• november

    Mi |13|20:15| CINEMA

    OVUNQUE PROTEGGIMI

    Bonifacio Angius, Italien 2018, 94', I/d,

    CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2019

    Alessandro ist fünfzig, verdingt sich mehr schlecht als recht als Sänger, wohnt noch bei seiner Mutter in der Heimatstadt Sassari auf Sardinien und verbringt die meiste Zeit in seiner Lieblingsbar und vor Spielautomaten. Nach einer Krise landet er in einer Klinik, wo er die fragile Patientin Francesca kennenlernt, die um das Sorgerecht für ihren fünfjährigen Sohn Antonio kämpft. Alessandro sieht eine Aufgabe vor sich. Zusammen flüchten die beiden aus der Klinik und entführen den kleinen Antonio aus einem Kinderheim in Cagliari. Eine Reise mit ungewissem Ausgang, aber mit einem klaren Ziel: sich von der Fremdbestimmung befreien und nach den eigenen Vorstellungen leben.

    Alessandro und Francesca sind fest entschlossen, das Leben neu anzufangen und ihm einen Sinn zu geben. Ein von überzeugenden Schauspielleistungen geprägtes Roadmovie quer durch Sardinien, das in Italien grosse Beachtung fand. Beim Filmfestival von Bari gewann Alessandro Gazale den Preis als bester Darsteller.

    15.-
    Reservaziun:

    Alessandro ist fünfzig, verdingt sich mehr schlecht als recht als Sänger, wohnt noch bei seiner Mutter in der Heimatstadt Sassari auf Sardinien und verbringt die meiste Zeit in seiner Lieblingsbar und vor Spielautomaten. Nach einer Krise landet er in einer Klinik, wo er die fragile Patientin Francesca kennenlernt, die um das Sorgerecht für ihren fünfjährigen Sohn Antonio kämpft. Alessandro sieht eine Aufgabe vor sich. Zusammen flüchten die beiden aus der Klinik und entführen den kleinen Antonio aus einem Kinderheim in Cagliari. Eine Reise mit ungewissem Ausgang, aber mit einem klaren Ziel: sich von der Fremdbestimmung befreien und nach den eigenen Vorstellungen leben.

    Alessandro und Francesca sind fest entschlossen, das Leben neu anzufangen und ihm einen Sinn zu geben. Ein von überzeugenden Schauspielleistungen geprägtes Roadmovie quer durch Sardinien, das in Italien grosse Beachtung fand. Beim Filmfestival von Bari gewann Alessandro Gazale den Preis als bester Darsteller.

    Do |14|18:00| CINEMA

    Dialog - Veranstaltung der Jugendarbeit Graubuenden

    Die Dialogveranstaltung geht der Frage nach: «Lässt sich die Gesellschaft überhaupt von der Jugend inspirieren?».

    Wir fühlen den Puls der Gesellschaft, inwiefern sie auf Proteste junger Menschen eingeht - resp. fähig ist darauf einzugehen. Ist die Wahrnehmung von der Lautstärke, der Form, dem Zeitpunkt oder dem Ort des Protestes abhängig?

    Die Haltung ist entscheidend: Werden Proteste junger Menschen als pubertäre Ablösungsprozesse oder als Indikatoren/Auslöser gesellschaftlicher Veränderungen wahrgenommen?

    Eintritt: Kollekte

    Die Dialogveranstaltung geht der Frage nach: «Lässt sich die Gesellschaft überhaupt von der Jugend inspirieren?».

    Wir fühlen den Puls der Gesellschaft, inwiefern sie auf Proteste junger Menschen eingeht - resp. fähig ist darauf einzugehen. Ist die Wahrnehmung von der Lautstärke, der Form, dem Zeitpunkt oder dem Ort des Protestes abhängig?

    Die Haltung ist entscheidend: Werden Proteste junger Menschen als pubertäre Ablösungsprozesse oder als Indikatoren/Auslöser gesellschaftlicher Veränderungen wahrgenommen?

    Do |14|20:15| CINEMA

    Portrait de la jeune fille en feu

    Céline Sciamma, Frankreich 2019, 119', F/d,

    Bretagne, 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen.

    Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen, die im diesjährigen Cannes-Wettbewerb nicht unbemerkt blieb. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, unter anderem bekannt für ihre Arbeit im Animationshit «Ma vie de Courgette», erhielt für «Portrait de la jeune fille en feu» die Palme für das Beste Drehbuch. Viel Lob erhielten auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Bretagne, 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen.

    Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen, die im diesjährigen Cannes-Wettbewerb nicht unbemerkt blieb. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, unter anderem bekannt für ihre Arbeit im Animationshit «Ma vie de Courgette», erhielt für «Portrait de la jeune fille en feu» die Palme für das Beste Drehbuch. Viel Lob erhielten auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant.

     

    Fr |15|20:15| CINEMA

    Sorry we missed you

    Ken Loach, Grossbritanien 2019, 100', E/d,

    Altmeister Ken Loach ist zurück

    Ricky lebt mit seiner Familie in Newcastle. Seit der Finanzkrise 2008 kämpfen er und seine Frau Abbymit Schulden. Sie bringen die Familie kaum mehr über die Runden mit seinen Gelegenheitsjobs als Handwerker und ihrer Arbeit als Altenpflegerin. Dennoch träumen die beiden von ein bisschen Unabhängigkeit und einem eigenen Heim. Umso mehr lockt Ricky die Chance auf eine bessere Zukunft. Er wird freiberuflicher Kurier eines Paketdienstleisters: Parcels Delivered Fast. Der Name steht für ein Versprechen und so gerät Ricky zunehmend in den Strudel von Zeitdruck, Überarbeitung und noch mehr finanziellen Defiziten. Die familiären Zusammenstösse bleiben nicht aus – und dennoch ist der Zusammenhalt der Familie das Einzige, was jetzt noch zählt.

    Altmeister Ken Loach ist zurück – und dies mit voller Wucht. Nachdem er mit seinem letzten Film «I, Daniel Blake» in Cannes die Goldene Palme gewonnen hat, zieht er in seinem neusten Werk die Schrauben weiter an. Doch bei aller Kritik am englischen Sozialsystem richtet sich sein Fokus in erster Linie auf die einzelnen Menschen, die kleinen Rädchen im grossen Ganzen. Loach hat seine Figuren gern und deshalb sind seine Filme voller Menschlichkeit.

