• matg / mai

    Fr |24|20:15| CINEMA

    Ash Is Purest White

    Jia Zhang-Ke, China 2018, 141', OV/d/f,

    China auf der Schwelle zur Hypermoderne

    Die so selbstbewusste wie unabhängige Qiao ist mit Bin zusammen, einem einflussreichen Gangster in einer nordchinesischen Stadt. Ihre Liebe zu ihm ist bedingungslos, gleichzeitig geniesst sie den Respekt und die Vorteile, die ihr als Frau eines Bandenführers zuteilwerden. Eines Tages wird Bin von einer Gang angegriffen. Im letzten Moment greift Qiao zur Waffe und rettet ihm das Leben. Sie nimmt die Schuld für die Schiesserei auf sich und muss fünf Jahre ins Gefängnis. Nach ihrer Entlassung will sie Bin wiedersehen – doch er ist verschwunden und das Land, das Qiao auf der Suche nach ihm durchquert, ist kaum mehr wiederzuerkennen…

     

    Jia Zhang-Ke ist einer der wichtigsten Regisseure des chinesischen Gegenwartskinos und hat zahllose internationale Preise gewonnen. Zuletzt hat er das Kinopublikum mit «A Touch of Sin» und «Mountains May Depart» begeistert. In seinem aktuellen Spielfilm «Ash Is Purest White» erzählt er vor dem Hintergrund des rasanten gesellschaftlichen Wandels in seiner Heimat eine bittersüsse, starke Liebesgeschichte, die sich von 2001 bis in die Gegenwart spannt. Ein schillerndes, kraftvolles und grossartig gespieltes Meisterwerk.

    Reservaziun:

    Die so selbstbewusste wie unabhängige Qiao ist mit Bin zusammen, einem einflussreichen Gangster in einer nordchinesischen Stadt. Ihre Liebe zu ihm ist bedingungslos, gleichzeitig geniesst sie den Respekt und die Vorteile, die ihr als Frau eines Bandenführers zuteilwerden. Eines Tages wird Bin von einer Gang angegriffen. Im letzten Moment greift Qiao zur Waffe und rettet ihm das Leben. Sie nimmt die Schuld für die Schiesserei auf sich und muss fünf Jahre ins Gefängnis. Nach ihrer Entlassung will sie Bin wiedersehen – doch er ist verschwunden und das Land, das Qiao auf der Suche nach ihm durchquert, ist kaum mehr wiederzuerkennen…

     

    Jia Zhang-Ke ist einer der wichtigsten Regisseure des chinesischen Gegenwartskinos und hat zahllose internationale Preise gewonnen. Zuletzt hat er das Kinopublikum mit «A Touch of Sin» und «Mountains May Depart» begeistert. In seinem aktuellen Spielfilm «Ash Is Purest White» erzählt er vor dem Hintergrund des rasanten gesellschaftlichen Wandels in seiner Heimat eine bittersüsse, starke Liebesgeschichte, die sich von 2001 bis in die Gegenwart spannt. Ein schillerndes, kraftvolles und grossartig gespieltes Meisterwerk.

    Sa |25|20:15| CINEMA__DOC

    Free Solo

    Jimmy Chin, Elizabeth Chai Vasarhelyi, USA 2018, 100', E/d,

    Mann gegen Fels

    Dem Free-Solo-Kletterer Alex Honnold gelang 2017 das scheinbar Unmögliche: Ohne Seile oder Sicherheitsausrüstung erkletterte er in Rekordzeit den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite-Nationalpark.

    Die oscarprämierte Dokumentation der Filmemacher Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi begleitet Honnold während Monaten der Vorbereitung und fängt so in intimen Aufnahmen seine getriebene Persönlichkeit und seine Leidenschaft für die lebensgefährliche Bergbezwingung ein. In atemberaubenden Aufnahmen folgt die Crew schliesslich Honnolds Free-Solo-Erkletterung der nackten Felswand - ein Unterfangen, bei der jede einzelne Aufnahme sich des drohenden Abgrunds bewusst ist und verrät, dass Honnolds Erfolg keineswegs gewiss war. Das Endprodukt: ein Porträt, so nervenaufreibend wie ein Thriller.

