• fevrer / februar

    Do |20|13:30| CINEMA__SENIORS

    Breathe

    Andrew Serkis, Grossbritannien 2017, 117', D,

    Bei genügend Reservationen zweite Vorstellung um 16:15 Uhr

    In den 50er-Jahren erkrankt der Engländer Robin Cavendish kurz vor der Geburt seines ersten Kinds unerwartet an Kinderlähmung und verbringt seine Tage fortan – vom Hals abwärts gelähmt und abhängig von einer Maschine, die für ihn atmet – in einem sterilen Krankenhauszimmer. Der sonst so optimistische junge Mann fällt in ein Loch, will am liebsten sterben. Seine Frau Diana jedoch gibt den Vater ihres Sohnes so schnell nicht auf und setzt alles daran, das Leben für ihren Ehemann erträglicher zu machen. Obwohl die Ärzte sie davor warnen, Diana mithilfe einer von einem Freund entwickelten Atemmaschine den Schritt und holt ihren Mann zu sich nach Hause.

    Die Vorstellung um 16:15 Uhr findet nur bei genügend Reservationen statt

    10.-

    In den 50er-Jahren erkrankt der Engländer Robin Cavendish kurz vor der Geburt seines ersten Kinds unerwartet an Kinderlähmung und verbringt seine Tage fortan – vom Hals abwärts gelähmt und abhängig von einer Maschine, die für ihn atmet – in einem sterilen Krankenhauszimmer. Der sonst so optimistische junge Mann fällt in ein Loch, will am liebsten sterben. Seine Frau Diana jedoch gibt den Vater ihres Sohnes so schnell nicht auf und setzt alles daran, das Leben für ihren Ehemann erträglicher zu machen. Obwohl die Ärzte sie davor warnen, Diana mithilfe einer von einem Freund entwickelten Atemmaschine den Schritt und holt ihren Mann zu sich nach Hause.

    Die Vorstellung um 16:15 Uhr findet nur bei genügend Reservationen statt

    Do |20|20:15| CINEMA

    Kiz Kardesler

    Emin Alper, Türkei 2019, 108', Ov/d/f,

    Die Geschichte der drei Schwestern

    Drei Schwestern haben nur einen Wunsch: ihr Dorf zu verlassen und in der Stadt zu leben. Emin Alpers Geschichte von Liebe und Familienrivalitäten ist in den Bergen von Zentral-Anatolien angesiedelt. Im Lauf der Jahreszeiten inszeniert er da sein fast schon klassisches Drama, in dem die fantastische Geschichte sich auf ganz natürliche Art mit einer realistischen Chronik verbindet. Das Ganze ist atemberaubend fotografiert und gespielt.

    Die drei Schwestern Reyhan (20), Nurhan (16) und Havva (13) leben mit ihrem Vater in einem weit abgelegenen Dorf in Zentral-Anatolien. Eine nach der anderen wurde als Dienstmagd in die Stadt geschickt, doch alle kehren wieder zurück, zuletzt Nurhan. Sie hat den Sohn des Arztes der Region geschlagen, weil er jede Nacht sein Bett nässt. Reyhan war bei ihrer Rückkehr schwanger und wurde vom Vater eilig mit dem Schafhirten Veysel verheiratet. Dieser begehrt in volltrunkenem Zustand gegen die Dorfältesten auf, was dramatische Folgen hat. Auch wenn sich für keine der jungen Frauen der Traum von einer besseren Zukunft erfüllt und sie untereinander immer wieder in Streit geraten, halten sie doch unverbrüchlich zusammen. Während sie darauf warten, dass die verschneiten Strassen wieder passierbar werden, vertreiben sich Vater und Töchter die Zeit mit Geschichten. In eindringlichen Bildern erzählt Emin Alper, der vor zwei Jahren mit seiner Dystopie «Abluka» eine ebenso grossartig gestaltete wie beängstigende Betrachtung der nahen Zukunft in der Türkei gestaltet hat. Der Regisseur ist selber in den anatolischen Bergen aufgewachsen und lädt uns hier in der Form eines Märchens in die Welt seiner Heimat. Er thematisiert eine Gesellschaft, in der weder Frauen noch Männer eine Chance haben, den vorbestimmten Kreislauf zu durchbrechen, und lässt dennoch Raum für Hoffnung. Von unglaublicher Kraft sind die Tableaus, in denen Alper erzählt, in denen die Landschaft die Figuren mitunter gleichsam zu verschlingen scheint.

    15.-
    Reservaziun:

    Drei Schwestern haben nur einen Wunsch: ihr Dorf zu verlassen und in der Stadt zu leben. Emin Alpers Geschichte von Liebe und Familienrivalitäten ist in den Bergen von Zentral-Anatolien angesiedelt. Im Lauf der Jahreszeiten inszeniert er da sein fast schon klassisches Drama, in dem die fantastische Geschichte sich auf ganz natürliche Art mit einer realistischen Chronik verbindet. Das Ganze ist atemberaubend fotografiert und gespielt.

    Die drei Schwestern Reyhan (20), Nurhan (16) und Havva (13) leben mit ihrem Vater in einem weit abgelegenen Dorf in Zentral-Anatolien. Eine nach der anderen wurde als Dienstmagd in die Stadt geschickt, doch alle kehren wieder zurück, zuletzt Nurhan. Sie hat den Sohn des Arztes der Region geschlagen, weil er jede Nacht sein Bett nässt. Reyhan war bei ihrer Rückkehr schwanger und wurde vom Vater eilig mit dem Schafhirten Veysel verheiratet. Dieser begehrt in volltrunkenem Zustand gegen die Dorfältesten auf, was dramatische Folgen hat. Auch wenn sich für keine der jungen Frauen der Traum von einer besseren Zukunft erfüllt und sie untereinander immer wieder in Streit geraten, halten sie doch unverbrüchlich zusammen. Während sie darauf warten, dass die verschneiten Strassen wieder passierbar werden, vertreiben sich Vater und Töchter die Zeit mit Geschichten. In eindringlichen Bildern erzählt Emin Alper, der vor zwei Jahren mit seiner Dystopie «Abluka» eine ebenso grossartig gestaltete wie beängstigende Betrachtung der nahen Zukunft in der Türkei gestaltet hat. Der Regisseur ist selber in den anatolischen Bergen aufgewachsen und lädt uns hier in der Form eines Märchens in die Welt seiner Heimat. Er thematisiert eine Gesellschaft, in der weder Frauen noch Männer eine Chance haben, den vorbestimmten Kreislauf zu durchbrechen, und lässt dennoch Raum für Hoffnung. Von unglaublicher Kraft sind die Tableaus, in denen Alper erzählt, in denen die Landschaft die Figuren mitunter gleichsam zu verschlingen scheint.