    15.-
    Reservaziun:

    Ricky lebt mit seiner Familie in Newcastle. Seit der Finanzkrise 2008 kämpfen er und seine Frau Abbymit Schulden. Sie bringen die Familie kaum mehr über die Runden mit seinen Gelegenheitsjobs als Handwerker und ihrer Arbeit als Altenpflegerin. Dennoch träumen die beiden von ein bisschen Unabhängigkeit und einem eigenen Heim. Umso mehr lockt Ricky die Chance auf eine bessere Zukunft. Er wird freiberuflicher Kurier eines Paketdienstleisters: Parcels Delivered Fast. Der Name steht für ein Versprechen und so gerät Ricky zunehmend in den Strudel von Zeitdruck, Überarbeitung und noch mehr finanziellen Defiziten. Die familiären Zusammenstösse bleiben nicht aus – und dennoch ist der Zusammenhalt der Familie das Einzige, was jetzt noch zählt.

    Altmeister Ken Loach ist zurück – und dies mit voller Wucht. Nachdem er mit seinem letzten Film «I, Daniel Blake» in Cannes die Goldene Palme gewonnen hat, zieht er in seinem neusten Werk die Schrauben weiter an. Doch bei aller Kritik am englischen Sozialsystem richtet sich sein Fokus in erster Linie auf die einzelnen Menschen, die kleinen Rädchen im grossen Ganzen. Loach hat seine Figuren gern und deshalb sind seine Filme voller Menschlichkeit.

    Sa |16|20:15| CINEMA

    Joker

    Todd Phillips, USA 2019, 122', E/d,

    Venedig 2019 - Goldener Löwe

    Im düsteren Gotham City der Achtzigerjahre träumt Arthur Fleck vom blendenden Scheinwerferlicht. Als Stand-up-Comedian möchte er bewundert werden und seine Mitmenschen zum Lachen bringen. Stattdessen ist er ein einsamer Aussenseiter, der wieder und wieder verstossen, ausgelacht und gedemütigt wird - bis er Rache schwört ...

    In Todd Phillips kühner Neuinterpretation des Batman-Universums trifft der ikonische Bösewicht auf Martin Scorseses «Taxi Driver» und «The King of Comedy». Das Resultat ist zugleich Comic-Spektakel und nuanciert empathisches Charakterportrait - und glänzt mit der Schauspielleistung von Joaquin Phoenix.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Im düsteren Gotham City der Achtzigerjahre träumt Arthur Fleck vom blendenden Scheinwerferlicht. Als Stand-up-Comedian möchte er bewundert werden und seine Mitmenschen zum Lachen bringen. Stattdessen ist er ein einsamer Aussenseiter, der wieder und wieder verstossen, ausgelacht und gedemütigt wird - bis er Rache schwört ...

    In Todd Phillips kühner Neuinterpretation des Batman-Universums trifft der ikonische Bösewicht auf Martin Scorseses «Taxi Driver» und «The King of Comedy». Das Resultat ist zugleich Comic-Spektakel und nuanciert empathisches Charakterportrait - und glänzt mit der Schauspielleistung von Joaquin Phoenix.

     

    Mi |20|14:00| CINEMA__KIDS

    The Addams Family

    Greg Tiernan, Conrad Vernon, GB, CA, USA 2019, 87', D,

    Das gruselige Leben der Familie Addams wird gestört. Eine berühmt-berüchtigte TV-Moderatorin will in der Nachbarschaft eine perfekte Vorstadt erschaffen. Da passt die Familie Addams einfach nicht ins Bild und muss deshalb verschwinden. Doch die Sippschaft lässt sich nicht so einfach verjagen.

    15.-
    Reservaziun:

    Das gruselige Leben der Familie Addams wird gestört. Eine berühmt-berüchtigte TV-Moderatorin will in der Nachbarschaft eine perfekte Vorstadt erschaffen. Da passt die Familie Addams einfach nicht ins Bild und muss deshalb verschwinden. Doch die Sippschaft lässt sich nicht so einfach verjagen.

    Mi |20|20:15| CINEMA

    UN GIORNO ALL'IMPROVVISO

    Ciro D'Emilio, Italien 2018, 88',

    CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2019

    Der siebzehnjährige Antonio lebt in einer süditalienischen Kleinstadt, wo es trotz Arbeit schwer fällt, über die Runden zu kommen. Sein Vater Carlo hat die Familie früh verlassen. So muss sich Antonio um seine psychisch labile Mutter Miriam kümmern, die von der Idee besessen ist, Carlo zurückzugewinnen. Doch der will von Frau und Sohn nichts mehr wissen. Zum Glück hat Antonio einen grossen Traum: eine Karriere als erfolgreicher Fussballspieler. Und in Stefano, dem Stürmer, und im schlagfertigen Peppe hat er zwei gute Freunde gefunden. Eines Tages taucht ein Talentscout auf, der Spieler für die Jugendmannschaft von Parma sucht und von Antonio begeistert ist. Doch jeder Traum hat seinen Preis.

    Ein junger Mann, der alles tut, damit ihm das Leben eine Chance gibt. Der bewegende und hervorragend gespielte Film im Geist des Neorealismus feierte seine Uraufführung beim Festival von Venedig in der Programmsektion Orizzoni und wurde für fünf italienische Filmpreise nominiert. Anna Foglietta, die die Mutter spielt, erhielt vom italienischen Studiofilmverband die Auszeichnung für die beste Schauspielerin des Jahres.

    15.-
    Reservaziun:

    Der siebzehnjährige Antonio lebt in einer süditalienischen Kleinstadt, wo es trotz Arbeit schwer fällt, über die Runden zu kommen. Sein Vater Carlo hat die Familie früh verlassen. So muss sich Antonio um seine psychisch labile Mutter Miriam kümmern, die von der Idee besessen ist, Carlo zurückzugewinnen. Doch der will von Frau und Sohn nichts mehr wissen. Zum Glück hat Antonio einen grossen Traum: eine Karriere als erfolgreicher Fussballspieler. Und in Stefano, dem Stürmer, und im schlagfertigen Peppe hat er zwei gute Freunde gefunden. Eines Tages taucht ein Talentscout auf, der Spieler für die Jugendmannschaft von Parma sucht und von Antonio begeistert ist. Doch jeder Traum hat seinen Preis.

    Ein junger Mann, der alles tut, damit ihm das Leben eine Chance gibt. Der bewegende und hervorragend gespielte Film im Geist des Neorealismus feierte seine Uraufführung beim Festival von Venedig in der Programmsektion Orizzoni und wurde für fünf italienische Filmpreise nominiert. Anna Foglietta, die die Mutter spielt, erhielt vom italienischen Studiofilmverband die Auszeichnung für die beste Schauspielerin des Jahres.

