Fr |20|04|2018| TRIBUNA

ARMANDO RUINELLI - LEZA DOSCH

Ein Architekturgespräch

Armando Ruinellis Architektur ist geprägt von einer tiefen Verbundenheit mit seinem Heimatdorf Soglio im Bergell. Sein Schaffen zeichnet sich durch die Auseinandersetzung und den Dialog mit der traditionellen Baukultur der Val Bregaglia aus und zeugt vom respektvollen Umgang mit existierenden Bautypologien und einer ausdruckstarken Neuinterpretation. Nach einer Zeichnerlehre in Zürich bildete er sich autodidaktisch zum Architekten fort und unterstützte Anfang der 80er Jahre Michael Alder bei der “akribischen” Bauaufnahme für die Publikation “Soglio, Siedlungen und Bauten”, deren methodischen Ansatz er bis heute in seiner Arbeit seine Referenz erweist. Seit 1982 führt er in Soglio sein eigenes Büro Ruinelli Associati AG Architetti SIA.

 

Leza Dosch ist freiberuflicher Kunsthistoriker in Chur. Er studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Publizistik an den Universitäten Zürich und Bonn. Lizentiatsarbeit über die Kunstgewerbeschule und das Kunstgewerbemuseum Zürich, Dissertation über die Bauten der Rhätischen Bahn. 2001–2012 Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege. Leza Dosch ist Verfasser zahlreicher Publikationen. Im Abschluss befindet sich die im Auftrag des Instituts für Kulturforschung Graubünden verfasste Studie über Bündner Architekturwettbewerbe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.

20.04.2018, 20:15

Armando Ruinellis Architektur ist geprägt von einer tiefen Verbundenheit mit seinem Heimatdorf Soglio im Bergell. Sein Schaffen zeichnet sich durch die Auseinandersetzung und den Dialog mit der traditionellen Baukultur der Val Bregaglia aus und zeugt vom respektvollen Umgang mit existierenden Bautypologien und einer ausdruckstarken Neuinterpretation. Nach einer Zeichnerlehre in Zürich bildete er sich autodidaktisch zum Architekten fort und unterstützte Anfang der 80er Jahre Michael Alder bei der “akribischen” Bauaufnahme für die Publikation “Soglio, Siedlungen und Bauten”, deren methodischen Ansatz er bis heute in seiner Arbeit seine Referenz erweist. Seit 1982 führt er in Soglio sein eigenes Büro Ruinelli Associati AG Architetti SIA.

 

Leza Dosch ist freiberuflicher Kunsthistoriker in Chur. Er studierte Kunstgeschichte, Geschichte und Publizistik an den Universitäten Zürich und Bonn. Lizentiatsarbeit über die Kunstgewerbeschule und das Kunstgewerbemuseum Zürich, Dissertation über die Bauten der Rhätischen Bahn. 2001–2012 Mitglied der Eidgenössischen Kommission für Denkmalpflege. Leza Dosch ist Verfasser zahlreicher Publikationen. Im Abschluss befindet sich die im Auftrag des Instituts für Kulturforschung Graubünden verfasste Studie über Bündner Architekturwettbewerbe des 19. und frühen 20. Jahrhunderts.