    Fr |21|20:15| CINEMA

    Il traditore

    Marco Bellocchio, Italien 2019, 151', I/d,

    Bucettas Bruch mit der Cosa Nostra

    In den frühen 1980ern erreichen die Machtkämpfe der Paten der sizilianischen Mafia ihren Höhepunkt. Tommaso Buscetta, angesehenes Mitglied der Cosa Nostra, hat sich nach Brasilien abgesetzt. Derweilen wüten in seiner Heimat die Fehden zwischen den Clans, Buscettas Vertraute werden einer nach dem anderen umgebracht. Als er verhaftet und nach Italien ausgeliefert wird, trifft Buscetta eine Entscheidung, die die Mafia erdbebengleich erschüttert: Vor dem Richter Falcone bricht er sein der Cosa Nostra gegenüber geleistetes Schweigegelübde…

    Marco Bellocchio, einer der vielseitigsten italienischen Regisseure, hat das europäische Kino entscheidend mitgeprägt. Sein mehrfach ausgezeichneter neuer Spielfilm «Il Traditore» beruht auf der wahren Geschichte der schillernden Persönlichkeit des Tommaso Buscetta. Er steht in der Tradition grosser Kino-Epen wie «Der Pate» und ist fern jeder Mafia-Glorifizierung. Kraftvoll, virtuos, packend: «Il Traditore» ist ein Film, der unter die Haut geht.

    15.-
    Reservaziun:

    In den frühen 1980ern erreichen die Machtkämpfe der Paten der sizilianischen Mafia ihren Höhepunkt. Tommaso Buscetta, angesehenes Mitglied der Cosa Nostra, hat sich nach Brasilien abgesetzt. Derweilen wüten in seiner Heimat die Fehden zwischen den Clans, Buscettas Vertraute werden einer nach dem anderen umgebracht. Als er verhaftet und nach Italien ausgeliefert wird, trifft Buscetta eine Entscheidung, die die Mafia erdbebengleich erschüttert: Vor dem Richter Falcone bricht er sein der Cosa Nostra gegenüber geleistetes Schweigegelübde…

    Marco Bellocchio, einer der vielseitigsten italienischen Regisseure, hat das europäische Kino entscheidend mitgeprägt. Sein mehrfach ausgezeichneter neuer Spielfilm «Il Traditore» beruht auf der wahren Geschichte der schillernden Persönlichkeit des Tommaso Buscetta. Er steht in der Tradition grosser Kino-Epen wie «Der Pate» und ist fern jeder Mafia-Glorifizierung. Kraftvoll, virtuos, packend: «Il Traditore» ist ein Film, der unter die Haut geht.

    Sa |22|20:15| CINEMA

    Platzspitz- baby

    Pierre Monnard, Schweiz 2019, 100', Dialekt,

    Kindheit in der Drogenszene

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    15.-
    Reservaziun:

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    Mi |26|14:00| CINEMA__KIDS

    Die Heinzels - Rueckkehr der Heinzel männchen

    Ute von Münchow-Pohl, DE 2019, 76',

    Gemeinsam mit den anderen Heinzelmännchen lebt Helvi (Stimme: Jella Haase) tief unter der Erde, und das seit einer halben Ewigkeit! Doch wie lange soll das trostlose Leben dort unten noch so weitergehen? Das Heinzelmädchen hat ein für alle Mal genug von der unterirdischen Enge und Finsternis und beschließt deswegen kurzerhand, sich auf den Weg an die Erdoberfläche zu machen. Gemeinsam mit den Heinzeljungen Kipp (Louis Hofmann) und Butz (Leon Seidel) erkundet Helvi schließlich die Welt der Menschen, wo sie schon bald ihre wahre Bestimmung finden sollte: Als sie nämlich den grantigen Konditor Theo (Detlef Bierstedt) trifft und von dessen Backwaren nascht, weiß sie sofort: Sie will auch Konditorin werden! Theo ist von dieser Idee anfangs gar nicht begeistert, könnte die Hilfe von Helvi und ihren Freunden im Kampf gegen seinen geldgierigen Bruder aber durchaus gebrauchen...

    15.-
    Reservaziun:

    Gemeinsam mit den anderen Heinzelmännchen lebt Helvi (Stimme: Jella Haase) tief unter der Erde, und das seit einer halben Ewigkeit! Doch wie lange soll das trostlose Leben dort unten noch so weitergehen? Das Heinzelmädchen hat ein für alle Mal genug von der unterirdischen Enge und Finsternis und beschließt deswegen kurzerhand, sich auf den Weg an die Erdoberfläche zu machen. Gemeinsam mit den Heinzeljungen Kipp (Louis Hofmann) und Butz (Leon Seidel) erkundet Helvi schließlich die Welt der Menschen, wo sie schon bald ihre wahre Bestimmung finden sollte: Als sie nämlich den grantigen Konditor Theo (Detlef Bierstedt) trifft und von dessen Backwaren nascht, weiß sie sofort: Sie will auch Konditorin werden! Theo ist von dieser Idee anfangs gar nicht begeistert, könnte die Hilfe von Helvi und ihren Freunden im Kampf gegen seinen geldgierigen Bruder aber durchaus gebrauchen...

    Mi |26|20:15| CINEMA

    Kiz Kardesler

    Emin Alper, Türkei 2019, 108', Ov/d/f,

    Die Geschichte der drei Schwestern

    Drei Schwestern haben nur einen Wunsch: ihr Dorf zu verlassen und in der Stadt zu leben. Emin Alpers Geschichte von Liebe und Familienrivalitäten ist in den Bergen von Zentral-Anatolien angesiedelt. Im Lauf der Jahreszeiten inszeniert er da sein fast schon klassisches Drama, in dem die fantastische Geschichte sich auf ganz natürliche Art mit einer realistischen Chronik verbindet. Das Ganze ist atemberaubend fotografiert und gespielt.

    Die drei Schwestern Reyhan (20), Nurhan (16) und Havva (13) leben mit ihrem Vater in einem weit abgelegenen Dorf in Zentral-Anatolien. Eine nach der anderen wurde als Dienstmagd in die Stadt geschickt, doch alle kehren wieder zurück, zuletzt Nurhan. Sie hat den Sohn des Arztes der Region geschlagen, weil er jede Nacht sein Bett nässt. Reyhan war bei ihrer Rückkehr schwanger und wurde vom Vater eilig mit dem Schafhirten Veysel verheiratet. Dieser begehrt in volltrunkenem Zustand gegen die Dorfältesten auf, was dramatische Folgen hat. Auch wenn sich für keine der jungen Frauen der Traum von einer besseren Zukunft erfüllt und sie untereinander immer wieder in Streit geraten, halten sie doch unverbrüchlich zusammen. Während sie darauf warten, dass die verschneiten Strassen wieder passierbar werden, vertreiben sich Vater und Töchter die Zeit mit Geschichten. In eindringlichen Bildern erzählt Emin Alper, der vor zwei Jahren mit seiner Dystopie «Abluka» eine ebenso grossartig gestaltete wie beängstigende Betrachtung der nahen Zukunft in der Türkei gestaltet hat. Der Regisseur ist selber in den anatolischen Bergen aufgewachsen und lädt uns hier in der Form eines Märchens in die Welt seiner Heimat. Er thematisiert eine Gesellschaft, in der weder Frauen noch Männer eine Chance haben, den vorbestimmten Kreislauf zu durchbrechen, und lässt dennoch Raum für Hoffnung. Von unglaublicher Kraft sind die Tableaus, in denen Alper erzählt, in denen die Landschaft die Figuren mitunter gleichsam zu verschlingen scheint.

    15.-
    Reservaziun:

    Drei Schwestern haben nur einen Wunsch: ihr Dorf zu verlassen und in der Stadt zu leben. Emin Alpers Geschichte von Liebe und Familienrivalitäten ist in den Bergen von Zentral-Anatolien angesiedelt. Im Lauf der Jahreszeiten inszeniert er da sein fast schon klassisches Drama, in dem die fantastische Geschichte sich auf ganz natürliche Art mit einer realistischen Chronik verbindet. Das Ganze ist atemberaubend fotografiert und gespielt.