    Do |21|13:45| CINEMA__SENIORS

    Ein Sommer in der Provence

    Rose Bosch, Frankreich 2014, 104', D,

    Mit Jean Reno

    Die Vorstellung um 16:15 Uhr findet nur bei genug Reservationen statt!

    Für Léa (Chloé Jourannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihren kleinen Bruder Théo (Lukas Pelissier) stehen die Ferien vor der Tür. Dieses Jahr fahren sie zum ersten Mal zu ihrem Grossvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Das Reiseziel – die Provence: Wohl kaum der Urlaub, von dem die Drei träumen. Auch die Freude von Grossmutter Irène (Anna Galiena) über diesen Familienurlaub ist da kein Trost. Hinzu kommt, dass ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise sagt, dass er die Familie verlassen wird. Also nicht gerade die besten Aussichten auf gute Laune und eine spassige Ferienzeit.

    Kaum in der Provence angekommen prallen auch schon die Differenzen der beiden Generationen aufeinander. Zwischen den Jugendlichen und ihrem Grossvater, der, wie die Kids meinen, ein sturer Esel ist, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Dabei spielt auch Pauls turbulente Vergangenheit immer wieder eine Rolle. Es beginnt ein chaotischer Sommer in der malerischen Provence, in dem beide Generationen versuchen das Miteinander zu meistern, die Vergangenheit zu verarbeiten und sich vor allem daran zu erinnern, dass sie trotz aller Widersprüche eine Familie sind. [Pressetext]

     

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    10.-
    Reservaziun:

    Für Léa (Chloé Jourannet), Adrien (Hugo Dessioux) und ihren kleinen Bruder Théo (Lukas Pelissier) stehen die Ferien vor der Tür. Dieses Jahr fahren sie zum ersten Mal zu ihrem Grossvater Paul (Jean Reno), den sie wegen eines Familienstreits nie zuvor kennengelernt haben. Das Reiseziel – die Provence: Wohl kaum der Urlaub, von dem die Drei träumen. Auch die Freude von Grossmutter Irène (Anna Galiena) über diesen Familienurlaub ist da kein Trost. Hinzu kommt, dass ihnen der Vater ausgerechnet am Tag vor der Abreise sagt, dass er die Familie verlassen wird. Also nicht gerade die besten Aussichten auf gute Laune und eine spassige Ferienzeit.

    Kaum in der Provence angekommen prallen auch schon die Differenzen der beiden Generationen aufeinander. Zwischen den Jugendlichen und ihrem Grossvater, der, wie die Kids meinen, ein sturer Esel ist, kommt es immer wieder zu Streitigkeiten. Dabei spielt auch Pauls turbulente Vergangenheit immer wieder eine Rolle. Es beginnt ein chaotischer Sommer in der malerischen Provence, in dem beide Generationen versuchen das Miteinander zu meistern, die Vergangenheit zu verarbeiten und sich vor allem daran zu erinnern, dass sie trotz aller Widersprüche eine Familie sind. [Pressetext]

     

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    Do |21|20:15| CINEMA

    Portrait de la jeune fille en feu

    Céline Sciamma, Frankreich 2019, 119', F/d,

    Bretagne, 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen.

    Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen, die im diesjährigen Cannes-Wettbewerb nicht unbemerkt blieb. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, unter anderem bekannt für ihre Arbeit im Animationshit «Ma vie de Courgette», erhielt für «Portrait de la jeune fille en feu» die Palme für das Beste Drehbuch. Viel Lob erhielten auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Bretagne, 1770. Die Malerin Marianne wird beauftragt, die adelige Braut Héloïse zu porträtieren. Diese verwehrt sich jedoch dem Erstellen eines Hochzeitsporträts und damit indirekt der Hochzeit selbst. So muss Marianne einen Weg finden, die rebellische Héloïse im Geheimen zu malen.

    Nach «Tomboy» und «Bande de filles» hat Céline Sciamma eine malerische Liebesgeschichte geschaffen, die im diesjährigen Cannes-Wettbewerb nicht unbemerkt blieb. Die Regisseurin und Drehbuchautorin, unter anderem bekannt für ihre Arbeit im Animationshit «Ma vie de Courgette», erhielt für «Portrait de la jeune fille en feu» die Palme für das Beste Drehbuch. Viel Lob erhielten auch die beiden Hauptdarstellerinnen Adèle Haenel und Noémie Merlant.

     

    Fr |22|20:15| TRIBUNA

    BERGERAUSCH - DUO JANETT INVENZIUNS

    Bergerausch sind:

    Betinko (Bettina Klöti); Stimme, Yamaha-Örgeli, Banjo, Reisealphorn und weitere Tools

    Vera Kappeler; Klavier, Harmonium, präpariertes Klavier.

    Bergerausch spielen Lieder aus der Schweiz. Alte Volkslieder, eigene Kompositionen oder Textvertonungen schweizerdeutscher Gedichte von Dichtern wie C.A. Loosli oder Adolf Wölfli. Betinkos „nachgeschriebene Volkslieder“ sind poetisch oder witzig und fordern oft auf, gesellschaftliche Begebenheiten oder kollektive Tabus zu hinterfragen.

    Die Musikerinnen kommen aus dem Umfeld des Jazz und der improvisierten Musik, haben sich aber beide intensiv mit verschiedensten Stilen wie Volksmusik, Indie, Rock oder Klassik auseinandergesetzt.

    Die Duo-Formation gibt Raum für Unterhaltung und Spielereien: Mit dem präparierten Klavier von Vera Kappeler, mit Betinkos Reisealphorn, der anachronen Yamaha-Orgel und mit verschiedenen Spielzeuginstrumenten klingen die Volkslieder aktuell und bleiben gerade deswegen authentisch. Zwischen den Liedern erzählt Betinko mit Charme und Humor Geschichten aus dem Leben oder zu den Liedern und fegt mit ihren wachen, humorvollen und kritischen Ansagen letzte Zweifel an der Aktualität des Materials weg. Manche der vertonten Texte und Volkslieder wurden vor vielen Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten geschrieben. Es sind Geschichten von sozialem Gefälle und vom Grössenwahn in dieser Welt, von der Liebe und vom älter werden, ein Tanzlied und ein Blues von Kindern mit süchtigen Eltern sind dabei.

    Duo Janett Invenziuns

    Was haben Domenic und Curdin Janett musikalisch nicht alles zusammen erlebt: Legendäre Konzerte in der Kindheit mit Lineal und Schulthek als Instrumentenersatz, Lehr- und Marschierjahre in der Dorfmusik, lange Tanznächte mit «Trompeten-Echo», «Valzer a la veglia» und «Ein Schiff wird kommen», revolutionäre Jazz-Experimente und erhebende Erlebnisse mit Mozart & Co. Mit ihrem Duo-Programm dampfen die Brüder aus Tschlin/GR ihre musikalische Biographie aufs Wesentliche ein und präsentieren die Essenz: Eine Engadiner Bouillon, gewürzt mit einer Prise Exotik und einem schön grossen Tiroler Knödel drin.

