thematisch umkreist Bock die unbändige Energie einer physischen Präsenz und des vorwärtsdrängenden Stillstands. Ein komponiertes Ritual, das Raum für Improvisation lässt und doch von einer besessenen Präzision lebt.

30.06.2016, 20:15

Dominik Blum: Hammond Organ, voc
Peter Conradin Zumthor, drums

Pure musikalische Eruption! Ein stürmischer Alptraum, ein abgründiger Spuk, atonal, polyrytmisch, schnell, virtuos und brachial - und dann wieder unendlich langsam und geräuschhaft.

Das ist Azeotrop mit Dominik Blum aus Zürich, dessen aberwitzige Virtuosität an der letztjährigen TonLagen-Festival den Atem stocken liess, und Peter Conradin Zumthor aus Chur, einem mit Adrenalin überschäumenden Highspeed-Drummer.

Felix Profos hat für Azeotrop das 20 minütige Werk Bock geschrieben. Der Winterthurer gehört einer jungen Komponistengeneration an, die wie selbstverständlich und souverän den Umgang mit der “sakrosankten” Avantgarde-Musik und der “unheiligen” Pop/ Rock-Musik pflegen, ohne dabei Dünnwässrig-Banales zu schaffen.

Thematisch umkreist Bock die unbändige Energie einer physischen Präsenz und des vorwärtsdrängenden Stillstands. Ein komponiertes Ritual, das Raum für Improvisation lässt und doch von einer besessenen Präzision lebt.