    Die drei Schwestern Reyhan (20), Nurhan (16) und Havva (13) leben mit ihrem Vater in einem weit abgelegenen Dorf in Zentral-Anatolien. Eine nach der anderen wurde als Dienstmagd in die Stadt geschickt, doch alle kehren wieder zurück, zuletzt Nurhan. Sie hat den Sohn des Arztes der Region geschlagen, weil er jede Nacht sein Bett nässt. Reyhan war bei ihrer Rückkehr schwanger und wurde vom Vater eilig mit dem Schafhirten Veysel verheiratet. Dieser begehrt in volltrunkenem Zustand gegen die Dorfältesten auf, was dramatische Folgen hat. Auch wenn sich für keine der jungen Frauen der Traum von einer besseren Zukunft erfüllt und sie untereinander immer wieder in Streit geraten, halten sie doch unverbrüchlich zusammen. Während sie darauf warten, dass die verschneiten Strassen wieder passierbar werden, vertreiben sich Vater und Töchter die Zeit mit Geschichten. In eindringlichen Bildern erzählt Emin Alper, der vor zwei Jahren mit seiner Dystopie «Abluka» eine ebenso grossartig gestaltete wie beängstigende Betrachtung der nahen Zukunft in der Türkei gestaltet hat. Der Regisseur ist selber in den anatolischen Bergen aufgewachsen und lädt uns hier in der Form eines Märchens in die Welt seiner Heimat. Er thematisiert eine Gesellschaft, in der weder Frauen noch Männer eine Chance haben, den vorbestimmten Kreislauf zu durchbrechen, und lässt dennoch Raum für Hoffnung. Von unglaublicher Kraft sind die Tableaus, in denen Alper erzählt, in denen die Landschaft die Figuren mitunter gleichsam zu verschlingen scheint.

    Do |27|20:15| CINEMA

    Il traditore

    Marco Bellocchio, Italien 2019, 151', I/d,

    Bucettas Bruch mit der Cosa Nostra

    In den frühen 1980ern erreichen die Machtkämpfe der Paten der sizilianischen Mafia ihren Höhepunkt. Tommaso Buscetta, angesehenes Mitglied der Cosa Nostra, hat sich nach Brasilien abgesetzt. Derweilen wüten in seiner Heimat die Fehden zwischen den Clans, Buscettas Vertraute werden einer nach dem anderen umgebracht. Als er verhaftet und nach Italien ausgeliefert wird, trifft Buscetta eine Entscheidung, die die Mafia erdbebengleich erschüttert: Vor dem Richter Falcone bricht er sein der Cosa Nostra gegenüber geleistetes Schweigegelübde…

    Marco Bellocchio, einer der vielseitigsten italienischen Regisseure, hat das europäische Kino entscheidend mitgeprägt. Sein mehrfach ausgezeichneter neuer Spielfilm «Il Traditore» beruht auf der wahren Geschichte der schillernden Persönlichkeit des Tommaso Buscetta. Er steht in der Tradition grosser Kino-Epen wie «Der Pate» und ist fern jeder Mafia-Glorifizierung. Kraftvoll, virtuos, packend: «Il Traditore» ist ein Film, der unter die Haut geht.

    15.-
    Reservaziun:

    In den frühen 1980ern erreichen die Machtkämpfe der Paten der sizilianischen Mafia ihren Höhepunkt. Tommaso Buscetta, angesehenes Mitglied der Cosa Nostra, hat sich nach Brasilien abgesetzt. Derweilen wüten in seiner Heimat die Fehden zwischen den Clans, Buscettas Vertraute werden einer nach dem anderen umgebracht. Als er verhaftet und nach Italien ausgeliefert wird, trifft Buscetta eine Entscheidung, die die Mafia erdbebengleich erschüttert: Vor dem Richter Falcone bricht er sein der Cosa Nostra gegenüber geleistetes Schweigegelübde…

    Marco Bellocchio, einer der vielseitigsten italienischen Regisseure, hat das europäische Kino entscheidend mitgeprägt. Sein mehrfach ausgezeichneter neuer Spielfilm «Il Traditore» beruht auf der wahren Geschichte der schillernden Persönlichkeit des Tommaso Buscetta. Er steht in der Tradition grosser Kino-Epen wie «Der Pate» und ist fern jeder Mafia-Glorifizierung. Kraftvoll, virtuos, packend: «Il Traditore» ist ein Film, der unter die Haut geht.

    Fr |28|20:15| CINEMA_CORIN_INVIT

    Wir Eltern

    Eric Bergkraut and Ruth Schweikert, Schweiz 2019, 94', Dialekt,

    PARENTS

    Zu Gast im Cinema Sil Plaz ist Ruth Schweikert

    Ein Zürcher Elternpaar glaubt, alles richtig gemacht zu haben. Doch die halbwüchsigen Kinder blockieren das Familiensystem. Bis die Eltern ausziehen. Eine autofiktionale Groteske aus dem Hause Schweikert-Bergkraut.

    Handlung

    Zug um Zug lassen Veronika und Michael Kamber-Gruber ihr Leben von den spätpubertären Zwillingssöhnen lahmlegen. Weder Punktelisten noch Strafen helfen. Romeo und Anton sind kaum aus dem Bett zu kriegen, gehen nur selten zur Schule; sexistische und rassistische Sprüche sind an der Tagesordnung. Als der Grossvater die Enkel mit 80 000 Franken Erbvorschuss zu noch mehr Autonomie verleitet, eskaliert die Situation gänzlich. Die entnervten Eltern fliehen mit dem jüngsten der drei Söhne aus der Wohnung und ziehen in das Studio, das sie eigentlich für Romeo angemietet haben. Das Paar glaubt, die Ehe zu retten und merkt nicht, dass es die eigene Kapitulation feiert.

    15.-
    Reservaziun:

    Ein Zürcher Elternpaar glaubt, alles richtig gemacht zu haben. Doch die halbwüchsigen Kinder blockieren das Familiensystem. Bis die Eltern ausziehen. Eine autofiktionale Groteske aus dem Hause Schweikert-Bergkraut.

    Handlung

    Zug um Zug lassen Veronika und Michael Kamber-Gruber ihr Leben von den spätpubertären Zwillingssöhnen lahmlegen. Weder Punktelisten noch Strafen helfen. Romeo und Anton sind kaum aus dem Bett zu kriegen, gehen nur selten zur Schule; sexistische und rassistische Sprüche sind an der Tagesordnung. Als der Grossvater die Enkel mit 80 000 Franken Erbvorschuss zu noch mehr Autonomie verleitet, eskaliert die Situation gänzlich. Die entnervten Eltern fliehen mit dem jüngsten der drei Söhne aus der Wohnung und ziehen in das Studio, das sie eigentlich für Romeo angemietet haben. Das Paar glaubt, die Ehe zu retten und merkt nicht, dass es die eigene Kapitulation feiert.