    Domenic Janett, Klarinette

    Curdin Janett, Akkordeon

     

    25.-
    Reservaziun:

    Bergerausch sind:

    Betinko (Bettina Klöti); Stimme, Yamaha-Örgeli, Banjo, Reisealphorn und weitere Tools

    Vera Kappeler; Klavier, Harmonium, präpariertes Klavier.

    Bergerausch spielen Lieder aus der Schweiz. Alte Volkslieder, eigene Kompositionen oder Textvertonungen schweizerdeutscher Gedichte von Dichtern wie C.A. Loosli oder Adolf Wölfli. Betinkos „nachgeschriebene Volkslieder“ sind poetisch oder witzig und fordern oft auf, gesellschaftliche Begebenheiten oder kollektive Tabus zu hinterfragen.

    Die Musikerinnen kommen aus dem Umfeld des Jazz und der improvisierten Musik, haben sich aber beide intensiv mit verschiedensten Stilen wie Volksmusik, Indie, Rock oder Klassik auseinandergesetzt.

    Die Duo-Formation gibt Raum für Unterhaltung und Spielereien: Mit dem präparierten Klavier von Vera Kappeler, mit Betinkos Reisealphorn, der anachronen Yamaha-Orgel und mit verschiedenen Spielzeuginstrumenten klingen die Volkslieder aktuell und bleiben gerade deswegen authentisch. Zwischen den Liedern erzählt Betinko mit Charme und Humor Geschichten aus dem Leben oder zu den Liedern und fegt mit ihren wachen, humorvollen und kritischen Ansagen letzte Zweifel an der Aktualität des Materials weg. Manche der vertonten Texte und Volkslieder wurden vor vielen Jahrzehnten oder sogar Jahrhunderten geschrieben. Es sind Geschichten von sozialem Gefälle und vom Grössenwahn in dieser Welt, von der Liebe und vom älter werden, ein Tanzlied und ein Blues von Kindern mit süchtigen Eltern sind dabei.

    Duo Janett Invenziuns

    Was haben Domenic und Curdin Janett musikalisch nicht alles zusammen erlebt: Legendäre Konzerte in der Kindheit mit Lineal und Schulthek als Instrumentenersatz, Lehr- und Marschierjahre in der Dorfmusik, lange Tanznächte mit «Trompeten-Echo», «Valzer a la veglia» und «Ein Schiff wird kommen», revolutionäre Jazz-Experimente und erhebende Erlebnisse mit Mozart & Co. Mit ihrem Duo-Programm dampfen die Brüder aus Tschlin/GR ihre musikalische Biographie aufs Wesentliche ein und präsentieren die Essenz: Eine Engadiner Bouillon, gewürzt mit einer Prise Exotik und einem schön grossen Tiroler Knödel drin.

    Domenic Janett, Klarinette

    Curdin Janett, Akkordeon

     

    Sa |23|17:30| CINEMA__DOC

    Dominion

    Chris Delforce, Australien 2018, 120',

    Missstände und Tierquälerei in der industriellen Viehzucht

    Dominion ist eine Dokumentation über den Status der industriellen Viehzucht. Mit Drohnen und versteckten Kameras decken die Filmemacher Missstände und Tierquälerei auf und hinterfragen die Herrschaft des Menschen über das Tierreich.

    Eintritt frei
    Reservaziun:

    Dominion ist eine Dokumentation über den Status der industriellen Viehzucht. Mit Drohnen und versteckten Kameras decken die Filmemacher Missstände und Tierquälerei auf und hinterfragen die Herrschaft des Menschen über das Tierreich.

    Sa |23|20:30| CINEMA

    Joker

    Todd Phillips, USA 2019, 122', E/d,

    Venedig 2019 - Goldener Löwe

    Im düsteren Gotham City der Achtzigerjahre träumt Arthur Fleck vom blendenden Scheinwerferlicht. Als Stand-up-Comedian möchte er bewundert werden und seine Mitmenschen zum Lachen bringen. Stattdessen ist er ein einsamer Aussenseiter, der wieder und wieder verstossen, ausgelacht und gedemütigt wird - bis er Rache schwört ...

    In Todd Phillips kühner Neuinterpretation des Batman-Universums trifft der ikonische Bösewicht auf Martin Scorseses «Taxi Driver» und «The King of Comedy». Das Resultat ist zugleich Comic-Spektakel und nuanciert empathisches Charakterportrait - und glänzt mit der Schauspielleistung von Joaquin Phoenix.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Im düsteren Gotham City der Achtzigerjahre träumt Arthur Fleck vom blendenden Scheinwerferlicht. Als Stand-up-Comedian möchte er bewundert werden und seine Mitmenschen zum Lachen bringen. Stattdessen ist er ein einsamer Aussenseiter, der wieder und wieder verstossen, ausgelacht und gedemütigt wird - bis er Rache schwört ...

    In Todd Phillips kühner Neuinterpretation des Batman-Universums trifft der ikonische Bösewicht auf Martin Scorseses «Taxi Driver» und «The King of Comedy». Das Resultat ist zugleich Comic-Spektakel und nuanciert empathisches Charakterportrait - und glänzt mit der Schauspielleistung von Joaquin Phoenix.

     

    Mi |27|20:15| CINEMA

    TROPPA GRAZIA

    Gianni Zanasi, Italien 2018, 110', I/d,

    CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2019

    Lucia lebt zusammen mit ihrer pubertierenden Tochter und muss sich mit der Trennung von ihrem Mann zurechtfinden. Beruflich ist sie als Landvermesserin tätig und ergattert mit einem kleinen Trick von der Stadt den Auftrag, draussen auf dem Land ein Grundstück zu vermessen, auf dem eine Grossüberbauung entstehen soll. Lucia merkt rasch, dass mit den Plänen irgendetwas nicht stimmt. Aus Angst, den Auftrag zu verlieren, beschliesst sie, nichts zu sagen. Eines Tages erhält sie bei der Arbeit Besuch von einer Frau, die sonst niemand sehen kann: die Jungfrau Maria. Diese fordert Lucia auf, das Projekt zu stoppen und an dessen Stelle eine Kirche bauen zu lassen. Die Heilige erscheint ihr immer wieder und bleibt knallhart bei ihrer Forderung. Lucia beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln.