    Oscar - Bester Dokumentarfilm

    15.-
    Reservaziun:

    Dem Free-Solo-Kletterer Alex Honnold gelang 2017 das scheinbar Unmögliche: Ohne Seile oder Sicherheitsausrüstung erkletterte er in Rekordzeit den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite-Nationalpark.

    Die oscarprämierte Dokumentation der Filmemacher Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi begleitet Honnold während Monaten der Vorbereitung und fängt so in intimen Aufnahmen seine getriebene Persönlichkeit und seine Leidenschaft für die lebensgefährliche Bergbezwingung ein. In atemberaubenden Aufnahmen folgt die Crew schliesslich Honnolds Free-Solo-Erkletterung der nackten Felswand - ein Unterfangen, bei der jede einzelne Aufnahme sich des drohenden Abgrunds bewusst ist und verrät, dass Honnolds Erfolg keineswegs gewiss war. Das Endprodukt: ein Porträt, so nervenaufreibend wie ein Thriller.

    Oscar - Bester Dokumentarfilm

    Do |30|20:15| TRIBUNA

    ramur

    Modern Jazz, jung und frisch ab Presse

    ramur spielt Jazzmusik aus der Feder des Kontrabassisten und Bandleaders Vito Cadonau. Seine Werke sind geprägt von den Menschen und der Landschaft im Bündner Oberland und inspiriert durch die Tradition des klassischen Jazzquintetts. Hier erklingt Modern Jazz, jung und frisch ab Presse. Dank den beiden Tenorinstrumente steigen die fünf Musiker gerne einen Stock tiefer ins Frequenzband ein; um dort entspannt den kompakten und anregenden Bandsound zu pflegen. Mal Klang, mal Geräusch und kaum Lärm – ni semplamein ramur per romontsch sursilvan.

     

    Tobias Pfister - Tenorsaxophon

    Maurus Twerenbold - Posaune

    Kenny Niggli - Piano

    Noah Weber - Drums

    Vito Cadonau - Bass/ Komposition

     

    25.-
    Reservaziun:

    ramur spielt Jazzmusik aus der Feder des Kontrabassisten und Bandleaders Vito Cadonau. Seine Werke sind geprägt von den Menschen und der Landschaft im Bündner Oberland und inspiriert durch die Tradition des klassischen Jazzquintetts. Hier erklingt Modern Jazz, jung und frisch ab Presse. Dank den beiden Tenorinstrumente steigen die fünf Musiker gerne einen Stock tiefer ins Frequenzband ein; um dort entspannt den kompakten und anregenden Bandsound zu pflegen. Mal Klang, mal Geräusch und kaum Lärm – ni semplamein ramur per romontsch sursilvan.

     

    Tobias Pfister - Tenorsaxophon

    Maurus Twerenbold - Posaune

    Kenny Niggli - Piano

    Noah Weber - Drums

    Vito Cadonau - Bass/ Komposition

     

    Fr |31|20:15| CINEMA__DOC

    Free Solo

    Jimmy Chin, Elizabeth Chai Vasarhelyi, USA 2018, 100', E/d,

    Mann gegen Fels

    Dem Free-Solo-Kletterer Alex Honnold gelang 2017 das scheinbar Unmögliche: Ohne Seile oder Sicherheitsausrüstung erkletterte er in Rekordzeit den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite-Nationalpark.

    Die oscarprämierte Dokumentation der Filmemacher Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi begleitet Honnold während Monaten der Vorbereitung und fängt so in intimen Aufnahmen seine getriebene Persönlichkeit und seine Leidenschaft für die lebensgefährliche Bergbezwingung ein. In atemberaubenden Aufnahmen folgt die Crew schliesslich Honnolds Free-Solo-Erkletterung der nackten Felswand - ein Unterfangen, bei der jede einzelne Aufnahme sich des drohenden Abgrunds bewusst ist und verrät, dass Honnolds Erfolg keineswegs gewiss war. Das Endprodukt: ein Porträt, so nervenaufreibend wie ein Thriller.

    Oscar - Bester Dokumentarfilm

    15.-
    Reservaziun:

    Dem Free-Solo-Kletterer Alex Honnold gelang 2017 das scheinbar Unmögliche: Ohne Seile oder Sicherheitsausrüstung erkletterte er in Rekordzeit den 975 Meter hohen El Capitan im Yosemite-Nationalpark.