    Sa |29|20:15| TRIBUNA

    Frauen- geschichten

    Frauengeschichten: Von Flucht und Vertreibung, Überleben und Widerstehen

    Eine literarisch-musikalische Collage mit Florence Hervé und Priska Walss

    Florence Hervé liest aus ihren Büchern „Wasserfrauen“, „Frauen der Wüste“ und „Frauen und Berge“, und stellt u.a. Frauen aus der Türkei, den Pyrenäen, der Westsahara, den Vereinigten Staaten und China vor.

    Mit Bildern von Thomas A. Schmidt.

    Die französische Autorin, Journalistin und Dozentin, lebt zwischen dem Rheinland, dem Finistère und Graubünden.

    Priska Walss, klassische und improvisierende Posaunistin und Alphornistin. Im Rahmen ihrer vielfältigen Engagements war sie maßgeblich beteiligt an der Entdeckung und Etablierung des Alphorns für die experimentelle Musik in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Letzte CDs: Echo vom Zürihorn „Elfenreigen“ und „Wanderlust“.

    25.-
    Reservaziun:

    Eine literarisch-musikalische Collage mit Florence Hervé und Priska Walss

    Florence Hervé liest aus ihren Büchern „Wasserfrauen“, „Frauen der Wüste“ und „Frauen und Berge“, und stellt u.a. Frauen aus der Türkei, den Pyrenäen, der Westsahara, den Vereinigten Staaten und China vor.

    Mit Bildern von Thomas A. Schmidt.

    Die französische Autorin, Journalistin und Dozentin, lebt zwischen dem Rheinland, dem Finistère und Graubünden.

    Priska Walss, klassische und improvisierende Posaunistin und Alphornistin. Im Rahmen ihrer vielfältigen Engagements war sie maßgeblich beteiligt an der Entdeckung und Etablierung des Alphorns für die experimentelle Musik in den vergangenen zwei Jahrzehnten. Letzte CDs: Echo vom Zürihorn „Elfenreigen“ und „Wanderlust“.

  • mars / maerz

    Do |05|20:15| CINEMA

    Platzspitz- baby

    Pierre Monnard, Schweiz 2019, 100', Dialekt,

    Kindheit in der Drogenszene

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    15.-
    Reservaziun:

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    Fr |06|20:15| TRIBUNA__CORIN_INVIT

    Walter Lietha

    Walter Lietha, einer der grossen Liedersänger in der Schweiz.

    Walter, fühlst du dich als Liedermacher?

    Ich bin ein Sänger, Volkssänger eben, in der Tradition von Rama, Jubal, Solon oder Merlin, ein Barde ohne Auftrag. Ich habe das Wort «Liedermacher» nie besonders gemocht. Es stammt aus dem Sozialismuswortschatz, wo der Geistarbeiter auch ein Proletarier sein wollte. Brecht nannte sich Stückeschreiber, Biermann Liedermacher. Mir ging und geht es um etwas anderes. Poesie und Musik öffnen ein Fenster zur Anderswelt. Sie sind weder Fussnote zur Politik noch Begleitchor einer Ideologie.

    (Auszug aus Interview mit Linard Bardill)

     

    STIMMEN zu Walter Lietha

    „Ich halte Walter Lietha für den vermutlich poetischsten und ekstatischsten Sänger der Schweiz.“ Linard Bardill, Musiker

    „Ich möchte probieren, einmal die Leute so zu berühren wie Walter Lietha mich damals als 16-Jähriger, verlorener Jugendlicher (...) berührt hat“ Stephan Eicher, Musiker

    „Hoch respektabel! Walter Lietha ist politisch unbeirrt geblieben (…), das hat ihm auch geschadet, darum ist er nicht der Polo Hofer geworden, der nirgends aneckt.“ Martin Schäfer, Kulturredaktor SRF

    „Verehrt, verfemt, von der Bühne der Öffentlichkeit verschwunden. Seit den frühen Siebzigerjahren kommentiert Walter Lietha in seinen Liedern das Zeitgeschehen, geisselt den Kapitalismus, namentlich das Zinssystem, singt über die Zerstörung der Umwelt, die Ausbeutung der Weltmeere. Wie kein anderer Musiker in der Schweiz hält der Churer Chansonnier an seinen Themen fest, benennt das in seinen Augen Unrechtmässige und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.“ Valerio Gerstlauer, Kulturredaktor Südostschweiz

    „Das ist Weltklasse, wenn er diese Lieder mit seiner reinen und starken Stimme in eigenwilligem Duktus singt! Seine Stimme gemahnt an eine ewig in sich ruhende und wunderschöne Felswand, unverrückbar und wahr und ergreifend!“ Christine Lauterburg, Musikerin

    „Walter Lietha entschleiert. Walter Lietha befreit. Walter Lietha verzaubert. Alles um ihn geschieht wie von alleine. Seine Stimme (wieder) zu hören tut gut.“ Gion Matthias Cavelty, Schriftsteller

    „Die Lieder von Walter Lietha haben mich durch viele Phasen meines Lebens begleitet. Liethas Poesie, seine Stimme, seine Musikalität, aber auch seine Haltung zur Gesellschaft und zur Welt, waren immer eine Bereicherung für mich. Liethas Songs inspirieren und ermutigen mich noch heute. Es freut mich sehr zu vernehmen, dass er wieder auf Tour geht.“ Pedro Lenz, Schriftsteller

    „Es freut mich sehr, Walter wieder auf der Bühne zu sehen und zu hören, haben doch viele seiner Lieder, auch wenn sie mit den zeitlichen Gegebenheiten ihrer Entstehung verknüpft sind, einen zeitlosen Charakter und sind oft auch mit Traditionen verbunden. Sein Melodienreichtum, seine Kreativität und diese Stimme sind sicher auch heute noch eine Bereicherung in der vor allem auf Produkte ausgerichteten Musiklandschaft. Ich freue mich jedenfalls!“ Max Lässer, Musiker

    „Ich habe Walter 1975 kennengelernt, als er in meinem Studio «I bin a Vogel» aufgenommen hat. Seine Lieder haben mich damals sehr berührt, und ich erinnere mich, wie wir damals tagelang im Bann der Stimmung seiner Texte und Musik lebten.“ Bruno Spoerri, Musiker

    „Ich wüsste in der Schweiz keinen wahrhaftigeren Poeten und Sänger als Walter Lietha. Kürzlich konnte ich ein „zauberhaftes“ Konzert von ihm in Neuchâtel erleben, und dieses Wort wähle ich ganz bewusst, denn ich spürte hautnah, wie Walter Lietha das Publikum verzaubert mit seinen Liedern. Jeder Versuch, diesen Vorgang zu analysieren, muss naturgemäss scheitern. Nur so viel: aus Liethas Liedern, in Ton und Text, spricht die klare ureigene Wahrnehmung der sicht- und unsichtbaren Welt, und mir scheint, dass durch Walter Liethas Musik, das Gewesene und das Kommende ineinanderfallen, und sich während des Hörens die Zeit auflöst für alle im Raum Anwesenden. Wenn Musik das kann, wird sie zum erfüllenden kollektiven Erlebnis.

    Walter Lietha ist ein begnadeter „Verdichter“ und Geschichtenerzähler. Sein gesamtheitliches Wissen über historische, ökonomische- und ökologische Zusammenhänge, sein Zugang zur Weltliteratur, zur Kunst überhaut, seine Liebe zu Mensch und Natur, kurz: sein „Durch- und Überblick“ leuchten aus jeder Zeile seiner Lieder und machen ihn zu einem Künstler, dessen Werk die Grenze des Persönlichen sprengt.