    Haben Wunder noch einen Platz in einer Welt, die von Profitgier geprägt ist? Was soll man von einer Madonna halten, die nicht mild und sanft daherkommt, sondern dickköpfig bleibt und dabei zu rabiaten Mitteln greift? Eine verblüffende Geschichte haarscharf auf der Grenze zwischen Komödie und Drama, getragen von der grossartigen Alba Rohrwacher als von allen Seiten bedrängte Lucia. "Troppa grazia" (Zu viel der Gnade) erhielt am Festival von Cannes vom europäischen Kinoverband Europa Cinema den Preis für den besten europäischen Film.

     

     

    15.-
    Reservaziun:

    Lucia lebt zusammen mit ihrer pubertierenden Tochter und muss sich mit der Trennung von ihrem Mann zurechtfinden. Beruflich ist sie als Landvermesserin tätig und ergattert mit einem kleinen Trick von der Stadt den Auftrag, draussen auf dem Land ein Grundstück zu vermessen, auf dem eine Grossüberbauung entstehen soll. Lucia merkt rasch, dass mit den Plänen irgendetwas nicht stimmt. Aus Angst, den Auftrag zu verlieren, beschliesst sie, nichts zu sagen. Eines Tages erhält sie bei der Arbeit Besuch von einer Frau, die sonst niemand sehen kann: die Jungfrau Maria. Diese fordert Lucia auf, das Projekt zu stoppen und an dessen Stelle eine Kirche bauen zu lassen. Die Heilige erscheint ihr immer wieder und bleibt knallhart bei ihrer Forderung. Lucia beginnt, an ihrem Verstand zu zweifeln.

    Haben Wunder noch einen Platz in einer Welt, die von Profitgier geprägt ist? Was soll man von einer Madonna halten, die nicht mild und sanft daherkommt, sondern dickköpfig bleibt und dabei zu rabiaten Mitteln greift? Eine verblüffende Geschichte haarscharf auf der Grenze zwischen Komödie und Drama, getragen von der grossartigen Alba Rohrwacher als von allen Seiten bedrängte Lucia. "Troppa grazia" (Zu viel der Gnade) erhielt am Festival von Cannes vom europäischen Kinoverband Europa Cinema den Preis für den besten europäischen Film.

     

     

    Do |28|21:00| TRIBUNA

    Cha da Foe

    Solo-Konzert

    Wenn dieser Mann eine Gitarre in die Hand nimmt, horcht sogar die Musik auf! Bekannt ist Roland Voegtli als Rocker («Nau») und als Teil des magischen Grungepopduos «Me + Marie»!

    Aber immer wieder kehrt er auch zu seinem Herzensprojekt «Cha da Fö» (Vallader für «Küche») zurück!

    Und momentan brodelt es in dieser «Cha da Fö», denn Roland Voegtli tüftelt gerade an neuen Songs! Wunderprächtig, dass Cha da Fö sich entschieden hat, seine neuen Perlen mit dem Cinema Sil Plaz-Publikum zu teilen!

    Nus ans allegrain!

    25.-
    Reservaziun:

    Wenn dieser Mann eine Gitarre in die Hand nimmt, horcht sogar die Musik auf! Bekannt ist Roland Voegtli als Rocker («Nau») und als Teil des magischen Grungepopduos «Me + Marie»!

    Aber immer wieder kehrt er auch zu seinem Herzensprojekt «Cha da Fö» (Vallader für «Küche») zurück!

    Und momentan brodelt es in dieser «Cha da Fö», denn Roland Voegtli tüftelt gerade an neuen Songs! Wunderprächtig, dass Cha da Fö sich entschieden hat, seine neuen Perlen mit dem Cinema Sil Plaz-Publikum zu teilen!

    Nus ans allegrain!

    Fr |29|20:15| CINEMA

    MA COSA CI DICE IL CERVELLO

    Riccardo Milani, Italien 2018, 98', I/d,

    CINEMA ITALIANO - TOURNEEFESTIVAL 2019

    Giovanna scheint eine graue Maus zu sein, wie sie im Buche steht: unbeholfen, bescheiden, unauffällig. Selbst ihre siebenjährige Tochter hält sie für langweilig. Doch das ist alles Fassade: in Wirklichkeit ist Giovanna eine Top-Geheimagentin, die in brisanten Missionen zwischen Marrakesch und Moskau im Einsatz ist. Mitten in der Hektik wird sich Giovanna bewusst, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihre besten Freunde ständig Schikanen ausgesetzt sind, die in Arroganz und rüpelhaftem Benehmen wurzeln. Mit den schier unbegrenzten Mitteln und Tricks einer Geheimagentin versucht sie, im Leben ihrer Freunde und in ihrem eigenen wieder Ordnung zu schaffen.

    Nach dem grossen Erfolg von "Come un gatto in tangenziale" (Wie eine Katze auf der Stadtumfahrung), der letztes Jahr im Programm von 'Cinema italiano' zu sehen war, legen Regisseur Riccardo Milani und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi in ihrer neusten Komödie eine turbulente Mischung aus augenzwinkernder James Bond-Parodie und genauer Beobachtung des italienischen Alltags vor, was zu urkomischen Situationen führt.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Giovanna scheint eine graue Maus zu sein, wie sie im Buche steht: unbeholfen, bescheiden, unauffällig. Selbst ihre siebenjährige Tochter hält sie für langweilig. Doch das ist alles Fassade: in Wirklichkeit ist Giovanna eine Top-Geheimagentin, die in brisanten Missionen zwischen Marrakesch und Moskau im Einsatz ist. Mitten in der Hektik wird sich Giovanna bewusst, dass nicht nur sie selbst, sondern auch ihre besten Freunde ständig Schikanen ausgesetzt sind, die in Arroganz und rüpelhaftem Benehmen wurzeln. Mit den schier unbegrenzten Mitteln und Tricks einer Geheimagentin versucht sie, im Leben ihrer Freunde und in ihrem eigenen wieder Ordnung zu schaffen.

    Nach dem grossen Erfolg von "Come un gatto in tangenziale" (Wie eine Katze auf der Stadtumfahrung), der letztes Jahr im Programm von 'Cinema italiano' zu sehen war, legen Regisseur Riccardo Milani und Hauptdarstellerin Paola Cortellesi in ihrer neusten Komödie eine turbulente Mischung aus augenzwinkernder James Bond-Parodie und genauer Beobachtung des italienischen Alltags vor, was zu urkomischen Situationen führt.