    Die oscarprämierte Dokumentation der Filmemacher Jimmy Chin und Elizabeth Chai Vasarhelyi begleitet Honnold während Monaten der Vorbereitung und fängt so in intimen Aufnahmen seine getriebene Persönlichkeit und seine Leidenschaft für die lebensgefährliche Bergbezwingung ein. In atemberaubenden Aufnahmen folgt die Crew schliesslich Honnolds Free-Solo-Erkletterung der nackten Felswand - ein Unterfangen, bei der jede einzelne Aufnahme sich des drohenden Abgrunds bewusst ist und verrät, dass Honnolds Erfolg keineswegs gewiss war. Das Endprodukt: ein Porträt, so nervenaufreibend wie ein Thriller.

    Oscar - Bester Dokumentarfilm

  • zercladur / juni

    Sa |08|21:00| TRIBUNA

    Giganto & Mattiu

    Sie haben sich gefunden, ohne sich zu suchen.

    Giganto&Mattiu gelten seit 2016 als das erfolgreichste und aktivste Duo in der romanischen Musikbranche.

    Ihr gemeinsames Album erreichte Platz 42 in der Schweizer Albumparade.

    Mattius Soloalbum 'da funs' erreichte im November Platz 11 und das frisch veröffentlichte Album 'sault d' amur' von Giganto sogar Platz 5.

     

    Die beiden Oberländer wissen wie sie live überzeugen können - und da spielt die 8-köpfige Band eine entscheidende Rolle.

    Giganto&Mattiu spielen die einzige gemeinsame Liveshow im 2019 im Cinema Sil Plaz. Lass dir das nicht entgehen.

    "Nus selegrein, G&M"

    CHF 25.-/ bis 18 J. 15.-

    Giganto&Mattiu gelten seit 2016 als das erfolgreichste und aktivste Duo in der romanischen Musikbranche.

    Ihr gemeinsames Album erreichte Platz 42 in der Schweizer Albumparade.

    Mattius Soloalbum 'da funs' erreichte im November Platz 11 und das frisch veröffentlichte Album 'sault d' amur' von Giganto sogar Platz 5.

     

    Die beiden Oberländer wissen wie sie live überzeugen können - und da spielt die 8-köpfige Band eine entscheidende Rolle.

    Giganto&Mattiu spielen die einzige gemeinsame Liveshow im 2019 im Cinema Sil Plaz. Lass dir das nicht entgehen.

    "Nus selegrein, G&M"

    Mi |12|14:00| CINEMA__KIDS

    Die sagenhaften Vier (2018)

    Christoph Lauenstein, Wolfgang Lauenstein, Deutschland, Belgien 2018, 84', D,

    Animation

    Die dicke Katze Marnie wird eines Tages von ihrem Herrchen in die grosse weite Welt ausgesetzt. Die eigentliche Hauskatze ist mit der neuen Situation überfordert und schliesst sich notgedrungen einer tierischen Gruppe bestehend aus Hund, Zebra und Hahn an. Ein grosses Abenteuer beginnt.

    CHF 15.-

    Die dicke Katze Marnie wird eines Tages von ihrem Herrchen in die grosse weite Welt ausgesetzt. Die eigentliche Hauskatze ist mit der neuen Situation überfordert und schliesst sich notgedrungen einer tierischen Gruppe bestehend aus Hund, Zebra und Hahn an. Ein grosses Abenteuer beginnt.

    Mi |12|20:15| CINEMA__DOC

    Histoires de la plaine

    Christine Seghezzi, Frankreich 2019,
    Anschliessendes Gespräch mit Christine Seghezzi

    Dans la pampa argentine, les terres autour de Colonia Hansen sont parmi les plus fertiles au monde. Pendant longtemps, des millions de vaches y vivaient en plein air. On disait que la meilleure viande de boeuf était argentine. Aujourd'hui d'immenses champs de soja transgénique ont pris la place des cheptels et couvrent la plaine jusqu'à l'horizon...

    Histoires de la plaine remue ces terres pour en faire jaillir des histoires qui racontent des massacres et des disparitions du passé. Des récits qui font écho à la survie et à la résistance des derniers habitants face à la destruction de l'environnement, des animaux et des hommes par la monoculture et les pesticides.