    Walter Liethas Schaffen lässt eine schöpferische Kraft erahnen, die aus übergeordneten Schichten schöpft und unseren Horizont zu erweitern weiss. Walter Lietha singt, weil er etwas zu sagen hat, und er weiss, wovon er spricht.

    Bereits in den frühen 70er Jahren hat Lietha viele der grossen Themen, welche die Welt heute beschäftigen formuliert, poetisch und prophetisch zugleich. Wer sich mit seinen Liedern auseinandersetzt, wird merken, dass Manches so gekommen ist, wie Lietha es vorausgesehen hat. Auch deshalb kann man nur gespannt sein, was der Sänger, Gitarrist und Liedermacher uns heutzutage singt und erzählt. Seine Stimme hat lange genug gefehlt! Ich freue mich sehr, dass Walter Lietha endlich auf die Bühne zurückkehrt.“ Corin Curschellas, Musikerin

    20.-
    Reservaziun:

    Walter, fühlst du dich als Liedermacher?

    Ich bin ein Sänger, Volkssänger eben, in der Tradition von Rama, Jubal, Solon oder Merlin, ein Barde ohne Auftrag. Ich habe das Wort «Liedermacher» nie besonders gemocht. Es stammt aus dem Sozialismuswortschatz, wo der Geistarbeiter auch ein Proletarier sein wollte. Brecht nannte sich Stückeschreiber, Biermann Liedermacher. Mir ging und geht es um etwas anderes. Poesie und Musik öffnen ein Fenster zur Anderswelt. Sie sind weder Fussnote zur Politik noch Begleitchor einer Ideologie.

    (Auszug aus Interview mit Linard Bardill)

     

    STIMMEN zu Walter Lietha

    „Ich halte Walter Lietha für den vermutlich poetischsten und ekstatischsten Sänger der Schweiz.“ Linard Bardill, Musiker

    „Ich möchte probieren, einmal die Leute so zu berühren wie Walter Lietha mich damals als 16-Jähriger, verlorener Jugendlicher (...) berührt hat“ Stephan Eicher, Musiker

    „Hoch respektabel! Walter Lietha ist politisch unbeirrt geblieben (…), das hat ihm auch geschadet, darum ist er nicht der Polo Hofer geworden, der nirgends aneckt.“ Martin Schäfer, Kulturredaktor SRF

    „Verehrt, verfemt, von der Bühne der Öffentlichkeit verschwunden. Seit den frühen Siebzigerjahren kommentiert Walter Lietha in seinen Liedern das Zeitgeschehen, geisselt den Kapitalismus, namentlich das Zinssystem, singt über die Zerstörung der Umwelt, die Ausbeutung der Weltmeere. Wie kein anderer Musiker in der Schweiz hält der Churer Chansonnier an seinen Themen fest, benennt das in seinen Augen Unrechtmässige und nimmt dabei kein Blatt vor den Mund.“ Valerio Gerstlauer, Kulturredaktor Südostschweiz

    „Das ist Weltklasse, wenn er diese Lieder mit seiner reinen und starken Stimme in eigenwilligem Duktus singt! Seine Stimme gemahnt an eine ewig in sich ruhende und wunderschöne Felswand, unverrückbar und wahr und ergreifend!“ Christine Lauterburg, Musikerin

    „Walter Lietha entschleiert. Walter Lietha befreit. Walter Lietha verzaubert. Alles um ihn geschieht wie von alleine. Seine Stimme (wieder) zu hören tut gut.“ Gion Matthias Cavelty, Schriftsteller

    „Die Lieder von Walter Lietha haben mich durch viele Phasen meines Lebens begleitet. Liethas Poesie, seine Stimme, seine Musikalität, aber auch seine Haltung zur Gesellschaft und zur Welt, waren immer eine Bereicherung für mich. Liethas Songs inspirieren und ermutigen mich noch heute. Es freut mich sehr zu vernehmen, dass er wieder auf Tour geht.“ Pedro Lenz, Schriftsteller

    „Es freut mich sehr, Walter wieder auf der Bühne zu sehen und zu hören, haben doch viele seiner Lieder, auch wenn sie mit den zeitlichen Gegebenheiten ihrer Entstehung verknüpft sind, einen zeitlosen Charakter und sind oft auch mit Traditionen verbunden. Sein Melodienreichtum, seine Kreativität und diese Stimme sind sicher auch heute noch eine Bereicherung in der vor allem auf Produkte ausgerichteten Musiklandschaft. Ich freue mich jedenfalls!“ Max Lässer, Musiker

    „Ich habe Walter 1975 kennengelernt, als er in meinem Studio «I bin a Vogel» aufgenommen hat. Seine Lieder haben mich damals sehr berührt, und ich erinnere mich, wie wir damals tagelang im Bann der Stimmung seiner Texte und Musik lebten.“ Bruno Spoerri, Musiker

    „Ich wüsste in der Schweiz keinen wahrhaftigeren Poeten und Sänger als Walter Lietha. Kürzlich konnte ich ein „zauberhaftes“ Konzert von ihm in Neuchâtel erleben, und dieses Wort wähle ich ganz bewusst, denn ich spürte hautnah, wie Walter Lietha das Publikum verzaubert mit seinen Liedern. Jeder Versuch, diesen Vorgang zu analysieren, muss naturgemäss scheitern. Nur so viel: aus Liethas Liedern, in Ton und Text, spricht die klare ureigene Wahrnehmung der sicht- und unsichtbaren Welt, und mir scheint, dass durch Walter Liethas Musik, das Gewesene und das Kommende ineinanderfallen, und sich während des Hörens die Zeit auflöst für alle im Raum Anwesenden. Wenn Musik das kann, wird sie zum erfüllenden kollektiven Erlebnis.

    Walter Lietha ist ein begnadeter „Verdichter“ und Geschichtenerzähler. Sein gesamtheitliches Wissen über historische, ökonomische- und ökologische Zusammenhänge, sein Zugang zur Weltliteratur, zur Kunst überhaut, seine Liebe zu Mensch und Natur, kurz: sein „Durch- und Überblick“ leuchten aus jeder Zeile seiner Lieder und machen ihn zu einem Künstler, dessen Werk die Grenze des Persönlichen sprengt.

    Walter Liethas Schaffen lässt eine schöpferische Kraft erahnen, die aus übergeordneten Schichten schöpft und unseren Horizont zu erweitern weiss. Walter Lietha singt, weil er etwas zu sagen hat, und er weiss, wovon er spricht.

    Bereits in den frühen 70er Jahren hat Lietha viele der grossen Themen, welche die Welt heute beschäftigen formuliert, poetisch und prophetisch zugleich. Wer sich mit seinen Liedern auseinandersetzt, wird merken, dass Manches so gekommen ist, wie Lietha es vorausgesehen hat. Auch deshalb kann man nur gespannt sein, was der Sänger, Gitarrist und Liedermacher uns heutzutage singt und erzählt. Seine Stimme hat lange genug gefehlt! Ich freue mich sehr, dass Walter Lietha endlich auf die Bühne zurückkehrt.“ Corin Curschellas, Musikerin

    Mi |11|20:15| CINEMA

    J'accuse

    Roman Polanski, Frankreich 2019, 132', F/d,

    Frankreich, 1894. Der Offizier Alfred Dreyfus wird des Landesverrates bezichtigt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier Jahre später werden die Behörden in einem offenen Brief angeklagt, Beweismittel gefälscht zu haben, um den jüdischen Dreyfuss zu eliminieren. Inmitten des öffentlichen Skandals macht sich Colonel Picquart auf die Suche nach der Wahrheit ...