     

    Sa |30|20:15| CINEMA

    Sorry we missed you

    Ken Loach, Grossbritanien 2019, 100', E/d,

    Altmeister Ken Loach ist zurück

    Ricky lebt mit seiner Familie in Newcastle. Seit der Finanzkrise 2008 kämpfen er und seine Frau Abbymit Schulden. Sie bringen die Familie kaum mehr über die Runden mit seinen Gelegenheitsjobs als Handwerker und ihrer Arbeit als Altenpflegerin. Dennoch träumen die beiden von ein bisschen Unabhängigkeit und einem eigenen Heim. Umso mehr lockt Ricky die Chance auf eine bessere Zukunft. Er wird freiberuflicher Kurier eines Paketdienstleisters: Parcels Delivered Fast. Der Name steht für ein Versprechen und so gerät Ricky zunehmend in den Strudel von Zeitdruck, Überarbeitung und noch mehr finanziellen Defiziten. Die familiären Zusammenstösse bleiben nicht aus – und dennoch ist der Zusammenhalt der Familie das Einzige, was jetzt noch zählt.

    Altmeister Ken Loach ist zurück – und dies mit voller Wucht. Nachdem er mit seinem letzten Film «I, Daniel Blake» in Cannes die Goldene Palme gewonnen hat, zieht er in seinem neusten Werk die Schrauben weiter an. Doch bei aller Kritik am englischen Sozialsystem richtet sich sein Fokus in erster Linie auf die einzelnen Menschen, die kleinen Rädchen im grossen Ganzen. Loach hat seine Figuren gern und deshalb sind seine Filme voller Menschlichkeit.

    15.-
    Reservaziun:

    Ricky lebt mit seiner Familie in Newcastle. Seit der Finanzkrise 2008 kämpfen er und seine Frau Abbymit Schulden. Sie bringen die Familie kaum mehr über die Runden mit seinen Gelegenheitsjobs als Handwerker und ihrer Arbeit als Altenpflegerin. Dennoch träumen die beiden von ein bisschen Unabhängigkeit und einem eigenen Heim. Umso mehr lockt Ricky die Chance auf eine bessere Zukunft. Er wird freiberuflicher Kurier eines Paketdienstleisters: Parcels Delivered Fast. Der Name steht für ein Versprechen und so gerät Ricky zunehmend in den Strudel von Zeitdruck, Überarbeitung und noch mehr finanziellen Defiziten. Die familiären Zusammenstösse bleiben nicht aus – und dennoch ist der Zusammenhalt der Familie das Einzige, was jetzt noch zählt.

    Altmeister Ken Loach ist zurück – und dies mit voller Wucht. Nachdem er mit seinem letzten Film «I, Daniel Blake» in Cannes die Goldene Palme gewonnen hat, zieht er in seinem neusten Werk die Schrauben weiter an. Doch bei aller Kritik am englischen Sozialsystem richtet sich sein Fokus in erster Linie auf die einzelnen Menschen, die kleinen Rädchen im grossen Ganzen. Loach hat seine Figuren gern und deshalb sind seine Filme voller Menschlichkeit.

  • december / dezember

    Mi |04|20:15| CINEMA

    Joker

    Todd Phillips, USA 2019, 122', E/d,

    Venedig 2019 - Goldener Löwe

    Im düsteren Gotham City der Achtzigerjahre träumt Arthur Fleck vom blendenden Scheinwerferlicht. Als Stand-up-Comedian möchte er bewundert werden und seine Mitmenschen zum Lachen bringen. Stattdessen ist er ein einsamer Aussenseiter, der wieder und wieder verstossen, ausgelacht und gedemütigt wird - bis er Rache schwört ...

    In Todd Phillips kühner Neuinterpretation des Batman-Universums trifft der ikonische Bösewicht auf Martin Scorseses «Taxi Driver» und «The King of Comedy». Das Resultat ist zugleich Comic-Spektakel und nuanciert empathisches Charakterportrait - und glänzt mit der Schauspielleistung von Joaquin Phoenix.

     

    15.-
    Reservaziun:

    Im düsteren Gotham City der Achtzigerjahre träumt Arthur Fleck vom blendenden Scheinwerferlicht. Als Stand-up-Comedian möchte er bewundert werden und seine Mitmenschen zum Lachen bringen. Stattdessen ist er ein einsamer Aussenseiter, der wieder und wieder verstossen, ausgelacht und gedemütigt wird - bis er Rache schwört ...

    In Todd Phillips kühner Neuinterpretation des Batman-Universums trifft der ikonische Bösewicht auf Martin Scorseses «Taxi Driver» und «The King of Comedy». Das Resultat ist zugleich Comic-Spektakel und nuanciert empathisches Charakterportrait - und glänzt mit der Schauspielleistung von Joaquin Phoenix.

     

    Fr |06|20:15| CINEMA

    Reeto von Gunten

    'Alltag Sonntag'

    Alles stehen und liegen lassen, endlich mal wieder Ruhe finden, die eigene Mitte – mitten in der Woche. Wie Yoga, nur lustiger. Ausgesprochen lustig sogar, inklusive Lachmuskelkater.

    Dazwischen magische Momente, Staunen über die Welt und die eigene Wahrnehmung. Wie Marihuana, nur gesünder. So, dass man sich anschliessend besser fühlt, inspiriert und entspannt. Weil man weiss, dass das Leben von jetzt an etwas leichter wird.

    Das ist „Alltag Sonntag”, der neue Diaabend von Reeto von Gunten.

    Reeto von Gunten steht seit 2003 als Erzähler auf Bühnen, ist Radiomoderator (SRF3), der Begründer der Revolution des Diaabends und einer der vielseitigsten Künstler des Landes.

    25.-
    Reservaziun:

    Alles stehen und liegen lassen, endlich mal wieder Ruhe finden, die eigene Mitte – mitten in der Woche. Wie Yoga, nur lustiger. Ausgesprochen lustig sogar, inklusive Lachmuskelkater.

    Dazwischen magische Momente, Staunen über die Welt und die eigene Wahrnehmung. Wie Marihuana, nur gesünder. So, dass man sich anschliessend besser fühlt, inspiriert und entspannt. Weil man weiss, dass das Leben von jetzt an etwas leichter wird.

    Das ist „Alltag Sonntag”, der neue Diaabend von Reeto von Gunten.

    Reeto von Gunten steht seit 2003 als Erzähler auf Bühnen, ist Radiomoderator (SRF3), der Begründer der Revolution des Diaabends und einer der vielseitigsten Künstler des Landes.