    15.-

    Dans la pampa argentine, les terres autour de Colonia Hansen sont parmi les plus fertiles au monde. Pendant longtemps, des millions de vaches y vivaient en plein air. On disait que la meilleure viande de boeuf était argentine. Aujourd'hui d'immenses champs de soja transgénique ont pris la place des cheptels et couvrent la plaine jusqu'à l'horizon...

    Histoires de la plaine remue ces terres pour en faire jaillir des histoires qui racontent des massacres et des disparitions du passé. Des récits qui font écho à la survie et à la résistance des derniers habitants face à la destruction de l'environnement, des animaux et des hommes par la monoculture et les pesticides.

    Fr |14|20:15| CINEMA

    Dolor y gloria

    Pedro Almodóvar, Spanien 2019, 114', OV/d,

    Die Einladung, seinen grössten Film an einer Retrospektive in Madrid vorzustellen, bewegt den alternden Filmemacher Salvador (Antonio Banderas) dazu, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Freundschaft, Liebe und Leidenschaft ziehen sich als prägende Elemente durch sein Leben, begleitet von Schmerz, der es ihm früher ermöglichte, zu wachsen und im Leben voranzukommen, ihn heute aber zurückhält und einsperrt. Dabei realisiert er, dass Realität und Kreation in seinem Leben untrennbar verbunden sind.

    Almodóvars neuer Film setzt verstärkt auf autobiografische Elemente und zeigt eine emotionale Intimität, wie sie nur Almodóvar auf die Leinwand bringen kann. Dazu bedient er sich eines Top-Casts; unter anderem spielen Penélope Cruz, Antonio Banderas, Julieta Serrano, Asier Etxeandía und Leonardo Sbaraglia.

    15.-

    Die Einladung, seinen grössten Film an einer Retrospektive in Madrid vorzustellen, bewegt den alternden Filmemacher Salvador (Antonio Banderas) dazu, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Freundschaft, Liebe und Leidenschaft ziehen sich als prägende Elemente durch sein Leben, begleitet von Schmerz, der es ihm früher ermöglichte, zu wachsen und im Leben voranzukommen, ihn heute aber zurückhält und einsperrt. Dabei realisiert er, dass Realität und Kreation in seinem Leben untrennbar verbunden sind.

    Almodóvars neuer Film setzt verstärkt auf autobiografische Elemente und zeigt eine emotionale Intimität, wie sie nur Almodóvar auf die Leinwand bringen kann. Dazu bedient er sich eines Top-Casts; unter anderem spielen Penélope Cruz, Antonio Banderas, Julieta Serrano, Asier Etxeandía und Leonardo Sbaraglia.

    Mi |19|20:15| CINEMA

    Dolor y gloria

    Pedro Almodóvar, Spanien 2019, 114', OV/d,

    Die Einladung, seinen grössten Film an einer Retrospektive in Madrid vorzustellen, bewegt den alternden Filmemacher Salvador (Antonio Banderas) dazu, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Freundschaft, Liebe und Leidenschaft ziehen sich als prägende Elemente durch sein Leben, begleitet von Schmerz, der es ihm früher ermöglichte, zu wachsen und im Leben voranzukommen, ihn heute aber zurückhält und einsperrt. Dabei realisiert er, dass Realität und Kreation in seinem Leben untrennbar verbunden sind.

    Almodóvars neuer Film setzt verstärkt auf autobiografische Elemente und zeigt eine emotionale Intimität, wie sie nur Almodóvar auf die Leinwand bringen kann. Dazu bedient er sich eines Top-Casts; unter anderem spielen Penélope Cruz, Antonio Banderas, Julieta Serrano, Asier Etxeandía und Leonardo Sbaraglia.

    15.-

    Die Einladung, seinen grössten Film an einer Retrospektive in Madrid vorzustellen, bewegt den alternden Filmemacher Salvador (Antonio Banderas) dazu, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Freundschaft, Liebe und Leidenschaft ziehen sich als prägende Elemente durch sein Leben, begleitet von Schmerz, der es ihm früher ermöglichte, zu wachsen und im Leben voranzukommen, ihn heute aber zurückhält und einsperrt. Dabei realisiert er, dass Realität und Kreation in seinem Leben untrennbar verbunden sind.