    Polanskis Nacherzählung einer antisemitischen Intrige ist ein packendes historisches Drama, aber auch ein treffender Kommentar auf aktuelle judenfeindliche Ressentiments. Aufgrund von Polanskis umstrittener Persona steht der Film seit seiner Erstaufführung im Kreuzfeuer der Kritik - und gewann an den Filmfestspielen Venedig den Grossen Preis der Jury.

     

    15.-

    Frankreich, 1894. Der Offizier Alfred Dreyfus wird des Landesverrates bezichtigt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier Jahre später werden die Behörden in einem offenen Brief angeklagt, Beweismittel gefälscht zu haben, um den jüdischen Dreyfuss zu eliminieren. Inmitten des öffentlichen Skandals macht sich Colonel Picquart auf die Suche nach der Wahrheit ...

    Polanskis Nacherzählung einer antisemitischen Intrige ist ein packendes historisches Drama, aber auch ein treffender Kommentar auf aktuelle judenfeindliche Ressentiments. Aufgrund von Polanskis umstrittener Persona steht der Film seit seiner Erstaufführung im Kreuzfeuer der Kritik - und gewann an den Filmfestspielen Venedig den Grossen Preis der Jury.

     

    Do |12|20:15| CINEMA__DOC

    Wer sind wir?

    Edgar Hagen, Schweiz 2019, 97',

    Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe.

    Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung.Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität.

    Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?

    15.-

    Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe.

    Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung.Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität.

    Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?

    Fr |13|20:15| CINEMA

    Platzspitz- baby

    Pierre Monnard, Schweiz 2019, 100', Dialekt,

    Kindheit in der Drogenszene

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    15.-
    Reservaziun:

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    Fr |20|20:15| CINEMA

    J'accuse

    Roman Polanski, Frankreich 2019, 132', F/d,

    Frankreich, 1894. Der Offizier Alfred Dreyfus wird des Landesverrates bezichtigt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier Jahre später werden die Behörden in einem offenen Brief angeklagt, Beweismittel gefälscht zu haben, um den jüdischen Dreyfuss zu eliminieren. Inmitten des öffentlichen Skandals macht sich Colonel Picquart auf die Suche nach der Wahrheit ...

    Polanskis Nacherzählung einer antisemitischen Intrige ist ein packendes historisches Drama, aber auch ein treffender Kommentar auf aktuelle judenfeindliche Ressentiments. Aufgrund von Polanskis umstrittener Persona steht der Film seit seiner Erstaufführung im Kreuzfeuer der Kritik - und gewann an den Filmfestspielen Venedig den Grossen Preis der Jury.

     

    15.-

    Frankreich, 1894. Der Offizier Alfred Dreyfus wird des Landesverrates bezichtigt und zu lebenslanger Haft verurteilt. Vier Jahre später werden die Behörden in einem offenen Brief angeklagt, Beweismittel gefälscht zu haben, um den jüdischen Dreyfuss zu eliminieren. Inmitten des öffentlichen Skandals macht sich Colonel Picquart auf die Suche nach der Wahrheit ...

    Polanskis Nacherzählung einer antisemitischen Intrige ist ein packendes historisches Drama, aber auch ein treffender Kommentar auf aktuelle judenfeindliche Ressentiments. Aufgrund von Polanskis umstrittener Persona steht der Film seit seiner Erstaufführung im Kreuzfeuer der Kritik - und gewann an den Filmfestspielen Venedig den Grossen Preis der Jury.

     

    Mi |25|20:15| CINEMA__DOC

    Wer sind wir?

    Edgar Hagen, Schweiz 2019, 97',

    Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe.

    Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung.Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität.

    Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?

    15.-

    Helena (19) und Jonas (11) sind beide schwer behindert und permanent auf Unterstützung angewiesen. In ihrem Anderssein und mit der Schwierigkeit, ihre Bedürfnisse zu äussern, stellen sie Eltern und Familie, Schule und Betreuende, aber auch die Gesellschaft auf die Probe.

    Wie gehen wir damit um, wenn unsere Erwartungen ans Leben nicht erfüllt werden? Wie integrieren wir das Unerwartete in unseren Alltag? Helena und Jonas gelingt es mit Unterstützung aus ihrem Umfeld, die Abwehr, den Widerstand und das Schweigen zu durchbrechen. Beide bewegen sich vom Rand der Gesellschaft in deren Mitte: Helena findet in einem Wohnheim ihr eigenes Leben und erprobt neue Möglichkeiten der Verständigung.Und Jonas lebt als Schüler in einer öffentlichen Grundschule jeden Tag ein Stück Normalität.

    Der Dokumentarfilm «Wer sind wir?» von Edgar Hagen wirft einen authentisch-sensiblen Blick auf das Leben zweier junger Menschen und ihr Betreuungsumfeld. Er versucht, ihre Sicht der Welt zu ergründen und zeigt, was es braucht, damit Kommunikation gelingen kann. So entsteht ein intimer Einblick, der uns bewusst macht, wie reich ein Leben mit Einschränkungen sein kann. Er führt uns eindrücklich vor Augen, wie die Gesellschaft von Menschen wie Helena und Jonas lernen kann. Und stellt die alles entscheidende Frage: Wer sind wir?

    Fr |27|20:30| TRIBUNA__CORIN_INVIT

    Wir steigen

    Anna Trauffer, Franziska Bruecker, Gerhard Meister

    Leicht wie Luft und in ihr schwebend, so steht der Zeppelin bereit. Die beiden Musikerinnen Franziska Bruecker und Anna Trauffer steigen ein. Sie haben für die Reise ihre Kompositionen dabei, einen Synthesizer, einen Kontrabass, ihre Gesangsstimmen und den Autor Gerhard Meister, ausgerüstet mit Texten und Posaune. So steigen sie ein und steigen. Und steigen immer höher. Der Zeppelin, Traumsymbol einer längst vergangenen Zeit, wird ihnen zum Gedankenvehikel und dem Ort ihrer Meditation über das Leichte und das Schwere, das Ferne und das vielleicht nur scheinbar Naheliegende. So durchfahren sie Gewitter- und Datenwolken. Und wenn unten im Meer plötzlich Wale auftauchen, die blasen, dann ist der Kapitän so nett und hält für seine Passagiere das Schiff mitten in der Luft an.

    WIR STEIGEN ist die erste Zusammenarbeit der drei KünstlerInnen, ein Wortkonzert und ein Experiment, dass der Frage nachgeht, wie sich Musik und Sprache zu neuen Formen verbinden lassen.