    Do |12|20:15| CINEMA__SENIORS

    Paper Moon

    Peter Bogdanovich, USA 1973, 102',

    Mit Ryan O'Neal und Tatum O'Neal

    Gauner zieht zusammen mit Waisenkind durch die USA der 30er Jahre

    um 16:15 Uhr nur bei Bedarf

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    10.-
    Reservaziun:

    Gauner zieht zusammen mit Waisenkind durch die USA der 30er Jahre

    um 16:15 Uhr nur bei Bedarf

    Reservation: nick.jo@bluewin.ch oder 079 632 29 44

    Fr |13|20:15| TRIBUNA__CORIN_INVIT

    Ambaeck Trio

    Markus Flückiger (Schwyzerörgeli) Andreas Gabriel (Geige) Pirmin Huber (Kontrabass)

    Mit dem prominent besetzten Trio begegnen sich drei herausragende Schweizer Volksmusiker, die sich seit Jahren abseits der ausgetretenen Pfade traditioneller Musik bewegen. Die mehrfach ausgezeichneten Musiker gehören unbestritten zu den besten ihres Genres.

    Flückiger, Gabriel und Huber haben den grossen Hype um die Neue Schweizer Volksmusik der letzten Jahre wesentlich mitgestaltet. Gerade weil sie das traditionelle Repertoire so sicher beherrschen, können sie es mit grosser Souveränität erweitern, sich in kunstvollen wie vertrackten Improvisationen verlieren und sich mit Leichtigkeit zwischen Tradition und Zeitgenössischer Volksmusik bewegen, dort wo das Überkommene und das Neue nicht mehr voneinander zu trennen sind. Die mit Ernsthaftigkeit und höchster Konzentration gespielte Musik ist eine wahre Entdeckung jenseits aller

    Konventionen. Andi Gabriels Geige und Markus Flückigers Schwyzerörgeli begegnen sich in höchster Virtuosität, wobei der Bass von Pirmin Huber als dritter im Bunde eine nicht weniger brillante, eigenständige

    Rolle spielt.

    Ausgangspukt dieses Trios ist die tiefe Verbundenheit der Musiker mit der traditionellen Musik der Innerschweiz. Das abgeschiedene Muotathal ist eine der interessantesten Musikregionen der Schweiz. Hier hatten erfindungsreiche Instrumentalisten um 1900 eine ganz eigene Musik entwickelt. Darunter auch eine sperrig-urchige Tanzmusik mit Geige, Schwyzerörgeli und Kontrabass. Genau in dieser Besetzung spielt auch das mit Markus Flückiger, Andreas Gabriel und

    Pirmin Huber herausragend besetzte Trio.

    So erfrischend und musikalisch interessant war die Schweizer Volksmusik schon lange nicht mehr zu hören!

    Markus Flückiger (Schwyzerörgeli)

    Andreas Gabriel (Geige)

    Pirmin Huber (Kontrabass)

    20.-

    Mit dem prominent besetzten Trio begegnen sich drei herausragende Schweizer Volksmusiker, die sich seit Jahren abseits der ausgetretenen Pfade traditioneller Musik bewegen. Die mehrfach ausgezeichneten Musiker gehören unbestritten zu den besten ihres Genres.

    Flückiger, Gabriel und Huber haben den grossen Hype um die Neue Schweizer Volksmusik der letzten Jahre wesentlich mitgestaltet. Gerade weil sie das traditionelle Repertoire so sicher beherrschen, können sie es mit grosser Souveränität erweitern, sich in kunstvollen wie vertrackten Improvisationen verlieren und sich mit Leichtigkeit zwischen Tradition und Zeitgenössischer Volksmusik bewegen, dort wo das Überkommene und das Neue nicht mehr voneinander zu trennen sind. Die mit Ernsthaftigkeit und höchster Konzentration gespielte Musik ist eine wahre Entdeckung jenseits aller

    Konventionen. Andi Gabriels Geige und Markus Flückigers Schwyzerörgeli begegnen sich in höchster Virtuosität, wobei der Bass von Pirmin Huber als dritter im Bunde eine nicht weniger brillante, eigenständige

    Rolle spielt.

    Ausgangspukt dieses Trios ist die tiefe Verbundenheit der Musiker mit der traditionellen Musik der Innerschweiz. Das abgeschiedene Muotathal ist eine der interessantesten Musikregionen der Schweiz. Hier hatten erfindungsreiche Instrumentalisten um 1900 eine ganz eigene Musik entwickelt. Darunter auch eine sperrig-urchige Tanzmusik mit Geige, Schwyzerörgeli und Kontrabass. Genau in dieser Besetzung spielt auch das mit Markus Flückiger, Andreas Gabriel und

    Pirmin Huber herausragend besetzte Trio.

    So erfrischend und musikalisch interessant war die Schweizer Volksmusik schon lange nicht mehr zu hören!

    Markus Flückiger (Schwyzerörgeli)

    Andreas Gabriel (Geige)

    Pirmin Huber (Kontrabass)

  • PROXIMAMEIN / DEMNAECHST

    CINEMA

    Bruno Manser - Die Stimme des Regenwaldes

    Niklaus Hilber, Schweiz 2018, 142', Ov/d, ab 12

    1984 reist der Schweizer Bruno Manser zum ersten Mal nach Borneo. Im Dschungel trifft er auf den indigenen Stamm der Penan - eine Begegnung, die sein Leben für immer verändert: Manser ist so erschüttert von der Urwaldzerstörung und ihrem Einfluss auf die Natur und die dort lebenden Menschen, dass er alles aufs Spiel setzt, um diesen zu helfen ...

    Das Leben Bruno Mansers könnte nicht aktueller sein: Niklaus Hilbers («Amateur Teens») ambitioniertes, auf drei Kontinenten gedrehtes Projekt ist nicht nur eine Hommage an einen furchtlosen Umweltaktivisten, sondern auch ein eindringliches Plädoyer gegen die Zerstörung des Regenwaldes.

    15.-

    1984 reist der Schweizer Bruno Manser zum ersten Mal nach Borneo. Im Dschungel trifft er auf den indigenen Stamm der Penan - eine Begegnung, die sein Leben für immer verändert: Manser ist so erschüttert von der Urwaldzerstörung und ihrem Einfluss auf die Natur und die dort lebenden Menschen, dass er alles aufs Spiel setzt, um diesen zu helfen ...

    Das Leben Bruno Mansers könnte nicht aktueller sein: Niklaus Hilbers («Amateur Teens») ambitioniertes, auf drei Kontinenten gedrehtes Projekt ist nicht nur eine Hommage an einen furchtlosen Umweltaktivisten, sondern auch ein eindringliches Plädoyer gegen die Zerstörung des Regenwaldes.