    Almodóvars neuer Film setzt verstärkt auf autobiografische Elemente und zeigt eine emotionale Intimität, wie sie nur Almodóvar auf die Leinwand bringen kann. Dazu bedient er sich eines Top-Casts; unter anderem spielen Penélope Cruz, Antonio Banderas, Julieta Serrano, Asier Etxeandía und Leonardo Sbaraglia.

    Do |20|18:00| TRIBUNA

    Just sing

    Das Abschlusskonzert der Gesangschüler von Christina Köb

    Musikschule Surselva

    CHF 10.- bis 18J. gratis

    Musikschule Surselva

    Sa |22|19:00| TRIBUNA

    School of rock

    Bands der Musikschule Surselva

    Nachwuchs auf der Bühne. Bands der Musikschule Surselva geben sich die Ehre und spielen im Cinema Sil Plaz.

    CHF 10.- bis 18J. gratis

    Nachwuchs auf der Bühne. Bands der Musikschule Surselva geben sich die Ehre und spielen im Cinema Sil Plaz.

    Fr |28|20:15| CINEMA

    Dolor y gloria

    Pedro Almodóvar, Spanien 2019, 114', OV/d,

    Die Einladung, seinen grössten Film an einer Retrospektive in Madrid vorzustellen, bewegt den alternden Filmemacher Salvador (Antonio Banderas) dazu, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Freundschaft, Liebe und Leidenschaft ziehen sich als prägende Elemente durch sein Leben, begleitet von Schmerz, der es ihm früher ermöglichte, zu wachsen und im Leben voranzukommen, ihn heute aber zurückhält und einsperrt. Dabei realisiert er, dass Realität und Kreation in seinem Leben untrennbar verbunden sind.

    Almodóvars neuer Film setzt verstärkt auf autobiografische Elemente und zeigt eine emotionale Intimität, wie sie nur Almodóvar auf die Leinwand bringen kann. Dazu bedient er sich eines Top-Casts; unter anderem spielen Penélope Cruz, Antonio Banderas, Julieta Serrano, Asier Etxeandía und Leonardo Sbaraglia.

    15.-

    Die Einladung, seinen grössten Film an einer Retrospektive in Madrid vorzustellen, bewegt den alternden Filmemacher Salvador (Antonio Banderas) dazu, sich mit seiner Vergangenheit auseinanderzusetzen. Freundschaft, Liebe und Leidenschaft ziehen sich als prägende Elemente durch sein Leben, begleitet von Schmerz, der es ihm früher ermöglichte, zu wachsen und im Leben voranzukommen, ihn heute aber zurückhält und einsperrt. Dabei realisiert er, dass Realität und Kreation in seinem Leben untrennbar verbunden sind.

    Almodóvars neuer Film setzt verstärkt auf autobiografische Elemente und zeigt eine emotionale Intimität, wie sie nur Almodóvar auf die Leinwand bringen kann. Dazu bedient er sich eines Top-Casts; unter anderem spielen Penélope Cruz, Antonio Banderas, Julieta Serrano, Asier Etxeandía und Leonardo Sbaraglia.

    Sa |29|20:30| TRIBUNA__CORIN_INVIT

    Dagobert

    »Welt ohne Zeit«

    Vor ein paar Jahren tauchte in der deutschen Hauptstadt Dagobert auf, ein schöner junger Mann voller Weltschmerz, in einem maßgeschneiderten, wie von einer langen Reise zerschlissenen Frack. Er wohnte in dem Hinterzimmer eines kleinen Cafés, von nicht viel mehr als seiner Sehnsucht. Zuvor lebte er fünf Jahre lang wie ein Einsiedler oben in den Bündner Bergen, in Pigniu, und hat sich fast ausschließlich von Reis ernährt, den er alle paar Wochen aus dem benachbarten Rueun zu Fuss den Berg hochschleppte. In dieser Zeit sind die Songs von seinen ersten beiden Alben "Dagobert" (2013) und "Afrika" (2015) entstanden. Jetzt, nach fast vier Jahren, kommt endlich sein drittes: "Welt ohne Zeit".  Es handelt von zehn Beziehungen, und dieses Mal, das unterscheidet sie von den Songs der ersten beiden Alben, sind es keine Sehnsuchtsgebilde, die er sich in der Einsamkeit der Bündner Alpen ausgedacht hat; sie haben alle stattgefunden, Dagobert hat sie erlebt.  