     

    Anna Trauffer stimme, kontrabass, komposition

    Franziska Bruecker stimme, synth, live e, komposition

    Gerhard Meister sprecher, posaune, text

    25.-
    Reservaziun:

    Leicht wie Luft und in ihr schwebend, so steht der Zeppelin bereit. Die beiden Musikerinnen Franziska Bruecker und Anna Trauffer steigen ein. Sie haben für die Reise ihre Kompositionen dabei, einen Synthesizer, einen Kontrabass, ihre Gesangsstimmen und den Autor Gerhard Meister, ausgerüstet mit Texten und Posaune. So steigen sie ein und steigen. Und steigen immer höher. Der Zeppelin, Traumsymbol einer längst vergangenen Zeit, wird ihnen zum Gedankenvehikel und dem Ort ihrer Meditation über das Leichte und das Schwere, das Ferne und das vielleicht nur scheinbar Naheliegende. So durchfahren sie Gewitter- und Datenwolken. Und wenn unten im Meer plötzlich Wale auftauchen, die blasen, dann ist der Kapitän so nett und hält für seine Passagiere das Schiff mitten in der Luft an.

    WIR STEIGEN ist die erste Zusammenarbeit der drei KünstlerInnen, ein Wortkonzert und ein Experiment, dass der Frage nachgeht, wie sich Musik und Sprache zu neuen Formen verbinden lassen.

     

    Anna Trauffer stimme, kontrabass, komposition

    Franziska Bruecker stimme, synth, live e, komposition

    Gerhard Meister sprecher, posaune, text

    Sa |28|20:15| CINEMA

    Platzspitz- baby

    Pierre Monnard, Schweiz 2019, 100', Dialekt,

    Kindheit in der Drogenszene

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

    15.-
    Reservaziun:

    Frühling 1995: Nach der Auflösung der offenen Drogenszene in Zürich ziehen die elfjährige Mia und ihre Mutter Sandrine in ein idyllisches Städtchen im Zürcher Oberland. Doch das neue Zuhause ist für Mia kein Paradies. Denn Sandrine ist schwer drogenabhängig und hätte niemals das Sorgerecht erhalten dürfen. Mia flüchtet sich in eine Fantasiewelt mit einem imaginären Freund. Mit ihm unterhält sie sich in den einsamen Stunden und schmiedet fantastische Pläne für ein Inselleben mit ihrer Mutter, fernab der Drogen. In einer Kindergang findet Mia eine Art Ersatzfamilie und immer mehr auch die Kraft, sich gegen ihre alles beherrschende Mutter aufzulehnen.

  • avrel / april

    Do |02|20:15| TRIBUNA

    Dominic Egli’s PLURISM mit Feya Faku

    AZANIA IN MIND

    Ganesh Geymeier, Tenorsaxophon Raffaele Bossard, Kontrabass Dominic Egli, Kompositionen, Schlagzeug, Percussion Feya Faku, Trompete und Flügelhorn   

    „In der Geschichte Afrikas stösst man immer wieder auf den Namen „Azania“. Das heutige Verständnis des Begriffs lässt sich auf die Befreiungsbewegung in Südafrika zurückführen, wo im Verlauf des Freiheitskampfes in der Tradition des Panafrikanismus die Umbenennung Südafrikas in Azania („Land der Schwarzen“) gefordert wurde. Dominic Eglis PLURISM mit Feya Faku und als besonderen Gast Siya Makuzeni präsentieren mit AZANIA IN MIND eine musikalische Reflexion unserer tiefen geschichtlichen Verwurzelung, von den facettenreichen Vocals der vielseitigen Sängerin und Posaunistin Siya Makuzeni bis zum tief bewegenden Trompetenspiel von Feya Faku. Als Bandleader agiert Dominic Egli genauso umsichtig wie unbeschwert, ist geerdet und gleichzeitig offen, spielt farbenreich und expressiv. Azania in Mind erzählt aber auch von Verbundenheit und Zusammenhalt. In dieser Musik pulsiert die Kraft der Tradition und die Kraft der Liebe. In der befreiten Erforschung der Klänge und Stimmen des Landes der Schwarzen lässt sich auch das ganze Gewicht des Namens „Azania“ tragen.“ - Zimasa Mpemnyama, Kapstadt

    „Egli’s Kompsitionen sind präzise musikalische Abstraktionen, die er, wie die radikal reduzierten Ornamente in afrikanischen Stoffen oder in den Wandmalereien und Skulpturen der Ndebele in Zimbabwe, in seine Kompositionen einflickt.“ -  Schwäbische Zeitung

    Eintritt: 25.-, Festivalpass: 150.-
    Reservaziun:

    Ganesh Geymeier, Tenorsaxophon Raffaele Bossard, Kontrabass Dominic Egli, Kompositionen, Schlagzeug, Percussion Feya Faku, Trompete und Flügelhorn   

    „In der Geschichte Afrikas stösst man immer wieder auf den Namen „Azania“. Das heutige Verständnis des Begriffs lässt sich auf die Befreiungsbewegung in Südafrika zurückführen, wo im Verlauf des Freiheitskampfes in der Tradition des Panafrikanismus die Umbenennung Südafrikas in Azania („Land der Schwarzen“) gefordert wurde. Dominic Eglis PLURISM mit Feya Faku und als besonderen Gast Siya Makuzeni präsentieren mit AZANIA IN MIND eine musikalische Reflexion unserer tiefen geschichtlichen Verwurzelung, von den facettenreichen Vocals der vielseitigen Sängerin und Posaunistin Siya Makuzeni bis zum tief bewegenden Trompetenspiel von Feya Faku. Als Bandleader agiert Dominic Egli genauso umsichtig wie unbeschwert, ist geerdet und gleichzeitig offen, spielt farbenreich und expressiv. Azania in Mind erzählt aber auch von Verbundenheit und Zusammenhalt. In dieser Musik pulsiert die Kraft der Tradition und die Kraft der Liebe. In der befreiten Erforschung der Klänge und Stimmen des Landes der Schwarzen lässt sich auch das ganze Gewicht des Namens „Azania“ tragen.“ - Zimasa Mpemnyama, Kapstadt

    „Egli’s Kompsitionen sind präzise musikalische Abstraktionen, die er, wie die radikal reduzierten Ornamente in afrikanischen Stoffen oder in den Wandmalereien und Skulpturen der Ndebele in Zimbabwe, in seine Kompositionen einflickt.“ -  Schwäbische Zeitung

    Do |09|20:15| TRIBUNA

    Ramur

    Tobias Pfister - Tenorsaxophon Maurus Twerenbold - Posaune Kenny Niggli - Piano Noah Weber - Drums Vito Cadonau - Bass/ Komposition

    Ramur spielt Jazzmusik aus der Feder des Kontrabassisten und Bandleaders Vito Cadonau. Seine Werke sind geprägt von den Menschen und der Landschaft in der Surselva und inspiriert durch die Tradition des klassischen Jazzquintetts. Hier erklingt Modern Jazz, jung und frisch ab Presse. Dank den beiden Tenorinstrumenten steigen die fünf Musiker gerne einen Stock tiefer ins Frequenzband ein; um dort entspannt den kompakten und anregenden Bandsound zu pflegen. Mal Klang, mal Geräusch und kaum Lärm – ni semplamein ramur per romontsch sursilvan.

    Eintritt: 25.-, Festivalpass: 150.-
    Reservaziun:

    Ramur spielt Jazzmusik aus der Feder des Kontrabassisten und Bandleaders Vito Cadonau. Seine Werke sind geprägt von den Menschen und der Landschaft in der Surselva und inspiriert durch die Tradition des klassischen Jazzquintetts. Hier erklingt Modern Jazz, jung und frisch ab Presse. Dank den beiden Tenorinstrumenten steigen die fünf Musiker gerne einen Stock tiefer ins Frequenzband ein; um dort entspannt den kompakten und anregenden Bandsound zu pflegen. Mal Klang, mal Geräusch und kaum Lärm – ni semplamein ramur per romontsch sursilvan.