    CINEMA__DOC

    Die Rueckkehr der Wölfe

    Thomas Horat, Schweiz 2019, 91',

    Der Wolf polarisiert und fasziniert, und er bringt Unordnung in unser System. 150 Jahre nachdem der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet wurde, erobert er sich unaufhaltsam seinen Platz zurück. Sind Wölfe gefährlich für den Menschen; ist ein Zusammenleben möglich? Der Wolf spaltet die Meinungen und seine Rückkehr lässt die Ablehnung des Menschen neu aufleben. Ausgehend von der Rückkehr der Wölfe in die Schweiz begeben wir uns auf Spurensuche nach Österreich, in die Lausitz, nach Polen, Bulgarien und Minnesota, wo frei lebende Wolfsrudel keine Seltenheit sind.

    15.-

    Der Wolf polarisiert und fasziniert, und er bringt Unordnung in unser System. 150 Jahre nachdem der Wolf in Mitteleuropa ausgerottet wurde, erobert er sich unaufhaltsam seinen Platz zurück. Sind Wölfe gefährlich für den Menschen; ist ein Zusammenleben möglich? Der Wolf spaltet die Meinungen und seine Rückkehr lässt die Ablehnung des Menschen neu aufleben. Ausgehend von der Rückkehr der Wölfe in die Schweiz begeben wir uns auf Spurensuche nach Österreich, in die Lausitz, nach Polen, Bulgarien und Minnesota, wo frei lebende Wolfsrudel keine Seltenheit sind.

    CINEMA

    Les hirondelles de Kaboul

    Zabou Breitman, Eléa Gobbé-Mévellec, Frankreich 2019, 80',
    15.-

    CINEMA__DOC

    Where we belong

    Jacqueline Zünd, CH 2019, 78', D/OV/d,

    Scheidungsfälle aus Perspektive vom Kind

    Eltern trennen sich. Aus einer vermeintlichen Einheit entstehen zwei Welten. Wie gehen Kinder damit um? Regisseurin Jacqueline Zünd gibt ihnen Raum für das, was oft unausgesprochen bleibt. Aufrichtig und mit beeindruckender Klarheit schildern die Kinder ihre Gedanken, analysieren nicht nur ihre eigenen Gefühle, sondern auch die ihrer Eltern.

    «Where We Belong» zeigt, wie zerbrechlich Kinder sind – aber auch wie mutig, intelligent und erfrischend humorvoll sie sich dem Leben stellen. Jacqueline Zünd verwebt Interviewszenen mit poetischen, starken Alltags-Bildern. «Where We Belong» ist ein inhaltlich wie künstlerisch starker Kinofilm, erhellend, ergreifend und sinnlich.

    15.-

    Eltern trennen sich. Aus einer vermeintlichen Einheit entstehen zwei Welten. Wie gehen Kinder damit um? Regisseurin Jacqueline Zünd gibt ihnen Raum für das, was oft unausgesprochen bleibt. Aufrichtig und mit beeindruckender Klarheit schildern die Kinder ihre Gedanken, analysieren nicht nur ihre eigenen Gefühle, sondern auch die ihrer Eltern.

    «Where We Belong» zeigt, wie zerbrechlich Kinder sind – aber auch wie mutig, intelligent und erfrischend humorvoll sie sich dem Leben stellen. Jacqueline Zünd verwebt Interviewszenen mit poetischen, starken Alltags-Bildern. «Where We Belong» ist ein inhaltlich wie künstlerisch starker Kinofilm, erhellend, ergreifend und sinnlich.

    CINEMA

    A RAINY DAY IN NEW YORK

    Woody Allen, USA 2019, 92', E/d,

    Ashleigh plant mit ihrem Freund Gatsby ein romantisches Wochenende in New York als sie vom bekannten Filmregisseur Roland Pollard die Zusage für ein Interview in der Studentenzeitung bekommt. Doch kaum in Manhattan angekommen, trennen sich die Wege der Verliebten: Während Ashleigh dem leicht depressiven Regisseur, dem betrogenen Drehbuchautor Ted Davidoff (Jude Law) und schliesslich dem vereinsamten Filmstar Francisco Vega auf den Fersen bleibt, gerät Gatsby in die Dreharbeiten zu einem anderen Film, wo er mit der draufgängerischen Chan eine Kussszene drehen muss. Und plötzlich beginnt es zu regnen in New York.

    15.-

    Ashleigh plant mit ihrem Freund Gatsby ein romantisches Wochenende in New York als sie vom bekannten Filmregisseur Roland Pollard die Zusage für ein Interview in der Studentenzeitung bekommt. Doch kaum in Manhattan angekommen, trennen sich die Wege der Verliebten: Während Ashleigh dem leicht depressiven Regisseur, dem betrogenen Drehbuchautor Ted Davidoff (Jude Law) und schliesslich dem vereinsamten Filmstar Francisco Vega auf den Fersen bleibt, gerät Gatsby in die Dreharbeiten zu einem anderen Film, wo er mit der draufgängerischen Chan eine Kussszene drehen muss. Und plötzlich beginnt es zu regnen in New York.

    CINEMA

    Les Miserables

    Ladj Ly, Frankreich 2019, 102', F/d,

    Frankreich, im Sommer 2018: Die Equipe tricolore ist gerade zum zweiten Mal Fussballweltmeister geworden, die ganze Nation taumelt in Freudenextase, die Menschen liegen sich in den Strassen von Paris in den Armen. Doch der Friede ist nur von kurzer Dauer, zumindest in Montfermeil, einem trostlosen Ort in der Banlieue. Auf den Strassen herrschen Perspektivenlosigkeit und Spannungen zwischen den ethnischen Gruppierungen. Mittendrin: die Polizei, die für Ruhe und Ordnung sorgen soll, dabei aber auch nicht immer zimperlich vorgeht.

     

    15.-

    Frankreich, im Sommer 2018: Die Equipe tricolore ist gerade zum zweiten Mal Fussballweltmeister geworden, die ganze Nation taumelt in Freudenextase, die Menschen liegen sich in den Strassen von Paris in den Armen. Doch der Friede ist nur von kurzer Dauer, zumindest in Montfermeil, einem trostlosen Ort in der Banlieue. Auf den Strassen herrschen Perspektivenlosigkeit und Spannungen zwischen den ethnischen Gruppierungen. Mittendrin: die Polizei, die für Ruhe und Ordnung sorgen soll, dabei aber auch nicht immer zimperlich vorgeht.

     

    CINEMA_BAR

    Bar

    Mittwoch+Donnertag
    19.00 bis 24:00 Uhr

    Freitag+Samstag
    19.00 bis 2:00 Uhr