    Manche sind bittersüß: Wir hatten uns/ Wir hatten Zeit/ uns beiden gehört die Vergangenheit. 

    Andere todtraurig: Du hast dich weggelebt/ aus unserer jungen Welt/ und gar nicht erst versucht/ zu machen, dass es hält. 

    Und wieder andere lakonisch: Ich wünsch mir so sehr/ du wärst hinter mir her/ wenn’s nicht klappt, werd ich Kosmonaut…

    „Lange Jahre war ich ein schwerer Einsiedler“, sagt Dagobert, dessen R's und T's so sanft klingen wie Erlösung. "Nun bin ich in Berlin angekommen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, echte Freundschaften geschlossen und konnte mich dem allen hier hingegeben.“ 

    Ein echtes Berlin-Album also, allerdings ganz ohne Hässlichkeit und Betondecke. "Welt ohne Zeit" klingt immer noch so schwelgerisch schön, wie man es von Dagobert gewohnt ist. Es ist aber ein bisschen fassbarer als die beiden Alben davor, stimmig und selbstbewusst, mit Liedern, die sehr aufeinander bezogen sind und trotz gemeinsamer Grundidee unabhängig voneinander schweben.

    CHF 20.-

    Vor ein paar Jahren tauchte in der deutschen Hauptstadt Dagobert auf, ein schöner junger Mann voller Weltschmerz, in einem maßgeschneiderten, wie von einer langen Reise zerschlissenen Frack. Er wohnte in dem Hinterzimmer eines kleinen Cafés, von nicht viel mehr als seiner Sehnsucht. Zuvor lebte er fünf Jahre lang wie ein Einsiedler oben in den Bündner Bergen, in Pigniu, und hat sich fast ausschließlich von Reis ernährt, den er alle paar Wochen aus dem benachbarten Rueun zu Fuss den Berg hochschleppte. In dieser Zeit sind die Songs von seinen ersten beiden Alben "Dagobert" (2013) und "Afrika" (2015) entstanden. Jetzt, nach fast vier Jahren, kommt endlich sein drittes: "Welt ohne Zeit".  Es handelt von zehn Beziehungen, und dieses Mal, das unterscheidet sie von den Songs der ersten beiden Alben, sind es keine Sehnsuchtsgebilde, die er sich in der Einsamkeit der Bündner Alpen ausgedacht hat; sie haben alle stattgefunden, Dagobert hat sie erlebt.  

    Manche sind bittersüß: Wir hatten uns/ Wir hatten Zeit/ uns beiden gehört die Vergangenheit. 

    Andere todtraurig: Du hast dich weggelebt/ aus unserer jungen Welt/ und gar nicht erst versucht/ zu machen, dass es hält. 

    Und wieder andere lakonisch: Ich wünsch mir so sehr/ du wärst hinter mir her/ wenn’s nicht klappt, werd ich Kosmonaut…

    „Lange Jahre war ich ein schwerer Einsiedler“, sagt Dagobert, dessen R's und T's so sanft klingen wie Erlösung. "Nun bin ich in Berlin angekommen. Ich habe viele Menschen kennengelernt, echte Freundschaften geschlossen und konnte mich dem allen hier hingegeben.“ 

    Ein echtes Berlin-Album also, allerdings ganz ohne Hässlichkeit und Betondecke. "Welt ohne Zeit" klingt immer noch so schwelgerisch schön, wie man es von Dagobert gewohnt ist. Es ist aber ein bisschen fassbarer als die beiden Alben davor, stimmig und selbstbewusst, mit Liedern, die sehr aufeinander bezogen sind und trotz gemeinsamer Grundidee unabhängig voneinander schweben.

  • PROXIMAMEIN / DEMNAECHST

    CINEMA_BAR

    Bar

    Mittwoch+Donnertag
    19.00 bis 24:00 Uhr

    Freitag+Samstag
    19.00 bis 2:00 Uhr