  • matg / mai

    Fr |15|20:15| TRIBUNA

    Kalo Yele

    Aly Keïta, Balafon Jan Galega Brönnimann, Klarinetten, Sopran Lucas Niggli, Drums, Percussion

    Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli gehören zu einer experimentierfreudigen und weltoffenen Szene und spielten in den letzten Jahren mit vielen namhaften Musikern an wichtigen Festivals auf der ganzen Welt. Aly Keïta aus Côte d’Ivoire ist einer der großen Virtuosen des Balafons. Er stammt aus einer Griot-Familie der Malinké und spielt seit bald 30 Jahren immer wieder mit improvisierenden Musikern aus anderen Kulturkreisen. Aly Keïta entwickelte in der Folge ein diatonisches Balafon, welches er den Anforderungen der westlichen Musik anpasste. Heute lebt er in Berlin. Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli wurden beide in Kamerun geboren, und wurden in ihrer musikalischen Laufbahn seit ihren Anfängen von der Westafrikanischen Kultur geprägt. Diese " Bruderschaft der Vibes und Grooves" entführt das Publikum auf eine abenteuerliche Reise - vom tiefsten Dschungel über weite Strecken unter afrikanischem Himmel bis zurück nach Europa.

    Eintritt: 25.-, Festivalpass: 150.-
    Reservaziun:

    Aly Keïta, Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli gehören zu einer experimentierfreudigen und weltoffenen Szene und spielten in den letzten Jahren mit vielen namhaften Musikern an wichtigen Festivals auf der ganzen Welt. Aly Keïta aus Côte d’Ivoire ist einer der großen Virtuosen des Balafons. Er stammt aus einer Griot-Familie der Malinké und spielt seit bald 30 Jahren immer wieder mit improvisierenden Musikern aus anderen Kulturkreisen. Aly Keïta entwickelte in der Folge ein diatonisches Balafon, welches er den Anforderungen der westlichen Musik anpasste. Heute lebt er in Berlin. Jan Galega Brönnimann und Lucas Niggli wurden beide in Kamerun geboren, und wurden in ihrer musikalischen Laufbahn seit ihren Anfängen von der Westafrikanischen Kultur geprägt. Diese " Bruderschaft der Vibes und Grooves" entführt das Publikum auf eine abenteuerliche Reise - vom tiefsten Dschungel über weite Strecken unter afrikanischem Himmel bis zurück nach Europa.

  • PROXIMAMEIN / DEMNAECHST

    CINEMA

    About Endlessness

    Schweden 2019, 78', OV/d/f,

    In Roy Anderssons (A PIGEON SITTING ON A BRANCH REFLECTING ON EXISTENCE) neuem Film erzählt uns Scheherazade von der Kostbarkeit und Schönheit der «conditio humana». Angesiedelt in der für den Regisseur typischen, kulissenhaften, in blassen Grau- und Beige-Tönen gestalteten Welt ironisch überhöhter nordischer Schwermut, erleben diverse Figuren kleine und grosse, tragische und banale Alltagsdramen und ab und an kleine Glücksmomente.

    Internationale Filmfestspiele Venedig: Silberner Löwe (Beste Regie)

    15.-

    In Roy Anderssons (A PIGEON SITTING ON A BRANCH REFLECTING ON EXISTENCE) neuem Film erzählt uns Scheherazade von der Kostbarkeit und Schönheit der «conditio humana». Angesiedelt in der für den Regisseur typischen, kulissenhaften, in blassen Grau- und Beige-Tönen gestalteten Welt ironisch überhöhter nordischer Schwermut, erleben diverse Figuren kleine und grosse, tragische und banale Alltagsdramen und ab und an kleine Glücksmomente.

    Internationale Filmfestspiele Venedig: Silberner Löwe (Beste Regie)

    CINEMA

    It Must Be Heaven

    Elia Suleiman, Palästina 2019, 102', OV/d/f,

    Surreal, poetisch, scharfsinnig

    Elia Suleiman lebt in Nazareth allein in einem grossen Haus. Sein Nachbar kümmert sich rührend um Suleimans Zitronenbaum, allerdings tut er das unaufgefordert und heimst darüber hinaus auch die Zitronen ein. Aber der Regisseur will ohnehin verreisen, um sein neues Filmprojekt anzupreisen… übrigens jenen Film, den sich der Zuschauer gerade ansieht. Er bereist Paris und New York, durchstreift die fremden Metropolen und beobachtet das dortige Treiben aufmerksam, und dennoch: Seine Herkunft folgt ihm wie ein Schatten, wohin er auch geht.

    Zehn Jahre sind seit seinem letzten Film vergangen, doch mit seinem neusten Werk ist der palästinensische Regisseur Elia Suleiman bereits wieder im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes angetreten. Diesmal richtet er seinen politischen Blick über die Grenzen seiner Heimat hinaus – und erkennt, wie er in Interviews sagt, dass die Welt im Grunde ein «Mikrokosmos Palästinas» ist. Überall ist der Überwachungsstaat im Vormarsch und allerorts gewinnt das Absurde die Oberhand. So wird Suleiman zum stummen, staunenden Beobachter. Aber gerade daher rührt auch die Komik des Films. Nicht umsonst wurde der Filmemacher oft mit Buster Keaton und Jacques Tati verglichen. Eine politische Komödie über Identität, Nationalität und Heimat, die ebenso unterhaltsam und scharfsinnig wie poetisch ist.

    15.-

    Elia Suleiman lebt in Nazareth allein in einem grossen Haus. Sein Nachbar kümmert sich rührend um Suleimans Zitronenbaum, allerdings tut er das unaufgefordert und heimst darüber hinaus auch die Zitronen ein. Aber der Regisseur will ohnehin verreisen, um sein neues Filmprojekt anzupreisen… übrigens jenen Film, den sich der Zuschauer gerade ansieht. Er bereist Paris und New York, durchstreift die fremden Metropolen und beobachtet das dortige Treiben aufmerksam, und dennoch: Seine Herkunft folgt ihm wie ein Schatten, wohin er auch geht.

    Zehn Jahre sind seit seinem letzten Film vergangen, doch mit seinem neusten Werk ist der palästinensische Regisseur Elia Suleiman bereits wieder im Wettbewerb des Filmfestivals Cannes angetreten. Diesmal richtet er seinen politischen Blick über die Grenzen seiner Heimat hinaus – und erkennt, wie er in Interviews sagt, dass die Welt im Grunde ein «Mikrokosmos Palästinas» ist. Überall ist der Überwachungsstaat im Vormarsch und allerorts gewinnt das Absurde die Oberhand. So wird Suleiman zum stummen, staunenden Beobachter. Aber gerade daher rührt auch die Komik des Films. Nicht umsonst wurde der Filmemacher oft mit Buster Keaton und Jacques Tati verglichen. Eine politische Komödie über Identität, Nationalität und Heimat, die ebenso unterhaltsam und scharfsinnig wie poetisch ist.

    CINEMA_BAR

    Bar

    Mittwoch+Donnertag
    19.00 bis 24:00 Uhr

    Freitag+Samstag
    19.00 bis 2:00 Uhr